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Wissenschaft

Die wissenschaftliche Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Vereins Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI). Die Fachbeiträge der ÄFI ebenso wie die Stellungnahmen werden nach Kriterien wissenschaftlicher Arbeit zusammengestellt. Hier können Sie alle Meldungen zum Thema Wissenschaft nachlesen.

Newsletter #43 – Das Aus für die letzte Corona-Impfpflicht

Gute Neuigkeiten für die individuelle Impfentscheidung: Die Corona-Impfpflicht in der Bundeswehr wird endlich abgeschafft. Sie war die letzte berufsbezogene Impfpflicht und überdauerte die Impfpflicht im Gesundheitswesen fast anderthalb Jahre. Ein Skandal! Aus der Verpflichtung wird nun eine Empfehlung. Warum es plötzlich ganz schnell ging, lesen Sie hier.

Zuletzt haben wir an dieser Stelle ausführlich über die WHO-Pläne für einen Pandemievertrag und die überarbeiteten Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) berichtet. Dem folgte eine deutschlandweite Pressemitteilung, um das Thema in eine noch breitere Öffentlichkeit zu tragen. Ebenso haben wir ausgesuchte kritische Journalisten auf das Thema hingewiesen.

Weitere Informationen:

Hier den ganzen Newsletter #43 lesen

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Nach dem Pandemievertrag ist vor dem Pandemievertrag

Beim Treffen der Weltgesundheitsversammlung (WHA) wird den Delegierten kein abstimmungsfähiger Text für einen Pandemievertrag vorgelegt werden. Strittig sind neben Souveränitätsfragen auch Themen wie die künftige Entwicklung, Verteilung und Finanzierung von Impfstoffen. Die Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) scheiterte wohl vorrangig daran, dass die Endfassung nicht rechtzeitig vorlag. Viele Fragen bleiben offen, nur eines scheint klar: Die Befürworter wollen den eingeschlagenen Weg weitergehen.

HPV-Stellungnahme aktualisiert: Früherkennung verspricht mehr Erfolg als Impfkampagnen

Immer häufiger sind Stimmen zu vernehmen, die Impfkampagnen, vorzugsweise an Schulen, gegen Humane Papillomviren (HPV) fordern. Das Hauptargument der Impfbefürworter: Nur so ließe sich die Zahl der Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs eindämmen. Tatsächlich jedoch ist die Evidenzlage für die HPV-Impfung schwach und Früherkennungsprogramme versprechen weitaus größere Erfolge. In seiner aktualisierten Stellungnahme zu HPV macht ÄFI die Vorteile von Prävention deutlich.

Zwar verlaufen Infektionen mit HPV-Erregern in der Regel ohne Symptome, trotzdem sind Humane Papillomviren die Hauptursache für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und einigen seltenen Krebsarten bei Männern.

Pressemitteilung: Lebenslang im Pandemiemodus?

Ende Mai will die WHO einen Pandemievertrag und eine neue Fassung der Internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsversammlung zur Abstimmung vorlegen. Der Gesundheitsbegriff wird drastisch erweitert auf Klimawandel, Umweltschutz und Artenvielfalt. Künftig soll schon ein bloßes Risiko zur Ausrufung eines pandemischen Notfalls durch den WHO-Generaldirektor genügen. Die Mitgliedsstaaten, die den Pandemievertrag ratifizieren bzw. den IHR nicht widersprechen, verpflichten sich, danach sämtliche Maßnahmen wie Lockdowns und Impfpflichten umzusetzen, ebenso zur Unterdrückung von Informationen, die der offiziell vorgegebenen Linie widersprechen. Herrscht einmal keine Pandemie, soll die Vorbereitung auf Pandemien wesentlicher Teil der Gesundheitsversorgung werden. ÄFI warnt vor dem Verlust nationalstaatlicher Souveränität, vor dem Verlust des so hart erkämpften informed consent und fordert eine überfällige gesellschaftliche Debatte.

Pressekontakt:

presse(at)individuelle-impfentscheidung.de

Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.
Gneisenaustr. 42
10961 Berlin

Originalmeldung:

Presseportal, 14. Mai 2024

Weitere Informationen:

Lebenslang im Pandemiemodus?

 

FSME-Fachbeitrag aktualisiert: Weiterhin mangelhafte Datenlage zur Impfung

Mindestens einmal jährlich werden die Fachbeiträge der Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. durch eine umfangreiche Literaturrecherche und Auswertung neuer Studien auf den neuesten Stand gebracht. Bei der Überarbeitung des FSME-Fachbeitrages für das Jahr 2024 zeigt sich, dass die Studienlage zur Impfung nach wie vor mehr als dürftig ist:

Hochwertige Studien (darunter prospektive Kohortenstudien und randomisierte kontrollierte Studien) fehlen. So wundert es nicht, dass bisher keine valide Number Needed To Vaccinate (Anzahl Impfungen, die verabreicht werden müssen, um einen Erkrankungs- oder Todesfall zu verhindern) berechnet werden kann.

Hier weiterlesen:

FSME-Fachbeitrag