Ihre Geschichte zur Impfpflicht

Hier listen wir alle bisher veröffentlichten Geschichten zur Impfpflicht im Gesundheitswesen auf. Mittlerweile sind es über 100 Geschichten von Betroffenen. Es zeigt sich ein Bild von zerstörten Existenzen, Angst und Unsicherheit und Menschen, die ihren Traumberuf aufgeben müssen.

23. Juni 2022

Die Impfpflicht bedeutet für unseren Kreis, dass die Hausgeburtsversorgung dramatisch abnimmt. Viele der Hausgeburtshebammen sind nicht geimpft und werden ihre Tätigkeit aufgeben müssen.

– Sarah Göbel

 

22. Juni 2022

Ich bin seit über 30 Jahren Krankenschwester, z. T. als Stationsleitung. Wir werden nicht gehört. Seit Jahren warnen wir vor einem eklatanten Pflegenotstand, aber unsere Regierung schaut zu oder weg. 2020 mussten Kolleginnen von mir trotz Corona-Befund (symptomlos) im Krankenhaus arbeiten, wir waren ja alle systemrelevant. Ich möchte in meinem Beruf weiterarbeiten und kranken Menschen auch weiterhin eine Hilfe und Stütze sein, aber das interessiert keinen Politiker.

– Monika Petrick

 

21. Juni 2022

Ich bin seit über 40 Jahren als Psychologische Psychotherapeutin mit Kassenzulassung tätig und arbeite mit komplex traumatisierten und chronisch belasteten Patienten. Für sie wird es schwierig werden, passende und erfahrene Psychotherapeuten zu finden. Ich werde meine Praxis jedenfalls schließen müssen.

– Anonym

 

20. Juni 2022

Ich arbeite seit fünf Jahren in eigener psychotherapeutischer Praxis, habe viele Jahre und viel Geld in Ausbildungen investiert und hart für den Erfolg meiner Praxis gearbeitet. Jetzt komme ich endlich in den Bereich, wo ich davon leben kann und bin direkt gezwungen meine Praxis zu schließen, da ich mich nicht bereit erkläre, mich dem Druck der Politik zu beugen. 

– Anonym

 

19. Juni 2022

Mit der Impfpflicht bin ich entweder meinen Job los, den ich schon 21 Jahre habe und liebe, oder ich muss mich unter Zwang impfen lassen und weiß nicht, was es mit mir und meinem Körper macht. Dieser Druck, der auf mich ausgeübt wird, ist nicht mehr tragbar. Ich liege nachts wach und kann nicht schlafen, weil ich von Zukunftsängsten geplagt werde.

– Anonym

 

18. Juni 2022

Gegen eine Impfung habe ich mich entschieden nachdem ich mithilfe meiner in fünf Jahren Psychologie-Studium erworbenen, wissenschaftlichen Ausbildung anhand aktueller Evidenzen und Statistiken eine sorgfältige Analyse der Wahrscheinlichkeit für eine Corona-Infektion und einen schweren Verlauf gegen Risiken und Nutzen einer Corona-Impfung abgewogen und ins Verhältnis gesetzt habe. Meine evidenzbasierte Entscheidung gegen eine Corona-Impfung führte nun letztlich dazu, dass kurz vor meiner Prüfung für die Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin ein Berufsverbot gegen mich verhängt wurde und ich nach zehnjähriger Ausbildung in mein Berufsleben als Psychotherapeutin unter Androhung von Strafe bei Ausübung meines Berufs starten werde. Damit wird mir zwar meine Existenzgrundlage entzogen. Nicht aber meine Berufung.

– Anonym

 

17. Juni 2022

Ich bin hochgradige Neurodermitikerin, alleinerziehende Mutter und Kita-Leitung in einer integrativen Kita. Ich möchte mich nicht impfen lassen, weil mir das Risiko einer Verstärkung meiner Neurodermitis zu hoch ist. Für mich würde eine Impfpflicht Arbeitslosigkeit bedeuten bis hin zur Auswanderung aus Deutschland.

– Anonym

 

16. Juni 2022

Ich arbeite seit elf Jahren als Logopädin. Da ich mich gegen eine Impfung entschieden habe, ist meine Existenz bedroht. Ich habe viel Geld für die Ausbildung ausgegeben und seitdem nur in diesem Beruf gearbeitet. Ich habe keine zweite Ausbildung und dadurch keine Möglichkeit, einfach mal eben den Job zu wechseln. Ich kann und möchte mich aus diversen Gründen nicht mit diesem Impfstoff impfen lassen. Ich bin absolut verzweifelt und zerbreche mir tagtäglich den Kopf darüber, wie die Zukunft aussehen wird. 

– Nicola Conrad

 

15. Juni 2022

Ich arbeite seit 20 Jahren mit Herzblut in der ambulanten Altenpflege. Dieses gute Gefühl, anderen Menschen einen schönen Lebensabend zu ermöglichen, hat die Rahmenbedingungen wie Feiertagsarbeiten oder den psychischen Stress und einiges mehr wieder wettgemacht. Mir jetzt eine meiner Meinung nach überflüssige Impfung setzen lassen zu müssen, um diesen nicht wertgeschätzten Knochenjob machen zu dürfen, ist eine Frechheit und geht zu weit. Ich habe seit Wochen schlaflose Nächte und Magenschmerzen, weil ich momentan nicht weiter weiß. Man wird genötigt, sich „freiwillig“ impfen zu lassen, weil man sonst all seine Freiheiten verliert. Es ist unfassbar, was die Politik mit uns macht.

Anonym

 

14. Juni 2022

Ich habe mich zweimal mit AstraZeneca impfen lassen – mit schweren Nebenwirkungen. Eine dritte Impfung kommt für mich nicht mehr in Frage – muss ich deshalb meine Ausbildung zur Ergotherapeutin abbrechen?

Bettina Greb-Kohlstedt

 

13. Juni 2022

Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis und bin direkt von der Impfpflicht betroffen. Ich will mich aus gesundheitlichen Gründen und Angst vor den unbekannten Langzeitnebenwirkungen nicht impfen lassen. Zurzeit weiß ich leider keinen anderen Weg, als dass ich mich freistellen lassen muss. Ich bin eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern und arbeite sowieso schon „nur“ 20 Stunden die Woche, ein Verdienstausfall wäre wirklich schlimm.

– Wiebke Pohlenz

 

12. Juni 2022

Meine Frau ist Kinderkrankenschwester mit Herz und Leidenschaft. Für sie ist das nicht bloß ein Beruf, sondern auch Berufung den frischgebackenen Muttis zu dienen und zu helfen. Durch die Impfpflicht überlegen wir als Ehepaar ernsthaft, ob sie den Beruf aufgibt. Eine Impfung kommt nicht in Frage. Die Impfstoffe schützen weder zuverlässig vor Ansteckung noch vor Weitergabe des Virus.

– Anonym

 

11. Juni 2022

Wenn die Impfpflicht wirklich durchgesetzt wird, stehen wir in der Praxis vor sehr großen Schwierigkeiten, da wir auch Personal haben, dass sich nicht impfen lassen möchte. Sollen wir jahrelange, treue, professionelle, einfühlsame Mitarbeiterinnen entlassen? Welchen Preis sollen die Menschen noch zahlen für Fehler einer jahrelangen maroden, profitorientierten Gesundheitspolitik, die jetzt auf den Schultern von Nichtgeimpften ausgetragen wird? Das spaltet und polarisiert die Gesellschaft. Das dürfen wir nicht zulassen. Menschenrechte dürfen nicht so eklatant verletzt werden.

– Anonym

 

10. Juni 2022

Ich bin 50 Jahre alt und arbeite in einer endodontologischen Praxis in Bamberg. Ich liebe meinen Beruf, bin mit Herz und Elan dabei. Wir sind eine kleine Praxis mit nur vier Angestellten und einer Chefin. In unserer Praxis bin ich – neben der Assistenz – für die gesamte Organisation zuständig. Mein Beruf erfüllt mich und macht mich glücklich. Mit der Impfpflicht werde ich meinen Job verlieren. Als ungeimpfte Person und in meinem Alter werde ich keinen neuen Job finden. Meine Existenz steht somit auf dem Spiel. Ich bin normalerweise lebensfroh, hoffnungsvoll und optimistisch. Aber jetzt weiß ich nicht, wie ich meinen Kindern (13 und 16 Jahre) Mut machen kann, denn auch in den Schulen müssen sie sich rechtfertigen für ihre Entscheidung gegen eine Covid-Impfung. Sie werden als unsozial und egoistisch hingestellt, Freundschaften gehen kaputt, Klassen sind gespalten, ebenso Familien. Wir werden angefeindet, wenn wir erwähnen, dass wir ungeimpft sind. Wo ist unser Recht auf Meinungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit?

– Susanne Strohmeier

 

9. Juni 2022

Für mich bedeutet die Impfpflicht, dass ich meine Praxis schließen und 16 Mitarbeiter entlassen muss. Unsere Patienten würden unversorgt bleiben. Aktuell gibt es in der Physiotherapie Wartezeiten von mehreren Monaten, in unserer Ergotherapie Abteilung sogar bis zu 12 Monate. Wenn auf diese Weise noch mehr Menschen ihre Praxis schließen müssten, wäre das ein herber Rückschlag für die Versorgung.

– Anonym

 

8. Juni 2022

Ich arbeite als Erzieherin in einer Förderstätte und helfe dort körperlich und geistig beeinträchtigten Erwachsenen ihr Leben zu gestalten. Ich liebe meinen Beruf, den ich schon fast als Berufung bezeichnen möchte. Die Impfpflicht bedeutet, dass ich diese Arbeit schweren Herzens niederlegen muss. 

– Maria Poor

 

7. Juni 2022

Ich bin niedergelassener Psychiater und Psychotherapeut in einer eigenen rein psychotherapeutischen Praxis in Hildesheim. Ich habe meine Arbeit getan, die gerade in diesen verrückten Zeiten für immer mehr Menschen außerordentlich wichtig ist. Und jetzt darf ich arbeitslos werden und meine Patienten, die eine tragfähige Beziehung zu mir als Therapeuten aufgebaut haben, einfach wegschicken. Was für ein Irrsinn!

Ioannis Gryparis

 

6. Juni 2022

Die Impfpflicht wird bei mir dazu führen, dass ich nach 35 Jahren aktiver, auch begeisterter Pflege von Schwerkranken und Sterbenden meinen Beruf verlassen werde.

– Christine Klingl

 

5. Juni 2022

Seit 35 Jahren arbeite ich als freiberufliche Hebamme. Ich versorge jährlich durchschnittlich 200 Frauen. Eine Impfpflicht ist eine außerordentliche Respektlosigkeit, entspricht einer Entmündigung aller betroffenen Menschen in sozialen und medizinischen Berufen. Für mich entspricht es einem Berufsverbot. Noch mehr Frauen werden nun ohne die ihnen zustehende Hebammenhilfe bleiben!

