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Ständige Impfkommission (STIKO)

Die Ständige Impfkommission ist ein 1972 etabliertes und 2001 gesetzlich verankertes Gremium zur Entwicklung von Impf-Empfehlungen für Deutschland. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und im Fachgebiet Impfprävention des Robert Koch-Instituts verortet. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission werden beispielsweise auch in den Fachbeiträgen der ÄFI gespiegelt und kritisiert. Hier finden Sie alle Meldungen zum Thema.

„safe and effective“? RKI-Studie bringt Impf-Empfehlungen der STIKO ins Wanken

RKI/WHO-Studie zeigt: Mehr als 9 von 10 Übersichtsarbeiten zu Impfstoff-Studien sind kaum vertrauenswürdig (Pressemitteilung)

Das Robert Koch-Institut hat im Fachjournal Systematic Reviews (BMC) eine wissenschaftliche Arbeit zur Berichtsqualität von Übersichtsarbeiten zu Impfstoffen veröffentlicht. Das Ergebnis: Die übergroße Mehrzahl der systematischen Reviews wird hinsichtlich ihrer Vertrauenswürdigkeit als "kritisch-niedrig" eingestuft. Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI) sehen dringenden Handlungsbedarf für die Formulierung von Impfempfehlungen in Deutschland.

Quellen:

Pressekontakt:

presse(at)individuelle-impfentscheidung.de

Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.
Gneisenaustr. 42
10961 Berlin

Originalmeldung:

Presseportal, 11. Juni 2026

Weitere Informationen:

Zum Volltext der Studie

Zur ausführlichen Bewertung der Studienergebnisse

RKI/WHO-Studie: Übersichtsarbeiten zu Impfstoff-Studien sind häufig kaum vertrauenswürdig

Im Januar 2026 hat das RKI in Zusammenarbeit mit der WHO im Fachjournal Systematic Reviews (BMC) eine wissenschaftliche Arbeit zur Berichtsqualität von Übersichtsarbeiten zu Impfstoffen veröffentlicht. Das Ergebnis: Mehr als 9 von 10 systematischen Reviews werden hinsichtlich ihrer Vertrauenswürdigkeit als „kritisch-niedrig“ eingestuft. Was bedeutet dieser Befund für die Evidenzbasis von Impfstoffen? ÄFI ordnet das Ergebnis ein.

Weitere Informationen:

ÄFI-Fachbeitrag zur STIKO-Methodik

Presseportal, 11. Juni 2026

Kein eindeutiger Nachweis zur Wirksamkeit der Men-B-Impfung gegen Gonorrhoe

Immer mehr Studien untersuchen eine mögliche Kreuzwirksamkeit der Meningokokken-B-Impfung (MenB) gegen die Geschlechtskrankheit Gonorrhoe. In England wurde deshalb 2025 weltweit das erste Impfprogramm gestartet – im Off-Label-Use. ÄFI hat die aktuelle Studienlage zu diesem Thema, aber auch zur Meningokokken-Impfung generell unter die Lupe genommen und seinen Impf-Fachbeitrag aktualisiert. Dabei zeigt sich: Ein klarer Schutzeffekt gegen Gonorrhoe kann derzeit nicht bestätigt werden.

Weitere Informationen:

Fachbeitrag Meningokokken, 22. Mai 2026

Wissenschaftliches Hintergrundpapier, 22. Mai 2026

Probleme der Rotaviren-Impfung

Trotz Impfung kein Rückgang von Darminvaginationen, nur ein überschaubarer Nutzen gegen Hospitalisierungen und eine begrenzte Herdenimmunität: Die Probleme der Rotaviren-Impfung sind deutlich. ÄFI hat dazu seinen Impf-Fachbeitrag mittels eines wissenschaftlichen Hintergrundpapieres aktualisiert. Angesichts eines äußerst geringen Sterblichkeitsrisikos und der Impfempfehlung der STIKO stellt sich die Frage, welches Ziel nationale Immunisierungsprogramme verfolgen sollten.

Weitere Informationen:

Fachbeitrag zu Rotaviren, 22. Mai 2026

Wissenschaftliches Hintergrundpapier, 22. Mai 2026