Kostenlos: Der ÄFI-Newsletter

Bleiben Sie bei den Themen Impfungen und Impfentscheidung auf dem neuesten Stand!

Per E-Mail: aktuell, evidenzbasiert, verständlich

Jetzt anmelden

Aktuelles

Hier finden Sie alle neu veröffentlichten Beiträge des Vereins. Sie können alle Meldungen nach Datum einsehen oder diese nach verschiedenen Themenbereichen filtern. Nach sechs Monaten landen die Meldungen im Archiv – um dort hinzugelangen, klicken Sie bitte rechts auf die entsprechende Kachel. Wenn Sie sich für eine bestimmte Meldung interessieren, können Sie auch unsere Suchfunktion nutzen.

Sie finden alle wichtigen Informationen in den vorgegebenen Bereichen der Webseite, beispielsweise die Fachbeiträge unter Impfungen oder alle bisherigen Publikationen unter Standpunkte.

Vorhaltepauschale und Abschlagsregelung: Weniger impfen – weniger Geld

Wenn Geld über Medizin entscheidet: Seit Anfang 2026 werden Hausarztpraxen finanziell abgestraft, wenn sie zu wenige Impfungen durchführen – selbst dann, wenn dies medizinisch begründet ist. Eine einzige Zahl kann heute über 40 % Honorarverlust entscheiden. Nicht Gespräch, nicht Versorgung, nicht Verantwortung, sondern Statistik. Medizin hingegen braucht Freiheit. Für ÄFI müssen Impfentscheidungen individuell, aufgeklärt und frei von wirtschaftlichem Druck getroffen werden. Dazu eine juristische Einordnung der neu geregelten Vorhaltepauschale.

Impf-Studien zu Schwangeren oft wenig vertrauenswürdig

ÄFI hat seinen Fachbeitrag zu „Impfungen in der Schwangerschaft“ turnusgemäß aktualisiert. Dabei stellte sich heraus: Relativ viele systematische Reviews klingen hinsichtlich ihrer Ergebnisse vielversprechend, weisen jedoch eine nur geringe Vertrauenswürdigkeit auf. Das wissenschaftliche Hintergrundpapier arbeitet diesen Umstand deutlich heraus.

Fragliche Wirkung der Gürtelrose-Impfung gegen Herpes-Zoster-Komplikationen

Seit Juni 2025 ist Zostavax® in der EU nicht mehr verfügbar – Shingrix® ist damit der derzeit einzige Impfstoff gegen Gürtelrose. Er wird häufig als Schutz auch vor schweren Komplikationen wie Schlaganfall, Augenerkrankungen oder Dissemination beworben. Die Zulassungsstudien zeigen jedoch eine extrem geringe absolute Risikoreduktion bei diesen seltenen Ereignissen (0,11–0,13 %, die NNV liegt bei 759–935). Neuere Beobachtungsstudien deuten zudem auf ein vorübergehend erhöhtes Risiko für eine Gürtelrose-Diagnose in den ersten Wochen nach der ersten Impfdosis hin. Im aktualisierten Gürtelrose-Fachbeitrag und im wissenschaftlichen Hintergrundpapier geht ÄFI diesen Fragen detailliert nach.