– Elke Schäl

 

4. Juni 2022

Ich bin 51 Jahre alt und arbeite seit 1989 in der Krankenpflege, seit 25 Jahren auf einer Intensivstation. Neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit arbeitete ich auch in der häuslichen Pflege, im Rehabereich und in der Onkologie. Die Arbeitsverhältnisse waren schon immer schlimm, aber in den letzten 10 Jahren oft nicht zu ertragen. Ich werde wohl arbeitslos. Rücklagen haben wir keine. Natürlich haben wir Existenzsorgen, aber erpressen lassen wir uns nicht. 

– Anonym

 

3. Juni 2022

Ich bin seit 40 Jahren in der Pflege tätig. Und nun verliere ich meine Existenz, meinen Wohnort.  Als gesunde arbeitende Pflegefachkraft. Mit Verlust auf finanzielle Ansprüche durch das Arbeitsamt, wo ich immer meine Beiträge bezahle.  

– Anonym

 

2. Juni 2022

Ich werde meine Praxis für Craniosacral- und Traumatherapie in der bisherigen Form schließen müssen, da ich mich nicht impfen lassen möchte. Ich hätte nicht gedacht, dass ich und so viele Kollegen und Kolleginnen auch aus anderen Heil- und Sozialberufen jemals in diese schreckliche Situation geraten. Ich fühle mich mit einer Impfpflicht missachtet in meiner Menschenwürde. 

– Anonym

 

1. Juni 2022

Wenn man mich unter Missachtung meiner Risiko-Nutzen-Abwägung zu einer Injektion zwingt, werde ich nicht mehr als Hebamme arbeiten.

– Andrea Scheib

 

31. Mai 2022

Als analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin werde ich aufgrund der Impfpflicht meine Arbeit weder in meiner Praxis noch als Angestellte in einem Praxiszentrum weiterführen können. Eine Impfung kommt für mich aus medizinischen und ethischen Gründen keinesfalls in Frage! 

– Gisela Geist

 

30. Mai 2022

Seit über 20 Jahren bin ich in der Pflege tätig. Ambulant, Assistenz für Menschen mit Behinderung, aktuell seit drei Jahren im Pflegeheim. Im September 2020 habe ich die Ausbildung zur Pflegefachfrau begonnen. Wird die Impfpflicht durchgesetzt, ist es vorbei. Ich beende die Ausbildung und gehe aus der Pflege. Für immer. Ich bin zutiefst gekränkt, wie mit uns umgegangen wird.

– Anonym

 

29. Mai 2022

Mit der Durchsetzung der Impfpflicht bin ich meiner gesamten Existenzgrundlage beraubt. Seit über 30 Jahren arbeite ich in der Anästhesie und Intensivpflege. Jetzt ist das alles vorbei und ich stehe auf der Straße, meines Traumberufes enthoben. Ich hatte Anfang 2021 selbst Corona und habe diese Erkrankung, wie viele andere mit mir, gut überstanden. Ich habe medizinische Kenntnisse und mich sehr intensiv mit dieser Erkrankung auseinandergesetzt, ich bin von der Impfung nicht überzeugt. Jeder, der Angst hat, darf gerne geimpft werden. Aber ein Zwang für Menschen, die sich dagegen entschieden haben, empfinde ich als Hohn. Noch dazu für Menschen in der Pflege, die sowieso schon alles geben. Über ihre Grenzen hinaus.

– Anonym

 

28. Mai 2022

Ich bin angestellte Hebamme und arbeite gleichzeitig auch freiberuflich. Mitte Februar werde ich meine Arbeit wegen der Impfpflicht verlieren, da ich mich nicht mit den derzeit zugelassenen Impfstoffen impfen lassen möchte.

– Elisabeth Petau

 

27. Mai 2022

Ich bin 53 Jahre alt und arbeite seit 25 Jahren in einem privaten Pflegeheim in Baden-Württemberg als kaufmännische Angestellte in der Verwaltung. Mit der Impfpflicht verliere ich einen wunderbaren Arbeitsplatz, einen wunderbaren Chef und wunderbare Kollegen und Kolleginnen.

Kirsten Herkert

 

26. Mai 2022

Bevor ich Mutter von vier Kindern wurde, habe ich 17 Jahre sehr gerne als Arzthelferin in einer Landarztpraxis gearbeitet. Meine Kinder sind jetzt so groß, dass ich wieder arbeiten könnte, aber ohne Impfung ist es mir nicht mehr möglich. Das Schlimmste ist aber, dass meine gerade volljährig gewordene Tochter ihre beruflichen Ziele nicht verwirklichen kann. Sie wollte nach dem Abitur ursprünglich beruflich in der Medizin durchstarten ...

– Dagmar Trede

 

25. Mai 2022

Mit der Impfpflicht werden mein Mann und ich unsere Arbeit verlieren (Therapeut in einer psychiatrischen Klinik, Heilpraktikerin) und die Möglichkeit, unsere gelernten Berufe in Deutschland auszuüben. Wir werden alles verlieren.

– Anonym

 

24. Mai 2022

Ich bin Physiotherapeutin, habe Corona durchlebt und werde jetzt, wenn die Impfpflicht nicht zurückgenommen wird, arbeitslos. Ich liebe meinen Beruf und möchte gerne diese Berufung weiterleben. Aber eben nicht um jeden Preis.

– Anonym

 

23. Mai 2022

Ich bin 55 Jahre alt und examinierte Altenpflegerin. Seit 1990 arbeite ich in der Pflege, erst als ungelernte Kraft im Seniorenheim, 1994 hab ich dann meine dreijährige Ausbildung gemacht. Seit 1997 arbeite ich im ambulanten Pflegedienst. Die Arbeit hat mir immer Freude bereitet, trotz körperlichen Einschränkungen bin ich bis jetzt in diesem Beruf geblieben, weil ich mir gar nichts anderes vorstellen kann. Seit einem Jahr bin ich jedoch müde und ausgebrannt. Ich muss viel Leid sehen. Es dreht sich alles nur noch um das Virus. In betreuten Wohnanlagen dürfen ungeimpfte Bewohner (diese gibt es auch) an gar nichts mehr teilnehmen. Keine Gruppengymnastik, kein gemeinsamer Mittagstisch oder sonstige Veranstaltungen. Ungeimpften Mitarbeitern wird das Leben schwer gemacht, obwohl sie genauso täglich ihr Bestes geben und gesund sind. Es wird sicher einige geben, die ihren Beruf an den Nagel hängen.

– Angelika Rössler

 

22. Mai 2022

Ich (Physiotherapeutin) fühle mich behandelt wie ein Verbrecher und das nur, weil ich mich gegen diese Impfung entschieden habe. In meinem Kopf bin ich schon ausgewandert.

– Rebekka Fechner

 

21. Mai 2022

Ich arbeite in einem Klinikum als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ungeimpft werde ich vermutlich entlassen. Damit endet meine wissenschaftliche Karriere. Zudem werde ich meine Praxis als Kinder- und Jugendlichen- sowie als Erwachsenentherapeutin aufgeben müssen. Für mich stellt sich die Frage: Lasse ich mich mit einem Impfstoff impfen, dem ich nicht vertraue und riskiere dadurch u.U. schwere Nebenwirkungen oder den Tod, oder gehe ich den Weg der völligen materiellen Unsicherheit mit offenem Ausgang? Eine zutiefst schreckliche Situation.

– Anonym

 

20. Mai 2022

Durch die Einführung einer Impfpflicht wird der Pflegeberuf nicht an Attraktivität gewinnen. Ich (Altenpfleger) werde meinen Lebensunterhalt wohl anders bestreiten müssen.

– Thomas Haberl

 

19. Mai 2022

Ich bin Physiotherapeutin und muss mich gegen meinen Willen impfen lassen oder meinen Beruf verlieren. Das ist Psychoterror pur!

– Anonym

 

18. Mai 2022

Mein schwer mehrfachbehinderter Sohn (26 Jahre) verliert durch die Impfpflicht vertraute Betreuer. Warum wird durch so ein Gesetz zerstört, was wir mühsam erobert und aufgebaut haben?

– Anonym

 

17. Mai 2022

Ich bin staatlich examinierte Altenpflegerin, seit 21 Jahren in der Pflege, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, wohne in einem nicht fertigen Haus. Die Impfpflicht bedeutet für mich das Ende, da ich mich nicht impfen lassen werde, jedoch mit keinem anderen Job mein Haus und meine Familie versorgen kann. Ich bin auf das Einkommen angewiesen, nur in der Dauernachtschicht habe ich genug Zeit für meine Kinder (14, 8, 3) und kann ihnen ihr Zuhause erhalten.

– Anonym

 

16. Mai 2022

Diese Impfpflicht bedeutet einen schrecklichen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht von Menschen ohne die dafür notwendige Evidenz.

– Kathrin Strewinski

 

15. Mai 2022

Wenn ich mich nicht impfen lasse, muss ich meine Praxis schließen. Ich habe keinen anderen Beruf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Berufsverbot durch die Hintertür verfassungsgemäß ist. Ich traue diesen Impfstoffen nicht, denn wir wissen derzeit nicht, was diese in unserem Organismus auf lange Sicht anrichten, erst recht, wenn ich mich mehrfach und immer wieder impfen lassen muss.

– Margit Adele Volk

 

14. Mai 2022

In meinem Bekanntenkreis gab es inzwischen mehrere Vorfälle nach der zweiten Impfung. Zwei Personen bekamen eine schwere Gürtelrose. Eine andere Bekannte brach nach der 2. Impfung zusammen und ist fast gestorben. Ein weiterer Bekannter starb 2 Tage nach der Impfung. Eine Angehörige, 86, die bis zur Impfung gut alleine leben konnte, brach nach der Impfung zusammen und muss seither gepflegt werden. Eine Bekannte bekam nach der Impfung eine schwere Nebenhöhlenentzündung und hat sich nach sechs Monaten immer noch nicht erholt.  Das sind nur die Fälle, die ich kenne. Wieviel höher muss die Dunkelziffer der Nebenwirkungen sein. Keiner dieser Vorfälle wurde als Impfschaden gemeldet. Wie kann man uns zwingen, uns einen Impfstoff zu spritzen, der nur eine vorläufige Zulassung hat? 

– Anonym

 

13. Mai 2022

Ich persönlich habe mich nach zähem Ringen und Grübeln im Sommer 2x mit BioNTech impfen lassen, die Impfung aber sowohl körperlich wie auch psychisch überhaupt nicht gut vertragen. Ich habe heute noch damit zu tun, meine frühere Gesundheit zurückzuerlangen. Ich werde keine weitere Impfung vornehmen lassen und fürchte dann ebenfalls irgendwann um meine Arbeit, sollte die Gültigkeit dann ablaufen und ich bis dahin nicht infiziert und genesen sein.

– Stefanie J.

