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Wissenschaft

Die wissenschaftliche Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Vereins Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI). Die Fachbeiträge der ÄFI ebenso wie die Stellungnahmen werden nach Kriterien wissenschaftlicher Arbeit zusammengestellt. Hier können Sie alle Meldungen zum Thema Wissenschaft nachlesen.

HPV: Späterer Impftermin, vermehrt Früherkennung

Neue Studien deuten auf die direkte Wirkung der HPV-Impfung zur Verringerung von Gebärmutterhalskrebs hin. Jedoch sind diese Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen. Hingegen scheint Früherkennungsprogrammen eine besondere Bedeutung zuzukommen. Aufgrund neuer Forschungsergebnisse hat ÄFI seinen Impf-Fachbeitrag zu HPV aktualisiert.

Humane Papillomviren (HPV) können die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs auslösen. Die HPV-Impfung wird derzeit immer breiter propagiert. Die wissenschaftliche Evidenz zeichnet jedoch kein so klares Bild.

Wachsende Zweifel an der Hib-Impfung

Durch die Einführung der Haemophilus-influenzae-Typ-B-(Hib)-Impfung 1990 kam es zu einem starken Rückgang der Hib-Fälle. Jedoch sind mittlerweile die nicht-verkapselten und einige verkapselte Typen auf dem Vormarsch. Damit stellt sich die Frage nach dem Nutzen der Impfung: Ist sie zu speziell oder sogar kontraproduktiv, sollte es zum Replacement gekommen sein? Der neue Impf-Fachbeitrag erläutert diese und viele weitere Aspekte der Hib-Impfung.

Der Name mag es suggerieren, aber Haemophilus influenzae (Hi) hat nichts mit Influenza bzw. der Grippe zu tun. Haemophilus influenzae sind kleine, unbewegliche Bakterien.

Meningokokken-B-Impfempfehlung nun für alle Säuglinge: Ist die neue STIKO-Empfehlung wissenschaftlich haltbar?

Künftig sollen Säuglinge gegen Meningokokken der Serogruppe B geimpft werden. So lautet die neue Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO). Erkrankungen seien zwar sehr selten, Krankheitsverläufe allerdings „sehr schwerwiegend“. Die Zahl der schweren Krankheitsfälle ist jedoch seit Jahren rückläufig.

Sonder-Newsletter #38 – Engagement für die freie Impfentscheidung ist notwendiger denn je

Der Blick zurück auf ein bewegtes Jahr 2023

Das Thema Impfungen und Impfentscheidung hat im Jahr 2023 in der Öffentlichkeit zwar eine geringere Rolle gespielt als in den drei Jahren zuvor. Trotzdem flammt seit Corona nicht mehr nur zu Beginn der kalten Jahreszeit die Frage nach notwendigen Impfungen auf.

Mit Corona haben sich die Vorstellungen einer angemessenen Vorsorge gegenüber bekannten und unbekannten Krankheitserregern gewandelt. Getrieben von Pharmaindustrie, Politik und Medien wird die Entwicklung von Impfstoffen auf breiter Ebene vorangetrieben. Dabei werden oft eigentlich nachrangige Aspekte, wie eine etwaige Impfreihenfolge, in den Vordergrund gerückt, während grundlegende Debatten, etwa um die Sicherheit neuer Verfahren (Stichwort: modRNA-Technologie), auf der Strecke bleiben.

Quellen:

Hier den ganzen Newsletter #38 lesen

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Schwerere Pneumokokken-Erkrankungen trotz Impfungen nicht rückläufig

Die Zahl der gemeldeten invasiven Pneumokokken-Erkrankungen ist 2022 und 2023 nach der Rücknahme der Corona-Maßnahmen wie auch bei RSV sprunghaft angestiegen. Der Nestschutz schränkt die Wirksamkeit der im Säuglingsalter verabreichten Konjugatimpfstoffe ein. Damit erscheint eine Standardimpfung wenig sinnvoll, zumal schwere Verläufe meist nur aufgrund von Risikofaktoren oder Sekundärinfektionen auftreten. Der neue ÄFI-Fachbeitrag klärt auf.