Ihre Geschichte zur Impfpflicht

Hier listen wir alle bisher veröffentlichten Geschichten zur Impfpflicht im Gesundheitswesen auf. Mittlerweile sind es über 250 Geschichten von Betroffenen. Es zeigt sich ein Bild von zerstörten Existenzen, Angst & Unsicherheit und Menschen, die ihren Traumberuf aufgeben müssen.

24. November 2022

Ich habe 2012 mit 48 Jahren nach sorgfältiger Überlegung und Abwägung unter sehr großem finanziellen und persönlichen Risiko eine dreijährige Ausbildung zu meinem, wie sich zeigte und noch so ist, Traumberuf als examinierte Altenpflegerin aufgenommen und bin seither darin bei einem ambulanten Sozialdienst sehr glücklich tätig. Ich denke, Impfungen sind ein Eingriff in das persönliche Immunsystem und haben zusätzlich aufgrund von möglichen Impfnebenwirkungen (UAW) Einfluss auf die gesamte Physiologie und sollten deswegen stets der persönlichen Freiheit unterliegen. Daher bin ich für Impffreiheit für alle. Ich möchte mich aus vorgenanntem Grund grundsätzlich nicht impfen lassen. Die Impfpflicht in der Pflege hat mich dazu veranlasst, das Verlassen des Berufs in die Wege zu leiten. Das bedeutet persönlich ganz konkret akute Existenzangst. Es bedeutet zum zweiten Mal innerhalb von neun und zum dritten Mal innerhalb von dreißig Jahren den Verlust eines Berufes, in dem ich mich jeweils wohl fühlte und bleiben wollte. Beruflich fühle ich mich dreifach abgestraft, denn: es ist sowohl von der Arbeit selbst als auch den Arbeitsumständen her ein anstrengender Beruf, der nunmehr ein weiteres Mal nicht honoriert wird und nun soll ich alternativ- und perspektivlos dazu verpflichtet werden, noch ein zusätzliches Risiko für mich selbst persönlich einzugehen. Anders ausgedrückt: Pflege beklatschen im Frühjahr 2020, abstrafen im Frühjahr 2022 durch gesetzlichen Verlust des Rechts auf körperliche Unversehrtheit / Impffreiheit ohne Alternative.

– Anke J.

 

23. November 2022

Für mich wirkt die Impfpflicht spaltend. In der eigenen Familie, wie auch bei Freunden wird erbittert Pro und Contra diskutiert oder nicht mehr miteinander gesprochen, statt sich mit Ruhe auszutauschen und voneinander zu lernen. So werden selbst alte Beziehungen in Frage gestellt und auch oft zerstört. Mein bester, langjähriger Freund will nichts mehr von mir wissen, nur weil meine Frau nicht geimpft ist und ich das für sie als richtig anerkannt habe. Oder eine Mutter mit 4 geimpften Kindern wird von diesen angegriffen, sodass sie seelisch in eine Art innere Emigration getrieben wird, mit ihrer Entscheidung gegen die Impfung. Lernen wir wieder den anderen Menschen als Rätsel zu verstehen in seinem ganzen Anderssein und lernen wir dies zu akzeptieren, statt Recht zu behalten. Das geht aber nur, wenn wir jeden Menschen als selbstbestimmtes Individuum begreifen und anerkennen. Dann sind wir auch wieder frei im Denken, Fühlen und Wollen, sodass wir uns nicht als gespaltene Gesellschaft, sondern als Beziehungsgemeinschaft wiederfinden.

– Alex M.

 

22. November 2022

Ich leide an Multipler Sklerose. Da ich mich selbst erfolgreich naturheilkundlich behandele, wird mein Immunsystem nicht supprimiert. Jede Impfung kann bei mir mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Schub auslösen. Ja, eine Infektion auch, aber hier habe ich immer noch eine große Chance, mich nicht anzustecken. Jahrzehntelang wurde von Ärzten und der MS-Gesellschaft gepredigt, dass MS-Patienten auf Reisen in Länder verzichten sollten, für die es eine Impfempfehlung gibt. Jetzt soll speziell diese Impfung kein Problem darstellen? Da nun die Multiple Sklerose keine offizielle Kontraindikation für die Impfung darstellt, werde ich als selbstständige Heilpraktikerin ein Problem haben.

– Anette W.

 

21. November 2022

Ich bin 53 Jahre alt und arbeite seit 25 Jahren in einem privaten Pflegeheim in Baden-Württemberg als kaufmännische Angestellte in der Verwaltung. Ich verliere einen wunderbaren Arbeitsplatz, einen wunderbaren Chef und wunderbare Kollegen und Kolleginnen, die trotz der unmöglichen Situation, in der wir ALLE sind, weiter durchhalten und sich gegenseitig unterstützen. Nun werde ich gezwungen meinen Arbeitsplatz zu räumen, den ich seit 25 Jahren habe! Für mich bedeutet dies eine unzumutbare Härte! Und nicht nur für mich, mein Chef muss sich nach einer neuen Sekretärin umsehen, eine der er seit Jahren vertraut hat, muss gehen und er kann nichts dagegen unternehmen. Eine Schande!

– Kirsten H.

 

20. November 2022

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht ist ein extremer Übergriff in meinen Beruf, vor allem auch in meine Gesundheit, meinen Körper und mein Leben. Sie bedeutet schlussendlich, dass ich Wege finden werden muss und zur Not diesen Bereich meines Berufes nicht mehr ausüben werde, da ich mich nicht zwingen lasse, wenn ich über die Wirksamkeit nicht überzeugt bin. Da ich Freiberuflerin bin, kann ich diesen harten, durchaus auch finanziell schweren Einschnitt in meinem Leben vornehmen. Ich habe mich sehr verantwortungsbewusst bisher verhalten, immer pro Gesundheit und das werde ich weiterverfolgen.

– M. W.

 

19. November 2022

Ich bin als Kindergärtnerin in einer Tageseinrichtung für Kinder tätig  z. Z. arbeitsunfähig aufgrund eines Knochenbruchs. Letzteres ist ein Glücksfall in Anbetracht der Corona-Politik. Ich empfinde es als ungeheuer anmaßend den Impfstatus abzufragen & auf eine Antwort zu bestehen. Das allein schon widerspricht grundsätzlich meinem demokratischen Verständnis & dem, was ich über den persönlichen Datenschutz kenne. Wahrscheinlich werde ich aufgrund der berufsbezogenen Impfpflicht meine Arbeit nicht mehr ausüben.

– Silvia K.

 

18. November 2022

Am Anfang der Pandemie habe ich gehofft, dass den Menschen nun endlich die Augen geöffnet werden und jeder sieht, wie wichtig die Pflegekräfte für die Gesellschaft sind. Ich habe gehofft, dass daraufhin die Arbeitsbedingungen für diese damals als "Helden" betitelten Personen endlich verbessert werden. Sozusagen als Dank für ihre Heldentaten. Inzwischen werden wir als assozial dargestellt, wenn wir uns ungeimpft den pflegebedürftigen Menschen nähern. (Obwohl die Impfung keinen Fremdschutz bietet!) Ich war für die Menschen da, als sie mich brauchten. Und werde es auch in Zukunft sein (vorausgesetzt es wird mir nicht verboten!) Darf ich im Gegenzug dann nicht wenigstens selber entscheiden, ob ich mich impfen lasse oder nicht? Man muss ständig einspringen, sowohl an freien Tagen als auch im Urlaub. Man hat nicht mehr genug Zeit für die Klienten und reagiert oft gestresst, was auch die Klienten zu spüren bekommen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es funktionieren soll, wenn nun viele Pflegekräfte gleichzeitig ihren Job aufgeben. Wir sind auf jede einzelne Pflegekraft angewiesen!

– Lena B.

 

17. November 2022

Für mich bedeutet die Einführung der Impfpflicht für Gesundheitsberufe, dass ich nach 14 Jahren in der Krankenpflege wohl arbeitslos werde, da eine Impfung mit diesen Impfstoffen für mich nicht infrage kommt. Fehlende bzw. unvollständige Studienlage, von der Herstellung bis zur Zulassung nur ca. 9 Monate?! Keine (oder nur bedingte) Anerkennung einer natürlichen Immunität all das wirft Fragen auf, die nicht beantwortet werden. Damit ist die Entscheidung zur Impfung NICHT FREI, sondern eine NÖTIGUNG.

– Marlies P.

 

16. November 2022

Ich bin zwar Jahrgang 61, vor einer Ansteckung mit der Omikron-Variante habe ich aber keine Angst. Ich vertraue meinem Immunsystem bzw. meiner Lunge, bin sportlich und habe eher Untergewicht. Ich habe nie Grippe gehabt. Berufsgruppen zu zwingen, sich impfen zu lassen oder den Job zu verlieren, halte ich für nicht gerechtfertigt. Denn Geimpfte können genauso infektiös sein wie Ungeimpfte und das Virus weitergeben. Ein Impfzwang für Berufsgruppen wird zu noch mehr Mangel an Pflege-Personal und Ärzten führen. Die Menschen werden in andere Berufe abwandern, wo es keine Impfpflicht gibt.

– Thomas S.

 

15. November 2022

Ich arbeite seit fast 30 Jahren in meinem Beruf und liebe was ich tu. Ich bin nie oder sehr selten krank und belaste unser Gesundheitssystem nicht. Eine Impfpflicht würde nicht nur meine Familie auseinanderreißen, denn ein Teil würde auswandern, sondern die Bußgelder würden mich finanziell ruinieren, da wir Physiotherapeuten eh nur wenig verdienen. Ich habe mich intensiv mit den Impfstoffen befasst sowie deren Wirksamkeit und ich würde das meinem Körper nie antun. Ich stärke lieber mein Immunsystem mit Sport und gesunder Ernährung. Ich hätte solche Angst vor Impfschäden oder Nebenwirkungen, die ich regelmäßig in unserer Praxis beobachte.

– Heidi E.

 

14. November 2022

Ich bin Yogalehrerin, Seminarleiterin und diplomierte Biochemikerin. Seit der Impfpflicht darf ich keine Präsenzkurse oder auch Seminare mehr anbieten. Damit werde ich zum Impfen gezwungen. Ich habe einen gesunden Lebensstil, achte darauf in Balance zu bleiben und mein Immunsystem zu stärken und pflege einen positiven Geist. Ich habe nichts gegen das Impfen, ich habe aber etwas dagegen, dass ich nicht frei über meinen eigenen Körper bestimmen darf.

– Anonym

 

13. November 2022

Ich bin von Beruf Hebamme, habe aber sehr viele Jahre freiberuflich gearbeitet. Ich hatte bis jetzt vor, auch wieder als Hebamme tätig zu werden, wenn meine familiäre Situation dies zulässt. Gerade bei dem immer weiter um sich greifenden Hebammenmangel, wäre der Schritt in diese Richtung ja sehr hilfreich. Die Idee habe ich nun ganz weit weggeschoben wegen der Impfpflicht!

– Anja S.

 

12. November 2022

Ich empfinde die Impfpflicht als Respektlosigkeit gegenüber mir als Person und gegenüber meiner Tätigkeit. Man sieht, dass es der Bundesregierung egal ist, ob medizinisches Personal den Beruf verlässt.

– Wolfgang D.

 

11. November 2022

Da ich in einer onkologischen Rehaklinik als Logopädin angestellt bin, werde ich zur Covid-Impfung gezwungen, um meinen Arbeitsplatz behalten zu können, obwohl sich in mir alles dagegen wehrt. Ich bin gesund, halte mich an alle erwünschten Vorsichtsmaßnahmen und kann nicht einsehen, mich der zweifelhaften MRNA-Impfung auszusetzen. Ich bin mittlerweile psychisch sehr mitgenommen, weil ich gezwungen werde, gegen mein besseres Wissen zu handeln. Das hat mit Freiheit und mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit nichts mehr zu tun. Und von den Entscheidungsträgern in der Politik bin ich maßlos enttäuscht.

– Franziska B.