 

12. Mai 2022

Seit März letzten Jahres arbeite ich in einem Hospiz. Ich bin seit über 30 Jahren in der Pflege als Krankenschwester tätig und werde jetzt meinen Arbeitsplatz verlieren, weil ich nicht gegen Covid-19 geimpft bin. Man bietet mir einen Aufhebungsvertrag an. Das ist für mich ein Schlag ins Gesicht. Es ist ja ein Berufsverbot. Ich bin die ganzen Jahre mit Liebe und Leidenschaft meinem Beruf nachgegangen.

– Manuela von Hören

 

11. Mai 2022

Ich arbeite seit über 25 Jahren in einer Forschungseinrichtung eines Universitätsklinikums im Verwaltungsbereich. Wir haben keinen Patientenkontakt, und es gab in der ganzen Zeit, seit Beginn der Pandemie, keinen Corona-Ausbruch in unserem Institut, weil die gängigen Hygienemaßnahmen (Abstand und Maske) eingehalten wurden. Ich zähle zu den Leuten, die immer zur Arbeit gekommen sind und keine Ausfallzeiten haben. Loyalität und Zuverlässigkeit werden nun abgeschafft, nur noch der Impfstatus zählt. Ich fasse es nicht, was in diesem Land seit etwa zwei Jahren geschieht.

– Anonym

 

10. Mai 2022

Ich werde mich auch mit einer von der Politik per Gesetz aufgezwungenen Impfpflicht nicht impfen lassen und die möglicherweise dann folgenden rechtlichen Konsequenzen in Kauf nehmen. Das bedeutet für mich dann, meinen Beruf, den ich mit viel Herzblut und Freude ausfülle und auch über die Jahre mit viel finanzieller Eigenleistung ausgebaut und mich als Fachtherapeut intensiv weiterqualifiziert habe, komplett an den Nagel zu hängen. Ich besitze einen LKW-Führerschein aus meiner Bundeswehrzeit, meine Option wäre dann, erstmal als Fahrer mein Brot zu verdienen. Wir hätten damit in der Familie eine erhebliche finanzielle wie auch soziale Einbuße zu tragen und viele Veränderung in allen Bereichen unseres Lebens in Kauf zu nehmen. Doch darin sind wir uns einig, wir lassen uns diese Form der Impfung nicht vom Staat aufzwingen.

– Anonym

 

9. Mai 2022

Meine weitere Berufstätigkeit als Physiotherapeutin hängt an einer politischen, willkürlichen Entscheidung und Fremdverfügung über meinen Körper. Ich soll nun also meine körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung (oder meine Berufstätigkeit) einer rein politischen Entscheidung mit äußerst fragwürdiger Rechtsgrundlage und Nutzen opfern. Dies ist für mich ein unerträglicher Gedanke! 

– Anonym

 

8. Mai 2022

Meinen Job als Sozialarbeiterin habe ich immer mit Überzeugung und Leidenschaft ausgeübt. Ich habe 8 Jahre lang im Sozialdienst eines großen Klinikums in Berlin gearbeitet und viele kranke und oft auch hoffnungslose Menschen im Krankenhaus unterstützt und beraten. Die Lebens- und Leidensgeschichten von Patienten aus Ländern der ganzen Welt ließen mich immer beschämt mein eigenes gesichertes Schicksal in Deutschland erkennen. Zwei Jahre durfte ich als Koordinatorin in einer Kinderschutzambulanz arbeiten. Das war Teamwork mit Polizei, Kripo, Gewaltschutzambulanz, allen sozialen und gesundheitlichen Einrichtungen Berlins. Wir haben so vielen Kindern geholfen, Krisen aufgedeckt und Schutz für sie eingefordert. Der Kampf für die Rechte und die Gesundheit von Kindern hat uns vereint. Leider ist davon nicht mehr viel geblieben. Die Kinder werden nun geschädigt, vom Staate selbst. Sie sind psychisch belastet, isoliert und verzweifelt. Das sonst so notwendige soziale Netz zerrissen. Die ganze Pandemie über und auch schon davor waren wir gut genug, um für zwei zu arbeiten. Jetzt werden wir abgewertet und diskriminiert, vom Dienst suspendiert, wir erhalten Berufsverbot. Dabei ist es die tägliche Aufgabe eines Angestellten im Krankenhaus, für seine Hygiene und die der Patienten zu sorgen, ob mit oder ohne Pandemie. Ich bin nicht mehr stolz auf meine Arbeit, ich schäme mich sogar dafür. Ich werde mich nicht impfen lassen und nicht weiterarbeiten. Es steht schlecht um uns alle in diesem Land.

– Theresia Suckow

 

7. Mai 2022

Ich bin Kinderphysiotherapeutin – mit ganzem Herzen und nicht endender Begeisterung arbeite ich seit über 25 Jahren in diesem Beruf. Daran konnten bis jetzt weder die niedrigen Löhne, noch der immer hektische Arbeitsalltag etwas ändern. Aber nun ist ein Punkt erreicht, der mich in meiner inneren Haltung, in meinem ganzen Menschsein tief trifft: Eine völlig unsinnige und ungerechte Impfpflicht einfach hinzunehmen und damit zu bejahen, ist für mich unvorstellbar. Und so denke ich zum ersten Mal über unbezahlte Beurlaubung, Jobwechsel usw. nach …

– Anonym

 

6. Mai 2022

Ich lehne die Impfung ab, auch wenn dies bedeutet, dass ich meinen Beruf (Physiotherapeutin, Osteopathin, Heilpraktikerin) nicht mehr ausüben darf. Impfungen sind eine freiwillige Entscheidung, die jeder selber treffen muss. Sie dürfen nicht mit Zwang durchgeführt werden, insbesondere nicht, wenn man die Langzeitfolgen noch gar nicht absehen kann. 

– Iris Seibert

 

5. Mai 2022

Eine Impfpflicht bedeutet für mich, dass ich meine Praxis für Ergotherapie mit drei angestellten Ergotherapeutinnen schließen muss. Es gehen über 100 dringend benötigte Therapieplätze vom Kleinkind bis Senior verloren. Mein Mann, ebenso selbstständig im Firmencoaching, hat schon seit 2 Jahren dramatische Einbußen erlitten als Auswirkung der Coronapolitik. Seitdem ernähre ich die Familie. Mit der Impfpflicht können wir Grundsicherung beantragen.

– Anonym

 

4. Mai 2022

Ich habe nichts gegen das Impfen. Ich habe aber etwas dagegen, dass ich nicht frei über meinen eigenen Körper bestimmen darf.

– Susanne Valet

 

3. Mai 2022

Es macht mich fassungslos, dass mir als selbstbestimmte Bürgerin meine Urteilsfähigkeit abgesprochen wird! Viel schlimmer noch: Man wird von heute auf morgen einer Gruppe radikaler Menschen zugeordnet und die eigenen Beweggründe gegen eine Impfung werden nicht angehört. Man hat den Mund zu halten und gefälligst seine Arbeit zu machen. Selber denken ist nicht gestattet und schon gar nicht gewünscht!

– Sonja Edsen

 

2. Mai 2022

Ich bin Diplom-Patholinguistin und habe mich spezialisiert im Bereich der sprachtherapeutischen Behandlung von Schlaganfallpatienten. Nachdem ich zunächst einige Jahre als Therapeutin tätig war, habe ich im Fachbereich Psycholinguistik promoviert. Ich war selbst jahrelang Wissenschaftlerin, aber genau deshalb weiß ich auch, dass es nicht immer nur eine Wahrheit gibt und verschiedene Blickwinkel häufig auch unterschiedliche Interpretationen zulassen. Schockierend finde ich, dass es scheinbar keine Rolle mehr spielt, welchen Gesundheitsstatus ein Mensch wirklich hat, bevor er eine Injektion erhält. Ich habe Autoimmunerkrankungen, die mich schon seit meiner Kindheit mehr oder weniger stark im Leben einschränken. Nach jeder früheren Impfung hatte ich starke Schübe, ohne dass die Impfung genutzt hätte – ich gelte als Impfversagerin. Wer haftet für eine Berufsunfähigkeit, wenn die Covid-Impfung die Krankheit verschlimmert? Wer bezahlt die Ausfallkosten?

– Dr. Franziska Machleb

 

1. Mai 2022

Sollte die beschlossene Impfpflicht durchgesetzt werden, werde ich meine Tätigkeit als Hebamme, die ich über 30 Jahre lang mit Freude und Engagement ausgeübt habe, beenden. 

– Antje Fink

 

30. April 2022

Ich arbeite in einem Klinikum als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ungeimpft werde ich vermutlich entlassen. Damit endet meine wissenschaftliche Karriere. Zudem werde ich meine Praxis als Kinder- und Jugendlichen- sowie als Erwachsenentherapeutin aufgeben müssen. Für mich stellt sich die Frage: lasse ich mich mit einem Impfstoff impfen, dem ich nicht vertraue und riskiere dadurch u.U. schwere Nebenwirkungen oder den Tod, oder gehe ich den Weg der völligen materiellen Unsicherheit mit offenem Ausgang? Eine zutiefst schreckliche Situation.

– Anonym

 

29. April 2022

Ich bin leitender MTA der klinischen Chemie des Klinikums der Universität Regensburg. Für mich konkret bedeutet die Impfpflicht, dass ich meinen geliebten Beruf nach 20 Jahren verlassen muss.

– Sebastian Reichl

 

28. April 2022

Ich bin 58 Jahre, MTRA (Medizinisch-technische Radiologieassistentin) und würde im nächsten Jahr mein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Bis vor 3 Jahren habe ich im Krankenhaus in der Radiologie gearbeitet, seitdem in einer Orthopädischen Gemeinschaftspraxis. Jetzt kommt das Berufsverbot für Ungeimpfte. Ich will an diesem großen Menschenversuch einfach nicht teilnehmen und darf deshalb nicht mehr arbeiten? Meine Chefs sind mehr als zufrieden mit meiner Arbeit und müssen dennoch auf mich verzichten, obwohl wir einen riesigen Personalengpass haben?

– Petra D.

 

27. April 2022

Wenn ich mich nicht impfen lasse, muss ich meine Praxis schließen. Ich habe keinen anderen Beruf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Berufsverbot durch die Hintertür verfassungsgemäß ist. Ich traue diesen Impfstoffen nicht, denn wir wissen derzeit nicht, was diese in unserem Organismus auf lange Sicht anrichten, erst recht, wenn ich mich mehrfach und immer wieder impfen lassen muss.

