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Jetzt verfügbar: RSV in den ÄFI-Fachbeiträgen

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) erhält medial derzeit viel Aufmerksamkeit. Grund dafür sind die rasante Impfstoffforschung und -entwicklung sowie die jüngst von der EU-Kommission erteilten Genehmigungen für zwei RSV-Impfstoffe. Damit stehen erstmals Aktivimpfstoffe für Risikogruppen zur Verfügung – Säuglinge sowie ältere Menschen. Der neue ÄFI-Fachbeitrag gibt den Wissensstand rund um die Erkrankung und Impfung wieder.

Für gesunde Erwachsene spielt RSV im Infektionsgeschehen in der Regel keine Rolle. Die Übertragung erfolgt über größere Aerosolpartikel bzw. Tröpfchen, aber auch über Schmierinfektionen. Eine hohe Anzahl an asymptomatischen Fällen und die zu Beginn kaum von anderen Atemwegserkrankungen unterscheidbaren symptomatischen Verläufe führen dazu, dass RSV meist nicht, fehlerhaft oder zu spät diagnostiziert wird.

Newsletter #33 – Neuer RSV-Impfstoff: zu risikoreich und verfrüht

Nicht einmal zwei Wochen hat es gedauert von der Einführung der Meldepflicht für das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) bis zur Zulassungs-Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) für den ersten RSV-Impfstoff für Säuglinge.

Abrysvo heißt der neue Impfstoff und kommt aus dem Hause Pfizer. Er wird für Menschen ab 60 Jahren empfohlen, aber auch für Neugeborene: Die Immunität der Säuglinge soll bereits während der Schwangerschaft durch die Impfung der Mutter (passiv) aufgebaut werden, sodass ein Impfschutz für die ersten sechs Lebensmonate gegeben ist.

Die zugrundeliegenden Studienergebnisse erfüllen jedoch nicht einmal das statistische Erfolgskriterium, wie die Studienautoren selbst zugeben: Der Vertrauensbereich für das primäre Studienziel – die Verhinderung einer RSV-Infektion der unteren Atemwege – liegt zwischen 14,7 und 79,8 Prozent. Die Impfung kann das absolute Risiko für Kinder, in den ersten 90 Tagen an RSV zu erkranken, gerade einmal um 0,76 Prozent verringern.

Quellen:

Hier den ganzen Newsletter #33 lesen

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Neuer Eintrag: Diphtherie in den Impf-Fachbeiträgen

Diphtherie gilt in der europäischen Region heute als äußerst seltene Erkrankung. Die Impfquoten bei Kindern lagen bis zur Corona-Pandemie stets über 95 %. Dabei gibt es bis heute keine randomisiert-kontrollierten Studien zur Impfung und keinen Einzelimpfstoff, der eine bessere Immunantwort ermöglichen könnte.

Masern-Update: Fachbeitrag mit aktualisierten Informationen

Der Informationsbedarf zum Thema Masern ist hoch, nicht zuletzt aufgrund des Masernschutzgesetzes. Die darin formulierte Impf- und Nachweispflicht treibt viele Eltern und Beschäftigte in Einrichtungen mit Kindern und Jugendlichen um. Daher haben die ÄFI ihren Impf-Fachbeitrag zum Thema Masern nun aktualisiert.

Newsletter #32 – Auf dem Weg zu einer weiteren Impfpflicht?

Bundestag und Bundesrat haben beinahe klammheimlich das Infektionsschutzgesetz geändert und die Meldepflicht für RSV beschlossen. Künftig müssen Ärzte jeden direkten oder indirekten Nachweis melden, soweit er auf eine akute Infektion mit diesem Erkältungsvirus hinweist. Mit Namen des Patienten und weiteren Angaben zur Person.

Zwar gab es in den vergangenen beiden Jahren mehr Krankheitsfälle durch RSV. Allerdings ist nicht das Virus gefährlicher geworden, sondern das Immunsystem vieler Kinder war durch die Abschottungsmaßnahmen während Corona geschwächt. Dadurch hatte RSV hinterher leichtes Spiel.

Daraus nun eine gesetzliche Meldepflicht abzuleiten, legt einen Verdacht nahe: Hier soll die Krankheit künstlich aufgeblasen werden, um Impfstoffen und am Ende einer Impfpflicht den Weg zu ebnen. Zahlreiche (vorzugsweise mod-RNA-)Impfstoffe für RSV befinden sich in der Entwicklung.

Quellen:

Hier den ganzen Newsletter #32 lesen

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