 

10. November 2022

Für mich wird dieses Gesetz praktisch zum Berufsverbot. Und ich kann nichts anderes. Mit 18 habe ich mit diesem Beruf angefangen. Jetzt bin ich 36 und meine Karriere wird voraussichtlich zu Ende sein. Ich glaube nicht an die Wirkung dieser so schnell entwickelten Präparate. Ich habe nur die Impfungen die schon Jahre geprüft worden sind, genauso mein Mann und unsere Kinder. Ich wurde schon mal positiv getestet und Antikörper habe ich immer noch.

– Michaela N.

 

09. November 2022

Die geplante Impfpflicht im Gesundheitswesen wird unsere Existenz stark gefährden. Ich habe eine Frau und 3 Kinder, zusätzlich ein Haus anzubezahlen. Aufgrund der Depressionen meiner Frau bin ich seit 6 Jahren Alleinverdiener, was schon immer recht happig war und womit wir grad über die Runden kommen. In der Pathologie arbeite ich seit April 2012 also seit fast 10 Jahren, doch mein Jubiläum werde ich durch die Impfpflicht nicht mehr erleben. Ebenso laufen wir Gefahr unser Haus zu verlieren wenn ich meinen Job verliere, das alles durch eine völlig sinnbefreite Impfpflicht. Es macht mich wirklich sprachlos, auch wie unser Arbeitgeber diese Sache befürwortet und nicht hinter den Mitarbeitern steht. Hoffentlich können wir das irgendwie noch kippen. 

– Hartmut M.

 

08. November 2022

Für mich bedeutet die einrichtungsbezogene Impfpflicht, dass ich vollständig geimpft sein müsste, um weiter in meiner Praxis zu arbeiten. Beuge ich mich dem Druck und lasse mich impfen, mit Ungewissheit darüber, welche Impfungen noch erforderlich sein werden, um diesen Status aufrecht zu erhalten? Ich empfinde das als starke Verletzung meiner Souveränität und körperlichen Unversehrtheit, zumal ich ungeimpft oder geimpft niemandem anderem nutze oder schade. Das hätte ich in Deutschland nicht für möglich gehalten.

– Thomas H.

 

07. November 2022

Auch ich bin von der Impfpflicht betroffen. Für mich bedeutet es, dass ich das Vertrauen in unseren Staat verloren habe. Vor der Wahl haben alle versprochen, es wird keine Impfpflicht geben. Es hat nur kurze Zeit gedauert und die Welt sieht anders aus. Ich arbeite als Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Osteopathie. Seit 16 Jahren arbeite ich mit Freude und Spaß in meinem Beruf. Derzeit bin ich eher bereit, meine wirtschaftliche Existenz zu verlieren und dadurch meine Gesundheit zu schützen. Darüber hinaus werde ich in Deutschland nicht weiter arbeiten dürfen. 

– Birgit H.

 

06. November 2022

Ich befinde mich momentan in einer sehr schwierigen Situation. Ich arbeite in einer Behinderteneinrichtung und für mich die Impfpflicht. Ich liebe meine Beruf. Die Förderung und Betreuung schwer behinderter Kinder war für mich immer mehr als nur ein Beruf. Die große Verantwortung für die mir anvertrauten Menschen habe ich immer mit großer Sorgfalt erfüllt. Auch während der Pandemie habe ich immer alle empfohlenen Schutzmaßnahmen befolgt. Nun stehe ich vor der Arbeitslosigkeit. Meinen geliebten Job zu verlieren ist für mich unfassbar. Nicht, dass mir dadurch meine berufliche Erfüllung genommen werden soll, sondern auch meine finanzielle Existenz bedroht ist. Seit Wochen bin ich psychisch so angespannt, dass es mich nicht zur Ruhe kommen lässt. Ich denke meine Verzweiflung ist spürbar ... Ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll.

– Daniela K.

 

05. November 2022

Ich komme gerade aus der Elternzeit und habe mein Kind noch zuhause. Deswegen habe ich mich um einen Job bemüht, der es mir erlaubt stundenweise arbeiten zu gehen und mein Kind trotzdem gut betreuen zu können. Ich habe eine Seniorenbetreuung gefunden, die mir auch sehr viel Freude bereitet. Wir testen uns dort immer vor dem Kontakt mit den Senioren und sind auch ansonsten natürlich vorsichtig. Die Impfpflicht bedeutet, dass ich diesen Beruf nicht mehr ausüben kann. In meine ursprüngliche Anstellung als Verkäuferin kann ich aber nicht zurückgehen, ohne dass meine Tochter in Betreuung müsste.  

– Ines R.

 

04. November 2022

Ich arbeite als Fachkraft in der Behindertenhilfe. Mir wurde durch meine Vorgesetzte mitgeteilt, dass ich ohne Bezüge von der Arbeit freigestellt werde. Für mich ein Schlag ins Gesicht, nachdem gerade in der Coronazeit auch in unserem Bereich ein besonderes Engagement unsererseits für unsere Betreuten gefordert war. Welche Konsequenzen ich für mich persönlich ziehe, ist mir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Klar ist, dass ich meinen Beruf gerne weiter ausüben möchte, aber wenn soziales Engagement mit Zwang bestraft wird, weiß ich nicht, ob das auch noch für die Zukunft für mich gilt.  

– Moni A.

 

03. November 2022

Ich habe in einem SBBZ für geistige Entwicklung (früher hieß das Sonderschule für geistig Behinderte) in einer absoluten Krisensituation die Geschäftsführung übernommen. Sollte ich von der Impfpflicht betroffen sein, muss ich diese Aufgabe abgeben und die Schule wäre in einer akuten Krise ohne wirtschaftliche und organisatorische Leitung. Mir selbst würde das Herz bluten, sie sich selbst zu überlassen, aber ich werde mich deswegen nicht impfen lassen.  

– Dr. Klaus P.

 

02. November 2022

Ich kann meinen Berufen nicht mehr nachgehen. Ich bin 35 Jahre alt, examinierte Krankenschwester aus München und habe bereits vor vielen Jahren aufgrund der schlechten Bedingungen der Pflege den Rücken zugekehrt. Ich war auch damals - vor Covid - bereits alleine im Nachtdienst für über 20 pflegebedürftige Patienten zuständig und hatte tagsüber mit völlig überforderten Kollegen zu tun. Das war der Politik damals schon egal. Ich arbeite heute hauptberuflich als medizinische Fachangestellte in einer Hautarztpraxis und nebenberuflich in einer Frauenarztpraxis; beide Berufe darf ich voraussichtlich nicht mehr ausüben. Ich habe immer gerne in Deutschland gelebt und mich sicher und zuhause gefühlt - das hat sich leider geändert. 

– Anonym

 

01. November 2022

Seit 1995 habe ich eine gutartig verlaufende Form der MS. Aktiviert sechs Monate nach meiner dritten Hepatitis B Impfung. Ich arbeite als Kinderkrankenschwester in der Anästhesie. Ich investiere sehr viel für die Gesunderhaltung. Reduzierte Arbeitszeit (weniger Geld/Rente), Sport, entzündungsfreie Ernährung, Stressreduktion, keine Schichtarbeit etc. All dies kann mit einem Schlag vernichtet werden. Mein Neurologe rät mir ab, ich bekomme aber kein Attest. Ich solle aber nichts tun, was mein Immunsystems aktiviert oder provoziert. Da Pflege = Impfpflicht, muss ich jetzt zwischen zwei Grundrechten wählen. Körperliche Unversehrtheit und keinen Job/Geld oder das Recht auf Arbeit mit einem ungewissen Ausgang. Meine Verzweiflung ist groß. 

– Steffi B.

 

31. Oktober 2022

Die Impfpflicht bedeutet für mich als selbstständige Hebamme, dass ich meine Tätigkeiten in unserem neu gegründeten Geburtshaus aufgeben muss.
Außerdem kann ich nicht mehr in der Vor- und Nachsorge tätig sein und muss einigen Frauen, die sich meine Unterstützung in ihrer Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett gewünscht haben, leider absagen.
Die Impfpflicht bedeutet für unseren Kreis, dass die Hausgeburtsversorgung dramatisch abnimmt. Viele der Hebammen sind nicht geimpft und werden ihre Tätigkeit aufgeben müssen.

– Sarah G.

 

30. Oktober 2022

Ich habe mich in den letzten 2 Jahren gewissenhaft an die Abstandsregeln und teils fragwürdigen Maßnahmen gehalten, hatte in dieser Zeit noch nicht einmal eine richtige Erkältung – während einige Bekannte, doppelt geimpft, teils geboostert, an Corona erkrankt sind... von den Nebenwirkungen der Impfung/Impfschäden möchte ich hier gar nicht sprechen... Gerade, weil es bei dieser "Impfung" keinen Fremdschutz gibt und darum geht es doch, macht mich dieses "Gesetz" so fassungslos. Da ich hauptberuflich am Empfang eines Krankenhauses und nebenberuflich in einer Demenz-WG als Betreuungskraft arbeite, werde ich genötigt, mir Ende Januar die erste Spritze und Ende Februar die zweite Spritze geben zu lassen; ansonsten droht mir in meinem Hauptjob eine 6-wöchige Freistellung unter Hartz IV-Bezug mit anschließender Kündigung und in meinem Nebenjob gilt das gleiche - natürlich ohne irgendwelche Bezüge. Da ich alleine lebe und auf keine Rücklagen zurückgreifen kann, habe ich keine Alternative als mir die Spritzen geben zu lassen.

– Manuela S.

 

29. Oktober 2022

Die Impfpflicht (Masern und Corona) setzt mir und uns zu! Ich möchte in meiner Selbstbestimmung nicht beschnitten werden und weiß nicht, wie meine Zukunft aussehen wird. Ich liebe meinen Beruf, werde mich deswegen aber keinem gentechnischen Experiment zur Verfügung stellen. Ich habe eine 5-jährige Tochter, trage Verantwortung und soll nun die Wahl haben zwischen, im besten Fall krank werden oder meinen Beruf nicht mehr auszuüben? Ohne Job wird unsere Familie mehr als belastet, aber aktuell sehe ich keine andere Möglichkeit als meinen Job zu verlassen.

– Anonym

 

28. Oktober 2022

Wenn jetzt meine qualifizierte physiotherapeutische Arbeit von der Entscheidung von einer Impfung mit bedingter Zulassung abhängt, ist meine wirtschaftliche Existenz bedroht. Meine Arbeitgeberin hat mich mit einer Impf-Aufforderung bisher nicht bedrängt, sie zahlt mir alle Tests in der Woche (5x!) und versucht auch sonst keinen Druck auszuüben. Ich bin die einzige Ungeimpfte in einer Praxis mit 4 Angestellten, meine Position wird jedoch von allen Kollegen respektiert. Der Verlust meiner Arbeitskraft wäre auch für die Praxis mit schweren finanziellen Einbußen verbunden, da ich in einem recht breiten Spektrum qualifiziert bin und keine Aussicht auf Ersatz besteht. Die Versorgung mit Heilmitteln der Physiotherapie ist jetzt bereits am Limit, in Leipzig suchen viele Praxen seit Monaten Mitarbeiter, Patienten können nicht mehr ausreichend versorgt werden, Wartezeiten verlängern sich. Was das für die allgemeine gesundheitliche Situation gerade der älteren Bevölkerung ausmacht, kann man sich vorstellen ...

– Sophie M.

 

27. Oktober 2022

Falls die Impfpflicht für uns medizinische Pflegekräfte kommt, sehe ich mich gezwungen meine Herzensberufung Hebamme sein mit Leib und Seele niederzulegen. Ich betreue seit 14 Jahren Frauen und Familien bei Geburten im KH und bei Hausgeburten, bestärke die Schwangeren Ihrem Gefühl und Körper im Vertrauen zu folgen und unterstütze in den ersten 12 Wochen nach der Geburt die frischen Eltern / Mütter. Seit 2 Jahren läuft auch in der Geburtshilfe ziemlich vieles falsch. Sehr viele Frauen kommen traumatisiert aus ihren Geburten weil sie sich alleine fühlen. Der werdende Vater bzw. die Begleitperson darf erst kurz vor der Niederkunft dazu kommen. Pro Tag 1h Besuchserlaubniss im Krankenhaus, Geschwisterkinder dürfen gar nicht ihre Mama und das Baby besuchen. Schwangere und Stillende werden massiv unter Druck gesetzt von Ihren Gynäkologen und dem Umfeld sich impfen zu lassen … es reicht mir! Ich werde dieses kranke und verlogene System nicht mehr unterstützen. Ich bin gegen die Impfpflicht! Ich kämpfe für alle, die keine Kraft mehr haben, für meinen Sohn und evtl. meine Enkelkinder … ich möchte Freiheit und Frieden!