– Margit Adele Volk

 

26. April 2022

Ich bin ungeimpfter Gesundheits- und Krankenpfleger in einem städtischen Klinikum. Dies ist mein dritter Beruf. Ich habe mit 33 Jahren die Ausbildung begonnen und bin im kommenden Jahr seit 10 Jahren dabei. Ich liebe meinen Beruf. Ich arbeite an Wochenenden und Feiertagen und oft an der körperlichen und psychischen Belastungsgrenze. Aber ich habe gleichzeitig so viele wunderbare Momente mit Patienten und Kollegen. Ich bin der Hauptverdiener unserer Familie und ab 16. März 2022 womöglich freigestellt ohne Entgelt. Aber ich weigere mich, meinen Körper zum Staatseigentum zu erklären. Ich bin kein Pfleger 2. Klasse. Jeder Pfleger der das gerade noch mitmacht gehört zu den letzten die noch da sind. Wer will denn mit diesen Aussichten noch pflegen?

– Stefan A.

 

25. April 2022

Ich bin in Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und derzeit in Elternzeit. Ich bin bereit, alles zu tun, um vulnerable Personen zu schützen, aber ich möchte mir mein Recht auf Unversehrtheit meines Körpers nicht nehmen lassen. Für mich bedeutet die Einführung der Impfpflicht das Aus in diesem Arbeitsbereich. Ich wünsche mir, dass die Freiheit und die individuellen Rechte eines Menschen in diesem Land weiterhin das höchste Gut bleiben.

– Katharina H.

 

24. April 2022

Ich habe meine kardiologische Praxistätigkeit nach 24 Jahren aus Protest gegen die zu diesem Zeitpunkt drohende und jetzt endgültige Impfpflicht und die verschärften G-Regeln im Praxisbetrieb am 1.12.21 niedergelegt. Meine Frau hat nach 32 Jahren ihre logopädische Praxis aus demselben Grund zum 1.1.2022 geschlossen. Es ist für uns unfassbar, dass nach der aktuellen Datenlage, der (früheren) Rechtslage und den bekannten Codices für die Heilberufe derartige staatliche Übergriffe und Gesetze möglich sind. Wir haben jeglichen Glauben an die Politik und eine Rechtsstaatlichkeit verloren.

– Dr. Joachim & Birgit Berthold

 

23. April 2022

Ich arbeite als ZMF in einer Zahnarztpraxis. Der Entschluss der Politik zur Impfpflicht entspricht nicht dem Gleichheitsgesetz und ist nicht akzeptabel. Meine momentane Situation wäre einem Berufsverbot gleichzusetzen, was natürlich auch existenzielle Probleme nach sich ziehen wird. 

– Diana S.

 

22. April 2022

Ich bin seit fast 40 Jahren in der Pflege tätig und ich liebe meinen Beruf trotz all dem Stress! Leider darf ich ihn ab Mitte März nicht mehr ausüben. Ich würde die Impfpflicht verstehen, wenn ich dadurch meine Patienten schützen könnte. Da aber sowohl die Geimpften, wie auch die Ungeimpften gleichermaßen ansteckend sind, werde ich mich zu dieser „Impfung“ nicht zwingen lassen.  

– Anonym

 

21. April 2022

Ich bin seit 15 Jahren Pflegefachkraft und nahezu geschockt über den Beschluss, den die Regierung für März 2022 bekannt gegeben hat. Ich liebe meinen Beruf, den ich aber nun aufgeben muss, da ich mich nicht zur Impfung zwingen lasse. Das ist das Ende, nicht nur für mich, sondern auch für viele andere im Pflegebereich. Wie kann es sein, dass in Deutschland so etwas passiert? Warum hebelt man Grund- und Menschenrechte aus? 

– Anonym

 

20. April 2022

Ich arbeite seit 11 Jahren als Krankenschwester in einer psychosomatischen Klinik. Mir macht meine Arbeit einen riesen Spaß und ich bin genau am richtigen Platz. Ich habe einen tollen Arbeitgeber und arbeite in einem über lange Jahre zusammengewachsenen Team. Letztendlich weiß ich mir keinen Rat. Ich befinde mich in einer mittlerweile fast nicht auszuhaltenden Spannung: Ich will mich nicht impfen lassen, aber auch nicht meinen wertvollen Arbeitsplatz verlieren. Ich habe noch keine Ahnung wie das für mich ausgehen wird. Was ich weiß: Mit mir gibt es unzählige Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich, denen es ähnlich geht. Und davon werden eine beträchtliche Menge den Beruf verlassen. Ich hoffe und bete, dass es eine Wende gibt. 

– Anonym

 

19. April 2022

Ich stehe vor der Entscheidung, entweder zwangsweise die Impfung anzunehmen, damit ich den mir lieb gewordenen Pflegeberuf weiter ausüben kann oder aber die Impfung weiterhin zu verweigern und dann ins gesellschaftliche Abseits geschoben zu werden.

– Stefan von Wachter

 

18. April 2022

Wenn ich mich nicht impfen lasse, muss ich meine Praxis schließen. Ich habe keinen anderen Beruf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Berufsverbot durch die Hintertür verfassungsgemäß ist. Ich traue diesen Impfstoffen nicht, denn wir wissen derzeit nicht, was diese in unserem Organismus auf lange Sicht anrichten. Erst recht, wenn ich mich mehrfach und immer wieder impfen lassen muss.

– Margit Adele Volk

 

17. April 2022

Es gibt für mich (Psychotherapeutin in eigener Kassen-Praxis) keinen Grund, mich als junge und stillende Mutter einem Nebenwirkungsrisiko und wiederkehrenden Boostern aussetzen zu müssen. Dies ist für mich besonders belastend, da ich für zwei kleine Kinder da sein möchte und gleichzeitig den Wegfall des Einkommens nicht ausgleichen kann. Es ist Erpressung auf Kosten der Gesundheit einer jungen Mutter.

– Anonym

 

16. April 2022

Ich bin für Impffreiheit für ALLE. Die Impfpflicht hat mich dazu veranlasst, meinen Beruf (examinierte Altenpflegerin) zu verlassen. Mit 58 Jahren muss ich jetzt noch einmal bei Null anfangen.

– Anonym

 

15. April 2022

Seit vielen Jahren arbeite ich mit viel Herz und Engagement (oft an der physischen und psychischen Belastungsgrenze) in einem Wohnheim unter kirchlicher Trägerschaft für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Hier leben auch Menschen, die völlig gesund zur Welt kamen und durch einen Impfschaden nun ein Leben lang auf Betreuung angewiesen sind. Man verdient wenig in diesem Bereich und es fehlt praktisch immer an Mitarbeitern, sodass bei ohnehin großer Belastung ständig Überstunden absolviert werden müssen. Nun muss ich im März mit einer Kündigung rechnen. Also werde ich nun die mir ans Herz gewachsenen Menschen verlassen müssen, die im Übrigen bereits zu Beginn der Pandemie alle positiv auf Corona getestet wurden. Bei durchweg geringen bis gar keinen Symptomen mussten die Behinderten daraufhin zwei Wochen alleine in ihren Zimmern verbringen. Meine Kollegen und ich wurden in häusliche Quarantäne geschickt, die allerdings eine vom Arbeitgeber angeforderte Ausnahmegenehmigung zum Arbeiten beinhaltete, der wir natürlich Folge geleistet haben.

– Anonym

 

14. April 2022

Für mich hieße die Impfpflicht nach über 30 Jahren in der Pflege 100 % Berufsverbot. Was der Pflegenotstand bisher nicht geschafft hat, würde ein bedingt zugelassenes Präparat schaffen, das ich mir sonst verpflichtend verabreichen lassen müsste. Wenn die Politik es so will, wird sie auf mich in der Pflege verzichten müssen und ich denke, ich bleibe da nicht alleine! Gute Nacht, Deutschland.

– Anonym

 

13. April 2022

Die Impfpflicht ruiniert familiäre Existenzen! Man kann nicht mehr in seinem Wunschberuf arbeiten. Wer von den jungen Leuten hat noch diesen inneren Wunsch, in die Pflege zu gehen? Wir haben seit über 10 Jahren fortschreitenden Personalmangel und nur durch Covid wurde dieser an die Öffentlichkeit getragen. Durch die Impfpflicht wird noch mehr Personal zum Verlassen der Kliniken gezwungen. 

– Anonym

 

12. April 2022

Beruflich droht mir ohne Impfung tatsächlich ein Berufsverbot. Ich arbeite als Sprachtherapeutin in eigener Praxis. Unser Team besteht aus geimpften und ungeimpften Therapeutinnen und Therapeuten. Diejenigen, die gesund aber ungeimpft sind, dürfen noch nicht einmal Teletherapien machen. Ich darf noch nicht einmal meine Praxisführung im Homeoffice erledigen. Das ist reine Willkür und Schikane. Ich kann mich entscheiden zwischen Berufsverbot und Impfzwang.

– Rana Kronaus

 

11. April 2022

Ich bin seit 30 Jahren Krankenschwester (Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin) und nebenberuflich im Ehrenamt tätig. Ich halte mich gesund, bin selten krank, rauche nicht, trinke nicht, gehe sehr verantwortungsbewusst mit Hygiene um. Seit 11 Jahren wohne ich in meiner eigenen Wohnung und zahle meinen Kredit ab. Nebenbei finanziere ich meiner Tochter das Medizinstudium. Wenn ich meinen Job verliere, kann ich nichts davon mehr finanzieren. Ich habe extreme Existenzängste und kann es nicht fassen, wie mein Leben, das ich nur in helfenden Berufen verbracht habe, plötzlich nichts mehr wert ist. Ich liebe meinen Beruf und habe die letzten knapp zwei Jahre meine ganze Kraft für die Pflege der schwerkranken Menschen gegeben.

– Astrid Gapp

 

10. April 2022

Wer hat das Recht zu sagen, dass der Tod von Corona-Patienten schlimmer sei als von anderen todkranken Patienten? So wird es leider häufig in der Presse suggeriert. Wer hat das Recht zu sagen, dass man nur dann eine gute Krankenschwester sei, wenn man geimpft oder geboostert ist? Wen hat es vorher interessiert, wie die Arbeit auf einer Intensivstation aussieht? Wer soll die Patienten noch versorgen, wenn der Pflegenotstand noch schlimmer wird? Man kann doch nicht erwarten, dass Menschen sich nur aus Angst vor Sanktionen oder der Angst, ihren Job zu verlieren, impfen lassen.

– Maria Jüngst

 

9. April 2022

Für mich als Kinderarzt mit über 30-jähriger Praxistätigkeit bedeutet die Impfpflicht ein Berufsverbot. Und das, wo ich tagtäglich kranke Kinder behandele und mich schon 30 Jahre lang weitaus gefährlicheren Krankheitskeimen ausgesetzt habe.

