syn. CRP; über labordiagnostische Verfahren kann der CRP-Spiegel im Blut bestimmt werden und so Auskunft über die Schwere der Krankheit bieten. Werte bis 5 mg/l im Blutserum gelten als normal, bis 50 mg/l wird von einer leichteren und bis 100 mg/l von einer schwereren Erkrankung ausgegangen.
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Glossar
Hier finden Sie die wichtigsten Fachbegriffe aus unseren Fachbeiträgen zu Impfungen anschaulich erklärt und mit Beispielen untermauert. Die Beschreibungen werden auch in den jeweiligen Fachbeiträgen wie folgt angezeigt:
Die grüne Markierung und diese Sprechblase 💬 zeigen an, dass für diesen Fachbegriff eine Beschreibung verfügbar ist. Die Kurzbeschreibung erscheint in Form eines grünen Textfeldes beim Scrollen des Fachbegriffs (den Mauszeiger über den Begriff bewegen). Mit Klicken auf den Fachbegriff wird die Glossar-Seite geladen und die vollständige Beschreibung erscheint. Hier können dann auch andere Fachbegriffe durch Aufklappen des grünen Kastens mit dem Plus-Symbol nachgeschlagen werden. Die Sortierung ist automatisch alphabetisch und lässt sich nach Buchstaben filtern.
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C-reaktives Protein
Als Teil des Immunsystems kommt es in der Leber und auch im Blut vor und kann auf Infektionen, Entzündungen und Gewebeschäden hindeuten.
Calprotectin
Ein Calcium-bindendes Eiweiß, das in bestimmten weißen Blutkörperchen (neutrophilen Granulozyten) mit bis zu 60 % Anteil das häufigste Protein darstellt.
Es hat antimikrobielle und Immunsystem-unterstützende Eigenschaften. Bei Entzündungen des Darms gelangt es mit den Granulozyten vermehrt in den Stuhl und kann so proportional zur Entzündungsaktivität mithilfe von labordiagnostischen Verfahren bestimmt werden.
cAMP
Cyclisches Adenosinmonophosphat (cAMP) ist ein Signalmolekül in Zellen, das als „Second Messenger“ bei der Signaltransduktion dient.
So ist es z. B. entscheidend bei der Öffnung der Kalzium-Kanäle. Bei Bakterien dient es u. a. als Glukose-Mangelsignal. cAMP ist ein Abkömmling (Derivat) des Energieträgers Adenosintriphosphat, das in den Mitochondrien gebildet wird.
cGMP
Cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) ist ein Molekül, das in unseren Zellen als Botenstoff fungiert.
Es hilft dabei, Signale zu übertragen und verschiedene Prozesse im Körper zu steuern, wie z. B. die Entspannung der Blutgefäße. Wenn cGMP aktiv ist, kann es dazu führen, dass sich die Blutgefäße erweitern und der Blutdruck sinkt. cGMP hilft auch beim Sehen, indem es Lichtsignale verarbeitet, und unterstützt den Zuckerstoffwechsel, indem es die Wirkung von Insulin fördert.
Chemokine
Chemokine sind kleine Eiweißkörper, die wie Wegweiser für Zellen des Immunsystems wirken.
Sie helfen dabei, Immunzellen an den richtigen Ort im Körper zu leiten, besonders wenn es eine Infektion oder Entzündung gibt. Wenn z. B. ein Bereich im Körper verletzt oder infiziert ist, senden die betroffenen Zellen Chemokine aus. Diese Chemokine ziehen dann Immunzellen an (chemo deutet auf die chemischen Eigenschaften der Moleküle und -kin bedeutet „bewegen“), die dorthin kommen, um zu helfen und die Probleme zu bekämpfen. Man kann sich Chemokine also wie ein Signal vorstellen, das sagt: "Hierher kommen und helfen!“.
Chemoprophylaxe
Vorbeugende (prophylaktische) Verabreichung eines Antibiotikums oder Virostatikums
Dies verhindert die weitere Ausbreitung eines Erregers (z. B. Malaria oder Meningokokken), nicht aber die Infektion.
Cholesterin
essentieller Bestandteil jeder Zellmembran und lipidähnlicher Stoff, der für die Bildung von Gallensäuren und Hormonen (z. B. die Sexualhormone Östrogen, Testosteron, Estradiol oder Progesteron, aber auch das Prohormon Vitamin D) benötigt wird.
syn. Cholesterol; das Low Densitiy Lipoprotein (LDL) transportiert Cholesterin zu den Zielzellen im Körper, während das High Densitiy Lipoprotein (HDL) überschüssiges Cholesterin zur Leber transportiert. Ein Gleichgewicht aus LDL und HDL ist zur Vermeidung von Krankheiten wie Arteriosklerose, die mit Ablagerungen von Cholesterin an den Gefäßwänden zusammenhängen, entscheidend.
Chorioamnionitis
syn. Amnioninfektionssyndrom; bezeichnet eine Infektion der Eihöhle, Plazenta oder Eihäute während der Schwangerschaft oder der Geburt, wodurch für das Kind die Gefahr droht, eine (womöglich tödliche) Sepsis zu erleiden.
Als Erreger kommen u. a. Streptokokken, Escherichia coli oder Staphylococcus aureus infrage.
CK-MB
Eine spezielle Form der Creatin-Kinase, die primär in der Herzmuskulatur vorkommt.
Bei Herzmuskelschäden (z. B. durch einen Herzinfarkt) tritt die CK-MB vermehrt ins Blut über. Daher stellt die Messung der CK-MB ein wertvolles Mittel zur Erstdiagnose und Überwachung des Therapieerfolgs eines Herzinfarktes dar. Neben CK-MB sind hierfür auch Troponin, Myoglobin und HBDH hilfreich.
Cochrane Collaboration
Internationales Forschungsnetzwerk, Non-Profit-Organisation, u. a. auch in Deutschland tätig
Systematische Reviews der Cochrane Stiftung gelten als der „Gold-Standard“ der medizinischen Forschung, da die Initiative hohe Maßstäbe an die Art der Beweisführung zur Evidenzerstellung und -bewertung setzt (z. B. durch das Manual Systematische Recherche für Evidenzsynthesen und Leitlinien). Cochrane verfügt zudem über eine eigene Studienbibliothek zum Suchen nach unabhängiger Evidenz.
COPD
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
COPD gehört in Deutschland und weltweit zu den führenden Todesursachen. COPD Betroffene sind bei Erstdiagnose meist über 60 Jahre alt, weil sie anfangs meist für Asthma- oder Bronchitis-Patienten gehalten werden. Die Krankheit entwickelt sich über Jahre und hat eine Schädigung der Lungenbläschen zur Folge. Die Lungenbläschen entzünden sich, können vernarben und bilden sich zurück. Dadurch können in der Lunge große Höhlen gebildet werden, die nicht mehr für den Gasaustausch genutzt werden können (Emphysembildung). Als wesentlichen Ursachen sieht man Tabakrauchen, Feinstaub und Gase. Die Symptome umfassen Husten, Auswurf und Atemnot bei Anstrengung sowie dauerhaften zusätzlichen Sauerstoffbedarf bei Alltagsbelastung.