– Stefanie G.

 

26. Oktober 2022

Mein Mann hat sich impfen lassen und zumindest auch einmal unseren autistischen Sohn. Ende November letzten Jahres verstarb mein Mann an einem plötzlichen Herztod mit 51 Jahren. Es droht mir jetzt auch noch ein Arbeitsplatzverlust, da ich auch als Genesene als Ungeimpfte gelte.

– Anonym

 

25. Oktober 2022

Für mich bedeutet die Impfpflicht wie für viele Angestellte in Kliniken, dass ich keinen Arbeitsplatz mehr haben werde. Da ich in meinem Umfeld bei Bekannten oder Freunden relativ häufig Nebenwirkungen nach der Impfung gegen Covid-19 gesehen habe, möchte ich mich dem Risiko nicht aussetzen. Ein Bekannter hat sein Gehör auf einem Ohr verloren (von zwei Ärzten anerkannter Impfschaden), eine Freundin hat seit ca. sechs Monaten nach ihrer ersten Impfung starke Kopfschmerzen entwickelt, Atemnot, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisverlust etc. (von ihrem Hausarzt durch Blutuntersuchung nachgewiesener Impfschaden). 

– Anonym

 

24. Oktober 2022

Als ich (inzwischen über 60) nach vielen Schwierigkeiten mein Leben selbst in die Hand nehmen konnte, habe ich mir geschworen, dass niemals irgendjemand irgendetwas macht, was ich nicht möchte! Konkret: Niemand setzt mir eine Spritze, wenn ich das nicht will!

– Anonym

 

23. Oktober 2022

Ich bin fassungslos darüber, dass wir als Fachpersonal quasi gezwungen werden, einen Stoff injiziert zu bekommen, der so schlecht wirksam ist. Diese Situation schlägt mir extrem auf die Psyche, sodass ich mich alsbald in Therapie befinde. Die Politik zerstört gerade mein Leben und das von vielen, vielen anderen Menschen in diesem einst schönen Land.

– Marina Z.

 

22. Oktober 2022

Ich lebe in Berlin und arbeite als Physiotherapeutin in einer ambulanten Praxis. Täglich arbeite ich mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen und bin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. In unserer Praxis gab es nie einen großen Ausbruch, ich habe mich auch nie bewusst angesteckt. Ich habe mich bewusst gegen diese Impfung entschieden und setzte auf Eigenverantwortung. Nun hab ich es 2 Jahre ohne Impfung geschafft und nun soll eine Pflicht kommen. Was bedeutet, dass ich meinen Beruf nicht ausüben kann. Mit welchem Recht kann die Politik gesunde Menschen verpflichten? Es würden ja nicht mal Blutteste gelten, wenn man eventuell beweisen könnte, eine gute Immunisierung zu haben. Ich hatte mit 14 Jahren eine Thrombose unklar woher. 
Die Nebenwirkungen der Impfung machen mir große Sorgen!

– Anonym

 

21. Oktober 2022

Für mich bedeutet die einrichtungsbezogene Impfpflicht ab 15.3., dass ich vollständig geimpft sein müßte, um weiter in meiner Praxis zu arbeiten. Beuge ich mich dem Druck und lasse mich impfen, mit völliger Ungewissheit darüber, welche Impfungen noch erfolderlich sein werden, um diesen Status aufrecht zu erhalten? Ich empfinde das als starke Verletzung meiner Souveränität und körperlichen Unversehrtheit, zumal ich ungeimpft oder geimpft niemandem anderem nutze oder schade. Das hätte ich in Deutschland nicht für möglich gehalten.

– Thomas M.

 

20. Oktober 2022

Ich arbeite im Gesundheitswesen, und zwar in der Abrechnungsabteilung eines Radiologischen Konzerns. In einem Büro, räumlich außerhalb von den Standorten, an denen die Untersuchungen stattfinden. Das heißt, ich treffe niemals unsere Patienten, habe mit diesen nur Kontakt über Telefon, Email oder mit Schriftverkehr. Letzte Woche kam eine Dame von der Personalabteilung zu mir und machte mir Druck und Angst, dass ich gekündigt werden könne, wenn ich mich nicht endlich gegen Corona impfen lassen würde. Ich sehe absolut nicht ein, wieso für jemanden wie mich mit Job weit ab vom medizinischen Geschehen und ohne Kontakt zu den „vulnerablen Menschen“, die angeblich durch die Impfpflicht im Gesundheitswesen geschützt werden sollen, eine Impfung gegen Corona notwendig ist. Zur Not könnte ich auch komplett von zu Hause aus arbeiten, die technischen Möglichkeiten sind da, und ich arbeite schon jetzt an 3 Wochentagen im Homeoffice. Ganz abgesehen davon, dass sich das Virus ständig verändert und es gar nicht sicher ist, ob diese Impfung überhaupt schützt. Schon gar nicht vor zukünftigen Varianten. Und auch geimpfte Personen haben das Virus ja weiter gegeben. Deshalb macht das für mich überhaupt keinen Sinn.

– Ulla S.

 

19. Oktober 2022

Ich selbst arbeite als Laborarzt in einem abgeschlossenen Bereich einer Klinik, ohne Patientenkontakt, trotzdem soll ich mich mit diesen teilweise schlecht verträglichen und sowohl hinsichtlich Übertragung wie Schutz vor der Covid-Erkrankung unzureichend wirksamen Vakzinen spritzen lassen. 

– Christoph R.

 

18. Oktober 2022

Ich arbeite in der Universitätsmedizin. Meine berufliche Tätigkeit erfordert keinerlei Patientenkontakt, doch anscheinend unterliege ich allein durch meine Tätigkeit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht.

– Anonym

 

17. Oktober 2022

Wir brauchen eine Pflicht – allerdings für die Hersteller, endlich alle Unterlagen zur Verfügung zu stellen!

– Anonym

 

16. Oktober 2022

Ich bin Sonderschullehrerin und begleite und unterrichte Kinder und Jugendliche mit psychischen, sozialen, emotionalen und physischen Beeinträchtigungen und Handicaps schon seit vielen Jahren mit größter Leidenschaft. Deshalb habe ich auch zusätzlich berufsbegleitend vor knapp vier Jahren 2018 die staatliche Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin begonnen. Seit 2019 behandle ich  in der Institutsambulanz eigene Patienten mit Therapieerfolg. Der „Run“ auf die Ambulanz wurde vor allem seit Corona immer größer, da die psychische Belastung bei Kindern und Jugendlichen zum Teil massiv durch die Lebensbedingungen in Corona anstieg. Auch andere Praxen sind völlig überlaufen. Gerade in dieser Zeit ist die Entlastung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Symptomen enorm wichtig. Nun bin ich als nicht-geimpfte Psychotherapeutin in Ausbildung (PiA) gezwungen, ab März laufende Fälle abzubrechen und ich darf ungeimpft keine neuen Patienten behandeln. Die Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin ist bekanntermaßen sehr kostenintensiv. Nun habe ich tatkräftig zwei Jahre lang die Ambulanz durch die Behandlung von Patienten unterstützt (und nur einen Anteil der Behandlungskosten vergütet bekommen – einen großen Teil behält ja das Ausbildungsinstitut ein) und kann und darf meine Ausbildung als Ungeimpfte nicht weiterführen und beenden. Dieser Zustand macht mich einfach nur völlig fassungslos und extrem traurig und verzweifelt.

– Anonym

 

15. Oktober 2022

Ich habe große Zweifel an der Wirksamkeit und starke Bedenken was die Nebenwirkungen und Langzeitfolgen angeht. Nicht nur für mich, nein, auch für mein gestilltes Baby. Nein zur Impfpflicht!

– Anonym

 

14. Oktober 2022

Für einen Studenten der Physiotherapie, der kürzlich sein duales Studium mit Bachelorthesis erfolgreich abgeschlossen hat, wirkt die Einrichtungsbezogene Impfpflicht quasi wie ein Berufsverbot: Er ist Multi-Allergiker und will sich aus diesem Grund nicht Impfen lassen. Damit darf er nicht mehr in neuen Einrichtungen/Arbeitsverhältnissen eingestellt werden. Von der Impfpflicht könnte er nur befreit werden, wenn er die geforderten Allergie-Atteste beibringen könnte. Selbst Allergologen scheuen davor, sich ernsthaft mit der Frage auseinanderzusetzen bzw. ein Attest auszustellen (vielfältige Gründe). Sie empfehlen, sich (in einer Klinik, stationäre 24h Überwachung) impfen zu lassen und dann zu beobachten, ob ein anaphylaktischer Schock einsetzt. Der junge Mann hat bereits zu einem früheren Zeitpunkt einen allergiebedingten anaphylaktischen Schock nur knapp überlebt und hat keinerlei Interesse dies ggf. zu wiederholen ...
(Präventive bzw. für die Attestierung erforderliche) Laboranalysen, zur Abklärung der Verträglichkeit der Impfung, werden jedoch auch von Ärzten vermieden und sind zusätzliche, nicht nur für Studenten, kostenintensive Selbstzahlerleistungen. Unabhängig davon ist die Frage, ob eine allergiebezogene Testung der Impfstoffe Sinn macht, wenn nicht alle Inhaltsstoffe deklariert sind und bereits die Impfstoff-Chargen eines jeden Herstellers in der Zusammensetzung varieren ...

– Anonym

 

13. Oktober 2022

Ich bin gründsätzlich gegen eine Impfpflicht, da diese gegen meine freie Entscheidungsmöglichkeit verstößt.

– Manfred K.

 

12. Oktober 2022

Mein Mann und ich arbeiten beide in einer Uniklinik und sind ungeimpft, aber derzeit genesen. Ich habe begründete Angst um meine Existenz. Ist das überhaupt noch ein Leben? Sich ständig einsperren zu lassen? Mir die Arbeit verbieten zu lassen, weil ich mich nicht impfen möchte?

– Josephine H.

 

11. Oktober 2022

Ich arbeite nicht direkt in der Pflege, sondern bin Reinigungskraft und Einkaufshelfer ohne direkten Patientenkontakt! Das heißt, ich putze nur und gehe einkaufen, arbeite aber mit den Patienten nicht direkt. Dennoch bin ich gezwungen mich impfen zu lassen, um meinen Job zu behalten!

– Kai S.

 

10. Oktober 2022

Sollte es für mich wahr werden, dass ich (Hebamme) geimpft sein muss und sonst gekündigt werde, dann beende ich meine Berufstätigkeit selbst, trotz des gravierenden Hebammenmangels.

– Anonym

 

9. Oktober 2022

Ich arbeite als geprüfte OP-Schwester seit 1999. Ich habe alle meine Pflichtimpfungen machen lassen – Hepatitis, Masern usw. Ich bin NICHT gegen Impfungen im Allgemeinen, ich habe auch meinem Sohn ALLE Kinderimpfungen geben lassen. Aber hier sind wir in einer Situation, wo ich fest überzeugt bin, dass alle Mittel, die hier im Augenblick als Impfungen verkauft werden, nicht gut wirksam sind.

– Anonym

 

8. Oktober 2022

Dass der Immunstatus im Rahmen der Impfpflicht kaum Eingang in die Bewertung einer Impfnotwendigkeit findet, ist schlichtweg ignorant. Der 10. Dezember 2021 war für mich einer der schwärzesten Tage der letzten zwei Jahre.