– Dr. Jochen Welte

 

8. April 2022

Ich bin Pflegefachkraft, habe 2008 mein Examen gemacht. Bei uns in der Einrichtung gab es einen Coronaausbruch. Ich musste miterleben, wie böse dieses Virus in der vulnerabelsten Gruppe um sich greift. Ich stand mit an vorderster Front im Kampf gegen dieses Virus. Leider waren weder Land noch Bund damals in der Lage, zeitig genügend FFP2-Masken, Schutzkittel oder auch nur Handschuhe zu besorgen. Wir arbeiteten lange Zeit mit Stoffmasken, später gab es mal einen kleinen Schwung FFP2-Masken. Diejenigen, die nicht zu den an Covid erkrankten Bewohnern ins Zimmer gingen, wurden angewiesen, die Masken zu Hause zu lüften und wiederzuverwenden (wir hatten nicht genug!), wir mussten mit zu großen Handschuhen arbeiten und Kittel mehrmals tragen (das galt selbst für die Mitarbeiter, die Kontakt zu den Coronakranken hatten). Ich und all meine Kollegen haben unsere Gesundheit aufs Spiel gesetzt, wir mussten doch trotzdem die Menschen versorgen. Es gab sogar die Anweisung, positiv getestet zur Arbeit zu kommen, solange man symptomfrei war. Jetzt, ein gutes Jahr später, sollen plötzlich wir diejenigen sein, die Menschenleben gefährden. Zumindest der kleine Teil von uns, der sich gegen eine Impfung mit einem mRNA-Vakzin entschieden hat. Ich bin keine Coronaleugnerin, sondern lehne die Impfung aus einer Überzeugung ab, die auf wissenschaftlichen Säulen basiert. So, wie die Dinge stehen, heißt es für mich erst mal „Tschüss, Pflegeberuf“. Und noch mal werde ich wohl auch nicht zurückkehren. Sollen doch andere weiter als Fußabtreter fungieren.

– Simone O.

 

7. April 2022

Als Mitarbeiterin im Medizincontrolling einer großen Uniklinik, bin ich von der nun eingeführten Impflicht direkt betroffen, auch wenn ich keinerlei Patientenkontakt habe. Zum ersten Mal bereue ich, im Gesundheitswesen zu arbeiten. Ich trage alle Maßnahmen mit, ohne mich darüber zu beschweren. Diskriminiert fühle ich mich trotzdem. Ich respektiere jeden, der sich für die Impfung entscheidet, aus welchen Gründen auch immer. Aber ich erwarte im Gegenzug das Gleiche und das ist derzeit leider nicht mehr gegeben.

– Anonym

 

6. April 2022

Ich bin Diplom-Psychologin und führe eine psychotherapeutische Privatpraxis. Wenn ich ab März 2022 dazu gezwungen werde, meine Tätigkeit aufzugeben, kann ich einer Vielzahl von Menschen, die sich mir mit oft sehr schwierigen Themen und Lebensgeschichten anvertraut haben, nicht mehr helfen und muss diese mit ihren Anliegen sehr abrupt sich selbst überlassen. Zudem wird mir die Existenzgrundlage geraubt.

– Sibylle Eder

 

5. April 2022

Seit 23 Jahren arbeite ich im Krankenhaus, ich bin durch Hoch und Tief gegangen und jetzt zählt das alles nichts mehr. Nur weil eine Regierung solch gesetzlose Entscheidung trifft. Eine Impfung, die nur bedingt zugelassen ist. Nein, ich werde da nicht mitmachen und hänge den Beruf dann an den Nagel.

– Anonym

 

4. April 2022

Ich bin Osteopathin – 6 Jahre Ausbildung, Heilpraktikerin – 3 Jahre Ausbildung plus 1 Jahr Abendkurs Teilbereich Psychiatrie. Ich bin medizinische Fachangestellte und Gesundheitspädagogin – 2 Jahre Fernstudium, Diplompädagogin Univ. mit Bereich Sportpädagogik usw., Erste Hilfe-Ausbilderin, Erste Hilfe-Ausbildungsmentorin, Kriseninterventionsberaterin im Rettungsdienst, ich habe über 7 Jahre Pflegekräfte aus- und weitergebildet als Dozentin … Vor einem halben Jahr habe ich eine eigene Praxis gegründet und arbeite zusätzlich in einer seit 20 Jahren bestehenden osteopathisch-naturheilkundlichen Praxis mit. Die Patienten sind zufrieden und der Terminkalender ist voll. Im Herbst 2021 hatte ich Corona und bin somit genesen. Jetzt darf ich mir mit dem ganzen beruflichen Weg dennoch bis zum März 2022 überlegen: Impfen mit einem Impfstoff, von dem ich nach all meinen Recherchen noch nicht überzeugt bin und den ich mit Antikörperbildung womöglich gar nicht brauche, oder eine gut laufende Praxis und die Mitarbeit in der Praxis an den Nagel hängen. Ist es wirklich sinnvoll mit einer Teilimpfpflicht derartigen Druck auf zu bauen und Praxen vor die Wahl zu stellen? Impfen oder einen anderen Beruf ergreifen?

– Nicole

 

3. April 2022

Ich bin Diplompädagogin und arbeite im Bereich der ambulanten Eingliederungshilfe mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung. Zusammen mit zwei Kolleginnen haben wir vor mittlerweile 21 Jahren eine private Praxis gegründet. Im Lauf der Woche kommen über 200 Klient*innen zur Förderung zu uns, wir haben aktuell 10 Angestellte. Entgegen meinem Menschenbild muss ich als Chefin meine Mitarbeiterinnen kontrollieren, ob sie einen gerade gültigen Impfschutz/Test nachweisen können, bzw. müsste, wenn dies nicht der Fall ist, sie täglich bei einem Schnelltest kontrollieren. Allein diese Maßnahme ist mir zutiefst zuwider und widerspricht absolut meiner Auffassung als Leitung. Jetzt werde ich per Gesetz gezwungen, Personal (einschließlich der Putzkräfte) von der Arbeit freizustellen, wenn diese nicht den aktuell als ausreichend definierten Impfschutz aufweisen. Qualifizierte Fachkräfte, die langjährig bei uns Beschäftigte sind, müsste ich kündigen. Allein dieser Umstand ist menschenunwürdig und würde kaputt machen, was in langjähriger Arbeit auf hohem Niveau aufgebaut wurde. Mein Vertrauen in die Gesetzgebung ist haltlos erschüttert! Ich habe mein Vertrauen in das staatliche Gesamtsystem verloren. 

– Anonym

 

2. April 2022

Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich in unterschiedlichen sozialen Kontexten, z.B. mit schwer Suchtkranken, Ex-Häftlingen oder mit chronisch psychisch kranken Menschen, zuletzt ca. 10 Jahre in eigener Praxis.  Ich bin kein bockiges, unmündiges Kind, sondern eine erwachsene Person, die für ihr Leben eine bewusste Entscheidung getroffen hat. Ich bin tief getroffen, fühle mich nicht respektiert und zum ersten Mal habe ich Gedanken, diesem Land den Rücken zuzukehren. Das hätte ich niemals für möglich gehalten.

– Katja P.

 

1. April 2022

Ich bin Inhaberin einer Physiotherapeutischen Praxis. Ich selbst und acht meiner neun Angestellten sind ungeimpft und auch nicht gewillt, uns impfen zu lassen. Wir arbeiten seit zwei Jahren ohne einen einzigen Coronafall bei Patienten und Personal. Wir haben ein sehr gut funktionierendes Hygienekonzept. Falls die Impfpflicht durchgesetzt werden würde, müsste ich meine Praxis schließen.

– Katrin H.

 

31. März 2022

Seit 25 Jahren bin ich in eigener Praxis als Zahnarzt tätig. Mein Praxisteam ist weitestgehend ungeimpft, und ich bin es bisher auch. Prinzipiell bin ich kein Impfgegner. Doch möchte ich nicht an der experimentellen Phase der neuen Covid-Impfstoffe teilnehmen. Mit dem neuen Gesetz steht meine berufliche Existenz auf dem Spiel. Sollten sich meine Mitarbeiter gegen die Impfung und für einen Jobwechsel entscheiden, kann meine Praxis dicht machen, denn neues Personal ist nicht zu finden.

Dr. André Löscher

 

30. März 2022

Ich bin seit 1988 examinierte Krankenschwester, im Dezember 2015 erkrankte ich an einem Hirntumor, hatte aber das große Glück, dass ich an einen Spezialisten geraten war, der es schaffte, mich zu operieren und mir damit das Leben rettete. Ich kämpfte mich zurück ins Leben. Über die Musiktherapie kam ich auf die Idee, diese Ausbildung zu machen, falls ich fit genug werden würde. Das schaffte ich tatsächlich und konnte die Musik-Klangtherapie mit Unterstützung meines Chefarztes in unserer Klinik etablieren. Seit 2020 arbeite ich dort nur noch als Musik-Klangtherapeutin. Die Patienten:innen profitieren sehr davon und sind begeistert. Mein Chefarzt auch. Ich möchte mich nicht impfen lassen, weil ich nicht weiß, was das in meinem Kopf anrichtet. Außerdem bin ich an Morbus Crohn erkrankt und habe noch weitere gesundheitliche Probleme. Jetzt erfuhr ich von einer Kollegin, dass der Krisenstab unseres Krankenhauses beschlossen hat, dass die Ungeimpften alle am dem 15.3.2022 vom Dienst freigestellt werden und das Krankenhaus nicht mehr betreten dürfen. Ich weiß nicht mehr weiter. Aber impfen lassen werde ich mich nicht, meine Angst vor einem erneuten Hirntumor ist zu groß, eher bringe ich mich um.

Daniela Macaluso

 

29. März 2022

Ich bin im Besitz einiger Qualifikationen im medizinischen Bereich - med. Laborantin, seit 2008 Notfallsanitäterin und nebenberuflich Anästhesieschwester. Dieser von mir gewählte Weg soll nun enden, ohne dass ich mich dafür entschied. Das ist die mit Abstand schlimmste Fremdbestimmung, die ich in meinem Leben erdulden musste. 

– Steffi L.

 

28. März 2022

Meine Lebensgefährtin arbeitet als Ärztin in einer Psychosomatischen Klinik. Sie hat sehr für das Studium gekämpft, arbeitet mit viel Herz und ist für ihre Patienten da. Das soll alles ab März vergebens gewesen sein?

– Michael L.

 

27. März 2022

Als in eigener psychotherapeutischer Praxis niedergelassener Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der für sich persönlich die Impfung bzw. genetische Manipulation gegen Covid aus verschiedenen Gründen ablehnt, wäre eine wie auch immer geartete Impfpflicht mit entsprechend drohenden Strafen für mich eine möglicherweise die Existenz der Praxis gefährdende Maßnahme. Sie macht mir demgemäß natürlich erst einmal immense Angst. Aufgrund des unkalkulierbaren Risikos von Neben- oder unerwünschten Langzeitwirkungen habe ich auch vor der Impfung an sich Angst. Die Kollateralschäden an körperlicher und seelischer Gesundheit in der Bevölkerung werden jetzt und in Zukunft noch viele Jahre lang den Nutzen der Maßnahmen der Regierung übersteigen.

