Juni 2026: Neue ÄFI-Fortbildung

Ärztinnen und Ärzte sowie impfberechtigte Apothekerinnen und Apotheker sind herzlich eingeladen!

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Ständige Impfkommission (STIKO)

Die Ständige Impfkommission ist ein 1972 etabliertes und 2001 gesetzlich verankertes Gremium zur Entwicklung von Impf-Empfehlungen für Deutschland. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und im Fachgebiet Impfprävention des Robert Koch-Instituts verortet. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission werden beispielsweise auch in den Fachbeiträgen der ÄFI gespiegelt und kritisiert. Hier finden Sie alle Meldungen zum Thema.

Wachsende Zweifel an der Hib-Impfung

Durch die Einführung der Haemophilus-influenzae-Typ-B-(Hib)-Impfung 1990 kam es zu einem starken Rückgang der Hib-Fälle. Jedoch sind mittlerweile die nicht-verkapselten und einige verkapselte Typen auf dem Vormarsch. Damit stellt sich die Frage nach dem Nutzen der Impfung: Ist sie zu speziell oder sogar kontraproduktiv, sollte es zum Replacement gekommen sein? Der neue Impf-Fachbeitrag erläutert diese und viele weitere Aspekte der Hib-Impfung.

Der Name mag es suggerieren, aber Haemophilus influenzae (Hi) hat nichts mit Influenza bzw. der Grippe zu tun. Haemophilus influenzae sind kleine, unbewegliche Bakterien.

Meningokokken-B-Impfempfehlung nun für alle Säuglinge: Ist die neue STIKO-Empfehlung wissenschaftlich haltbar?

Künftig sollen Säuglinge gegen Meningokokken der Serogruppe B geimpft werden. So lautet die neue Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO). Erkrankungen seien zwar sehr selten, Krankheitsverläufe allerdings „sehr schwerwiegend“. Die Zahl der schweren Krankheitsfälle ist jedoch seit Jahren rückläufig.

Schwerere Pneumokokken-Erkrankungen trotz Impfungen nicht rückläufig

Die Zahl der gemeldeten invasiven Pneumokokken-Erkrankungen ist 2022 und 2023 nach der Rücknahme der Corona-Maßnahmen wie auch bei RSV sprunghaft angestiegen. Der Nestschutz schränkt die Wirksamkeit der im Säuglingsalter verabreichten Konjugatimpfstoffe ein. Damit erscheint eine Standardimpfung wenig sinnvoll, zumal schwere Verläufe meist nur aufgrund von Risikofaktoren oder Sekundärinfektionen auftreten. Der neue ÄFI-Fachbeitrag klärt auf.

Keuchhusten: Trotz hoher Impfquote keine Herdenimmunität

Trotz hoher Impfquote bei Kindern nehmen Keuchhusten-Erkrankungen seit einigen Jahren wieder zu. Eine Herdenimmunität ist mit den derzeit zur Verfügung stehenden Impfstoffen nicht möglich. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung asymptomatisch.

Wie gefährlich ist also eine Keuchhusten-Erkrankung? Wer ist besonders gefährdet und wie sinnvoll ist eine Impfung gegen Pertussis? Solche und viele weitere Fragen beantwortet unser neuer Fachbeitrag.

Informationen zu Schutzimpfungen außerhalb der Zulassung

Beim Einsatz von Arzneimitteln und Impfstoffen außerhalb des zugelassenen Gebrauchs (sog. Off-Label-Use bzw. Unlicensed-Use) besteht häufig Unsicherheit. Wann ist eine abweichende Verordnung erlaubt, wann nicht? Wie steht es um Kostenübernahme, Aufklärungspflichten und Haftung? Eine juristische Einordnung der ÄFI.

Unklarheiten bezüglich der Einsatzmöglichkeiten und den sich daraus ergebenden Folgen tauchten zuletzt verstärkt in Zusammenhang mit Impfstoffen der Masernschutzimpfung und der COVID-19-Impfungen auf.

Die nachfolgenden Erläuterungen zum Off-Label-Use bzw. Unlicensed-Use von Arzneimitteln und Impfstoffen richten sich primär an Ärztinnen und Ärzte. Erstellt wurden sie vom Rechtsberater des Vereins Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI), RA Jan Matthias Hesse (Stuttgart).

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