– Anonym

 

7. Oktober 2022

Wenn ich meiner inneren Haltung treu bleibe, ist wegen dieser Impfpflicht die Ausübung meines Berufes (ambulante Betreuung psychiatrisch erkrankter Menschen) akut gefährdet.

– Jürgen K.

 

6. Oktober 2022

Ich bin ein unbedingter Gegner jeder IMPFPFLICHT! Ich habe als Kinder Arzt 30 Jahre lang selbstständig in eigener Praxis alle Eltern individuell zum Impfen ihrer Kinder beraten, wobei jedesmal ausführlich die Wirkungen und Nebenwirkungen jeder Impfung differenziert und sachkundig geschildert wurden und die Entscheidung über die Impfungen freilassend den Eltern überlassen wurden! Von daher lehne ich jede IMPFPFLICHT ab!!

– Dr. Klaus T.

 

5. Oktober 2022

Zurzeit bin ich in einem Krankenhaus angestellt. Zudem habe ich eine Weiterbildung zum Kinder- und Jugendtherapeuten als auch zum Gruppenpsychotherapeuten begonnen - diese Ausbildungen kann ich nicht weiterführen. Und letztlich bin ich Dozent an einer Krankenpflegeschule - auch hier wird es mir nicht mehr gestattet sein zu arbeiten.

– Anonym

 

4. Oktober 2022

Die berufsbezogene Impfpflicht gegen COVID-19 kann für mich bedeuten, dass ich über sehr wenig bis keine Einkünfte mehr verfüge. Ich arbeite in zwei Praxen für Logopädie und Atem-, Sprech- und Stimmtherapie. Ich liebe meine Arbeit. Ich habe mich über Monate hinweg reichlich informiert und belesen, und wenn nur ein Teil von den Nebenwirkungen stimmt, die man mittlerweile ja auch häufig dokumentiert hat, dann sage ich nein!

– Natascha D.

 

3. Oktober 2022

Ich arbeite seit 37 Jahren als Krankenschwester. Letztens hatte ich Covid, mein Antikörpertiter ist immer noch sehr hoch. Heute wurde mir die Kündigung ausgesprochen, sollte ich nicht zweimal geimpft sein.

– Gertraut P.

 

2. Oktober 2022

Die Impfpflicht bedeutet Kriminalisierung, Berufsverbot und Ausgestoßenwerden. Wovon soll ich als Heilpraktikerin meinen Lebensunterhalt bestreiten? Wo soll ich leben? Wohin soll ich gehen? Welchen Sinn macht das noch?

– Anonym

 

1. Oktober 2022

Ich bin in einer großen Klinik in NRW in der Verwaltung tätig. Seit es Injektionsangebote gibt, werden wir Ungeimpften gemieden, seit einiger Zeit wie Aussätzige, man geht uns völlig aus dem Weg. Zwei meiner Kolleginnen, die seit über 30 Jahren hier tätig waren, haben schon gekündigt, sie hielten diese Diskriminierung nicht mehr aus. Bis vor kurzem mussten sich nur die Ungeimpften täglich in einer Teststelle außerhalb der Dienstzeit testen lassen. Mittlerweile testen sich auch die Geimpften – natürlich während der Dienstzeit und nur zweimal die Woche! Sollte die Impfflicht im März kommen, werde ich meine Arbeit verlieren. Keinesfalls werde ich nachgeben, auch nicht für diesen eigentlich sicheren Arbeitsplatz! Natürlich gebe ich dann alles auf, und da ich mittlerweile Mitte 50 bin, werde ich bestimmt auch keinen anderen Job mehr bekommen. 

– Anonym

 

30. September 2022

Ich bin 62 Jahre alt und Physiotherapeutin und wenn ich mich nicht impfen lasse, bin ich arbeitslos. Es wird schwierig sein, in meinem Alter eine andere Anstellung zu finden.

– Jutta H.

 

29. September 2022

Ich hatte eine Erkrankung und heute noch Nachwirkungen im Nervensystem. Zudem habe ich eine Faktor-V-Mutation und somit eine Gerinnungsstörung. Keiner kann voraussagen, was passiert, wenn ich mich impfen lasse, egal mit welchem Impfstoff. Ich bin mit Leib und Seele Heilpraktikerin und für meine Patienten da. Aber man zwingt mich praktisch dazu, die Praxis zu schließen.

– Jutta L.

 

28. September 2022

Mit der Teil-Impfpflicht habe ich das Vertrauen in den Rechtsstaat verloren. Welche Gründe kann es geben, das medizinische Personal dazu zu zwingen? Ist das medizinische Personal nicht selber an seiner Gesundheit interessiert? Einige Verfassungsrechte werden dabei vergessen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas erleben könnte.

– Clementina C.

 

27. September 2022

Ich arbeite – im Moment noch – zu 50 Prozent in einer Vorsorgeeinrichtung für Eltern und nebenberuflich in eigener Praxis. Mit der Impfpflicht verliere ich die Festanstellung und werde mich in Folge stärker auf meine eigene Praxis konzentrieren. Wenn die dann auch von der Impflicht betroffen ist, kann ich mich nur noch auf die Online-Arbeit konzentrieren. Ich fühle mich zunehmend der Ausübung meiner Berufung beraubt und existenziell gefährdet.

– Ayla G.

 

26. September 2022

Jeder, der sich impfen lässt, hat das aus einem bestimmten Grund für sich selbst getan. Sei es aus der Angst heraus, dass er schwer an Covid 19 erkrankt, oder aber sogar daran stirbt. Oder aus der Angst heraus, dass er nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen kann. Oder aus der Angst heraus, seinen Job zu verlieren, wenn er nicht mitspielt. Oder aus der Angst heraus, einen geliebten Menschen zu infizieren, der sich selbst nicht schützen kann. Das ist kein solidarisches Verhalten, sondern jede dieser Entscheidungen ist angstgetrieben. Bei jedem Menschen steht hinter der Impfung also seine ganz persönliche Angst. Vor der Covid 19-Erkrankung habe ich überhaupt keine Angst, weil das ein natürlicher Prozess ist und ich der Meinung bin, wenn mein Körper das nicht packt, was in der Umwelt ist, dann hat das seinen Grund.

– Anonym

 

25. September 2022

Die Impfpflicht ist ein politischer Übergriff auf den Menschen. Was mir am meisten dabei aufstößt, ist die Tatsache, dass die natürliche Immunität nicht richtig anerkannt wird.

– Anonym

 

24. September 2022

Ich habe eine Blutgerinnungsstörung, die mir bis dato noch keine großen Probleme bereitet hat, weil ich seit meiner Jugend ziemlich gesund lebe. Kein Arzt kann mir garantieren, dass es nach den Spritzen nicht zu Problemen kommen wird. Sie gehen davon aus, dass es nur bei einer geringen Anzahl zu Nebenwirkungen wie z. B. einer Thrombose oder Ähnlichem kommen kann. Dass ich nicht zu dieser geringen Anzahl gehöre, das garantiert mir aber keiner. Eine Befreiung aufgrund der Blutgerinnungsstörung bekomme ich selbstverständlich auch nicht.

– Anonym

 

23. September 2022

Mein Mann und ich sind examinierte Altenpfleger. Wir arbeiten in unserem Beruf seit 2007/2008, ohne einen Tag krank gewesen zu sein. Auch ohne Corona waren wir ständig unterbesetzt, es gab wenig Freizeit, viele gesundheitliche Probleme. Fakt ist, dass wir einen A...tritt bekommen, wenn wir uns nicht impfen lassen. Was ist, wenn einer oder beide von uns schwere Nebenwirkungen bekommen? Wer soll meine drei kleinen Kinder großziehen? Hier liegt meine größte Angst. Ich habe eine Verantwortung meinen Kindern gegenüber. Wir werden es in Kauf nehmen, am Existenzminimum zu leben. Wir werden wohl oder übel unseren Beruf aufgeben oder aus Deutschland auswandern und uns anderswo ein neues Leben aufbauen.

– Anonym

 

22. September 2022

Ich bin 54 Jahre alt und eine Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin. Ich bin seit über 30 Jahren in diesem Beruf tätig. Diese Impfpflicht bedeutet für mich das berufliche Aus. Ich werde in meinem Alter wohl kaum umschulen können. Wenn ich Glück habe, finde ich irgendeinen Job, der mich finanziell über Wasser hält …

– Judith S.

 

21. September 2022

Ich bin seit 1986 im Krankenhaus als Kinderkrankenschwester tätig. Durch diese 35 Jahre auf der Kinderstation habe ich mein Immunsystem gestählt. Ich war in dieser langen Zeit so gut wie nie krank, habe durchweg in drei Schichten gearbeitet, bin immer eingesprungen, habe das gerne für meine Patienten gemacht und meine Familie immer hintenangestellt. Es zerreißt mir gerade das Herz wegen dieser Impfpflicht. Ich habe ständig Tränen in den Augen, wenn ich an die Zukunft denke. 

– Annette R.

 

20. September 2022

Ich bin im dritten Jahr meiner Ausbildung zur Logopädin. Ich will mich nicht mit einem Covid-19-Impfstoff impfen lassen. Für mich als Ungeimpfte könnte jederzeit ein Betretungsverbot der Medizinischen Hochschule unter Wegfall der Bezüge ausgesprochen werden. Wenn ich mich nicht zur Impfung zwingen lasse, muss ich meine Ausbildung also wahrscheinlich abbrechen. Ich bin 56 Jahre alt, habe als alleinerziehende Mutter zwei Kinder im Teenager-Alter zu versorgen und befinde mich noch in der Scheidung. 

– Beatrice H.

 

19. September 2022

Meine Frau und ich werden durch die Impfpflicht in die Arbeitslosigkeit gezwungen. Was das für uns und unsere Kinder bedeutet, muss ich nicht weiter ausführen.

– Oliver D.

 

18. September 2022

Ich arbeite als Heilerziehungspflegerin in einer privaten Inklusionsschule. Mit der Impfpflicht für meine Berufsgruppe verliere ich als Hauptverdienerin meiner vierköpfigen Familie meinen Arbeitsplatz. Einen Arbeitsplatz, den ich sehr liebe, weil ich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen so unglaublich wichtig und erfüllend finde: Sie sind die Zukunft, sie müssen gestärkt werden. Durch Jugendliche, die Inklusion und Demokratie leben dürfen, hat unsere Gesellschaft echte Chancen, sich zum Besseren zu wandeln! Mit der Impfpflicht wird unseren Kindern und Jugendlichen gezeigt, dass wir keine freien Entscheidungen über uns und unseren Körper treffen dürfen, ohne dafür bestraft zu werden.

– Anonym

 

17. September 2022

Ich bin Psychologin aus Leidenschaft. Ich liebe meinen Beruf und ich habe viel Zeit und Geld investiert, um das zu machen, was ich gut kann, und zwar Menschen helfen! Und dennoch bin nicht bereit eine experimentelle Impfung zu nehmen nur damit ich das tun kann, was ich liebe. Wenn die Impfpflicht eingeführt werden sollte, bin ich bereit alles aufzugeben. Obwohl ich glaube, dass Menschen therapeutisch zu helfen meine Berufung ist, kann ich diese Impfung nicht nehmen. Die Langzeitwirkungen sind nicht bekannt. Ich habe mich bereits einmal mit Corona infiziert. Mein Immunsystem hat es ohne jegliche Medikamente hin gekriegt, dass ich nach ein paar Tagen wieder gesund war. Ich möchte mich nicht impfen lassen, weil ich keinerlei Zweifel habe, dass mein Körper gesund genug ist, mit Corona fertig zu werden.

– Melanie T.

 

16. September 2022

Ich habe viele Jahre von Hartz 4 plus Nebenjobs gelebt. In diesem Jahr ist es mir gelungen, endlich die Zertifizierung zur Betreuungskraft zu machen und ich habe seit August letzten Jahres eine Anstellung in diesem Beruf. Mein Arbeitgeber hat mir nun mitgeteilt, dass ich geimpft sein muss. Andernfalls werden sie mich nicht weiter beschäftigen. 

– Janina R.

