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Wissenschaft

Die wissenschaftliche Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Vereins Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI). Die Fachbeiträge der ÄFI ebenso wie die Stellungnahmen werden nach Kriterien wissenschaftlicher Arbeit zusammengestellt. Hier können Sie alle Meldungen zum Thema Wissenschaft nachlesen.

Strategien zur Diagnostik und Therapie von Long-COVID und Post-Vac-Syndrom

Langzeitfolgen der COVID-19-Erkrankung und das nach einer Impfung gegen COVID-19 mögliche Post-Vac-Syndrom ähneln sich in vielen Aspekten. In der öffentlichen Diskussion wird das Thema meist auf Long-COVID reduziert. Ein von ÄFI herausgegebenes Arbeitspapier will die hausärztliche Praxis in Diagnostik und Therapie beider Syndrome unterstützen.

Erst nach und nach wird verstanden, wie sich das Post-/Long-COVID-Syndrom nach Infektion durch SARS-CoV-2 und das Post Vakzin-Syndrom (Post-Vac) nach Impfungen gegen SARS-CoV-2 identifizieren lassen. Beide Krankheitsbilder sind wohl als komplexe Syndrome zu verstehen, unterscheiden sich jedoch teilweise hinsichtlich der Komplexität der Einzelsymptome, Dauer und Schwere.

Keuchhusten: Trotz hoher Impfquote keine Herdenimmunität

Trotz hoher Impfquote bei Kindern nehmen Keuchhusten-Erkrankungen seit einigen Jahren wieder zu. Eine Herdenimmunität ist mit den derzeit zur Verfügung stehenden Impfstoffen nicht möglich. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung asymptomatisch.

Wie gefährlich ist also eine Keuchhusten-Erkrankung? Wer ist besonders gefährdet und wie sinnvoll ist eine Impfung gegen Pertussis? Solche und viele weitere Fragen beantwortet unser neuer Fachbeitrag.

Aktuelle Informationen zur Influenza-Saison

Influenza, auch die „echte Grippe“ genannt, steht vor der Tür. In der Regel verläuft die Erkrankung mild. Trotzdem haben manche Personengruppen ein erhöhtes Risiko, ernsthaft zu erkranken. Ein neuer Fachbeitrag beleuchtet alle Aspekte rund um die Erkrankung und die Wirksamkeit der Impfung.

Passend zum Beginn der Influenza-Saison haben die ÄFI die Reihe ihrer Impf-Fachbeiträge um einen Beitrag zur sog. „echten Grippe“ ergänzt. Neben anderen Atemwegserkrankungen wie COVID-19 oder dem respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) ist es vor allem die Influenza, welche die Menschen jedes Jahr aufs Neue umtreibt.

Newsletter #34 – Impf-Saisonbeginn mit Fragezeichen

Der Herbst steht vor der Tür und damit die neue Erkältungssaison. Politik, Pharmaindustrie und Medien, flankiert von „der Wissenschaft“, rühren die Werbetrommel für angepasste Grippe- und COVID-19-Impfstoffe. Die EU-Gesundheitskommissarin erkennt gar eine „potenziell doppelte Bedrohung“.

Allein für dieses Jahr hat sich die Bundesregierung gegenüber Pfizer/BioNTech zur Abnahme von 17,5 Millionen neuen Impfdosen Comirnaty verpflichtet. Dabei verhindert auch dieser "angepasste" Impfstoff weder Übertragung noch Infektion. Außerdem wurde der in diesem Impfstoff befindliche Omikron-Typ XBB.1.5 bereits im August durch den Typ EG.5.1 als vorherrschende Virus-Variante abgelöst. Insofern kommt der neue Impfstoff auch zu spät.

Quellen:

Hier den ganzen Newsletter #34 lesen

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Jetzt verfügbar: RSV in den ÄFI-Fachbeiträgen

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) erhält medial derzeit viel Aufmerksamkeit. Grund dafür sind die rasante Impfstoffforschung und -entwicklung sowie die jüngst von der EU-Kommission erteilten Genehmigungen für zwei RSV-Impfstoffe. Damit stehen erstmals Aktivimpfstoffe für Risikogruppen zur Verfügung – Säuglinge sowie ältere Menschen. Der neue ÄFI-Fachbeitrag gibt den Wissensstand rund um die Erkrankung und Impfung wieder.

Für gesunde Erwachsene spielt RSV im Infektionsgeschehen in der Regel keine Rolle. Die Übertragung erfolgt über größere Aerosolpartikel bzw. Tröpfchen, aber auch über Schmierinfektionen. Eine hohe Anzahl an asymptomatischen Fällen und die zu Beginn kaum von anderen Atemwegserkrankungen unterscheidbaren symptomatischen Verläufe führen dazu, dass RSV meist nicht, fehlerhaft oder zu spät diagnostiziert wird.