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Politik

Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. sind in der Vergangenheit bereits durch verschiedene Aktionen und Kampagnen aber auch Verfassungsbeschwerden zur Masern- und COVID-19-Impfpflicht politisch aktiv geworden. Hier können Sie alle Beiträge zum Thema Politik chronologisch geordnet nachlesen.

Newsletter #79: Wie transparent sind Impfstoffsicherheit und Impfempfehlungen?

Liebe Leserinnen und Leser,

Vertrauen braucht Transparenz. Das gilt gerade dann, wenn Behörden über die Sicherheit von Impfstoffen urteilen oder Empfehlungen aussprechen. Warum es wichtig ist, die zugrunde liegenden Daten, Methoden und Entscheidungen nachvollziehen zu können, zeigen folgende Beispiele:

Das Sozialgericht München hat eine Small-Fiber-Neuropathie nach einer COVID-19-Impfung als Impfschaden im Wege der sogenannten Kann-Versorgung anerkannt. Bemerkenswert ist vor allem die Begründung: Dass das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für eine Erkrankung kein Risikosignal festgestellt hat, bedeutet nicht, dass ein Zusammenhang zu einer Impfung im Einzelfall ausgeschlossen ist. Gerade bei seltenen Erkrankungen können geringe Fallzahlen und eine unvollständige Erfassung dazu führen, dass ein Signal ausbleibt. Entscheidend bleibt deshalb die medizinische Prüfung des konkreten Falls.

Weitere Informationen:

Hier den ganzen Newsletter #79 lesen

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US-Behörden verwendeten statistische Methoden, die Sicherheitssignale unterdrückten

Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und die Food and Drug Administration (FDA) sind die wichtigsten US-Behörden, die die Sicherheit der COVID-Impfstoffe kontrollieren sollten. Das British Medical Journal (BMJ), eine der weltweit führenden medizinischen Zeitschriften, deckte nun auf, dass beide Behörden eine statistische Methode verwendeten, die fälschlicherweise keine signifikanten Sicherheitssignale feststellte. Sie wurden über den Fehler in ihrem Verfahren informiert, haben diese Information aber unterdrückt.

Diese Geschichte besteht aus zwei Teilen: einer methodischen Analyse und einem investigativen Krimi.

BMJ-Originalartikel:

Willman, D. US officials knew covid vaccine safety system was flawed—but turned aside the FDA doctor who alerted them. British Medical Journal, 394, e100806. http://doi.org/10.1136/bmj-2026-100806

Die versteckten Impfstoffwarnungen in Faucis Tagebuch

Gastbeitrag von Maryanne Demasi

Weniger als einen Monat nach Zulassung der ersten COVID-19-Impfstoffe kursierten im engeren Kreis von Anthony Fauci – medizinischer Berater von 7 US-Präsidenten und Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten der USA von 1984 bis 2022 – schon Warnungen, dass neu aufkommende Varianten sie nutzlos machen könnten.

Artikel von Maryanne Demasi bei ÄFI:

Der modRNA-Erfinder, der Fauci warnte, 13. Aug. 2026

Amerika schreibt das Impfschema für Kinder neu, 27. Jan. 2026

Weitere Informationen:

ÄFI-Fachbeitrag zur COVID-19-Impfung

Der modRNA-Erfinder, der Fauci warnte

Vier Jahre, bevor er es als „absolut unmöglich“ bezeichnete, dass modifizierte mRNA (modRNA) aus den Impfstoffen im Körper verbleiben könne, teilte Nobelpreisträger Drew Weissman in einem privaten Gespräch Anthony Fauci mit, dass er in seinem eigenen Labor besorgniserregende Entdeckungen gemacht habe.

Musterwiderspruch zur neuen Vorhaltepauschale und Abschlagsregelung

Mit der Neuregelung der Vorhaltepauschale für hausärztliche Praxen wird die Vergütung auch an der Zahl der durchgeführten Impfungen festgemacht. Bei zu wenig Schutzimpfungen droht eine Kürzung der Vergütung um 40 Prozent. Es entsteht ein großer finanzieller Druck für mehr Impfungen – zu Lasten der informierten Einwilligung und der individuellen Indikation.