 

15. September 2022

Diese Impfpflicht macht mir Angst: Ich hatte bereits Covid-19, wie wird mein Körper mit dieser Art der Impfung zurechtkommen? Da ich an einer Autoimmunerkrankung meiner Augen leide, ist meine Angst zu erblinden sehr präsent. Wenn ich mich aber nicht impfen lasse, darf ich meinen Beruf nicht mehr ausüben und muss die Praxis schließen. Was dann?!

– Anonym

 

14. September 2022

Seit vier Jahren arbeite ich in einer Altenpflegeeinrichtung im Hauswirtschaftsbereich. Es ist wichtig für alte Leute eine Konstante zu haben, da eh schon sehr vieles im Alltag verwirrend ist. Ein ständiger Wechsel von Personal würde sich meines Erachtens nicht positiv auf den Geisteszustand auswirken. Durch die ganze Coronasituation mit vielen Beschränkungen und viel weniger Besuchern haben sich die Leute schon sehr zurückgezogen. Es ist traurig das mit anzusehen. Ich werde mich jetzt nach einer neuen Arbeitsstelle umsehen, da ich mich nicht impfen lassen möchte. Ich habe alle Einrichtungsbewohner sehr ins Herz geschlossen und werde sie sehr vermissen. Aber ich finde die Impfpflicht ist ein Eingriff in meine Gesundheit.

– Manuela R.

 

13. September 2022

Ich bin Ergotherapeutin in einem Akutkrankenhaus. Zurzeit bin ich krankgeschrieben. Im März letzten Jahres wurde ich mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft. Kurz danach habe ich das Guillain-Barre-Syndrom mit Tetrasymptomatik entwickelt. GBS wird bei mir nicht als Impfnebenwirkung anerkannt. Somit habe ich keine Impfbefreiung. Aufgrund meines Impfstatus weigert sich die Rehaeinrichtung mich aufzunehmen. Ich werde auch noch meinen Job verlieren und werde arbeitslos. Ich fühle mich ausgeliefert und machtlos.

– Rasa G.

 

12. September 2022

Ich bin zahnmedizinische Fachangestellte. Vier Freundinnen von mir hatten nach der Impfung schlimme Zyklusstörungen. Ich bin momentan in der Kinderplanung, wo ich mich eh nicht spritzen lassen würde. Dann lasse ich mich lieber kündigen.

– Maria F.

 

11. September 2022

Ich bin 30 Jahre alt und arbeite als Erzieherin in einer integrativen Kindertagesstätte. Diesen Job mache ich seit 4 Jahren sehr gerne. Auch meine Kenntnisse aus meiner vorherigen Arbeit als Logopädin kann ich dort sehr gut einfließen lassen. Leider ist es mir ab 15. März nicht mehr erlaubt diesen Job weiterhin auszuüben, weil ich mich als junger, gesunder Mensch gegen eine COVID Impfung entschieden habe und von meinem Recht auf körperliche Unversehrtheit Gebrauch machen möchte. Somit werde ich meinem AG  keinen Zettel vorlegen können, der es mir in irgendeiner Weise erlaubt, weiterhin meiner Tätigkeit nachzugehen. Diese Situation ist sehr belastend und löst in mir Sorgen und Ängste aus. Ich bin gesund, arbeitsfähig, selbstverantwortlich und werde bald arbeitslos sein – nicht, weil ich es sein müsste, sondern weil es die Politik so vorschreibt.

– Johanna L.

 

10. September 2022

Ich bin Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und war in den vergangenen Jahren als Vertretungsärztin in verschiedenen Einrichtungen (Akutpsychiatrie, Psychosomatik und Rehabilitationskliniken) tätig. Mein jüngster Vertrag lief im Dezember aus. Nun finde ich keine Anstellung, da als Einstellungensvoraussetzung u.a. ein Impfnachweis für Covid-19 verlangt wird. Jetzt lebe ich von meinen Ersparnissen und hoffe auf eine Beschäftigungsmöglichkeit im Ausland.

– Dr. T. Frank

 

9. September 2022

Ich arbeite seit fast 25 Jahren in einer Einrichtung für Menschen mit Schwerst-mehrfach-Behinderung. Seit April 2021 werde ich täglich von Kollegen bedrängt, mich endlich impfen zu lassen. Anfangs habe ich noch versucht, meinen Standpunkt zu erklären, was jedoch, egal was ich sagte, keine Gültigkeit hatte. Im Gegenteil, ich wurde als dumm, verschwurbelt, esoterisch und so weiter verspottet. Im weiteren Verlauf wurden die Anschuldigungen immer krasser und ich fühlte mich zunehmend ausgegrenzt. Auch hatte ich täglich einen Test zu machen, den eben diese Kollegen durchfürten, die mich offenbar zunehmend hassten. Der zunehmende Druck belastete mein Nervenkostüm und ich wurde krank. Am 10.01.21 telefonierte ich mit meinem Vorgesetzten, der mir dann mitteilte, daß er ein Schreiben der Geschäftsleitung an mich weiterleiten werde, indem es um die impflicht für Pflegepersonal gehen würde. Sollte ich mich nicht bis zum 02.02.2022 erstimpfen lassen, müsse ich mit einer entgeltlosen Freistellung rechnen. 

– Anonym

 

8. September 2022

Ich möchte Ihnen berichten, dass ich als Psychologin in der Psychiatrie tätig bin. Dort mache ich meine Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Ergänzend mache ich in einer psychotherapeutischen Praxis meine ambulanten Fälle. Ich muss meine Ausbildung und damit meine ganze Zukunftsplanung aufgeben, wenn ich mich nicht impfen lasse.

– Dorothee B.

 

7. September 2022

Viele Jahre erfreue ich mich nun bester Gesundheit. Das war nicht immer so. Seit meiner Jugend leide ich unter verschiedenen Autoimmunerkrankungen. Dank einer gesunden Lebensweise und viel Unterstützung durch verschiedene schul- und alternativmedizinische Angebote habe ich sehr viel Lebensqualität zurückgewonnen. Ich konnte mir im Alter von 42 Jahren sogar den Traum erfüllen von einem Studium, dass ich krankheitsbedingt bis dahin nicht absolvieren konnte. Seit 5 Jahren arbeite ich nun in meinem Beruf. Meine Tätigkeit bereitet mir viel Freude und mit ihr bestreite ich meinen Lebensunterhalt. Jetzt ist diese Lebensgrundlage gefährdet. Meine größte Angst ist, dass mein Körper durch die Impfungen geschädigt wird und ich nicht mehr beruflich tätig sein kann. Ich arbeite gerne mit Menschen, aber wenn ich selbst nicht mehr gesund bin, kann ich anderen nicht mehr helfen. Um mir selbst Hilfe zu holen, war ich bei verschiedenen Ärzten. Auch bei meiner Hausärztin. Leider bekomme ich kein Attest, weil meine Krankheiten im IfSG nicht als Kontraindikationen bei einer Impfung aufgelistet sind. Wenn ich mir das Infektionsschutzgesetz durchlese, dann bekomme ich noch mehr Angst. Am schlimmsten finde ich die Sprache, in der es verfasst ist. Den Verlust unserer Grundrechte und die gesamte derzeitige politische Entwicklung finde ich furchtbar und beängstigend. Deshalb hoffe ich inständig, das die Bürger dieses Landes endlich ihren gesunden Menschenverstand einschalten und die Politiker ihre Entscheidungen im Sinne und für das Wohl aller Menschen in diesem Land treffen.

– Ines M.

 

6. September 2022

Ich schreibe Ihnen als Sohn meiner Mutter, die nach 24 Jahren in ein- und derselben Zahnarztpraxis, die sie zusammen mit dem damaligen Betreiber eröffnet hatte, gekündigt wurde. Offizieller Grund sind „unüberbrückbare Differenzen“, jedoch ist die Wahrheit, dass sie nach durchgestandener Corona- Erkrankung mit mildem Verlauf (wie leichte Grippe) vor ziemlich genau 2 Jahren zunehmend von den anderen Kolleginnen ausgegrenzt und isoliert wurde. Mit dem Auslaufen Ihres Status als Genesene und der wiederholten Erklärung innerhalb des Praxis, sie wolle sich vorläufig mit diesen Impfstoffen nicht impfen lassen, hat das Mobbing Ihr gegenüber (durch das ansonsten vollständig geimpfte Praxispersonal inkl. betreibendem Arzt) extrem zugenommen. Neben der psychischen Belastung mit Auswirkungen auf Ihre Gesundheit wurde sie letztlich nun vom aktuellen Betreiber gekündigt. Mit demnächst 61 Jahren wird es also nicht nur ohnehin schwer, eine neue Anstellung zu finden, sondern sie kann sich nicht einmal rechtlich gegen diese Behandlung wehren. Die eingereichte Klage gegen die Kündigung hätte zwar (wegen Kleinbetrieb) trotz fehlenden Kündigungsschutzes Aussichten auf Erfolg  - allerdings nur dann, wenn sie im Erfolgsfall auch wieder zur Arbeit gehen und den Betreiber „unter Druck“ setzen kann. Dies wird aber zum Einen durch Ihren mentalen Zustand, zum anderen aber noch viel mehr durch die einrichtungsbezogene Impfpflicht und das Beschäftigungsverbot verhindert werden. Meine Mutter hat sich also Ihr Leben lang in dem Beruf- den sie wirklich liebt – den A… aufgerissen und wird nun – in Folge des durch die Politik ausgelösten gesellschaftlichen Drucks – gemobbt, ausgrenzt, entsorgt und fallen gelassen. Anstatt in 2-3 Jahren per Spalier und auf rotem Teppich von all den Patienten, denen sie durch ihre Art die Angst genommen und den Spass zum Zahnarzt zu gehen vermittelt hat, in die Rente verabschiedet zu werden, wird sie auf diese Weise aus dem Beruf geschmissen und mit Füßen getreten. Ohne Chance auf Gegenreaktion.

– Anonym

 

5. September 2022

Ich bin Physiotherapeutin und Mutter von zwei kleinen Töchtern. Ich arbeite seit 10 Jahren in den München Kliniken auf einer Station für geriatrische Frührehabilitation. Mein Mann ist ebenfalls Physiotherapeut in einer Praxis für Atemphysiotherapie. Mein Mann und ich waren im Frühjahr 2020 an Corona erkrankt, ich litt post Covid 6 Monate an einer Trigeminusneuralgie. Wir haben nun mittlerweile zum 2.Mal mittels Lymphozytentransformations-Test unsere spezifischen Gedächtniszellen bestimmen lassen (Labor IMD), mit dem Ergebnis, dass unsere Immunität auch fast 2 Jahre danach einen sehr hohen Schutz aufweist. Auch aufgrunddessen sahen und sehen wir nach wie vor keinen Grund uns gegen Corona impfen zu lassen. Nun verlieren wir beide durch das neuen Gesetz unsere Lebensgrundlage, was dem letzten Jahr der Ausgrenzung und Diskriminierung noch die Krone aufsetzt. Dennoch wollen wir uns, zumindest  solange wir den finanziellen Konsequenzen noch standhalten können, nicht impfen lassen. Als einzige Mitarbeiterin in meinem Unternehmen kann ich meine Immunität nachweisen und diese gängige Praxis (bei Masern ebenfalls anerkannt) findet hier nun keine Bedeutung. Es macht uns sprachlos, wie hilflos man der Willkür der Politik ausgesetzt ist.

– Elisabeth H.

