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Elektronische Patientenakte: Auf dem Weg zum gläsernen Patienten

Am 15. Januar 2025 wird die Elektronische Patientenakte (ePA) für gesetzliche Krankenkassen Pflicht. Das bedeutet: Für alle gesetzlich Versicherten wird zu diesem Zeitpunkt eine digitale Akte angelegt, die auch alle Impfungen enthält. Eine explizite Zustimmung seitens der Versicherten ist dafür nicht erforderlich, es gilt die sog. „Opt-out“-Regel: Wer nicht möchte, dass für ihn eine digitale Patientenakte angelegt wird, muss aktiv widersprechen. Welche Vorteile bringt die ePA, wer soll Zugriff auf die Daten haben und welche Risiken sind damit verbunden? Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI) raten zur Vorsicht.

Weitere Informationen:

Norbert Häring: Nackt in der Gesundheitscloud – Wie unsere Körper und Biodaten zum Rohstoff und zur Ware werden (Video auf Odysee)

Pressemitteilung: Antworten von Abgeordneten: Blindes Vertrauen in WHO und IGV

Mit einer Briefaktion an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) für einen Widerspruch gegen die Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) durch die WHO geworben. Einige Leser haben die Antwortschreiben ihrer Abgeordneten an ÄFI weitergeleitet. Die Auswertung zeigt: Die allermeisten Parlamentarier setzen treuherzig auf die WHO. Die Ansichten zu den IGV, aber auch zu Corona, den COVID-19-Impfstoffen und den Pandemie-Maßnahmen folgen unkritisch der Regierungslinie und offenbaren manche Abgründe.

Angesichts der zu befürchtenden Machtverschiebung hin zur WHO und deren Generaldirektor in allen Fragen rund um Pandemien und die öffentliche Gesundheitsversorgung hatte ÄFI zu einer Briefaktion aufgerufen.

Pressekontakt:

presse(at)individuelle-impfentscheidung.de

Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.
Gneisenaustr. 42
10961 Berlin

Originalmeldung:

Presseportal, 22.Okt. 2024

Weitere Informationen:

Antwortbriefe von Abgeordneten: Blindes Vertrauen in WHO und IGV

Grippesaison 2024/2025 hat begonnen: Fachbeiträge zu Influenza und Keuchhusten aktualisiert

Mit der 40. Kalenderwoche jeden Jahres beginnt in etwa die Zeit, in der Atemwegserreger vermehrt auftreten. Dazu zählen vor allem Influenza-Viren, aber auch die Bakterien B. pertussis (Keuchhusten) treten im Winter etwas häufiger auf. Gemein ist den beiden Impfungen gegen die Erreger, dass kein nennenswerter Schutz vor Übertragung geschaffen wird.

Newsletter #48 – ÄFI-Briefaktion: Das blinde Vertrauen der Abgeordneten in die WHO

Dass in Sachen Corona-Aufarbeitung noch manch dickes Brett zu bohren ist, belegt unsere Briefaktion zu den geänderten Gesundheitsvorschriften (IGV) der WHO. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben uns die Antwortschreiben ihrer Bundestagsabgeordneten übermittelt – dafür noch einmal herzlichen Dank!

Wir haben die Antworten nun ausgewertet: Sie bezeugen ein unkritisches, blindes Vertrauen der Parlamentarier in die WHO. Dies spiegelt sich in den mitunter abenteuerlichen Ansichten über Corona und die Pandemie-Maßnahmen, wie unsere ausführliche Kommentierung zeigt.

Weitere Informationen:

Hier den ganzen Newsletter #48 lesen

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Antwortbriefe von Abgeordneten: Blindes Vertrauen in WHO und IGV

Mit einer Briefaktion an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages hat ÄFI für einen Widerspruch gegen die Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) durch die WHO geworben. Einige Leser haben die Antwortschreiben ihrer Abgeordneten an ÄFI weitergeleitet. Die Auswertung zeigt: Die allermeisten setzen treuherzig auf die WHO und wiegeln ab. Die Ansichten zu den IGV, aber auch zu Corona, den COVID-19-Impfstoffen und den Pandemie-Maßnahmen folgen unkritisch der Regierungslinie und offenbaren manche Abgründe.

