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Politik

Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. sind in der Vergangenheit bereits durch verschiedene Aktionen und Kampagnen aber auch Verfassungsbeschwerden zur Masern- und COVID-19-Impfpflicht politisch aktiv geworden. Hier können Sie alle Beiträge zum Thema Politik chronologisch geordnet nachlesen.

US-Impfkalender: Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück?

Zu Beginn des Jahres sorgte der amerikanische Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. für weitreichende Umwälzungen in der US-amerikanischen Impfpolitik: Er kündigte eine Verkleinerung des Impfkalenders für Kinder an. Es war nur eine Frage der Zeit, wann sich Widerstand seitens der Pharmaindustrie regen würde, um das Rad zurückzudrehen. Mitte März war es soweit.

Weitere Informationen:

Amerika schreibt das Impfschema für Kinder neu, 27. Jan. 2026

Lauterbach: Schon bei Omikron kein Fremdschutz mehr durch Impfung

Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat in der Corona-Enquetekommission erklärt, dass es einen Fremdschutz durch die Corona-Impfung schon bei der Omikron-Variante nicht mehr gegeben habe. Der STIKO-Vorsitzende Reinhard Berner sagte, bereits im März 2020 sei klar gewesen, dass Kinder von Corona wenig betroffen sein würden.

Das RKI und die Impfbereitschaft der Deutschen

Kommunikation vor Evidenz: Mit der IMPRESS-Studie möchte das RKI herausfinden, warum die Deutschen sich impfen lassen und warum nicht. Mit dem Ziel, die Impfbereitschaft zu steigern. Dazu gehört auch die Erörterung sogenannter Impfmythen. Es zeigt sich, dass das RKI mitunter unsauber arbeitet und selbst manchen Mythos zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfungen stärkt.

Newsletter #68: Vorhaltepauschale und Abschlagsregelung: Wer wenig impft, wird abgestraft

Seit Januar gilt die neue Vorhaltepauschale für Hausarztpraxen – eine Neuregelung mit offensichtlichem Bestrafungscharakter: Einerseits ist bei den Zuschlägen die Anzahl der Schutzimpfungen nur eines von zehn möglichen Kriterien und fällt damit auch nur relativ ins Gewicht. Andererseits ist der Abschlag von 40 Prozent für Praxen mit weniger als zehn Impfungen jeweils in den ersten drei Quartalen sehr deutlich und nicht durch andere Kriterien ausgleichbar.

Weitere Informationen:

Hier den ganzen Newsletter #68 lesen

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Vorhaltepauschale und Abschlagsregelung: Weniger impfen – weniger Geld

Wenn Geld über Medizin entscheidet: Seit Anfang 2026 werden Hausarztpraxen finanziell abgestraft, wenn sie zu wenige Impfungen durchführen – selbst dann, wenn dies medizinisch begründet ist. Eine einzige Zahl kann heute über 40 % Honorarverlust entscheiden. Nicht Gespräch, nicht Versorgung, nicht Verantwortung, sondern Statistik. Medizin hingegen braucht Freiheit. Für ÄFI müssen Impfentscheidungen individuell, aufgeklärt und frei von wirtschaftlichem Druck getroffen werden. Dazu eine juristische Einordnung der neu geregelten Vorhaltepauschale.