 

4. September 2022

Eine Impfpflicht lässt sich mit meinem Behandlungsansatz der Salutogenese absolut nicht vereinbaren. Ich habe eine andere Sichtweise zu Erhaltung von Gesundheit. Meine sehr erfolgreich laufende Praxis, die ich seit fast 14 Jahren führe, muss ich leider ab dem 16.3. schließen, was meinen Patienten hart ankommt und mir sehr schwer fällt, denn ich liebe meine Arbeit, es ist meine Berufung. Mein Schwerpunkt liegt in der Darmsanierung, also der Stärkung der Immunabwehr. In den letzten zwei Jahren habe ich selbst keinen positiven Test gehabt, war also zu keiner Zeit eine Gefahr für meine Kontaktpersonen und werde nun als unsolidarisch und egoistisch beschimpft, weil ich den sog. "Impfstoffen" kritisch gegenüber stehe und meinen Körper damit nicht schaden möchte.  Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum ich jetzt, wo das Virus sich abschwächt nicht mehr arbeiten darf und mich impfen lassen soll. Warum? Die größten Wellen sind überwunden und ich bin gesund! Meine Existenz steht auf dem Spiel und die Politik nimmt das einfach in Kauf. Fühle mich sehr diskriminiert. Ich habe mir nichts vorzuwerfen, habe alles, was möglich ist getan, was von der Regierung verlangt wurde, habe zwei Jahre lang auch mit der intensiver Versorgung meiner Patienten Pandemie-Bekämpfung betrieben, durch Stärkung der Abwehrkräfte uvm und werde nun dafür bestraft?! Wo bleibt da die Gerechtigkeit und Solidarität in unserem Land?

– Sabine H.

 

3. September 2022

Ich bin von Beruf Krankenschwester und Logopädin (im klinischen neurologischen Bereich). Ich darf als Ungeimpfte (mit Genesenenstatus) nicht mehr in meinen Berufen arbeiten. Und das trotz des herrschenden Personalmangels in den Kliniken! Ich habe kurz vor der Pandemie meine Stelle als Logopädin in einer Klinik gekündigt und studiere seitdem, würde aber irgendwann gerne wieder in einem meiner Berufe arbeiten wollen.

– Elke R.

 

2. September 2022

Ich als Altenpflegerin war seit 2 Jahren regelmäßig mit infizierten Menschen (Bewohner als auch Kollegen) in engem Kontakt. Ich selbst blieb von einer Infektion verschont. Nun droht die Impfpflicht, was für mich als Ungeimpfte entweder die Beugung vor dem Gesetz oder die um Orientierung bedeutet. Mein Arbeitgeber macht Druck und nennt täglich die baldigen Konsequenzen.

– Anonym

 

1. September 2022

Ich arbeite seit 2007 als Krankenschwester. 2019 habe ich eine lebensbedrohliche Anaphylaxie erlitten. Des Weiteren bestehen diverse Allergien gegen Arzneistoffe, wie z.B. Penicillin. Auch auf eine Grippe-Impfung habe ich vor Jahren allergisch reagiert. Mir ist das Risiko zu groß, dass sich bei einer Covid-Impfung etwas Ähnliches ereignet. Ich möchte diese Spritze nicht, aber meinen geliebten Beruf will ich auch nicht aufgeben.

– Julia Boecker

 

31. August 2022

Ich bin angestellte Fachzahnärztin für Oralchirurgie und bin schon früh an Covid erkrankt. Das habe ich problemlos überstanden. Ich verstehe nicht, wieso man nur auf diese schnell entwickelte Impfung setzt und das natürliche Immunsystem mit Füßen tritt.

– Jacqueline G.

 

30. August 2022

Ich bin von Beruf Ergotherapeutin und Tagesmutter und übe das Ganze mit viel Liebe und Engagement für die Kinder aus. Sollte aber auch in diesem Bereich eine Impfpflicht kommen, werde ich schweren Herzens damit aufhören.

– Anonym

 

29. August 2022

Das Gesetz zur Corona-Impfpflicht wird zur Schließung meiner Naturheilpraxis führen. Ich bin Heilpraktikerin aus Leidenschaft, aber nicht für den Preis einer unsicheren Impfung im Abo-Modus.  

– Anonym

 

28. August 2022

Ich bin im November 2021 in die Schweiz gegangen, um dort bis Juli meine Masterarbeit zu schreiben. Danach war eine Lehrtätigkeit im Bereich Hebammenwissenschaft an einer Fachhochschule in Deutschland in Planung. Ob, wann und gegen was ich eine Impfung nehme, entscheide immernoch ich selbst – auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse. Anders als Herr Lauterbach behauptet, ist die Ablehnung einer Coronaimpfung nicht damit begründet, dass man "nicht an Impfungen glaubt". Auch vertrete ich sehr wohl das medizinische System, in und mit dem ich arbeite. Führe ich allerdings die so hoch gepriesene Nutzen-Risiko-Abwägung durch und sehe diese im Verhältnis zur gesellschaftlichen Lage und unserem Grundgesetz, so kann ich eine Verpflichtung zur Impfung unter den aktuellen Gegebenheiten nicht nachvollziehen. Für mich bedeutet dies, dass ich wohl zunächst nicht nach Deutschland zurückkehren werde, sondern als Hebamme oder in der Hochschullehre in der Schweiz arbeiten werde, da hier mein Recht auf Selbstbestimmung sehr viel mehr geachtet wird. Übrigens freut sich das schweizer Gesundheitssystem sicher über eine einrichtungsbezogene Impfpflicht in Deutschland – auf diesem Wege bekommen sie noch mehr deutsches Gesundheitspersonal.

– Johanna H.

 

27. August 2022

Ich befinde mich zurzeit in Elternzeit in einem nicht zu meinem Studium passenden Job als Fremdsprachenassistentin den ich nach dem Studium als mögliche Option zum Geldverdienen angenommen habe. Nach meiner Elternzeit wollte ich eigentlich sie Chance nutzen und mich wieder im sozialen Bereich als Kunsttherapeutin oder im Altenheim bewerben. Allerdings kann ich diesen Plan nun nicht verfolgen, da die Unsicherheit in diesem Bereich immer wieder mit strikteren Auflagen bis hin zur Impfpflicht konfrontiert zu werden für mich keine Option sind und ich bereit bin die Konsequenzen zu tragen um für mein Recht auf körperliche Unversehrtheit einzutreten. Es ist betrübsam nun bei der Jobwahl nicht in meinen bevorzugten Sektor gehen zu können. 

– Sylvia W.

 

26. August 2022

Ich habe mein Staatsexamen in Physiotherapie 1988 gemacht. Das ist über 30 Jahre her und es ist immer noch mein Traumberuf. Mein damaliger Professor sagte mir: mit diesem Beruf wirst du nie arbeitslos werden. Und damit hatte er Recht. Bis jetzt... Ich lehne die, für mich inakzeptable, Impfpflicht ab. Aus gesundheitlichen Gründen und auch weil ich die Erkrankung Covid 19 durchgemacht habe und, so habe ich es vor über 30 Jahren im Infektionslehre Unterricht gelernt, jetzt immun bin. Gelten medizinische Grundlagen heute nicht mehr? Meinen Patienten ist es egal, ob ich geimpft bin oder nicht. Sie wissen, dass sie bei mir gut und sicher betreut werden. Dazu gibt es ja auch die Tests. Ich werde mich nicht impfen lassen und dennoch weiter arbeiten, bis das Gesundheitsamt mich aus der Praxis zieht. Dazu müssen sie aber persönlich kommen. Ich hoffe das Beste für uns alle aus dem Gesundheitswesen, die auf eine Impfung verzichten und ihren geliebten Beruf deshalb vielleicht bald nicht mehr ausüben können.

– Beate E.

 

25. August 2022

Ich bin selbständige Heilpraktikerin, spezialisiert in Akupunktur, und arbeite in Teilzeit in einer HP-Praxis. Ich liebe meinen Beruf. Ich bin weder Impfgegnerin noch rechts radikalisiert. Ich denke schon quer, weil ich diese Impfpflicht für die Pflege-Berufe und die allgemeine Impfpflicht nicht nachvollziehen und akzeptieren kann. Ich werde, wenn es bis dahin keine Änderungen gibt, meine Tätigkeit bei dem Gesundheitsamt als ruhende Tätigkeit ab dem 15.03.2022 anmelden. Ich hoffe, dass die Patient*Innen mich verstehen werden und es tut mir sehr leid sie nicht weiter begleiten zu dürfen. Ich hoffe sehr, dass die Vernunft siegen wird.

– Anne H.

 

24. August 2022

Es gibt für mich (Psychotherapeutin in eigener Kassen-Praxis) keinen Grund, mich als junge und stillende Mutter einem Nebenwirkungsrisiko und wiederkehrenden Boostern aussetzen zu müssen. Dies ist für mich besonders belastend, da ich für zwei kleine Kinder da sein möchte und gleichzeitig den Wegfall des Einkommens nicht ausgleichen kann. Es ist Erpressung auf Kosten der Gesundheit einer jungen Mutter. 

– Anonym

 

23. August 2022

Die Impfpflicht im Gesundheitswesen bedeutet für mich das Berufsaus. Nach 17 Jahren in meinem Beruf als Zahnmedizinische Fachassistentin wird innerhalb eines Lidschlages beschlossen, dass es vorbei ist. Wenn es eine Impfung ohne mRNA wäre und eine Herdenimmunität erreicht werden könnte, wie z. B. bei Masern oder Röteln oder wenn erst nach 10 Jahren aufgefrischt werden müsste – okay, da würde ich mitgehen. Aber stimme ich dem jetzt zu, bin ich alle 3 Monate beim Arzt für den Piks und ich öffne Tür und Tor für weitere übergriffige Maßnahmen des Staates. 

– Anonym

 

22. August 2022

Mit der Impfpflicht wäre es mir untersagt, meine Ausbildung als Medizinisch-Technischer Radiologieassistent am Universitätsklinikum Essen fortzuführen. Ich werde also gegen meinen Willen gezwungen, mich impfen zu lassen, da ich sonst meine Ausbildung und somit meine Existenzgrundlage verliere. 

– Nick Krischewski

 

21. August 2022

Momentan bin ich im Mutterschutz, eine Rückkehr in den schönen Beruf der Gesundheits-und Krankenpflegerin kommt mit einer Impfpflicht für mich nicht infrage. 

– Clara Kriele

 

20. August 2022

Ich (Zahnarzthelferin) habe mehr Angst vor der Politik als vor dem Virus. Ich werde dann wohl entlassen.

– Anonym

 

19. August 2022

Ich werde wohl meinen Job (Krankenschwester) verlieren. Wie ich dann meinen Lebensunterhalt weiter bestreiten werde, weiß ich nicht. Aber ich werde mich niemals zu einer Impfung zwingen lassen. Mein Körper, meine Entscheidung!

– Anonym

 

18. August 2022

Ich bin Psychologin und absolviere zurzeit die Weiterbildung zur psychologischen Psychotherapeutin. Die Impfpflicht bedeutet für mich, dass ich nach knapp 3 Jahren Weiterbildung, davon anderthalb Jahre kaum Gehalt und Ausbeutung in einer Psychiatrie, 500 von 600 Theoriestunden, 115 Stunden Gruppenselbsterfahrung und 150 von 600 Einzelsitzungsstunden vor der Entscheidung stehe, mich impfen zu lassen oder die Weiterbildung abzubrechen und in dem Berufsfeld nicht mehr arbeiten zu können. 

– Anonym

 

17. August 2022

Die Impfpflicht wird irrationalerweise und entgegen jeder menschlichen Vernunft durchgesetzt. Der Preis ist extrem hoch. Es wird vielleicht sogar unseren demokratischen Zusammenhalt kosten.

– Helmut Rümke

 

16. August 2022

Ich bin Krankenschwester und habe schon durch eine frühere Impfung eine Erkrankung bekommen. Das Risiko einer erneuten Impferkrankung ist nicht von der Hand zu weisen. Ich fühle mich genötigt. Zugleich sehe ich diverse Patienten mit schweren Ausfällen nach Impfung. Für mich stellt die Impfpflicht eine gesundheitliche Bedrohung dar.

– Heike Dimic

 

15. August 2022

Ich (57) arbeite seit vielen Jahren sehr engagiert im psychosozialen Dienst eines Perinatalzentrums. Jetzt wurde mir eine Kündigung ausgesprochen, falls ich keine gültigen Impfnachweise vorlege. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem Thema Impfen, da ich einen schwer impfgeschädigten Sohn habe, den ich seit vielen Jahren alleine pflege und versorge. Ein Verfahren auf Anerkennung eines Impfschadens ist nach vielen Jahren abgelehnt worden, obwohl der zeitliche Zusammenhang (Auftreten schwerer neurologischer Symptomatik zwei Tage nach Impfung) unbestritten ist. Ich bin keine Impfgegnerin, aber mir ist es wichtig, dass jeder seine individuelle Entscheidung unter Abwägung von Nutzen und Risiko treffen kann, da jeder die Konsequenzen für seine Gesundheit selbst tragen muss. Der Jobverlust wird für mich kaum auszugleichen sein. Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.

