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Ständige Impfkommission (STIKO)

Die Ständige Impfkommission ist ein 1972 etabliertes und 2001 gesetzlich verankertes Gremium zur Entwicklung von Impf-Empfehlungen für Deutschland. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und im Fachgebiet Impfprävention des Robert Koch-Instituts verortet. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission werden beispielsweise auch in den Fachbeiträgen der ÄFI gespiegelt und kritisiert. Hier finden Sie alle Meldungen zum Thema.

Mumps-Impfung hat die Bevölkerungsimmunität verschlechtert

Vor Einführung der Impfung war Mumps meist eine harmlose Kinderkrankheit. Seither beobachten Forscher jedoch eine Verlagerung der Infektionen hin zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen – mit höherem Risiko für schwerere Verläufe. Mangels eines Einzelimpfstoffs herrscht de facto sogar eine Impfpflicht gegen Mumps. Alles zur Mumpserkrankung und Mumpsimpfung findet sich nun in der Neuveröffentlichung des Fachbeitrags der ÄFI.

Weitere Informationen:

Neuveröffentlichter Fachbeitrag zu Mumps, 21. Nov. 2025

STIKO empfiehlt Meningokokken-ACWY-Impfung für alle Jugendlichen trotz extrem niedriger Erkrankungszahlen

Die STIKO hat eine Änderung ihrer Impfempfehlung für Meningokokken vorgenommen: Künftig sollen alle Jugendlichen im Alter von 12-14 Jahren eine Meningokokken-ACWY-Impfung erhalten – trotz der extrem niedrigen Zahl invasiver Erkrankungen. Im Gegenzug entfällt die bisherige Impfung gegen Meningokokken C für alle Kleinkinder. Damit stellt sich die STIKO erneut gegen die Empfehlungen der WHO und die Kritik von ÄFI.

Weitere Informationen:

ÄFI-Fachbeitrag zu Meningokokken

Die US-STIKO nimmt die Corona-Impfempfehlung zurück & weitere Neuigkeiten

Newsletter #62 – Vorhaltepauschale: Aus Ärzten mache Impf-luenzer

Zu den Langzeitwirkungen von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zählt auch die Neuregelung der Vorhaltepauschale für Arztpraxen. Die mit der kassenärztlichen Bundesvereinigung verabredete Neuregelung tritt Anfang Januar 2026 in Kraft.

Sie sieht vor, dass jeder Hausarzt künftig in den ersten drei Quartalen 7 Prozent seiner Patienten impfen muss, im vierten Quartal sogar 25 Prozent, wenn er sich Zuschläge bei der Vorhaltepauschale sichern möchte. Umgekehrt gilt: Führt er weniger als zehn Schutzimpfungen im Quartal durch, wird die Vorhaltepauschale um 40 Prozent gekürzt.

Weitere Informationen:

Hier den ganzen Newsletter #62 lesen

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COVID-19: Allgemeine Impfempfehlung in den USA zurückgenommen zugunsten der individuellen Impfentscheidung

Die Impfstoffe gegen COVID-19 sind in ihrer Zulassung in den USA stark eingeschränkt worden. Außerdem hat das US-amerikanische STIKO-Pendant ACIP unlängst die allgemeine und jährliche Impfempfehlung für Risikogruppen zurückgenommen. Künftig soll die individuelle Impfentscheidung zählen. ÄFI hat dazu seinen COVID-19-Fachbeitrag aktualisiert und weitere Forschungsergebnisse eingearbeitet. Neu sind die Hintergrundpapiere: Ab sofort lassen sich Aktualisierungen punktgenau im Fachbeitrag nachvollziehen.

Weitere Informationen:

COVID-19-Fachbeitrag