– Dr. Andreas Jost

 

26. März 2022

Ich führe eine heilpädagogische Klasse in Freiburg. Meine sechs Schüler, vier von ihnen im Autismusspektrum erkrankt, machen gerade wunderbare Fortschritte, aber es gibt noch so viel zu tun! Während der Lockdowns haben wir nur einen Tag geschlossen, um uns umzuorganisieren und die ganze Zeit mit Notbetreuung für den größten Teil unserer Schülerschaft gesund und vergnügt überstanden. Wir waren kreativ und haben immer eine Lösung gefunden. Die Kündigungsdrohung empfinde ich als großen Undank und Gleichgültigkeit gegenüber den, die angeblich geschützt werden sollen. Wenn alle im Kollegium, die sich nicht impfen lassen wollen, gehen, kann die Schule schließen und die Eltern und ebenso die Kinder sind in großer Not.  

– Dorothea S.

 

25. März 2022

Ab März 2022 werde ich nach über 30 Jahren wohl nicht mehr als Arzt arbeiten dürfen und werde rasch finanziell ruiniert sein. Meine Frau, ebenfalls Ärztin, wird dann auch nicht mehr arbeiten dürfen. Unser Sohn (23) wird dann keine abgeschlossene Ausbildung haben und wird als "Ungeimpfter" bald nicht mehr studieren können und keinen Beruf mehr erlernen dürfen. Meine Frau hat den Kommunismus erlebt und ist daher besonders alarmiert, aber auch voll Angst und eingeschüchtert. Ich selbst bin völlig verzweifelt, denn ich habe in der HIV-Grundlagenforschung promoviert und mich dann noch viele Jahre mit Virologie befasst, hatte eigene Patente und war auch drei Jahre in einer kleinen Pharmafirma für die Arzneimittelzulassung verantwortlich, bevor ich 2004 wieder ans Patientenbett zurückgekehrt bin. Seit Beginn der "Pandemie" habe ich als CDU-Mitglied versucht, die Partei zur Korrektur ihrer Politik zu bewegen – vergeblich. 

– Anonym

 

24. März 2022

Als niedergelassener ungeimpfter Arzt für Allgemeinmedizin bedeutet eine Impfpflicht für mich die Schließung meiner großen Landarztpraxis. Schon jetzt nehmen die umliegenden Praxen keine Patienten mehr auf!! Ferner fallen damit in meiner Praxis neben dem meinigen sechs weitere Arbeitsplätze weg. Mein Sohn studiert Medizin und würde gerne meine Praxis übernehmen. Ein junger Mensch, der als Landarzt tätig werden möchte, angeblich fehlen ja Interessenten für diese Tätigkeit! Aber vielleicht erübrigt sich dieses Vorhaben sowieso, seine Uni will die 2G-Regelung verlangen …

– Axel S.

 

23. März 2022

Heuer sind es 40 Jahre geworden, dass ich in der Krankenpflege arbeite. Die ersten 20 Jahre auf verschiedenen Stationen im operativen Bereich (Chirurgie, Orthopädie, HNO, Augen), dann wechselte ich nach der Fachweiterbildung für die nächsten 20 Jahre in die Anästhesie. Ich würde auch liebend gerne die kommenden 10 Jahre bis zur Rente in diesem wunderschönen, wenngleich kräftezehrenden Beruf bleiben, aber nicht unter der Bedingung einer Impfpflicht. Ich habe vor 16 Jahren auf eine Hepatitis-Impfung sehr heftig und mit vielen Nebenwirkungen reagiert, das möchte ich nicht noch einmal erleben. Wenn ich mit einer Impfunfähigkeitsbescheinigung nicht weiterarbeiten darf, war‘s das für mich im medizinischen Bereich. Gesundheit ist nicht alles, doch ohne Gesundheit ist alles nichts.

– Michaela M.

 

22. März 2022

Ich habe Philosophie, Kunst und Psychologie studiert und arbeite in der Kinder- und Jugendhilfe. Ich gehöre zu einer Risikogruppe, bin 60+, Asthmatikerin und habe eine weitere chronische Erkrankung. Ich bin bis jetzt nicht geimpft. Für mich ist es auch ein Risiko geimpft zu werden. Meine Kinder sind geimpft und auch meine restliche Familie bis auf eine weitere Person, die sich nicht impfen lassen möchte. Seit zwei Jahren bekomme ich mit, wie Kindern die Luft zum Atmen genommen wird. Die Wartelisten auf einen Therapieplatz sind in den Himmel gestiegen, und schon im letzten Sommer sagte mir eine Kinderkrankenschwester in der Kinder-und Jugendpsychiatrie, so etwas hätten sie noch nicht gehabt: „Es werden immer mehr.“ Wenn ich mich impfen lasse, dann weil ich das für mich so entschieden habe; ich bin eine Bürgerin. Demokratie bedeutet immer Diskurs und niemals Zwang, schon gar nicht auf dem Gebiet der körperlichen Unversehrtheit. 

– Simone M.

 

21. März 2022

Ich arbeite seit fast 30 Jahren als Krankenschwester auf der Kinderonkologie. Ich bin keine Covid-Leugnerin, aber ich habe mehr Angst vor Impfnebenwirkungen als vor dem Virus. Was stellt der Impfstoff in meinem Immunsystem an? Triggert er meine Autoimmunerkrankung erneut? Nach meinen beiden letzten Impfungen 2017 und 2019 hatte ich Schübe in Fußgelenken und den Händen. Ich übernehme die Verantwortung für mich und meine Gesundheit. Das einzige, was an mir ansteckend ist, ist meine gute Laune, meine Liebe zum Menschen und meine Herzlichkeit. Damit begegne ich auch all denen, die sich berufen fühlen, mich zum Impfen zu überzeugen. 

– Beate S.

 

20. März 2022

Ich arbeite als Krankenpfleger seit über 30 Jahren in einem der größten Krankenhäuser Deutschlands in Vollzeit. Nach all den Jahrzehnten habe ich im Austausch meiner Kolleginnen und Kollegen ein aktuelles und realistisches Bild der derzeitigen Lage. Wir wissen nicht, wie viele Pflegekräfte aus dem Beruf gehen müssen, wenn sie sich nicht impfen lassen. Wir wissen nicht, wie viele Pflegekräfte sich nicht wieder impfen lassen und somit auch ihren Beruf verlieren. Wir wissen nicht, wie viele Pflegekräfte ihre Arbeitsleistung künftig noch diesem System zu Verfügung stellen werden. Was wir aber wissen, ist, dass wir nicht wiederkommen, wenn wir einmal aus dem Beruf ausgestiegen sind! Die fehlende Wertschätzung wie auch der unprofessionelle Umgang und die katastrophalen Arbeitsbedingungen lassen keinen anderen Schluss zu. Für uns Pflegekräfte ist eine berufsbezogene Impfpflicht ein Schlag ins Gesicht.

– Anonym

 

19. März 2022

In unserem Bereich der Ergotherapie ist es schwer, gute Mitarbeiter zu finden. Durch die aktuelle Situation wären wir gezwungen, auf unsere zuverlässigen Bürokräfte (sie haben keinerlei direkten Kontakt zu Patienten!) und auch eine Ergotherapeutin zu verzichten. Dies würde für die betroffenen Kolleg:innen Arbeitsplatzverlust bzw. Berufsverbot bedeuten. Es ist wahrscheinlich, dass ein Standort unserer zwei Praxen geschlossen werden muss. Die Warteliste ist lang. Die Sorge, durch die Zwangsimpfung Schäden zu erleiden, ist berechtigt. Wir sehen dies täglich in unseren Praxen und im privaten Umfeld. 

– Michaela M.

 

18. März 2022

Ich bin Medizinische Fachangestellte und das mit Leidenschaft und Liebe, obwohl wir null wertgeschätzt werden und ich zum Teil Diskriminierung am eigenen Leib erfahre, weil ich nicht geimpft bin und ich es auch nicht will. Ich habe eine Angststörung mit Panikattacken mit Therapie überwunden und es ging mit gut – bis jetzt!! Die ganzen Umstände und der drohende Verlust meines Jobs, wenn ich nicht geimpft bin, machen mich fertig und traurig. Es geht mir seit Wochen wieder schlecht.

– Catharina S.

 

17. März 2022

Mit 38 Jahren hatte ich mich im Oktober 2019 für eine Umschulung/Weiterbildung zur Arbeitstherapeutin/Arbeitserzieherin entschieden, ohne zu ahnen, dass Corona kommen würde. Ich habe 2 Jahre die Schulbank gedrückt, 2 Jahre an der Existenzgrenze gelebt, meine 11-jährige Ehe ging in die Brüche. Ich zog mit meinem kleinen Hund von einer 100qm-Wohnung in eine 38qm-Einliegerwohnung und hatte währenddessen noch einen Minijob von 8 Stunden in der Woche. Ich habe gekämpft, Abstriche gemacht, Homeschooling ertragen – für diesen tollen Beruf. Seit Oktober 2021 arbeite ich in der Psychiatrie für Forensik und Menschen mit psychischen Erkrankungen, um dort mein Anerkennungsjahr zu machen. Auch jetzt habe ich noch finanzielle Einbußen, da ich eine Art "Lehrlingsgehalt" (die Hälfte des eigentlichen Verdienstes) bekomme. Diese ganzen Hürden habe ich gemeistert, um nun zu erfahren, dass alles vergebens war, wenn ich mich nicht impfen lasse. Jetzt stehe ich im Zwiespalt: Ich will weder meinen tollen Beruf (meine Berufung) noch meine Gesundheit noch meine Selbstbestimmung verlieren.

– Tina R.

 

16. März 2022

Ich bin seit 26 Jahren Physiotherapeutin, habe zwei Kinder alleine groß gezogen, war die ganze Zeit auch während der Pandemie für meine Patienten und Patientinnen jeden Tag da. Eine Impfpflicht bedeutet für mich, den Job zu verlieren und nicht nur wie bisher sozial gesellschaftlich isoliert zu sein und öffentlich diffamiert zu werden, sondern auch, daran gehindert zu werden, meinem Beruf nachzugehen, meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Man nimmt mir die Existenz.

– Jana Kirsch

 

15. März 2022

Wir sind ein Team von 22 Hebammen und begleiten ca. 1800 Geburten im Jahr. Acht unserer Hebammen möchten keine Impfung. Im ärgsten Falle würde das für uns Kündigung bedeuten. Das entzieht uns nicht nur unsere Existenzgrundlage und unseren geliebten Beruf, sondern das bedeutet gleichzeitig, dass die Geburtshilfe am Standort gefährdet ist bzw. teilweise nicht mehr stattfinden kann! Die meisten von uns sind schon seit über zwanzig Jahren mit unserer Klinik verbunden und möchten gar nicht gehen. So aber werden wir vor eine unmögliche Entscheidung gestellt.

– Conny E.

