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Spahn über COVID-19-Impfung: Fremdschutz war nie das Ziel
Am 15. Dezember 2025 hat der frühere Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zur Aufarbeitung der Pandemiepolitik erklärt, die massenhaft verabreichten modRNA-Impfstoffe würden bezüglich ihrer Wirksamkeit gegen SARS-CoV-2 „bis heute (…) im Markt“ getestet.
Damit widersprach Spahn der immer wieder vorgetragenen Behauptung, die Impfstoffe seien als „sicher und wirksam“ getestet worden. Seiner Meinung nach läuft der Test, wie die Impfstoffe wirken und wie sicher sie tatsächlich sind, bis heute an der Bevölkerung.
Die verkürzte Zulassungsstudie für die Notfallzulassung des Corona-Impfstoffes von Pfizer/Biontech Comirnaty hatte schon damals nicht den Nachweis erbringen können, vor schwerer Erkrankung und Tod zu schützen. Wie die Impfstoffe wirken, sollte anscheinend erst die Praxis zeigen. Dies galt auch für die Impfung von Kindern. Obwohl es seitens der Ständigen Impfkommission (STIKO) im Mai 2021 keine Impfempfehlung gab, vermerkte der RKI-Krisenstab: “BM [Bundesminister] Spahn plant trotzdem ein Impfprogramm.“ (19. Mai 2021)
Fremdschutz war „nie Ziel“
Ein wesentliches Ziel der Impfung bestand neben der Verhinderung von Ansteckung (Eigenschutz) darin, die Übertragung des Virus einzudämmen (Fremdschutz).
Spahn behauptet heute das Gegenteil:
„Es war nie Ziel, auch der WHO nicht, bei der Impfstoffentwicklung, dass es zum Infektionsschutz gegenüber Dritten kommt.“
Dabei war es gerade der behauptete Fremdschutz, mit dem Druck auf alle ungeimpften Menschen ausgeübt wurde – und mit dem grundrechtseinschränkende Maßnahmen wie 2G/3G begründet wurden. Bald war das diffamierende Wort von der „Pandemie der Ungeimpften“ in der Welt, mit dem Spahn, Lauterbach und andere „Experten“ massiven Druck ausübten:
„Ungeimpfte treffen ihre Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, nicht nur mit Folgen für sich selbst, sondern in dieser Pandemie immer auch mit Folgen für alle anderen.“ (Jens Spahn, 3. Dezember 2021)
Im RKI wusste man schon damals:
„Aus fachlicher Sicht nicht korrekt (…). Sagt Minister bei jeder Pressekonferenz, vermutlich bewusst, kann eher nicht korrigiert werden.“ (RKI-Protokoll, 5. Nov. 2021)
Es war Jens Spahn, der auf das seiner Meinung nach egoistische Verhalten derjenigen hinwies, die Zweifel an den neuartigen Impfstoffen geltend machten.
Es war Jens Spahn, der mit dem Fremdschutz durch Impfung Politik machte.
Weitere Informationen:
Enquete-Kommission: Anhörung zum Thema „Beschaffung und Versorgungssicherheit“ (mit Video)
Die Politik als Treiber der Pandemie
Sie haben es gewusst – und zwar alles! Zur Veröffentlichung der vollständigen RKI-Protokolle (ÄFI-Video)
Buchveröffentlichung: Wie das RKI sich vor den Karren der Politik spannen ließ
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