– Anonym

 

14. August 2022

Vor 12 Jahren habe ich meine Ausbildung als Physiotherapeutin in Berlin abgeschlossen. Ich lebe nun nahe der Hauptstadt und wohne mit meinem (Schul-)Kind zusammen. Als die Pandemie begann im Frühjahr 2020, war ich die erste Mitarbeiterin, die die Maske aus eigenem Impuls aufsetzte. Damals wurde ich von Kollegen und einigen Patienten belächelt. Ich selbst habe beim Impfangebot gleich gemerkt, dass ich dem nicht zugeneigt bin. So wie ich vor Jahren wusste, dass ich mein Kind gesund daheim gebären kann oder eine bakterielle Mandelinfektion endlich ohne Antibiotikum ausheilen kann, so fühle ich, dass ich mich ohne Impfung in meiner kleinen Welt wohler fühle. Jetzt darf ich mir aufgrund der Impfpflicht eine neue Arbeitsstelle suchen. Es stehen mir nicht mehr alle Türen offen, aber mir reicht eine.

– A. G.

 

13. August 2022

Seit mehr als 15 Jahren bin ich in der neurologischen Frühreha als Sprachtherapeutin tätig. Einige Jahre habe ich auf Intensiv und IMC mit Menschen mit schwersten Schluckstörungen gearbeitet, die oftmals noch beatmet waren. Ich habe also durchaus eine Vorstellung davon, wie es den Menschen dort körperlich, geistig und auch seelisch geht. Dabei begegnen mir sowohl diejenigen, die an Covid erkrankt waren, als auch jene, die zeitnah nach einer Impfung einen Schlaganfall erlitten haben. Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen besteht darin, dass Erstere unangefochten aufgrund ihrer Covid-Erkrankung in Behandlung sind, während nur bei einem Bruchteil der Letzteren die Impfung überhaupt als mögliche Ursache für den Schlaganfall in Betracht gezogen wird. Da ich es nicht für mich in Betracht ziehe, mich einer medizinischen Behandlung zu unterziehen, zu der in meinen Augen noch sehr viele Aspekte nicht ausreichend sicher geklärt sind, werde ich Mitte März des kommenden Jahres vor den Scherben meiner beruflichen Existenz stehen.

– Anonym

 

12. August 2022

Ich bin 54 Jahre alt und arbeite nun bereits im 31. Beruflichen Jahr in Folge als angestellte Ergotherapeutin in einer ergotherapeutischen Praxis in einer Kleinstadt zwischen Köln und Bonn. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Therapie von Kindern und psychisch erkrankten Menschen. Meine Kolleginnen und ich (als eine von zwei Ungeimpften im 12-köpfigen Team) haben die ganze Coronazeit ohne eine einzige Quarantäne überstanden – und das, obwohl ich persönlich auch mit sehr kleinen Kindern arbeite, die noch keine Hygiene-Etikette einhalten können und  viele Familien aus einem nahegelegenen sozialen Brennpunkt betreue. Das zeigt doch, dass es auch ohne Impfung möglich ist, als Therapeutin zu arbeiten, wenn man sich an die entsprechenden Hygieneregeln hält. Bislang habe ich mich aber mit allen Unsäglich-keiten arrangieren können - da ich immer leidenschaftlich gerne in meinem Beruf gearbeitet habe. Für mich steht aber auch definitiv fest, dass ich mich nicht vom Staat zu einer Impfung zwingen lassen werde.

– Anonym

 

11. August 2022

Ich bin 43 Jahre alt und arbeite seit 24 Jahren in der Pflege. Ich liebe meinen Job und bin seit 4 Jahren Palliativfachkraft in der ambulanten Pflege. Ich bin sogar Teamleitung. Nun ist mir ganz klar gesagt worden von meiner PDL, dass ich dann ab März "raus" bin. Ich bin genesen und mein Immunsystem hat gute Arbeit geleistet und kräftig Antikörper gebildet. Daher sehe ich keine Notwendigkeit für eine Injektion, die ihren Zweck nicht erfüllt. Noch vor sechs Wochen wurde ich für meine gute Arbeit gelobt und jetzt werden wir gemobbt, ausgeschlossen und der Existenz beraubt.

– Anonym

 

10. August 2022

Ich arbeite – im Moment noch – zu 50 Prozent in einer Vorsorgeeinrichtung für Eltern und nebenberuflich in eigener Praxis. Mit der Impflicht verliere ich die Festanstellung und werde mich in Folge stärker auf meine eigene Praxis konzentrieren. Wenn die dann auch von der Impflicht betroffen ist, kann ich mich nur noch auf die Online-Arbeit konzentrieren. Ich fühle mich zunehmend der Ausübung meiner Berufung beraubt und existenziell gefährdet.

– Ayla G.

 

9. August 2022

Derzeit bereite ich mich auf die Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie vor. Lange habe ich für diesen Entschluss gebraucht, bis ich den Mut, die Zeit und die Kraft hatte.  Werde ich meinen Beruf jemals ausüben dürfen? Ich werde mich auf keinen Fall impfen lassen. Also bedeutet es das Aus, bevor ich beginnen kann? Lohnt sich die Mühe der Prüfungsvorbereitung noch? Werde ich überhaupt zur Prüfung zugelassen bzw. darf ich an der Prüfung teilnehmen? Ist das ein Berufsverbot für mich? Aus der Traum?

– Angret Hafemann-Arndt

 

8. August 2022

Die Impfpflicht ab 16.03.2022 bedeutet für mich, dass ich offiziell weder als (Schul)Arzt noch als Arzt in Privatpraxis werde arbeiten dürfen. Unfassbar – immer noch befinden wir uns in einem Bevormundungsalbtraum ungeahnten Ausmaßes aufgrund einer angstgeschürten Massenpsychose.

– Michael K.

 

7. August 2022

Ich bin seit 30 Jahren Heilpraktikerin für Babys, Kinder und  Erwachsene (ca. 6000 Patienten). Meine Schwerpunkte sind Craniosacrale Osteopathie nach Geburten und mit schwerbehinderten Kindern, Traumaarbeit, systemische Familientherapie und Angehörigenbegleitung durch palliativ Care. Ich hatte mit 12 Jahren eine lebensbedrohliche Meningitis mit Herzmuskelentzündung. Ich hatte starke Einschränkungen mit dem Gleichgewicht und habe und hatte daraufhin eine posttraumatische Belastungsstörung. Aus Fürsorge für mich und meinen Körper möchte ich mich nicht impfen lassen, sondern kümmere mich gut um mein Immunsystem.  Für mich bedeutet die Impfpflicht, dass ich meine Praxis mit 58 Jahren schließen werde. 

– Katrin R.

 

6. August 2022

Ich bin Krankenschwester in der Intensiv-Anästhesie-Abteilung und sehe mich gezwungen, meinem Beruf den Rücken zu kehren. Ich habe 2009/2010 nach der Schweinegrippe-Impfung im 8. Monat mein Kind verloren und beerdigt. Ich leide bis heute an den Folgen. 

– Ines K.

 

5. August 2022

Freiheit ist auch die Freiheit des Andersdenkenden, dafür sind wir ehemaligen Bürger der DDR auf die Straße gegangen. Wer hätte gedacht, dass wir uns fast schon wieder in Richtung Unfreiheit bewegen? Ich habe mir mit 50 Jahren eine Umschulung zu diesem Berufszweig (Pflege) zugetraut. Ich habe gedacht, mit diesem Beruf kann ja gar nichts mehr anbrennen, das machst du bis zur Rente. Dem ist zumindest bis zu diesem Zeitpunkt nicht so.

– Steffen H.

 

4. August 2022

Für mich bedeutet die Impfflicht in erster Linie einen absolute Ignoranz des normalen wissenschaftlichen Diskurses, der Einschränkung und Aushebelung unserer Grundrechte. Persönlich bin ich vom Verlust des Arbeitsplatzes bedroht.

– Silvio G.

 

3. August 2022

Ich bin psychologische Psychotherapeutin, promoviert, habe selbst über 15 Jahre an einem Universitätsklinikum in verschiedenen Sektoren, auch in der klinischen Forschung gearbeitet. Aktuell bin ich selbstständig in eigener Praxis und als Supervisorin. Es widerspricht nach derzeitigem Stand der Forschung und vor dem Hintergrund des aktuellen sozialen Klimas grundlegenden psychologischen und wissenschaftlichen Prinzipien, eine Impfpflicht einzuführen.

– Maria Richter

 

2. August 2022

Für mich bedeutet die Impfpflicht, dass ich meinen Job als Pflegefachkraft verlassen und mich umorientieren werden. Ich bin in diesen zwei Jahren immer da gewesen für meine Patienten und meinen Arbeitgeber. War dieses Jahr noch keinen einzigen Tag krank und habe niemanden angesteckt mit COVID, ich bin weder genesen, noch geimpft. Ich werde mich nicht zwingen lassen, einen Impfstoff mit einer bedingter Zulassung gespritzt zu bekommen.

– Anonym

 

1. August 2022

Ich bin Informatikerin und Homöopathin. Ich stecke mitten in der Heilpraktiker-Ausbildung, die mir noch fehlt, um meinen Traum zu verwirklichen: als klassische Homöopathin arbeiten zu können und damit Menschen zu einer besseren Gesundheit verhelfen zu können. Die Impfpflicht bedeutet für mich, dass dieser Traum geplatzt ist. Dass ich nicht in Deutschland praktizieren werde. Und dass ich in Zukunft in einem Land leben und arbeiten werde, in dem es keine Impfpflicht für medizinisches Personal gibt. Und in dem die Grundrechte aller Menschen geachtet und respektiert werden. So es dann so etwas noch gibt.

– Birgit H.

 

31. Juli 2022

Ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Wir sind alle mit den gängigen Impfstoffen geimpft. Ich möchte die Covid-Impfung nicht, weil ich die möglichen Folgen der Nebenwirkungen für größer erachte als die Schutzwirkung. Ich werde nicht mehr meinen Job an der Rezeption einer großen Praxis für Physiotherapie ausüben können, obwohl ich nicht direkt am Patienten und hinter Glas mit Sprechschlitzen arbeite. Ich bin ratlos. Und bald arbeitslos.

– Inga Ziesemer

 

30. Juli 2022

Ich arbeite als Quereinsteiger seit drei Jahren für Menschen mit Beeinträchtigungen und begleite sie in ihrem Alltag. Ich mache das sehr gerne. Es ist sehr erfüllend, ihre Fortschritte mitzuerleben. Vorher habe ich in der Werbebranche gearbeitet. Das war nicht erfüllend. Eher das komplette Gegenteil. Man könnte sagen, ich habe in der Pflege meine Berufung gefunden. Ich arbeite für die mir anvertrauten Menschen, nicht für meinen Arbeitgeber. Doch die schöne Zeit ist vorbei. Ich werde sehr wahrscheinlich gekündigt. So schützt man kein Gesundheitssystem vor der Überlastung.

– Anonym

 

29. Juli 2022

Ich bin Zahnarzthelferin seit über 25 Jahren! Ich mache meinen Job sehr gerne.
Ich werde mich nicht zwingen lassen zu dieser Impfung und auch nicht zur Masernimpfung. Dann werde ich eben etwas anderes machen müssen.

– Anonym

 

28. Juli 2022

Die Impfpflicht bedroht meine berufliche Existenz (Psychologische Psychotherapeutin) inklusive Zulassungsentzug.