 

14. März 2022

Ich bin gelernte Operationstechnische Assistentin und arbeite seit fast 12 Jahren im Zentral-Op in einer Klinik. Ich liebe meinen Beruf, und es bricht mir das Herz, ihn ab März an den Nagel zu hängen, weil ich ihn ungeimpft nicht mehr ausüben darf. Ich bediene sechs Fachabteilungen in unserem Op und bin als Praxisanleiterin für unsere Azubis zuständig und bilde sie aus. Mit der Impflicht wird weiteres Personal fehlen im Op. Das heißt, weitere Op-Säle müssen geschlossen werden, weitere Operationen, die wichtig sind für die Patienten, werden abgesagt, verschoben und erfolgen zu spät.

– Stefanie H.

 

13. März 2022

Freiheit ist auch die Freiheit des Andersdenkenden, dafür sind wir ehemaligen Bürger der DDR auf die Straße gegangen. Wer hätte gedacht, dass wir uns fast schon wieder in Richtung einer Unfreiheit bewegen? Ich habe mir mit 50 Jahren eine Umschulung zu diesem Berufszweig (Pflege) zugetraut. Ich habe gedacht, mit diesem Beruf kann ja gar nichts mehr anbrennen, das machst du bis zur Rente. Dem ist zumindest bis zu diesem Zeitpunkt nicht so. 

– Steffen H.

 

12. März 2022

Ich bin Psychologische Psychotherapeutin und arbeite seit 18 Jahren in der Neurologie einer Akutklinik. Ich bin im März mit dem AstraZeneca Impfstoff geimpft worden und habe sei der Impfung gesundheitliche Probleme. Ich möchte keine weitere COVID-Impfung, bin aber von meinem Vorgesetzten mit seinem Bedauern darüber informiert worden, dass ich Mitte März ohne Bezüge suspendiert werde, sollte ich bis dahin nicht weiter geimpft sein oder eine Impfbefreiungsbescheinigung beigebracht haben. Weitere nicht geimpfte Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Bereichen der Klinik haben wegen dieses Drucks Existenzängste und Schlafstörungen. 

– Anonym

 

11. März 2022

Ich bin seit 1986 in "meinem" Krankenhaus als Kinderkrankenschwester tätig. Durch diese 35 Jahre auf der Kinderstation habe ich mein Immunsystem gestählt und lasse das durch eine Impfung nicht zerstören. Ich war in dieser langen Zeit so gut wie nie krank, habe durchweg in drei Schichten gearbeitet, bin immer eingesprungen, habe das gerne für meine Patienten gemacht und meine Familie immer hintenangestellt. Es zerreißt mir gerade das Herz. Ich habe ständig Tränen in den Augen, wenn ich an die Zukunft denke. Eigentlich habe ich erwartet, dass sich inzwischen auch die Klinikleitungen wehren, denn sie laufen ja sehenden Auges in die Katastrophe. Wenn wir es nicht schaffen umzukehren, möchte ich in dieser Gesellschaft nicht mehr leben. 

– Annette R.

 

10. März 2022

Ich bin seit 25 Jahren im Rettungsdienst tätig, habe bisher sehr vielen Menschen geholfen und mache meinen Beruf sehr gerne. Seit Beginn der Impfungen erlebe ich im Rettungsdienst einen Anstieg von Herzerkrankungen, Krampfanfällen und leider auch das vermehrte plötzliche Versterben vorher völlig gesunder Menschen. Ich habe mich ausreichend mit den Informationen zu den verschiedenen Impfstoffen beschäftigt und lehne eine Impfung für mich persönlich entschieden ab. Mit Einführung der Impfpflicht für medizinisches Personal stehe ich allerdings nun vor einer schweren Entscheidung. Verlust der Arbeit, Existenzangst oder doch impfen?

– Stephan Bauer

 

9. März 2022

Ich bin Jahrgang 1974, Hebamme seit 1998, seitdem durchgehend tätig in der klinischen Geburtshilfe. Die Impfpflicht ist für mich, besonders mit meiner Aufgabe im Ausbildungsbereich ethisch kaum auszuhalten. Alles was ich meinen Studentinnen im Umgang mit den werdenden Müttern und Vätern beibringe, gilt nicht für uns selbst. Die Grenzen unseres Körpers werden nicht respektiert. Unsere Fähigkeit, uns über medizinische Maßnahmen zu informieren und eine Entscheidung für uns zu treffen, wird uns abgesprochen. Persönlich haben wir unser Kind aus der Kommunionvorbereitung genommen, da wir die Kirche zu Weihnachten nicht betreten dürfen. Ich darf Weihnachten unter 3G Schichtdienst machen, aber wegen 2G nicht mit meiner Familie feiern und auf Grund des Personalmangels gerne noch an Silvester einspringen.

– Heike Römer

 

8. März 2022

Ich bin psychologische Psychotherapeutin und betreue mit Leidenschaft ungefähr 22 KlientInnen. Darunter sind fünf, die immer wieder mit suizidalen Krisen kämpfen. Wir haben es bisher ohne Verluste durch diese schwierige Phase geschafft. Eine Impfpflicht verstößt gegen meine therapeutischen Prinzipien. Es dauert Jahre, Menschen zu heilen, die gegen ihren Willen Eingriffe – welcher Art auch immer – an ihrem Körper erlebt haben. Ich kann und möchte dieses Gesetz nicht unterstützen. Selbstbestimmung und die Unantastbarkeit des Körpers sind für mich zentrale Werte, die es zu schützen gilt. Insbesondere da die gefährdeten Gruppen durch die vorhandenen Impfstoffe und die Sicherheitsvorkehrungen in der Praxis sehr gut geschützt sind. Wir hatten bisher keinen einzigen Coronafall in unserer Praxis.

– Anonym

 

7. März 2022

Ich sehe mich gezwungen, meine Tätigkeit als Fachkraft für Gesundheits- und Krankenpflege auf der Intensivstation niederzulegen bzw. zu kündigen. Ich übe meinen Beruf seit 35 Jahren aus, 32 Jahre davon auf einer Intensivstation. Ich habe keine Ahnung, wie es finanziell weitergehen soll. Nur eines ist sicher: Erpressen lasse ich mich nicht!!!!

– Doris B.

 

6. März 2022

Ich bin 62 Jahre alt und Physiotherapeutin. Wenn ich mich nicht impfen lasse, bin ich ab 15.3.22 arbeitslos und bekomme für drei Monate kein Arbeitslosengeld, weil ich das Ausscheiden selbst verschuldet habe. Es wird schwierig sein, in meinem Alter eine andere Anstellung zu finden.

– Jutta Haupt

 

5. März 2022

Für mich ist die Impfung nicht die Lösung des Problems. Ich bin im Moment in Elternzeit und baue mir gerade ein passives Einkommen auf, um unabhängig zu sein. Dass ich im Moment mit meinen Kindern weder in die Bücherei, noch ins Schwimmbad darf, macht mich unendlich traurig. Von Urlaub machen, essen gehen oder Skifahren mal ganz zu schweigen. Ich kann jetzt nicht mal mehr in Ruhe in einem Café stillen in dieser kalten Jahreszeit. Kann mit meiner Tochter keine Bücher ausleihen und nicht die ersten Schwimmübungen machen. Und das alles nach monatelangem Lockdown. Ihre Freundin darf das alles, deren Mama ist geimpft.

– Annika

 

4. März 2022

Als Leitung einer Kinderpsychiatrischen Klinik ist es besonders wichtig, Werte vorzuleben und eine Atmosphäre zu prägen, die gekennzeichnet ist durch Respekt, Vertrauen und Gewaltfreiheit. Die Bedürfnisse und Perspektiven für Kinder sind den Schutzmaßnahmen schon viel zu lange zum Opfer gefallen. Es muss endlich eine Binnendifferenzierung geben. Nicht alle Maßnahmen sind für alle Menschen mit demselben Risiko-Nutzen-Verhältnis verbunden. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass keine Impfpflicht kommt. Nicht für Pflegeberufe, nicht für Kinder und vor allem nicht mit so einem risikobehafteten und ineffizienten Impfstoff.

– Anna V.

 

3. März 2022

In der 3. und jetzigen Welle leite ich die Corona- Station und habe somit auch viel Kontakt mit der Krankheit. Bisher habe ich mich nicht infiziert. Ich bin ziemlich sauer auf viele geimpfte und geboosterte Kollegen, die ständig krank sind, für die ich einspringen muss. Täglich bekomme ich Krankmeldungen und als Leitung, die niemanden mehr hat, springe ich selbst ständig ein. Vor ein paar Tagen habe ich mitten im Dienst eine vorbildlich geboosterte, sonst gesunde Kollegin mit reanimiert, die mit Hirnblutung jetzt tracheotomiert ist. Eine weitere Kollegin hat seit der zweiten Impfung neurologische Ausfälle, wegen derer sie heute in die Klinik eingeliefert werden musste.

– Kerstin Hollstein

 

2. März 2022

Ich bin Altenpflegerin und Stationsleitung in einem Pflegeheim, dort bin ich seit Beginn meines Berufslebens 2003 tätig. Immer standen für mich die Bewohner und auch Mitarbeiter an erster Stelle, was jahrelange Kämpfe mit der Einrichtungsleitung und Pflegedienstleitung mit sich brachte. Seit Monaten sehe ich wie Familienmitglieder mit Nebenwirkungen der Impfung kämpfen, meine Krebskranke Mutter will sich seit der zweiten Impfung gar nicht mehr erholen. Privat bin ich Mutter von zwei kleinen Kindern (2 Jahre und 4 Monate) und deswegen momentan in Elternzeit bis Sommer. Ich werde nicht in diesen Beruf zurückkehren, wenn es bei der Impfpflicht mit diesen in meinen Augen sinnlosen Impfstoffen bleibt. Diese ganze Situation hat für mich privat zur Folge, dass ich langsam wieder in Depressionen abrutsche. Und beruflich denke ich, dass diese Impfpflicht die Pflege lahmlegen wird! 

– Anonym

 

1. März 2022

Ich bin seit 40 Jahren Krankenschwester und hätte bis zum offiziellen Renteneintritt noch 10 Jahre zu arbeiten. Ich habe meine Arbeit immer gerne gemacht, allen Widrigkeiten zum Trotz. Doch mit der angekündigten Impfpflicht werde ich voraussichtlich meine Tätigkeit in der Notaufnahme beenden müssen, auch wenn's schwerfällt.

– Ulrike Kerler

 

28. Februar 2022

Für mich bedeutet die Impfpflicht eine extrem schwere Entscheidung zwischen dem Aufgeben meiner wirklich geliebten Tätigkeit als Kinderärztin, der tagtäglichen beglückenden Begegnung Kindern und ihren Eltern und auf der anderen Seite dem Aufgeben meiner eigenen Integrität bezüglich meiner Gesundheit und Einstellung zur Gesundheit. Kann das richtig sein? 

– Dr. Katrin P.

