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Ständige Impfkommission (STIKO)

Die Ständige Impfkommission ist ein 1972 etabliertes und 2001 gesetzlich verankertes Gremium zur Entwicklung von Impf-Empfehlungen für Deutschland. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und im Fachgebiet Impfprävention des Robert Koch-Instituts verortet. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission werden beispielsweise auch in den Fachbeiträgen der ÄFI gespiegelt und kritisiert. Hier finden Sie alle Meldungen zum Thema.

Neue Sicherheitsdaten: Weiterhin offene Fragen zum Nutzen-Risiko-Verhältnis der COVID-19-Impfung

Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. haben turnusmäßig eine umfassende Aktualisierung des COVID-19-Fachbeitrages vorgenommen. Im Fokus stand vor allem eine Reanalyse der Studienlage zum Einfluss der modRNA-Impfstoffe auf die Sterblichkeit sowie die Entstehung von Krebs. Darüber hinaus gibt es neue Ergebnisse zur Sicherheit und Wirksamkeit aus großen Registerstudien und aktiven Meldesystemen. Trotz der inzwischen umfangreichen Forschung bleiben zentrale Fragen zum langfristigen Nutzen-Risiko-Verhältnis der COVID-19-Impfstoffe weiterhin offen.

Weitere Informationen:

COVID-19-Fachbeitrag, 7. Sep. 2026

Wissenschaftliches Hintergrundpapier, 7. Sep. 2026

Bisher limitierte Datenlage zum Schutz der DTP-Impfung vor Demenz

Kann die Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (DTP) das Demenzrisiko senken? Beobachtungsstudien berichten über einen möglichen Zusammenhang, bisherige systematische Reviews sind aber methodisch fragwürdig. ÄFI hat diese Studien im Rahmen einer umfassenden Aktualisierung seines Impf-Fachbeitrags zur Diphtherie-Impfung geprüft. Neu aufgearbeitet wurden außerdem die Evidenz zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung sowie die Entstehung der STIKO-Empfehlung. Ein wissenschaftliches Hintergrundpapier dokumentiert die Literaturrecherche und die Bewertung der berücksichtigten und ausgeschlossenen Studien.

Weitere Informationen:

Fachbeitrag Diphtherie, 7. Aug. 2026

Wissenschaftliches Hintergrundpapier, 7. Aug. 2026

Newsletter #76: Warum ÄFI-Inhalte KI-frei bleiben

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug im journalistischen und im wissenschaftlichen Bereich, obwohl damit erhebliche Risiken verbunden sind: KI-Antworten und -Texte basieren auf berechneten Wahrscheinlichkeiten. Sogenannte Large Language Models (LLM) wie ChatGPT oder Gemini erzeugen plausibel und überzeugend wirkende, oft aber unzutreffende Behauptungen und stellen diese als Tatsachen dar.

Zu diesem Zweck erfinden diese Systeme schnell auch mal Quellen wie Zitate, Links, Titel, Autoren und sogar ganze Studien. Fachleute sprechen hierbei von Halluzinationen – nur eines neben zahlreichen weiteren Problemen.

Weitere Informationen:

Hier den ganzen Newsletter #76 lesen

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STIKO hält an COVID-19-Impfempfehlung für Schwangere mit Risikofaktoren fest

Nach der neuen Impfempfehlung sollen die Standardimpfung und die Auffrischimpfungen für alle gesunden Erwachsenen erst ab einem Alter von 75 Jahren erfolgen. Eine Indikationsimpfung wird bei bestimmten Grunderkrankungen empfohlen. Auch gesunde Schwangere benötigen keine Basisimpfung mehr. Für ÄFI geht die Rücknahme der Impfempfehlung aber längst nicht weit genug.

Newsletter #74: Übersichtsarbeiten zu Impfstoff-Studien sind kaum vertrauenswürdig

Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten (sog. systematische Reviews) sind eine wichtige Quelle, um sich einen Überblick über die aktuelle Forschungssituation zum Beispiel von Impfstoffen zu verschaffen. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) nutzt solche Reviews, um Impfempfehlungen auszusprechen.

Nun hat eine Studie mehr als 9 von 10 solcher Reviews eine "kritisch-niedrige Vertrauenswürdigkeit" bescheinigt hinsichtlich ihrer Berichtsqualität. Offenbar haben diese Studien eklatante Probleme damit, Verzerrungsrisiken zu vermeiden, die sich aus der Berichterstattung der Autoren ergeben.

Vor allem zwei Defizite stechen hervor: Es wird meist keine Liste mit Begründungen über nicht-berücksichtigte Studien angegeben (ca. 94 %) und es wird vorab kein Protokoll veröffentlicht zum Ablauf der Studie (ca. 77 %). So lassen sich unliebsame Studienergebnisse unter den Teppich kehren.

Weitere Informationen:

Hier den ganzen Newsletter #74 lesen

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