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World Health Organization (WHO)

Die WHO ist eine in Genf ansässige, international tätige Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN). Sie wurde 1948 gegründet und zählt heute 194 Mitgliedsstaaten. Als Ziel der WHO gilt es, allen Menschen weltweit das bestmögliche Gesundheitsniveau zu ermöglichen. Aufmerksamkeit erlangt die Organisation vor allem auch dann, wenn ein weltweiter Gesundheitsnotstand verhängt wird, wie z. B. während der COVID-19-Pandemie und dann Empfehlungen für die Mitgliedsstaaten ausgesprochen werden. Hier können Sie alle Meldungen zur WHO nachlesen.

Pressemitteilung: Lebenslang im Pandemiemodus?

Ende Mai will die WHO einen Pandemievertrag und eine neue Fassung der Internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsversammlung zur Abstimmung vorlegen. Der Gesundheitsbegriff wird drastisch erweitert auf Klimawandel, Umweltschutz und Artenvielfalt. Künftig soll schon ein bloßes Risiko zur Ausrufung eines pandemischen Notfalls durch den WHO-Generaldirektor genügen. Die Mitgliedsstaaten, die den Pandemievertrag ratifizieren bzw. den IHR nicht widersprechen, verpflichten sich, danach sämtliche Maßnahmen wie Lockdowns und Impfpflichten umzusetzen, ebenso zur Unterdrückung von Informationen, die der offiziell vorgegebenen Linie widersprechen. Herrscht einmal keine Pandemie, soll die Vorbereitung auf Pandemien wesentlicher Teil der Gesundheitsversorgung werden. ÄFI warnt vor dem Verlust nationalstaatlicher Souveränität, vor dem Verlust des so hart erkämpften informed consent und fordert eine überfällige gesellschaftliche Debatte.

Pressekontakt:

presse(at)individuelle-impfentscheidung.de

Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.
Gneisenaustr. 42
10961 Berlin

Originalmeldung:

Presseportal, 14. Mai 2024

Weitere Informationen:

Lebenslang im Pandemiemodus?

 

FSME-Fachbeitrag aktualisiert: Weiterhin mangelhafte Datenlage zur Impfung

Mindestens einmal jährlich werden die Fachbeiträge der Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. durch eine umfangreiche Literaturrecherche und Auswertung neuer Studien auf den neuesten Stand gebracht. Bei der Überarbeitung des FSME-Fachbeitrages für das Jahr 2024 zeigt sich, dass die Studienlage zur Impfung nach wie vor mehr als dürftig ist:

Hochwertige Studien (darunter prospektive Kohortenstudien und randomisierte kontrollierte Studien) fehlen. So wundert es nicht, dass bisher keine valide Number Needed To Vaccinate (Anzahl Impfungen, die verabreicht werden müssen, um einen Erkrankungs- oder Todesfall zu verhindern) berechnet werden kann.

Hier weiterlesen:

FSME-Fachbeitrag

Lebenslang im Pandemiemodus?

Im Mai will die WHO einen Pandemievertrag und eine neue Fassung der Internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsversammlung zur Abstimmung vorlegen. Im Kern zielen beide Regelwerke darauf ab, die WHO als zentrale globale Instanz in allen Gesundheitsfragen mit weitreichenden Machtbefugnissen auszustatten – zulasten nationalstaatlicher Souveränität, von individuellen Bedürfnissen der Menschen ganz zu schweigen.

Die Liste der auf die WHO verlagerten Kompetenzen reicht von der Ausrufung von Pandemien und die Anordnung verpflichtender Maßnahmen wie Lockdowns oder Impfpflichten allein durch den Generaldirektor, der globalen Kontrolle der Produktion und Verteilung von Pandemieprodukten bis hin zur Überwachung und Manipulation der öffentlichen Meinung. Zudem wird der Gesundheitsbegriff drastisch erweitert auf Klimawandel, Umweltschutz und Artenvielfalt. Herrscht einmal keine Pandemie, soll die Vorbereitung auf Pandemien wesentlicher Teil der Gesundheitsversorgung werden.

