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Newsletter #66: Spahn über COVID-19-Impfung: Fremdschutz war nie das Ziel

Paukenschlag in der Enquete-Kommission zur Corona-Politik: Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erklärt, dass die Corona-Impfungen nie das Ziel Fremdschutz gehabt hätten. Keine Rede mehr von Solidarität und Eindämmung der Pandemie durch die Impfung.

Zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe sagte Spahn, diese würden „bis heute im Markt“, sprich: an der Bevölkerung getestet. Keine Rede mehr von „wirksamen und sicheren“ Impfstoffen. Lesen Sie dazu unsere Einordnung.

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Spahn über COVID-19-Impfung: Fremdschutz war nie das Ziel

Vor der Enquete-Kommission hat der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Auskunft über die Corona-Impfungen gegeben. Demnach sei ein Infektionsschutz gegenüber Dritten nie das Ziel gewesen. Zur Frage der Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe erklärte Spahn, diese würden „bis heute im Markt“ getestet.

Sonder-Newsletter #65: Ihre Unterstützung macht unsere Arbeit erst möglich!

Liebe Leserinnen und Leser,

was vor fast 20 Jahren mit der Gründung eines ärztlichen Vereins zur freien individuellen Impfentscheidung begann, hat sich bis heute zu einer der wichtigsten gesellschaftlichen Stimmen rund um das Thema Impfen in Deutschland entwickelt. Unser wesentliches Ziel ist es, Ratsuchenden das Wissen und das Nicht-Wissen über Impfungen wissenschaftlich, unabhängig und verständlich zur Verfügung zu stellen.

Damit unterstützen wir sowohl Kolleginnen und Kollegen, eine umfassende und ergebnisoffene Beratung durchführen zu können, als auch Patientinnen und Patienten, eine individuelle und verantwortungsvolle Impfentscheidung treffen zu können.

Auch das zu Ende gehende Jahr hat uns wieder vor Augen geführt, wie notwendig eine unabhängige Instanz wie ÄFI ist.

Weitere Informationen:

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Nachlassende Wirkung der Keuchhusten-Impfung

Zuletzt ist die Zahl der Pertussis-Fälle wieder gestiegen. Allerdings gibt es keine Hinweise auf eine erhöhte Virulenz. Die Effektivität der Impfung ist eher mittelmäßig und führt nicht zu einer Herdenimmunität. Der aktualisierte Fachbeitrag mitsamt wissenschaftlichem Hintergrundpapier von ÄFI informiert über den aktuellen Wissensstand.

Schutzeffekte der Influenza-Impfung weiterhin fraglich

Die Datenlage zur Wirkung der Grippe-Impfung ist unklar, die Ergebnisse der Zulassungsstudien sind sehr unterschiedlich und weisen eher geringe Vertrauenswürdigkeit auf. Auch ein eventueller Schutz gegen andere Infektionen sowie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen scheint gering bis nicht vorhanden zu sein. Alles zu neuen Studien im aktualisierten Influenza-Fachbeitrag von ÄFI mit wissenschaftlichem Hintergrundpapier. 

Weitere Informationen:

Aktualisierter Fachbeitrag zu Influenza, 27. Nov. 2025

Wiss. Hintergrundpapier zu Influenza, 27. Nov. 2025

Adjuvantien: Wirkungen und Sicherheit von Aluminium und Lipidnanopartikeln weitgehend unklar

Aluminiumadjuvantien sind zwar pharmakologisch wirksam, aber ihre Sicherheit ist weitgehend unklar, langfristige Auswirkungen sind unbekannt. Bei Lipidnanopartikeln gibt es massive Sicherheitssignale, die nach und nach erforscht werden. ÄFI hat seinen Fachbeitrag zu diesen beiden relevanten Adjuvantien nun aktualisiert. Das mitveröffentlichte wissenschaftliche Hintergrundpapier gibt einen Einblick in die Literaturrecherche und Auswertung durch ÄFI.

Impfungen und Immunisierungen gegen RSV auf dünner Datengrundlage

In Deutschland sind inzwischen drei Aktivimpfstoffe und zwei Passivimpfstoffe gegen das Respiratorische Synzytial-Virus zugelassen und für unterschiedliche Personengruppen empfohlen. Dabei spricht die mangelhafte Datenlage gegen jede Art von allgemeiner Impfempfehlung. Angesichts neuer Studien zu den Impfstoffen hat ÄFI seinen RSV-Fachbeitrag nun aktualisiert. Mittels wissenschaftlichem Hintergrundpapier lässt sich die Auswertung der Evidenz durch ÄFI transparent nachvollziehen.

Weitere Informationen:

Aktualisierter Fachbeitrag zu RSV, 26. Nov. 2025

Wiss. Hintergrundpapier zu RSV, 26. Nov. 2025

Newsletter #64 – AG Impfpflicht: Das RKI befürwortete eine allgemeine Impfpflicht entgegen interner Zweifel

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sich im Vorfeld der Bundestagsabstimmung im April 2022 für eine allgemeine Corona-Impfpflicht ausgesprochen. Das geht aus der E-Mail-Korrespondenz des RKI in der AG Impfpflicht hervor, die das Institut der klagenden Journalistin Aya Velázquez zur Verfügung gestellt hat.

Das Eintreten für eine Impfpflicht erfolgte demnach trotz erklärter Zweifel aus dem eigenen Haus: Die Fachebene hatte angesichts der mangelhaften Wirksamkeit eine neutrale Haltung zur Corona-Impfung empfohlen. Die Korrespondenz legt nahe, dass die Haltung der RKI-Leitung pro Impfpflicht wohl von politischem Druck herrührte.

Weitere Informationen:

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Windpocken: Impfung gegen eine harmlose Erkrankung

Windpocken sind eine harmlose Kinderkrankheit mit absolut seltenen Komplikationen. Zwar war die Impfung sehr effektiv hinsichtlich der Reduzierung von Inzidenzen bei Kindern, aber weiterhin unklar sind die Folgewirkungen der Impfung insbesondere für eine Erkrankung im Erwachsenenalter und die Zunahme von Gürtelrose-Erkrankungen (Herpes Zoster). Auch die meisten europäischen Länder verzichten auf die allgemeine Impfempfehlung. ÄFI hat seinen Impf-Fachbeitrag zu Windpocken so wie auch zu Mumps und Röteln komplett neu veröffentlicht.

Röteln-Impfempfehlung nur für die Risikogruppe?

Außer in der Schwangerschaft sind Röteln eine harmlose Erkrankung. Ein Einzelimpfstoff ist nicht vorhanden, die Nebenwirkungen daher unklar. Zwar gibt es Hinweise auf unspezifische positive Wirkungen von Lebendimpfstoffen. Da der Rötelnimpfstoff jedoch nur im Kombination mit mindestens einer Masern- und einer Mumpskomponente verfügbar ist, herrscht praktisch eine Impfpflicht. Der neue, vollkommen überarbeitete Impf-Fachbeitrag von ÄFI beleuchtet die Zusammenhänge.

Weitere Informationen:

Neuveröffentlichter Fachbeitrag zu Röteln, 21. Nov. 2025