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Wissenschaft

Die wissenschaftliche Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Vereins Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI). Die Fachbeiträge der ÄFI ebenso wie die Stellungnahmen werden nach Kriterien wissenschaftlicher Arbeit zusammengestellt. Hier können Sie alle Meldungen zum Thema Wissenschaft nachlesen.

Newsletter #76: Warum ÄFI-Inhalte KI-frei bleiben

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug im journalistischen und im wissenschaftlichen Bereich, obwohl damit erhebliche Risiken verbunden sind: KI-Antworten und -Texte basieren auf berechneten Wahrscheinlichkeiten. Sogenannte Large Language Models (LLM) wie ChatGPT oder Gemini erzeugen plausibel und überzeugend wirkende, oft aber unzutreffende Behauptungen und stellen diese als Tatsachen dar.

Zu diesem Zweck erfinden diese Systeme schnell auch mal Quellen wie Zitate, Links, Titel, Autoren und sogar ganze Studien. Fachleute sprechen hierbei von Halluzinationen – nur eines neben zahlreichen weiteren Problemen.

Weitere Informationen:

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Zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) bei ÄFI

Der Einsatz von KI nimmt beträchtlich zu, sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Neben manch kurzfristigen Vorteilen sind damit im journalistischen und wissenschaftlichen Bereich auch erhebliche, oft noch nicht ausreichend beschriebene Risiken verbunden. Der Einsatz von KI war auch Thema der diesjährigen ÄFI-Klausur. Am Ende einer intensiven Erörterung stand der Entschluss, dass ÄFI-Inhalte weiterhin KI-frei sein werden.

STIKO hält an COVID-19-Impfempfehlung für Schwangere mit Risikofaktoren fest

Nach der neuen Impfempfehlung sollen die Standardimpfung und die Auffrischimpfungen für alle gesunden Erwachsenen erst ab einem Alter von 75 Jahren erfolgen. Eine Indikationsimpfung wird bei bestimmten Grunderkrankungen empfohlen. Auch gesunde Schwangere benötigen keine Basisimpfung mehr. Für ÄFI geht die Rücknahme der Impfempfehlung aber längst nicht weit genug.

Sonder-Newsletter #75: Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) muss erhalten bleiben

Liebe Leserinnen und Leser,

die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD plant, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) massiv einzuschränken. Das IFG in seiner aktuellen Form erlaubt es allen Privatpersonen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Medien, Anfragen nach amtlichen Informationen aller Art an die Bundesregierung und alle Bundesbehörden (mit Ausnahme von Gerichten und Staatsanwaltschaften) zu stellen. Die jeweiligen Behörden sind zur Herausgabe von Dokumenten verpflichtet. Je nach Aufwand entstehen für den Antragsteller Kosten in Höhe von maximal 500 Euro. Das IFG macht staatliches Handeln transparent. Indem es den Staat zur Rechenschaft verpflichtet, gilt es als Pfeiler einer freiheitlichen Demokratie. IFG-Anfragen haben in der Vergangenheit manchen Skandal aufgedeckt, der ansonsten vermutlich verdeckt geblieben wäre oder der Hilfe eines anonymen Leaks bedurft hätte, um ans Licht der Öffentlichkeit zu gelangen.

Weitere Informationen:

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Eine Meinung als Studie: Alle Covid-19-Impfstoffe absolut sicher und effektiv

Ein Ende Juni in The Lancet veröffentlichter Artikel erklärt alle Covid-19-Impfstoffe für hocheffizient und absolut sicher und ihre Nebenwirkungen zu seltensten Anomalien. Dabei genügt der Text nicht einmal minimalen Qualitätsanforderungen, wird aber trotzdem von vielen Medien kritiklos übernommen. Eine kritische Analyse von ÄFI.

Der Artikel “Safety and efficacy of mRNA vaccines: a mechanistic and public health perspective” von Blackney et al. wurde in zahlreichen Medien (in Deutschland u. a. ntv) ausgesprochen positiv beurteilt. Dabei verweist ntv entgegen dem erklärten Anspruch nicht auf die Lancet-Publikation, sondern auf die Pressestelle der Universität British Columbia. Dabei sollte bekannt sein, dass Pressestellen von Universitäten niemals kritisch über die eigenen Fachpublikationen berichten. (Oder kennt jemand Pressemitteilungen der Autohersteller, in denen die Nachteile der eigenen Autos analysiert werden?)