Neue PEI-Daten zu Nebenwirkungen: Weitere Kritik am Sicherheitsprofil der COVID-19-Impfstoffe

Durch einen neuen Bericht des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI) wird die Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe einmal mehr infrage gestellt. Demnach treten Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen bei COVID-19-Impfstoffen 21x häufiger auf im Vergleich zu allen anderen Impfstoffen, schwere Impfnebenwirkungen 10x häufiger. Die Daten weisen einige Limitationen auf, sind aber im Rahmen bisheriger Studienergebnisse, die Sicherheitssignale bei den COVID-19-Impfstoffen entdeckt haben, nicht verwunderlich. Höchste Zeit, dass das PEI eine ernsthafte Prüfung des Nutzen-Risiko-Profils vornimmt.

RSV-Fachbeitrag aktualisiert: Erster mRNA-RSV-Impfstoff in der EU per Standardverfahren zugelassen

Die Zulassungs- und Empfehlungssituation wandelt sich rasant. Es ist bereits der dritte Impfstoff, der innerhalb knapp eines Jahres zum Schutz vor RSV zugelassen wurde: Nach Arexvy® und Abrysvo® folgte Ende August 2024 mit mRESVIA® der erste mRNA-Impfstoff. Damit hat die EU erstmalig einen mRNA-Impfstoff ohne vorherige bedingte Zulassung autorisiert. Die Aktivimpfstoffe Abrysvo® oder Arexvy® sind bereits grundsätzlich für ältere Menschen empfohlen, der Passivimpfstoff Beyfortus® für alle Neugeborenen und Säuglinge. Dabei lässt die Datenlage zu wünschen übrig, wie der neue ÄFI-Fachbeitrag aufzeigt.

Weitere Informationen:

Der aktualisierte RSV-Fachbeitrag

Adjuvantien in Impfstoffen: Notwendig, aber kaum verstanden

Adjuvantien werden Totimpfstoffen beigesetzt und sollen das Immunsystem zu einer Reaktion veranlassen, um für künftige Kontakte mit Krankheitserregern gewappnet zu sein. Obwohl manche Adjuvantien wie die Aluminiumsalze bereits seit rund einhundert Jahren Verwendung finden, ist das Wissen um sie sehr beschränkt. Dies gilt erst recht für neuartige Substanzen wie die Lipidnanopartikel. Grund genug für ÄFI, in einem neuen Impf-Fachbeitrag das aktuelle Wissen um Adjuvantien zusammenzutragen und kritisch zu diskutieren.

Gericht zieht Verfassungsmäßigkeit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht in Zweifel

Nach Veröffentlichung der RKI-Files und der Vernehmung von RKI-Präsident Schaade stellt das Verwaltungsgericht Osnabrück die wissenschaftliche Unabhängigkeit des Robert Koch-Instituts in Frage. Die auf den Empfehlungen des Instituts beruhende Begründung für die einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht sei erschüttert. Nun soll das Bundesverfassungsgericht erneut darüber befinden, ob die Impfpflicht verfassungsgemäß war. Der Ärzteverein ÄFI, der seinerzeit als Sachverständiger in Karlsruhe gegen die Impfplicht argumentiert hatte und dafür vom BVerfG zur fachlichen Minderheit degradiert worden war, begrüßt die Entscheidung.

Neue Fortbildungsreihe: Individuelle Impfberatung – evidenzbasiert und rechtssicher

Nach dem Auftakt ausschließlich für Mitglieder des Vereins öffnet ÄFI im Herbst 2024 seine Fortbildungsreihe für alle ärztlichen Kolleginnen und Kollegen sowie impfberechtigte Apothekerinnen und Apotheker. Im Mittelpunkt stehen unterschiedlichste Fragen rund um die individuelle Impfberatung:

Wie erhalte ich außerhalb der Stiko-Empfehlungen evidenzbasierte Informationen zu ausgewählten Impfungen? Wie verbessere ich meine Kenntnisse im wissenschaftlichen Arbeiten und für die Bewertung von Studien? Gibt es Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der Impfberatung?

Weitere Informationen:

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