So können Trends identifiziert und mit gewissen Wahrscheinlichkeiten zukünftige Ereignisse vorhergesagt werden. Ein wichtiger Schritt hierbei ist die grafische Darstellung der Daten.
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Glossar
Hier finden Sie die wichtigsten Fachbegriffe aus unseren Fachbeiträgen zu Impfungen anschaulich erklärt und mit Beispielen untermauert. Die Beschreibungen werden auch in den jeweiligen Fachbeiträgen wie folgt angezeigt:
Die grüne Markierung und diese Sprechblase 💬 zeigen an, dass für diesen Fachbegriff eine Beschreibung verfügbar ist. Die Kurzbeschreibung erscheint in Form eines grünen Textfeldes beim Scrollen des Fachbegriffs (den Mauszeiger über den Begriff bewegen). Mit Klicken auf den Fachbegriff wird die Glossar-Seite geladen und die vollständige Beschreibung erscheint. Hier können dann auch andere Fachbegriffe durch Aufklappen des grünen Kastens mit dem Plus-Symbol nachgeschlagen werden. Die Sortierung ist automatisch alphabetisch und lässt sich nach Buchstaben filtern.
Glossar
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Zeitreihenanalyse
Ein statistisches Werkzeug, das genutzt wird, um Muster und Trends bei Daten über einen bestimmten Zeitraum zu analysieren.
Zellproliferation
Vermehrung von Gewebe durch Zellteilung und Zellwachstum
Im Körper von Lebewesen findet ständig ein Prozess der Neubildung und des Absterbens bzw. Eliminierens von Zellen statt. Es ist wichtig, dass es hier nicht zu unkontrolliertem Wachstum bzw. Sterben kommt, daher gibt es verschiedene Signalwege, welche die Proliferation steuern.
Zelltod
Irreversible Beendigung der Lebensprozesse einer Zelle.
Es werden mehrere Formen des Zelltods unterschieden: Darunter Nekrose (zufällig bspw. durch Schädigungen) und programmierter Zelltod (geplante Eliminierung von Organismen, dazu zählen bspw. Apoptose und Pyroptose). Der programmierte Zelltod ist ein wichtiger Bestandteil der Physiologie, da nur durch ein Gleichgewicht aus Vermehrung (Zellteilung) und Verringerung (Zelltod) ein konstantes Niveau aufrechterhalten werden kann. Eine Störung des Gleichgewichts kann bei Autoimmunerkrankungen oder Tumorbildung auftreten.
Zentrales Nervensystem
Komplexes neurologisches Netzwerk
Umfasst alle Nerven(-bahnen) im Gehirn und Rückenmark. Über das Nervensystem werden Sinnesreize aufgenommen, verarbeitet und entsprechende Reaktionen (Muskelbewegungen, Schmerzen) ausgelöst. Außerdem wird noch zwischen willkürlichem (somatischem) Nervensystem und autonomem (vegetativem) Nervensystem unterschieden. Das willkürliche Nervensystem steuert alle bewussten Vorgänge des Körpers, wie etwa die Motorik. Das vegetative Nervensystem ist demgegenüber für die unbewussten bzw. nicht steuerbaren Prozesse zuständig – es reguliert u. a. die Atmung, den Herzschlag sowie die Funktion der Organe.
zerebral
Das Großhirn betreffend
Zerebralparese
Eine Reihe von v. a. frühkindlich assoziierten Erkrankungen, die mit Bewegungsstörungen und Muskelsteife (Spastik) einhergehen.
Ursachen hierfür können z. B. Fehlentwicklungen bzw. Fehlbildungen des Gehirns sein oder auch erworbene Schäden am Gehirn.
zerebrospinal
Das Gehirn und Rückenmark betreffend
zerebrovaskulär
die Blutgefäße des Gehirns betreffend
Ziliostase
Einschränkung der Bewegung von Zilien, also den feinen Härchen, die an bestimmten Zellen (Flimmerzellen) sitzen.
Diese Zilien bewegen sich normalerweise wie kleine Flimmern, um z. B. Schleim oder Partikel aus den Atemwegen zu transportieren. Wenn die Bewegung eingeschränkt ist, kann das die Funktion dieser Zellen beeinträchtigen.
Zotten
Kleine, fingerförmige Ausstülpungen der Dünndarmschleimhaut mit einer Länge von 1 bis 1,5 mm und einer Breite von 0,1 bis 0,5 mm.
Die Zotten bestehen aus Bindegewebe und sind mit feinen Blutgefäßen durchzogen, welche die Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei aufnehmen, damit ein weiterer Transport durch den Körper möglich ist. Im Dünndarm befinden sich etwa 4 Millionen Zotten.
Zyanose
Eine durch Sauerstoffmangel im Blut verursachte Verfärbung der (Schleim-)Haut.
Der Blutfarbstoff Hämoglobin färbt sich bei diesem Prozess bläulich-violett. Als Ursachen kommen Durchblutungsstörungen, Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen infrage, temporär auch Kälte.
Zytokin
Zytokine sind Proteine oder kleine Eiweiße, die aus etwa 100 bis 200 Aminosäuren bestehen.
Sie werden von allen Zellen mit einem Zellkern, wie z. B. Makrophagen, B-Lymphozyten, T-Lymphozyten, natürlichen Killerzellen und Fibroblasten, produziert. Zytokine haben eine wichtige Aufgabe: Sie helfen dabei, Signale zu senden, die das Wachstum und die Entwicklung von Zellen steuern. Zu den verschiedenen Arten von Zytokinen gehören z. B. Interleukine und Interferone.
Zytopathischer Effekt
Durch Viren verursachte Veränderung der Struktur und/oder Gestalt der infizierten Zelle.
Zytoplasma
Inhalt der Zelle, bestehend aus Zellflüssigkeit, beweglichem Zellgerüst und kleinen Organen der Zelle.
Das Zytoplasma ermöglicht den reibungslosen Stoffaustausch.
Zytoskelett
Teil der Zelle, den man sich wie ein bewegliches Gerüst vorstellen kann.
Es liegt im Zellinneren und hat die Form eines Netzwerks, das sich selbst auf- und abbauen kann. Die Bausteine des Zytoskeletts sind dünne Fäden (Filamente) und Eiweiße. Die wichtigsten Aufgaben des Zytoskeletts sind, der Zelle Stabilität zu geben, sie in Bewegung zu setzen und Stoffe innerhalb der Zelle zu transportieren.
Zytosol
Flüssige Substanz im Zytoplasma von Zellen, auch bekannt als Zellflüssigkeit oder Grundplasma.
Es besteht zu etwa 70 % aus Wasser. Der restliche Teil setzt sich aus gelösten Ionen, kleinen Molekülen und größeren Molekülen wie Eiweißen oder Fetten zusammen.

