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Newsletter #27 – Von Impfungen, Masken und Krokodilstränen

Die Impfpflicht im Gesundheitswesen ist ausgelaufen, Kita- und Schulschließungen stehen nicht mehr zur Debatte, selbst die Maskenpflicht fällt, nach Bussen und Bahnen bald auch im medizinischen Bereich. Was uns seit drei Jahren als alternativlos präsentiert und entsprechend rigide durchgesetzt wurde, stellt sich immer häufiger als nicht evidenzbasiert heraus.

Für die Maskenpflicht hat dies jüngst die Cochrane-Studie von Tom Jefferson gezeigt. Demnach haben die Masken in der Allgemeinbevölkerung keinen Effekt auf die Virusübertragung gehabt: Sie sind nur für die Einatmung geeicht. Bei den Labortests wurden den Dummys die Maskenränder zugeklebt, um die Wirksamkeit der Masken zu prüfen. Eine Vorgehensweise, die man im Alltag verständlicherweise nicht gesehen hat.

Die Studie stammt aus dem Jahr 2020, wurde anschließend jedoch für neun Monate zurückgehalten. Nun hat Jefferson die Meta-Studie erneut durchgeführt unter Einbeziehung von SARS-CoV-2 und kommt zu demselben Ergebnis. Also hätte man von der Sinnlosigkeit der Masken in Bezug auf Ansteckung schon früh wissen können. Stattdessen stürzten sich nun sämtliche Faktenchecker am selben Tag auf die neue High-End-Studie, um sie mit Fallbeispielen (!) widerlegen zu wollen.

Ein anderes Beispiel: In einem Gastbeitrag in der Berliner Zeitung haben mehrere Juristen das Zulassungsverfahren der mRNA-Impfstoffe unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis: Die genbasierten Präparate wurden umdefiniert, um Sicherheitsauflagen zu umgehen. Bis heute sei nicht wissenschaftlich belegt, ob sie nicht doch genotoxisch oder krebserregend sind. Als Konsequenz wurden die Präparate nicht etwa zurückgezogen, sondern ihre vormals bedingte in eine reguläre Zulassung umgewandelt. Die hochkarätige Autorengruppe spricht von einem Zulassungsdesaster – doch die Zeitung nahm den Artikel nach „starken Argumenten“ gegen die „Richtigkeit des Textes“ von ihrer Website.

Inzwischen rudert der eine oder andere Entscheidungsträger zurück. Die unter der Überschrift „Da habe ich mich geirrt“ in der Zeit zusammengetragenen Einlassungen zeugen jedoch vielfach von einem erschreckenden Unverständnis. Und so fließen sie nun, die Krokodilstränen: Die einen zeigen auf die Wissenschaft und fühlen sich falsch beraten; die anderen haben korrekt beraten, wurden aber von der Politik falsch verstanden. Am Ende standen gravierende wissenschaftlich unbegründete Maßnahmen, unter denen vor allem unsere Kinder und Jugendlichen gelitten haben.

Um es mit Dietrich Brüggemann, Regisseur und Mitinitiator der Künstleraktion #allesdichtmachen, zu sagen: „Für mein Gefühl fehlt da mindestens ein Schritt.“ Künftig sollten wir auf Angstkommunikation verzichten, wieder mehr auf Dialog setzen und auch abweichenden Meinungen Gehör schenken. Zudem gehören die Grundrechtseinschränkungen vollständig aufgehoben – eine Forderung, die in der aufkeimenden öffentlichen Debatte noch viel zu kurz kommt.

Wie sehr es auf Seiten der Politik am Willen zur Aufarbeitung mangelt, zeigte sich anlässlich unserer Buchpräsentation „Die Corona-Impfpflicht ist das falsche Instrument“. Gerne hätten wir Minister Karl Lauterbach persönlich ein Exemplar überreicht oder zumindest einem seiner Staatssekretäre. Wie die Buchübergabe tatsächlich abgelaufen ist, erfahren Sie in unserem Podcast.

Quellen:

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