Für eine freie und individuelle Impfentscheidung!

Unser Verein ist eine gemeinnütziger Zusammenschluss von Ärztinnen und Ärzten, die Schutzimpfungen grundsätzlich als einen Bestandteil ärztlicher Vorsorge ansehen.

Wir fordern den Erhalt einer freien, individuellen und verantwortungsvollen Impfentscheidung nach differenzierter, umfassender und ergebnisoffener Beratung für alle Menschen, gleich welcher Herkunft oder Nationalität und gleich, aus welchem Grund sie sich in Deutschland aufhalten.

Der Verein vertritt diese Forderung aus einem demokratischen, überparteilichen Selbstverständnis heraus. Wir fordern und fördern einen offenen, zivilgesellschaftlichen Diskurs zum Thema Impfen und lehnen polarisierende Positionen sowohl auf fachlicher als auch auf gesellschaftspolitischer Ebene ab – deshalb widersetzen wir uns jedem Versuch, unsere Arbeit in einem solchen Sinne zu vereinnahmen oder zu instrumentalisieren.

Der Verein sieht sich der Ottawa-Charta der WHO von 1986 verpflichtet, in der es heißt: „Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.“ Für dieses Ziel stehen wir ein – vor allem, aber nicht nur beim Impfen. 

 

Stellungnahme zum SARSCovImpfG

Am 3. März 2022 wurde der „Entwurf eines Gesetzes zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen gegen SARS-CoV-2 (SARSCovImpfG)“ auf der Seite des Deutschen Bundestages veröffentlicht und von 233 Abgeordneten unterschrieben. Unter den Befürwortern der Impfpflicht befinden sich unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz, Gesundheitsminister Karl Lauterbach und der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion Janosch Dahmen.

Der Gesetzesentwurf sieht eine allgemeine Impfpflicht für alle Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren in Deutschland vor. Ausgenommen sind Personen, die als genesen gelten sowie aufgrund von medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Der Verein Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) hat daraufhin eine Stellungnahme erarbeitet, welche die wesentlichen Argumente der verantwortlichen Bundestagsabgeordneten auflistet und wissenschaftlich prüft.

Hier können Sie die vollständige Stellungnahme lesen.

Die wesentlichen Aussagen der Stellungnahme:

Die aktuellen COVID-Impfstoffe vermitteln einen guten, aber zeitlich begrenzten Schutz vor eigener schwerer Erkrankung („Eigenschutz“).
Dies gilt auch für die Risikogruppen der besonders Gefährdeten. Jeder Mensch, der diesen Schutz für sich anstrebt, kann ihn durch die Impfung erreichen.

Die aktuellen COVID-Impfstoffe vermitteln keinen nachhaltigen Schutz vor der eigenen Ansteckung mit SARS-CoV-2.
Das Risiko einer Infektion wird durch die Impfung schon nach wenigen Wochen möglicherweise sogar erhöht.

Die aktuellen COVID-Impfstoffe vermitteln keinen relevanten Schutz vor der Ansteckung anderer („Fremdschutz“).
Damit lässt sich mit diesen Impfstoffen keine „Herdenimmunität“ erreichen.

Die aktuellen COVID-Impfstoffe vermitteln keinen zuverlässigen Schutz für zukünftige „Wellen“.
Die Schutzwirkung auch gegen schwere Verläufe lässt nach wenigen Wochen/Monaten stark nach.

Die aktuellen COVID-Impfstoffe vermitteln keinen zuverlässigen Schutz vor zukünftigen Virusvarianten.
Schon gegen Omikron ist die Wirksamkeit deutlich schwächer als z.B. gegen Delta. Die Idee einer „Impfung auf Vorrat“ ist wissenschaftlich nicht haltbar.

Bei der aktuellen Virusvariante Omikron besteht kein unmittelbarer Zusammenhang mehr zwischen den Test-Inzidenzen und der Belastung von Krankenhäusern und Intensivstationen.

„Als Ärztin und Mutter von zwei Kindern ist mir eine individuelle Impfentscheidung ein besonderes Anliegen. Deshalb engagiere ich mich in diesem Verein.“

Dr. med. Ingrid Heimke
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Designiertes Mitglied des Vorstands

„Jeder, der sich impfen lässt, fällt seine Entscheidung in dem Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und dem individuellen Schutzwunsch. Mein Verständnis ist, dass das schwächste Glied in der Kette dieser Entscheidungen das Individuum ist und nicht die Gesellschaft. Und da jeder Eingriff potentiell auch schädigen kann, setze ich mich dafür ein, dass jeder Einzelne entscheiden darf." 

Dr. med. Jost Deerberg, Hamburg
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Mitglied des Vorstands

„Es ist mir als Kinder- und Jugendärztin ein Herzensanliegen, alle Eltern, die eine Impfentscheidung für ihr Kinder fällen, dazu zu befähigen zu entscheiden, was für dieses Kind wichtig ist, was dieses Kind braucht. Und das ist eine individuelle Entscheidung."

Nicola Fels, Krefeld
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Designiertes Mitglied des Vorstands

 „In diesem Verein können Ärztinnen und Ärzte sich trauen, offen über alle Fragen des Impfens zu debattieren, und sie müssen die unangenehmen Themen dabei nicht auslassen. Das gibt es so wohl kein zweites Mal in diesem Land.“

Dr. med. Stefan Schmidt-Troschke, Berlin
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Berlin
Mitglied des Vorstands

„Die individuelle Impfentscheidung ist für mich die respektvollste und wahrhaftigste Art, mit diesem Prozess der Entscheidungsfindung umzugehen. Und weil mir die wissenschaftliche Grundlage für diese Entscheidung so wichtig ist, engagiere ich mich in diesem Verein.“

Dr. med. Alexander Konietzky, Hamburg
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Designiertes Mitglied des Vorstands

„Medizin ist für mich immer dann menschlich, wenn sie den Menschen in seiner Ganzheit, in seiner Individualität und Einzigartigkeit begreift und im Auge behält. Für diese Form der individuellen Medizin, der individuellen Beratung, steht unser Verein. Deshalb engagiere ich mich darin seit vielen Jahren, auch als Sprecher des Vorstands.“

Dr. med. Steffen Rabe, München
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Mitglied und Sprecher des Vorstands

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