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Fachbeitrag aktualisiert: Neue Entwicklungen zur Polio-Ausrottung

Es ist eine Erfolgsgeschichte: Kinderlähmung (Poliomyelitis) gilt durch die Anwendung von Impfstoffen weltweit als nahezu eradiziert. Seit 1988 hat sich die Anzahl der Fälle um mehr als 99% verringert. Bereits zwei von drei Wildvirus-Typen wurden innerhalb des letzten Jahrzehnts ausgerottet. Nur noch zwei Länder, Afghanistan und Pakistan, gelten als endemisch. Sobald auch diese Länder als poliofrei eingestuft werden, hat eine Impfung gegen Polio auch in Industrieländern keinen weiteren Nutzen mehr. Doch es gibt einige Hürden auf der Zielgeraden.

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Medien schlagen Alarm wegen steigender Keuchhusten-Fälle: Ist mehr Impfen die Lösung?

In den Medien werden gerade die vermehrten Keuchhusten-Fälle thematisiert. Tatsächlich sind in diesem Jahr bereits mehr Fälle (laut SurvStat@RKI Stand 20. Juni 2024: 17.982 Fälle) als ganz 2019 aufgetreten. Ist das ein Grund zur Beunruhigung? Und können die verfügbaren Impfstoffe dieses Problem eindämmen?

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Hilfestellungen für die Impfberatung: Zur Arbeitsweise der STIKO

Für die Impfentscheidung sind nicht nur evidenzbasierte Informationen zu einzelnen Impfungen wichtig. Immer wieder erreichen ÄFI auch Fragen zu Begleitstoffen von Impfungen, rechtlichen Aspekten der Impfberatung, der Anwendung von Impfungen bei bestimmten Zielgruppen (z. B. Schwangeren) oder der Arbeitsweise der Ständigen Impfkommission (STIKO). Mit einer Reihe von Beiträgen zur Impfaufklärung möchte ÄFI daher seine Fachbeiträge zu Impfungen ergänzen. Den Auftakt macht eine Analyse der wissenschaftlichen Arbeitsweise der STIKO: Wie gelangt sie zu einer Impfempfehlung?

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Die Methodik der STIKO

Tetanus-Fachbeitrag jetzt mit Tabellen zu Inhaltsstoffen und Nebenwirkungen

Turnusgemäß hat ÄFI seinen Fachbeitrag zu Tetanus überprüft und aktualisiert. Neu aufgenommen wurden Tabellen zu den Inhaltsstoffen und Nebenwirkungen der vorhandenen Impfstoffe und nach Anzahl der Komponenten geordnet. Schließlich ist die Tetanus-Impfung als Kombinationsimpfung nur mit Impfstoffen gegen andere Erkrankungen erhältlich.

IHR-Änderungen beschlossen: „Pandemischer Notfall“ schon bei bloßem Verdacht

Buchstäblich in letzter Sekunde hat die Weltgesundheitsversammlung (WHA) Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV/IHR) angenommen. Künftig reicht schon der bloße Verdacht auf die Ausbreitung einer übertragbaren Krankheit oder eine Überlastung des Gesundheitssystems aus, um einen pandemischen Notfall auszurufen. Auch die Verwendung von zell- und genbasierten Therapien wurde festgeschrieben. Der Pandemievertrag gelangte zwar nicht zur Abstimmung, soll aber bis spätestens zur nächsten WHA-Sitzung in einem Jahr vorgelegt werden.

Newsletter #43 – Das Aus für die letzte Corona-Impfpflicht

Gute Neuigkeiten für die individuelle Impfentscheidung: Die Corona-Impfpflicht in der Bundeswehr wird endlich abgeschafft. Sie war die letzte berufsbezogene Impfpflicht und überdauerte die Impfpflicht im Gesundheitswesen fast anderthalb Jahre. Ein Skandal! Aus der Verpflichtung wird nun eine Empfehlung. Warum es plötzlich ganz schnell ging, lesen Sie hier.

Zuletzt haben wir an dieser Stelle ausführlich über die WHO-Pläne für einen Pandemievertrag und die überarbeiteten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) berichtet. Dem folgte eine deutschlandweite Pressemitteilung, um das Thema in eine noch breitere Öffentlichkeit zu tragen. Ebenso haben wir ausgesuchte kritische Journalisten auf das Thema hingewiesen.

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Corona-Impfpflicht für Soldaten wird aufgehoben

Die Duldungspflicht für die Impfung gegen COVID-19 in der Bundeswehr sieht ihrem Ende entgegen. Künftig soll aus der Pflicht eine Empfehlung zur Impfung gegen Sars-CoV-2 werden. Damit wird nach der einrichtungsbezogenen Impfpflicht im Gesundheitswesen auch die letzte Corona-Impfpflicht abgeschafft – endlich.

Nach dem Pandemievertrag ist vor dem Pandemievertrag

Beim Treffen der Weltgesundheitsversammlung (WHA) wird den Delegierten kein abstimmungsfähiger Text für einen Pandemievertrag vorgelegt werden. Strittig sind neben Souveränitätsfragen auch Themen wie die künftige Entwicklung, Verteilung und Finanzierung von Impfstoffen. Die Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) scheiterte wohl vorrangig daran, dass die Endfassung nicht rechtzeitig vorlag. Viele Fragen bleiben offen, nur eines scheint klar: Die Befürworter wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen.

HPV-Stellungnahme aktualisiert: Früherkennung verspricht mehr Erfolg als Impfkampagnen

Immer häufiger sind Stimmen zu vernehmen, die Impfkampagnen, vorzugsweise an Schulen, gegen Humane Papillomviren (HPV) fordern. Das Hauptargument der Impfbefürworter: Nur so ließe sich die Zahl der Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs eindämmen. Tatsächlich jedoch ist die Evidenzlage für die HPV-Impfung schwach und Früherkennungsprogramme versprechen weitaus größere Erfolge. In seiner aktualisierten Stellungnahme zu HPV macht ÄFI die Vorteile von Prävention deutlich.

Zwar verlaufen Infektionen mit HPV-Erregern in der Regel ohne Symptome, trotzdem sind Humane Papillomviren die Hauptursache für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und einigen seltenen Krebsarten bei Männern.

Pressemitteilung: Lebenslang im Pandemiemodus?

Ende Mai will die WHO einen Pandemievertrag und eine neue Fassung der Internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsversammlung zur Abstimmung vorlegen. Der Gesundheitsbegriff wird drastisch erweitert auf Klimawandel, Umweltschutz und Artenvielfalt. Künftig soll schon ein bloßes Risiko zur Ausrufung eines pandemischen Notfalls durch den WHO-Generaldirektor genügen. Die Mitgliedsstaaten, die den Pandemievertrag ratifizieren bzw. den IHR nicht widersprechen, verpflichten sich, danach sämtliche Maßnahmen wie Lockdowns und Impfpflichten umzusetzen, ebenso zur Unterdrückung von Informationen, die der offiziell vorgegebenen Linie widersprechen. Herrscht einmal keine Pandemie, soll die Vorbereitung auf Pandemien wesentlicher Teil der Gesundheitsversorgung werden. ÄFI warnt vor dem Verlust nationalstaatlicher Souveränität, vor dem Verlust des so hart erkämpften informed consent und fordert eine überfällige gesellschaftliche Debatte.

Pressekontakt:

presse(at)individuelle-impfentscheidung.de

Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.
Gneisenaustr. 42
10961 Berlin

Originalmeldung:

Presseportal, 14. Mai 2024

Weitere Informationen:

Lebenslang im Pandemiemodus?