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Newsletter #70: Lauterbach über Corona-Impfung: Spätestens unter Omikron kein Fremdschutz

Im Dezember hatte Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor der Corona-Enquete-Kommission eingeräumt, dass der Fremdschutz bei der Entwicklung der Corona-Impfstoffe nie eine Rolle gespielt habe. Nun hat sein Nachfolger Karl Lauterbach (SPD) ins gleiche Horn gestoßen.

Spätestens unter der Omikron-Variante sei der Fremdschutz „weitestgehend weg“ gewesen, erklärte er freimütig vor der Kommission. Diese Einlassung dürfte all diejenigen interessieren, die sich auch danach von den immer wieder vorgetragenen Fremdschutz-Argumenten zur Impfung mit den modRNA-Impfstoffen haben leiten lassen.

Lauterbach jedoch holte sofort zum Gegenschlag aus: Er betonte die Wirksamkeit der modRNA-Impfungen und warnte vor Fehlinformationen. Zweifel seien „auch tödlich“.

Weitere Informationen:

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  • #Fortbildung

ÄFI-Fortbildung zur individuellen Impfberatung im Juni 2026

Auch in diesem Jahr veranstaltet ÄFI wieder eine Fortbildungsreihe. Unter dem Titel „Individuelle Impfberatung – evidenzbasiert und rechtssicher“ erhalten die Teilnehmer in drei Online-Modulen wichtige Informationen aus Theorie und Praxis. Neu aufgesetzt ist Modul 1 zur Suche vertrauenswürdiger Impf-Informationen. Das Modul zu Grundzügen der individuellen Impfberatung mit konkreten Tipps für die Praxis wurde verlängert. Den ärztlichen Teilnehmern winken wieder Fortbildungspunkte.

Weitere Informationen:

Module, Ablauf und Anmeldung

US-Impfkalender: Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück?

Zu Beginn des Jahres sorgte der amerikanische Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. für weitreichende Umwälzungen in der US-amerikanischen Impfpolitik: Er kündigte eine Verkleinerung des Impfkalenders für Kinder an. Es war nur eine Frage der Zeit, wann sich Widerstand seitens der Pharmaindustrie regen würde, um das Rad zurückzudrehen. Mitte März war es soweit.

Weitere Informationen:

Amerika schreibt das Impfschema für Kinder neu, 27. Jan. 2026

FSME-Impf-Empfehlung weiterhin ohne Klärung von Nutzen und Risiko

Das RKI zählt für Deutschland 2026 erneut mehr FSME-Risikogebiete, die WHO erneut weniger. Die STIKO beschränkt sich auf epidemiologische Situationsbeschreibungen und begründet ihre Impfempfehlung primär durch Angaben zum Impfstatus der FSME-Fälle. Mehr denn je zeigt sich: Es mangelt weiterhin an einer systematischen Klärung des Nutzens und des Risikos der FSME-Impfung. Dazu der frisch aktualisierte Fachbeitrag und das wissenschaftliche Hintergrundpapier von ÄFI.

Weitere Informationen:

Aktualisierter Fachbeitrag zu FSME, 24. März 2026

Wiss. Hintergrundpapier zu FSME, 24. März 2026

Lauterbach: Schon bei Omikron kein Fremdschutz mehr durch Impfung

Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat in der Corona-Enquetekommission erklärt, dass es einen Fremdschutz durch die Corona-Impfung schon bei der Omikron-Variante nicht mehr gegeben habe. Der STIKO-Vorsitzende Reinhard Berner sagte, bereits im März 2020 sei klar gewesen, dass Kinder von Corona wenig betroffen sein würden.

HPV-Impfung: Weiterhin kein Nachweis über Schutz vor Gebärmutterhalskrebs im relevanten Krankheitsalter

ÄFI hat seinen Fachbeitrag zur Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) aktualisiert. Es zeigt sich: Ein eindeutiger Schutz vor Gebärmutterhalskrebs fehlt weiterhin. Allerdings erhärtet sich der Verdacht auf einen Replacement-Effekt. Außerdem verdichten sich Hinweise auf eine mögliche Herdenimmunität. Die epidemiologischen Bulletins der STIKO machen deutlich: Es mangelt an Daten und Transparenz.

Weitere Informationen:

Aktualisierter HPV-Fachbeitrag, 16. März 2026

Wiss. Hintergrundpapier zu HPV, 16. März 2026

Das RKI und die Impfbereitschaft der Deutschen

Kommunikation vor Evidenz: Mit der IMPRESS-Studie möchte das RKI herausfinden, warum die Deutschen sich impfen lassen und warum nicht. Mit dem Ziel, die Impfbereitschaft zu steigern. Dazu gehört auch die Erörterung sogenannter Impfmythen. Es zeigt sich, dass das RKI mitunter unsauber arbeitet und selbst manchen Mythos zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen stärkt.

ÄFI: Seit 20 Jahren ein unabhängiger Akteur im Impf-Diskurs

ÄFI feiert runden Geburtstag: Vor 20 Jahren wurde der Verein gegründet als Netzwerk unabhängiger Ärztinnen und Ärzte. Heute ist der überparteiliche und (industrie-)unabhängige Verein die kräftigste Stimme für die individuelle Impfentscheidung in Deutschland. Zum Jubiläum ein kurzer Abriss der Vereinsgeschichte.

Newsletter #68: Vorhaltepauschale und Abschlagsregelung: Wer wenig impft, wird abgestraft

Seit Januar gilt die neue Vorhaltepauschale für Hausarztpraxen – eine Neuregelung mit offensichtlichem Bestrafungscharakter: Einerseits ist bei den Zuschlägen die Anzahl der Schutzimpfungen nur eines von zehn möglichen Kriterien und fällt damit auch nur relativ ins Gewicht. Andererseits ist der Abschlag von 40 Prozent für Praxen mit weniger als zehn Impfungen jeweils in den ersten drei Quartalen sehr deutlich und nicht durch andere Kriterien ausgleichbar.

Weitere Informationen:

Hier den ganzen Newsletter #68 lesen

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Interview: Gürtelrose-Impfung ist eine der reaktogensten Impfungen

Die Impfung gegen Gürtelrose zählt zu den Impfungen, die unter den klassischen Impfungen die meisten unerwünschten Reaktionen verursachen. In einem Radio-Interview gibt ÄFI-Vorstand Dr. Matthias Keilich einen Überblick über diese Impfung und berichtet aus eigenen Erfahrungen in seiner Praxis.

Weitere Informationen:

Fachbeitrag zu Gürtelrose