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Ständige Impfkommission (STIKO)

Die Ständige Impfkommission ist ein 1972 etabliertes und 2001 gesetzlich verankertes Gremium zur Entwicklung von Impf-Empfehlungen für Deutschland. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und im Fachgebiet Impfprävention des Robert Koch-Instituts verortet. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission werden beispielsweise auch in den Fachbeiträgen der ÄFI gespiegelt und kritisiert. Hier finden Sie alle Meldungen zum Thema.

STIKO zieht COVID-19-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche zurück

Gesunden Kindern und Jugendlichen empfiehlt die STIKO keine Impfung mehr gegen COVID-19. Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf sollen sich nun jährlich impfen lassen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) hat ihre Impfempfehlungen zur COVID-19-Impfung der epidemiologischen Situation angepasst. In einem Beschlussentwurf an die Bundesländer und die beteiligten Fachkreise empfiehlt sie fortan keine Corona-Impfung mehr für gesunde Kinder und Jugendliche. „Die bis dato vorliegende Evidenz zeigt, dass SARS-CoV-2-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen in aller Regel problemlos verlaufen“, so die STIKO.

STIKO nimmt Corona-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche zurück

Quelle:

Pressemitteilung der STIKO, 25. April 2023

COVID-19 jetzt auch in den Fachbeiträgen

COVID-19 ist seit drei Jahren in aller Munde, doch das Wissen über die Krankheit und die Impfungen nimmt erst nach und nach Gestalt an. In einem neuen Fachbeitrag gibt ÄFI den aktuellen Stand wieder. Ebenfalls enthalten: eine Würdigung der STIKO-Empfehlungen und der einrichtungsbezogenen Impfpflicht.

ÄFI setzt seine Reihe der Fachbeiträge zu Impfungen fort. Nach Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Gürtelrose, Meningokokken und HPV ist nun auch COVID-19 vertreten. In einzelnen Kapiteln werden die Krankheit, die Impfung, die Impf-Empfehlungen der STIKO und die berufsbezogene, sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht behandelt.

ÄFI-Positionspapier: Für ein Umdenken in der Impfpolitik

Die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie waren einseitig ausgerichtet: Die Massenimpfungen sollten unbedingt durchgesetzt werden, obwohl ihre Wirksamkeit und Sicherheit nur unzureichend untersucht worden waren. Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) fordern eine fachwissenschaftliche Aufarbeitung, evidenzbasierte Impfempfehlungen und eine Neuausrichtung von RKI, STIKO und PEI.

Download:

Das gesamte ÄFI-Positionspapier: Die Corona-Impfkampagne und ihre Folgen: Für ein Umdenken in der Impfpolitik

 

Podcast zum ÄFI-Positionspapier

 

Pressekontakt:

presse(at)individuelle-impfentscheidung.de
Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.
Gneisenaustr. 42
10961 Berlin

Meningokokken: Unterschiedliche Impf-Empfehlungen von STIKO und WHO

Etwa jeder zehnte Mensch ist Träger von Meningokokken und nur selten kommt es zu ernsten Erkrankungen wie Meningitis oder Sepsis. Wie hoch ist die Inzidenz in Deutschland und wie effektiv sind die Impfungen? Inwiefern sind die Impf-Empfehlungen von STIKO und WHO inkongruent? Der neue ÄFI-Fachbeitrag klärt auf.

Weitere Informationen:

Meningokokken-Fachbeitrag