Als Podcast anhören

Quellen:

(1) WHO, 17. April 2024
(2) WHO, 22. April 2024
(3) WHO 2024a
(4) Rumpelt 2024
(5) WHO 2024b
(6) Häring, 12. Mai 2023
(7) Oysmüller, 19. April 2024
(8) Kruse, 15. Dez. 2023
(9) Schenk, 23. Mai 2023
(10) Kölsch, 16. Okt. 2023
(11) Häring, 23. April 2024
(12) Siggelkow, 25. März 2024
(13) Deutscher Bundestag 2022
(14) Bell et. al., 2024
(15) Von Agris, 20. April 2024
(16) Claasen, 4. Mai 2023
(17) Theissen, 7. Juni 2022
(18) Chen et. al., 2024
(19) Von Agris, 27. April 2024
(20) Köhler & Voshaar, 8. Nov. 2021
(21) Ioannidis et. al., 2020
(22) Fess, 30. Juli 2022
(23) ÄFI, 28. März 2024

 

Corona-Aufarbeitung: Das ungewollte Wissen

Immer wieder wird behauptet, dass die Corona-Maßnahmen veranlasst wurden, weil man es nicht besser gewusst habe. Es sei nicht genügend Evidenz vorhanden gewesen oder Kritikerinnen und Kritiker seien nicht laut genug gewesen (1)(2). Die Politik habe sich auf den Worst Case vorbereiten müssen. Alles in allem sei Deutschland jedoch gut durch die Pandemie gekommen. Doch nicht nur die #RKIFiles belegen das Gegenteil. Schon die erste ÄFI-Stellungnahme von Dezember 2020 zeigt, welches Wissen und Nicht-Wissen vor und zu Beginn der Impfkampagne zur Verfügung stand – und wie mit konträren Positionen umgegangen wurde.

Die Stimmen mehren sich, die eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie fordern. Angesichts der gesellschaftlichen Zerrissenheit zu dem Thema ist dies auch dringend notwendig. Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) unterstützen ein solches Anliegen insbesondere im Hinblick auf ein Umdenken in der Impfpolitik, wie es der Verein etwa im Positionspapier von März 2023 gefordert hat.

Quellen:

(1) Cicero, 19. Mai 2023
(2) Heudorf, 21. April 2023
(3) ZDFheutenachrichten, 11. Nov. 2021
(4) ZDFheutenachrichten, 4. Juni 2021
(5) Krauson et al., 27. Sep. 2023
(6) Hanna et al., 19. Sep. 2023
(7) BILD, 27. Feb. 2021
(8) FOCUS, 4. Jan. 2021
(9) MDR, 2. Dez. 2023
(10) FOCUS, 5. April 2024
(11) Berliner Zeitung, 19. Dez. 2023
(12) MDR (Webarchiv), 3. Dez. 2020
(13) zdfheute, 8. März 2024
(14) Mühlhauser et al., 15. April 2024
(15) Kuhbandner & Reitzner, 23. Mai 2023
(16) Mulroney et al., 6. Dez. 2024
(17) Gibo et al., 8. April 2024
(18) Rubio-Casillas et al., 5. April 2024

Hepatitis B: Studiendaten fehlen, STIKO-Empfehlung als internationaler Sonderweg

Hepatitis-B-Viren sind vor allem für Säuglinge und Kinder relevant: Infektionen finden in endemischen Gebieten in erster Linie vor und während der Geburt statt. Dabei besteht durch das junge Alter ein hohes Risiko für eine chronische Infektion. Durch die inzwischen durchschnittlich 85%ige Impfquote weltweit hat sich die Situation in Entwicklungsländern erheblich verbessert. In Industrieländern ist die Kinder-Impfung trotz standardmäßiger Empfehlung durch die STIKO weiterhin nur vereinzelt von Nutzen. Der neue Fachbeitrag von ÄFI zu Hepatitis B.

Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) haben ihren vorerst letzten Fachbeitrag veröffentlicht: Hepatitis B war die letzte Standardimpfung, zu der noch keine fundierte und kritische Auseinandersetzung auf der Webseite zu finden war. Nun warten Informationen zu Erkrankung, Impfung, STIKO-Empfehlungen und die dazugehörige Kritik der ÄFI auf die Leserinnen und Leser.

Weitere Informationen:

ÄFI-Fachbeitrag zu Hepatitis B