 

27. Februar 2022

Ich arbeite als Psychologin an einer Klinik. Meinem Auftrag zufolge unterstütze ich unsere Klienten dabei, mehr in ihre Autonomie zu kommen, Stress abzubauen, Selbstbestimmtheit und Vertrauen in sich und ihrer Umwelt zu erleben und schließlich sich selbst treu zu bleiben. Wie können Menschen gesunden, wenn sie Verrat an sich selbst ausüben müssen? Wie soll ich mit dem angeordnetem Zwang meine Arbeit machen? 

– Mona K.

 

26. Februar 2022

Ich bin seit 33 Jahren Hebamme, seit 21 Jahren arbeite ich ganz freiberuflich, betreue Schwangere, Wöchnerinnen und ihre Familien in ihrer häuslichen Umgebung. Seit die Impfpflicht im Gespräch ist, überlege ich, eine längere Arbeitspause einzulegen, wenn nicht sogar ganz aus diesem geliebten Beruf auszusteigen. Dieser gravierende Schritt tut mir sehr leid, auch für all die Frauen, denen ich schon Betreuung zugesagt habe. Wir sind ja schon lange viel zu wenige und werden dringend gebraucht. Aber meine eigene Gesundheit steht nicht zur Disposition.

– Christina Z.

 

25. Februar 2022

Für mich bedeutet die Impfpflicht, dass ich ab dem 16.3.2022 arbeitslos, ohne Einkommen und ohne Arbeitslosenhilfe sein werde, da selbstständig (Heilpraktikerin). Ich hatte schon Gedanken an Selbstmord und Auswanderung …

– Deborah M.

 

24. Februar 2022

Ich bin gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie gelernte Physiotherapeutin. Ab 15.3.22 kann ich keinen meiner beiden gelernten Berufe mehr ausüben. Ich liebe meinen Job. Meine Existenz steht auf dem Spiel, ebenso die Zukunft meiner Kinder. Ich habe das Gefühl, nicht mehr als Mensch wahrgenommen zu werden, sondern nur noch als Objekt, dass sein Job macht. Es ist so kalt zwischen den Kollegen geworden. Wir sind 5 Mitarbeiter, die impffrei sind. Davon werden vier sicher durchhalten. Wir haben uns auch schon arbeitssuchend gemeldet. 

– Hanna Schmidt

 

23. Februar 2022

Ich (62) arbeite als Erzieherin im Kindergarten und bin 62 Jahre alt und hatte mich für die Impfung entschieden. Nach der zweiten Impfung mit BionTech hatte ich massive Nebenwirkungen, unter anderem eine Perimyokarditis mit Perikarderguss, die als „Impfbegleitreaktion“ diagnostiziert wurde. Es war eine überschießende Immunreaktion … Ich war sechs Wochen krankgeschrieben und konnte nur stufenweise wieder in meine Arbeit einsteigen. Der Kardiologe diagnostizierte bei einer Kontrolluntersuchung nach vier Wochen eine Herzinsuffizienz 1. Grades. Ich hatte davor nie was am Herzen! In unserem Kindergarten würden mindestens zwei Erzieherinnen aufhören, wenn es eine Impfpflicht geben wird, wir haben jetzt schon Erziehermangel und arbeiten am Limit.

– Rosa R.

 

22. Februar 2022

Ich bin seit 38 Jahren in der Medizin tätig und habe niemals solch eine unverantwortliche Vorgehensweise erlebt. Ich liebe meine Berufung, denn mir liegt die Gesundheit der Menschen am Herzen. Leider darf ich das nicht mehr ausführen ab März 22. Aber erpressen lasse ich mich nicht. Wieder eine Existenz zerstört.

– Sabine Hacker

 

21. Februar 2022

Ich habe vor mehr als 15 Jahren als Ergotherapeutin in einer psychiatrischen Klinik in Norddeutschland meine berufliche Laufbahn begonnen. Im Laufe der Jahre habe ich viele Weiterbildungen gemacht. Ich bin Kunsttherapeutin geworden, habe mich im Bereich Trauma und Essstörungen spezialisiert und arbeite nun schon seit 9 Jahren in der Psychosomatik. Ich helfe anderen Menschen dabei, ihre schwersten Lebenskrisen zu bewältigen, bin für sie da, wenn sie weder ein noch aus wissen, blicke tief mit ihnen in ihre Vergangenheit, gebe ihnen Halt in der Gegenwart und helfe ihnen, ihre Zukunft zu erträumen. Diese Menschen können bei mir ihre verlorengegangenen Fähigkeiten neu entdecken und beim Musizieren oder Malen ganz neue Fähigkeiten entdecken. Bei mir dürfen diese Menschen lernen, dass sie so, wie sie sind vollkommen richtig sind. Mit allen Ecken und Kanten.

Doch seit geraumer Zeit gibt es eine Gruppe von Menschen, für die ich plötzlich unsolidarisch bin. Allein aus dem Grund, dass ich Angst davor habe, mir eine Substanz spritzen zu lassen, deren Wirkung ich nur ansatzweise nachvollziehen kann und von deren Risiken ich in den letzten Monaten so viel gehört habe, dass es mich fassungslos macht, dass sich ein großer Teil der Menschen um mich herum wieder und wieder diese Substanz spritzen lässt. Mir wird der Nutzen nicht klar, wo ich doch auch als geimpfter Mensch andere anstecken kann und ich selbst lieber eine Infektion durchmachen würde um natürliche Immunität gegen Corona zu erlangen. Aber ich darf nun wohl nicht mehr über meinen eigenen Körper bestimmen.

– Daniela W.

 

20. Februar 2022

Ich mache gerade die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin und falle daher unter die berufsbezogene Impfpflicht. Ich arbeite Teilzeit und habe pro Woche (keinen körpernahen!) Kontakt zu 6 Patienten, das sind sicher deutlich weniger Kontakte als andere Menschen im Arbeitsleben haben. Den Rest der Zeit betreue ich meinen fast einjährigen Sohn, den ich noch häufig stille. Das Stillen ist einer der Gründe, weshalb ich nicht geimpft bin. Heute habe ich diesbezüglich mit meiner Frauenarztpraxis telefoniert und die Auskunft erhalten, es gebe noch keine einzige Studie dazu, ob eine Impfung der Mutter dem Stillkind schaden könnte. Mir wurde geraten, entweder den Beruf aufzugeben, oder vorsichtshalber abzustillen. Beides ist keine Option für mich, deshalb bin ich einem riesigen Dilemma und fühle mich vollkommen hilflos und machtlos. Es ist eine Sache, wenn man Erwachsene zwingt, sich diesem neuen Impfstoff auszusetzen, aber noch viel schlimmer ist es, wenn dadurch auch noch ein unschuldiges, kleines Wesen potenziell gefährdet wird.

– Anonym

 

19. Februar 2022

Diese Impfpflicht kommt für mich einer Vergewaltigung gleich. Ich habe 14 Jahre lang Missbrauch erlebt. Ich weiß, was es bedeutet, zu etwas gezwungen zu werden. Ich möchte es nie mehr erleben.

– Ines R.

 

18. Februar 2022

Ich werde durch die Impfpflicht meinen Job (Physiotherapeut) und eine wichtige Lebensgrundlage verlieren und möglicherweise in Hartz 4 oder Obdachlosigkeit abrutschen.   

– Matthias-Benedikt Krause 

 

17. Februar 2022

Wer fragt nach dem Jungen, der knapp dem Tode entrann, wer fragt nach dem Frühchen, das morgens dank mir sein Leben begann, wer fragt nach dem Reanimierten, der nun seit langem noch lebt, wer fragt nach dem Toten, dem ich in letzter Stunde die Hand gehalten – und nun bin ich gefährlich????? Nur weil ich auch Angst habe und Zusammenhänge nicht erkennen kann, und weil ich das System besser kenne als viele andere, und weil ich genug habe vom Klatschen vom Balkon und aufmunternden Worten. Immer knapp an der Armut vorbei, in allen Schichten, auch wenn andere die Freizeit genossen, dann war ich dabei und die Kinder allein zu Hause, und nun bin ich nicht mehr solidarisch. Das Maß ist voll. Dann schmeißt mich auf den Müll, ich habe meine Schuldigkeit getan, Herr Scholz, Herr Lauterbach – Ihre Politik ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die dieses Land am Leben halten. 

– Annett Z.

 

16. Februar 2022

Ich habe viel mehr Sorge, dass bei mir die sogenannte Impfung irreversible Veränderungen in meinem Immunsystem und Körper verursacht als Angst vor einer Corona-Erkrankung. Ich empfinde die jetzigen Maßnahmen als unerträgliche Drangsalierung, wie ich sie mir bisher nur in einem totalitären Staat vorstellen konnte.

Ich bin mein Leben lang ein rechtschaffener, verantwortungsbewusster, sozial und ökologisch engagierter Mensch und werde nun plötzlich kriminalisiert. Ich habe in einem SBBZ für geistige Entwicklung (früher hieß das „Sonderschule für geistig Behinderte“) in einer absoluten Krisensituation die Geschäftsführung übernommen. Ob ich damit von der Impfpflicht direkt betroffen bin, kann ich dem Wortlaut des Gesetzes nicht entnehmen. Sollte es aber so sein, müsste ich diese Aufgabe abgeben und die Schule wäre in einer akuten Krise ohne wirtschaftliche und organisatorische Leitung. Mir selbst würde das Herz bluten, sie sich selbst zu überlassen, aber ich werde mich deswegen nicht impfen lassen.

– Klaus Peinelt-Jordan

 

15. Februar 2022

Ich bin Erzieherin in einer Kindertagesstätte in Thüringen, wir sind 20 Kolleginnen, davon 9 ungeimpft, die es auch gern bleiben wollen. Seit Monaten wird uns das Leben schwer gemacht, die Spaltung in der Gesellschaft überträgt sich 1:1 in den Kollegenkreis. Das Klima ist gedrückt, das Thema täglich gegenwärtig. Schätzungsweise werden mindestens 6 Kolleginnen ihren Job nicht weiter ausführen können, d. h. sich auf keinem Fall dem Druck beugen. Zukunftsängste, finanzielle Ängste, teilw. depressive Verstimmungen, Unmotiviertheit, Angst vor Arbeitslosigkeit oder Sorge, sich einen Job suchen zu müssen, der einem nicht liegt – ungelernt, seinen Job im öffentlichen Dienst aufgeben müssen, den man jahrelang gut und gern gemacht hat. Die Kinder zurücklassen, die dir als enge Bezugsperson vertrauen, dich mögen – das bricht einem das Herz. Die Katastrophe ist vorprogrammiert. Und das nur, weil wir die Risiken für unsere Entscheidungen selbst abwägen möchten, weil wir immer noch an einen Rechtsstaat mit gültigem Grundgesetz glauben wollen. Die Impfpflicht wäre für mich eine Maßnahme, die mein Bild von Würde, Gerechtigkeit, Verhältnismäßigkeit, Freiheit und Demokratie komplett zerstören würde. Was ist nur aus diesem Land geworden?

– Daniela S.