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FSME-Fachbeitrag aktualisiert: Weiterhin mangelhafte Datenlage zur Impfung

Mindestens einmal jährlich werden die Fachbeiträge der Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. durch eine umfangreiche Literaturrecherche und Auswertung neuer Studien auf den neuesten Stand gebracht. Bei der Überarbeitung des FSME-Fachbeitrages für das Jahr 2024 zeigt sich, dass die Studienlage zur Impfung nach wie vor mehr als dürftig ist:

Hochwertige Studien (darunter prospektive Kohortenstudien und randomisierte kontrollierte Studien) fehlen. So wundert es nicht, dass bisher keine valide Number Needed To Vaccinate (Anzahl Impfungen, die verabreicht werden müssen, um einen Erkrankungs- oder Todesfall zu verhindern) berechnet werden kann.

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FSME-Fachbeitrag

Newsletter #42 – Die WHO-Pläne: Pandemien lebenslang?

Ende Mai kommt die Weltgesundheitsversammlung der WHO zusammen, um über den neuen Pandemievertrag und die neugefassten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) abzustimmen. Es steht zu befürchten, dass mit diesen beiden Regelwerken ein erheblicher Verlust an nationaler Souveränität nicht nur in Gesundheitsfragen droht.

Mit ihrer Zustimmung würden sich die Mitgliedsstaaten ganz erheblich unter die Entscheidungsgewalt der WHO stellen und zahllose Verpflichtungen eingehen. So könnte die WHO in Zukunft festlegen, wie Gesundheit zu definieren ist und welche Maßnahmen bei einer von ihrem Generaldirektor erklärten Pandemie umzusetzen sind.

Weitere Informationen:

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Lebenslang im Pandemiemodus?

Im Mai will die WHO einen Pandemievertrag und eine neue Fassung der Internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsversammlung zur Abstimmung vorlegen. Im Kern zielen beide Regelwerke darauf ab, die WHO als zentrale globale Instanz in allen Gesundheitsfragen mit weitreichenden Machtbefugnissen auszustatten – zulasten nationalstaatlicher Souveränität, von individuellen Bedürfnissen der Menschen ganz zu schweigen.

Die Liste der auf die WHO verlagerten Kompetenzen reicht von der Ausrufung von Pandemien und die Anordnung verpflichtender Maßnahmen wie Lockdowns oder Impfpflichten allein durch den Generaldirektor, der globalen Kontrolle der Produktion und Verteilung von Pandemieprodukten bis hin zur Überwachung und Manipulation der öffentlichen Meinung. Zudem wird der Gesundheitsbegriff drastisch erweitert auf Klimawandel, Umweltschutz und Artenvielfalt. Herrscht einmal keine Pandemie, soll die Vorbereitung auf Pandemien wesentlicher Teil der Gesundheitsversorgung werden.

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Quellen:

(1) WHO, 17. April 2024
(2) WHO, 22. April 2024
(3) WHO 2024a
(4) Rumpelt 2024
(5) WHO 2024b
(6) Häring, 12. Mai 2023
(7) Oysmüller, 19. April 2024
(8) Kruse, 15. Dez. 2023
(9) Schenk, 23. Mai 2023
(10) Kölsch, 16. Okt. 2023
(11) Häring, 23. April 2024
(12) Siggelkow, 25. März 2024
(13) Deutscher Bundestag 2022
(14) Bell et. al., 2024
(15) Von Agris, 20. April 2024
(16) Claasen, 4. Mai 2023
(17) Theissen, 7. Juni 2022
(18) Chen et. al., 2024
(19) Von Agris, 27. April 2024
(20) Köhler & Voshaar, 8. Nov. 2021
(21) Ioannidis et. al., 2020
(22) Fess, 30. Juli 2022
(23) ÄFI, 28. März 2024

 

Corona-Aufarbeitung: Das ungewollte Wissen

Immer wieder wird behauptet, dass die Corona-Maßnahmen veranlasst wurden, weil man es nicht besser gewusst habe. Es sei nicht genügend Evidenz vorhanden gewesen oder Kritikerinnen und Kritiker seien nicht laut genug gewesen (1)(2). Die Politik habe sich auf den Worst Case vorbereiten müssen. Alles in allem sei Deutschland jedoch gut durch die Pandemie gekommen. Doch nicht nur die #RKIFiles belegen das Gegenteil. Schon die erste ÄFI-Stellungnahme von Dezember 2020 zeigt, welches Wissen und Nicht-Wissen vor und zu Beginn der Impfkampagne zur Verfügung stand – und wie mit konträren Positionen umgegangen wurde.

Die Stimmen mehren sich, die eine Aufarbeitung der Corona-Pandemie fordern. Angesichts der gesellschaftlichen Zerrissenheit zu dem Thema ist dies auch dringend notwendig. Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) unterstützen ein solches Anliegen insbesondere im Hinblick auf ein Umdenken in der Impfpolitik, wie es der Verein etwa im Positionspapier von März 2023 gefordert hat.

