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Newsletter #17 – Stellungnahme zur „Mogelpackung“
Problematisch sind dabei nicht nur die Änderungen des IfSG, sondern auch die Kommunikation, weshalb immer mehr Kritik am Entwurf laut wird. So wird der Eindruck von den Ministern erweckt, Schulschließungen und Ausgangssperren seien nicht mehr verhältnismäßig und hätten daher keinen Platz mehr im neuen IfSG. Tatsächlich sind diese Maßnahmen jedoch noch wie vor unter § 28 zu finden, weshalb Rechtswissenschaftler Thorsten Kingreen von der Universität Augsburg von einer „Mogelpackung“ spricht.
Ebenso ist die Drei-Monate Regelung nicht nachvollziehbar und ein kommunikatives Chaos: Immunologe Andreas Radbruch sagte im ZDF: "Und die, die frisch oder zum vierten oder x-ten mal geimpft sind, sind auch nicht drei Monate lang vor Ansteckung geschützt." Das Gerüst von Herrn Lauterbach, nach Impfung oder Genesung drei Monate keine Maske mehr tragen zu müssen, ist wissenschaftlich unhaltbar. Zumal diese Regelung völlig falsche Anreize zum Impfen schafft und das Ziel der Überlastung des Gesundheitssystems völlig verfehlt wird.
Da es für uns als Experten auf dem Gebiet des Impfens und der Impfentscheidung viel zu den geplanten Änderungen am Infektionsschutzgesetz zu sagen gibt, haben wir hierzu eine Stellungnahme an die Bundestagsabgeordneten erarbeitet. Wir fordern ein offenes Ohr seitens der Politikerinnen und Politiker und möchten Ihnen die Stellungnahme natürlich nicht vorenthalten. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung und eine rege Verbreitung in den sozialen Medien!
Video-Stellungnahme
Zusätzlich hat unser ärztlicher Geschäftsführer Dr. med. Alexander Konietzky ein Video zu den Änderungen am Infektionsschutzgesetz aufgenommen: "Impfen Sie noch oder schwimmen Sie schon? Das Buschmann/Lauterbachpapier". Sie können das Video über unsere Webseite, Youtube, Instagram und Odysee ansehen.
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