Quellen:

(1) Cicero, 19. Mai 2023
(2) Heudorf, 21. April 2023
(3) ZDFheutenachrichten, 11. Nov. 2021
(4) ZDFheutenachrichten, 4. Juni 2021
(5) Krauson et al., 27. Sep. 2023
(6) Hanna et al., 19. Sep. 2023
(7) BILD, 27. Feb. 2021
(8) FOCUS, 4. Jan. 2021
(9) MDR, 2. Dez. 2023
(10) FOCUS, 5. April 2024
(11) Berliner Zeitung, 19. Dez. 2023
(12) MDR (Webarchiv), 3. Dez. 2020
(13) zdfheute, 8. März 2024
(14) Mühlhauser et al., 15. April 2024
(15) Kuhbandner & Reitzner, 23. Mai 2023
(16) Mulroney et al., 6. Dez. 2024
(17) Gibo et al., 8. April 2024
(18) Rubio-Casillas et al., 5. April 2024

Neues zur Influenza-Impfung

Die Grippewelle 2023/24 neigt sich ihrem Ende entgegen. ÄFI hat seinen Influenza-Fachbeitrag um wichtige Studienergebnisse ergänzt für eine künftige Impfentscheidung, die im nächsten Herbst ansteht.

Der überarbeitete Influenza-Fachbeitrag wartet mit neuen Daten, Grafiken und Kritikpunkten an den STIKO-Empfehlungen zur Grippeimpfung auf. Eingang fanden nun unter anderem 2024 veröffentlichte Studienergebnisse zur Wirksamkeit und Dauer des Schutzeffektes der Impfungen.

Hier weiterlesen:

Influenza-Fachbeitrag

Die RKI-Files enttarnen das sich selbstbestätigende Perpetuum mobile der politischen Agenden!

Newsletter #41 – Die geschwärzten RKI-Files und die Corona-Aufarbeitung

Hat das Robert Koch-Institut (RKI) auf politischen Druck hin seine Risikobewertung am Anfang von Corona hochgestuft, in deren Folge die zahlreichen drastischen Freiheitseinschränkungen verhängt wurden? Die mehr als 200 Protokolle des RKI-Krisenstabs, die das Online-Magazin Multipolar nun freigeklagt und veröffentlicht hat, lassen trotz zahlreicher Schwärzungen tief blicken.

Nach einer ersten Durchsicht drängt sich folgender Eindruck auf: Entgegen manchem Vorurteil hat das Institut intern wohl eher nach wissenschaftlichen Kriterien gearbeitet. Nach außen jedoch trat das RKI bei vielen Fragen weniger differenzierend und eher regierungskonform auf.

Quellen:

Hier den ganzen Newsletter #41 lesen

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Die geschwärzten Aussichten des RKI

Die freigeklagten RKI-Protokolle legen nahe, dass die wissenschaftliche Grundlage für viele Pandemie-Maßnahmen fehlte. Agierte das RKI ganz am Anfang der Krise eher unaufgeregt, erfolgte Mitte März 2020 ein grundsätzlicher Kurswechsel – mutmaßlich auf Veranlassung von außen und ohne jede weitere fachliche Begründung. Weitere Aufklärung, auch zum Wissen über die Corona-Impfstoffe, ist dringend geboten. Der Versuch einer Bestandsaufnahme.

Hepatitis B: Studiendaten fehlen, STIKO-Empfehlung als internationaler Sonderweg

Hepatitis-B-Viren sind vor allem für Säuglinge und Kinder relevant: Infektionen finden in endemischen Gebieten in erster Linie vor und während der Geburt statt. Dabei besteht durch das junge Alter ein hohes Risiko für eine chronische Infektion. Durch die inzwischen durchschnittlich 85%ige Impfquote weltweit hat sich die Situation in Entwicklungsländern erheblich verbessert. In Industrieländern ist die Kinder-Impfung trotz standardmäßiger Empfehlung durch die STIKO weiterhin nur vereinzelt von Nutzen. Der neue Fachbeitrag von ÄFI zu Hepatitis B.

Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) haben ihren vorerst letzten Fachbeitrag veröffentlicht: Hepatitis B war die letzte Standardimpfung, zu der noch keine fundierte und kritische Auseinandersetzung auf der Webseite zu finden war. Nun warten Informationen zu Erkrankung, Impfung, STIKO-Empfehlungen und die dazugehörige Kritik der ÄFI auf die Leserinnen und Leser.

Weitere Informationen:

ÄFI-Fachbeitrag zu Hepatitis B

Meningokokken B: Aktuelle Informationen zur neuen Standardimpfung

Im Januar hat die STIKO eine Impfempfehlung für Säuglinge gegen Meningokokken der Serogruppe B ausgesprochen. ÄFI hat nun seinen Fachbeitrag zu Meningokokken um weitere Studiendaten ergänzt. Auch die Rolle der Impfstoffe als mögliche Auslöser für Autoimmunerkrankungen wird diskutiert.

Die Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) sieht die Impfung für Säuglinge ab zwei Monaten gegen Meningokokken B (MenB) vor. Unmittelbar nach Veröffentlichung dieser Empfehlung haben die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) die Wissenschaftlichkeit dieser Entscheidung hinterfragt, schließlich weist die STIKO-Empfehlung zahlreiche Ungereimtheiten auf.