– Anonym

 

27. Juli 2022

Ich bin 54 Jahre alt und seit 25 Jahren Physiotherapeutin im Angestelltenverhältnis. 2020 habe ich meine Ausbildung bei der DGOM als Osteopathin abgeschlossen und ebenfalls eine Heilpraktikererlaubnis. Durch die Impfpflicht werde ich in beiden Praxen nicht mehr arbeiten dürfen. Für mich ist das ein Impfzwang, dem ich nicht nachkommen werde. Ich habe ein Recht auf körperliche Unversehrtheit.

– Edda Petersen

 

26. Juli 2022

Ich (59) mache mir große Sorgen wegen der Impfpflicht, da ich (Pflegekraft) nicht geimpft werden möchte, ich bin genesen.

– Sonja Thiede

 

25. Juli 2022

Ich bin Hebamme und arbeite freiberuflich sowohl in einer Klinik, als auch außerklinisch. Ich möchte mich nicht impfen lassen, weil ich mich in Behandlung wegen unseres bisher noch unerfüllten Kinderwunsches befinde und nicht absehbar ist, wie sich eine Impfung auf die Therapie bzw. meine Fruchtbarkeit auswirken würde. Durch diese Impfpflicht wird sich der bereits bestehende Hebammen- und Pflegemangel mit Sicherheit noch weiter zuspitzen.

– Anonym

 

24. Juli 2022

Ich bin niedergelassene Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, 35 Jahre alt, stamme aus dem europäischen Ausland, lebe seit 7 Jahren in Deutschland, habe mittlerweile auch die deutsche Staatbürgerschaft. Ich habe im März 2020 erstmalig eine gut verlaufene Corona-Infektion gehabt, im Februar 2021 das zweite Mal. Trotz hoher Antikörper-Titer empfiehlt das Gesundheitsamt eine Impfung. Ich habe als Kind die in meinem Heimatland vorgeschriebenen Impfung sehr schlecht vertragen. Inzwischen habe ich eine Autoimmunerkrankung. Und ich fürchte, dass diese sich durch eine Covid-Impfung weiter verschlechtern könnte. Ich unterstütze als Therapeutin meine Patient:innen, ihre eigene Entscheidungen zu treffen. Ich finde das eigene Sicherheitserleben in den Pandemiezeiten sehr wichtig. Im Umkehrschluss möchte ich auch mit meinen Sorgen verstanden, gesehen und gehört werden. Ich möchte weiterhin alleine meine Entscheidungen über meinen Körper für mich treffen.

– Anonym

 

23. Juli 2022

Ich bin Medizinstudentin. Mir fehlt nur noch das "Praktische Jahr", das ich im nächsten Jahr anfangen möchte. Ich bin gerade in Elternzeit und habe mich gegen eine Impfung entschieden, weil ich einen Säugling stille, mir die Datenlage zu dünn ist und es sich immer noch um ein Medikament mit "bedingter Marktzulassung" handelt. Zum anderen habe ich mir die Studien genau angeschaut und bin zu dem Schluss gekommen, dass der Fremdschutz marginal ist und ich den Eigenschutz nicht brauche. Das Risiko eines schweren oder tödlichen Verlaufs im Falle einer Covid-19 Infektion ist für mich extrem gering. Gleichzeitig haben wir in der Familie einen gravierenden Impfschaden. Es ist mir sehr deutlich vor Augen, dass eine Impfung ein medizinischer Eingriff ist, bei dem Risiken und Nutzen gegeneinander abgewogen werden müssen. Da ich selbst unter einer Autoimmunerkrankung leide, möchte ich das Risiko einer Impfung gegen Covid-19 nicht eingehen, solange das nicht systematisch untersucht worden ist. Ich habe jetzt also die Wahl, ob ich entweder mein Studium abbreche und die Stunden und Jahre harter Arbeit umsonst waren und ich der Gesellschaft nach vielen Jahren Ausbildungen nun doch nicht als Ärztin zur Verfügung stehe, oder ob ich mich gegen Covid-19 impfen lasse, obwohl es keinen medizinischen Grund dafür gibt und die Risiken in meinem Einzelfall noch überhaupt nicht abschätzbar sind bzw. aktuell meiner Einschätzung nach nicht den Nutzen überwiegen. Ausgang ungewiss.

– Anonym

 

22. Juli 2022

Ich (47 J) arbeite als Heilpraktiker/Osteopath und Physiotherapeut in eigener und einer Fremdpraxis. Im November 2021 hatte ich selber Corona. Die Auswirkungen waren nicht so toll, aber nach 14 Tagen war alles überstanden. Ich frage mich bei einer Impfpflicht, wie viele dieser Spritzen ich mir dann einverleiben muss. Stichwort immer kürzer werdende Impfzeiträume und immer wieder neue Varianten. Dass mein eigener Körper angeregt wird, für mich gefährliche Proteine in einer Menge zu produzieren, die man nicht kennt, finde ich beängstigend. Meiner Meinung nach ist die Nebenwirkungsrate wesentlich höher als offiziell dargestellt. Dadurch dass ich die Krankheit gut überstanden habe, sehe ich keinen Grund mir eine Impfung aufzwingen zu lassen, die nur begrenzt wirksam ist.

– Anonym

 

21. Juli 2022

Ich bin seit 2002 MFA, weitergebildet in Sachkunde Sterilgutversorgung gemäß MPBetrVo. Ich bin Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen seit 2009.
Ich bin alleinerziehende Mama von 3 Kindern. Ich liebe meinen Beruf, ich gehe jeden Tag gerne in die Praxis (Pädiatrie), und für mich ist es eigentlich kein Beruf, sondern Berufung. Ich gehe täglich getestet zur Arbeit, und trotzdem soll ich eine größere Gefahr für meine Mitmenschen darstellen als meine geimpften Kolleginnen. Für mich ist dies nicht nachvollziehbar und daher werde ich meinen Beruf schweren Herzens aufgeben müssen.

– Anonym

 

20. Juli 2022

Aufgrund von mir bekannten schweren Impfschäden wie auch Todesfällen nach der Covid-Impfung möchte ich (niedergelassene Psychotherapeutin) mich auf keinen Fall mit einer mRNA-Technologie impfen lassen. Die Aufgabe meines Berufes trotz massiver Unterversorgung von Patient:innen, insbesondere in meinen Schwerpunkten Behandlung schwer traumatisierter Patientinnen und Mediensucht, kann nicht im Sinne der Gesundheitsvorsorge sein. 

– Anonym

 

19. Juli 2022

Ich arbeite als Sozialarbeiterin im Betreuungsdienst eines Pflegeheimes. Ich habe zahlreiche Allergien und eine für mich sehr belastende Autoimmunerkrankung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keinerlei negative Auswirkungen haben soll, in ein bereits derart gestörtes, überagierendes Immunsystem einzugreifen. 

– Anonym

 

18. Juli 2022

Ich bin Osteopathin mit Leib und Seele und möchte das auch bleiben. Immer wieder höre ich: „Dann lass dich doch einfach impfen!“ Meine Antwort: „Meine Gesundheit ist mir wichtiger!“ Das, was ich täglich in meiner Praxis erlebe, und das, was mir die Medien vermitteln, geht so weit auseinander wie nur irgend möglich.

– Anonym

 

17. Juli 2022

Ich arbeite als MTAL in der Forschung und habe nicht im Geringsten etwas zu tun mit vulnerablen Gruppen. Ich bin fassungslos, dass ich mich mit einem in einem Jahr entwickelten Genpräparat impfen lassen soll, das nur einen kurzzeitigen Eigenschutz bietet, aber eine hohe, noch nie da gewesene Schädigung der Gesundheit verursachen kann. 

– Anonym

 

16. Juli 2022

Für mich persönlich (freiberufliche Hebamme) macht diese Impfung nach einer individuellen Risiko-Nutzen-Abwägung keinerlei Sinn. Ich hatte nachgewiesen Antikörper und auch T-Zellen. Nur bringen mir diese Immunreaktionsnachweise nichts. Ich verstehe nicht, wie so etwas durchgehen kann. Bei anderen Viruserkrankungen (Masern, Röteln) gilt der Immunitätsnachweis.

– Anonym

 

15. Juli 2022

Ich bin 56 Jahre alt, Krankenschwester und arbeite seit 27 Jahren in diesem Bereich und liebe meine Arbeit. Ich bin ungeimpft und möchte es auch bleiben. Ich hatte vor zwölf Jahren ein Burnout, vor sieben Jahren Brustkrebs und vor vier Jahren ein reaktiviertes Epstein-Barr-Virus. Finanziell kann ich es mir nicht leisten, mich nicht impfen zu lassen und gesundheitlich kann ich mir die Impfung nicht leisten.

– Anonym

 

14. Juli 2022

Ich bin Heilpädagogin, habe eine eigene Praxis, in der ich mit Kindern arbeite, und bin Krankenschwester in Elternzeit. Ich hatte Anfang des Jahres Corona, das heißt, bis Mai wäre ich nicht betroffen, danach kann ich mit der Impfpflicht keine Kinder mehr in meiner Praxis betreuen. Ich werde mich beruflich neu orientieren und die Praxis schließen. Vielen Kollegen geht es ähnlich.

– Rosina Lippacher

 

13. Juli 2022

Ich bin seit 1998 Hebamme und liebe meinen Beruf. Nach der Geburt meiner eigenen drei Kinder habe ich ausschließlich selbständig Schwangere und Wöchnerinnen vor und nach der Geburt begleitet. Oftmals bin ich innerhalb des ganzen ersten Lebensjahres des Kindes bei Still- und Ernährungsschwierigkeiten Ansprechpartnerin für die von mir in der Schwangerschaft und im Wochenbett begleiteten Familien. Mit der Impfpflicht werde ich nicht weiterarbeiten.

– Anonym

 

12. Juli 2022

Die Impfpflicht betrifft mich in mehreren Bereichen. Zum einen bin ich als Kinderkrankenschwester tätig und darf diese Arbeit wohl nicht mehr ausführen. Außerdem wohnt unsere schwerst mehrfachbehinderte Tochter bei uns in der Wohnung und wird von Assistenten rund um die Uhr versorgt. Schon jetzt bekommen wir kaum neues Personal, so dass ich auf 450 Euro-Basis bei ihr mithelfe (wobei die zwei Tage regelmäßig nicht ausreichen). Auch in diesem Bereich gibt es die Impfpflicht. Wir haben von sechs Assistenten fünf Ungeimpfte. Also darf ich unsere Tochter nicht mehr versorgen, aber unentgeltlich dann den ganzen Monat, wenn die Assistenten nicht mehr kommen dürfen? Das ist doch alles so ein Irrsinn. 

– Sabine Reitze

 

11. Juli 2022

Ich bin selbst Ärztin und habe meine Tätigkeit in der Anästhesie bereits im Juli 2021 wegen Nebenwirkungen gekündigt. Mit Beginn der Impfungen im Januar haben Zyklusunregelmäßigkeiten begonnen. Mein Zyklus hat sich bis jetzt nicht normalisiert. Eine weitere Impfung kommt weder für meinen Mann noch für mich noch für unseren Sohn in Frage. Da ich Hauptverdienerin bin bzw. war und unter diesen Umständen keine Möglichkeit mehr gesehen habe, weiter in Deutschland zu arbeiten, haben wir uns entschieden, das Land zu verlassen. Diese Entscheidung haben wir bis jetzt nicht bereut.

– Anonym

 

10. Juli 2022

Ich arbeite seit 2003 in der Klinik Lahnhöhe in Vollzeit. Durch die Impfpflicht spaltet sich die Mitarbeiterschaft nochmal mehr als sowieso schon durch die unvernünftige, unwissenschaftliche Vorgehensweise der Politik. Ich werde nicht weiterarbeiten können in der Klinik. Ich verliere meinen Arbeitsplatz und die Klinik verliert eine engagierte und begabte Therapeutin.

– Anonym

 

09. Juli 2022

Ich bin Sozialpädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Coach. Eine Impfpflicht bedeutet für mich, meinen Beruf in eigener Praxis nicht mehr ausüben zu können – d.h. nicht mehr zur psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland beitragen zu können, welche ja nachweislich gerade jetzt besonders gebraucht wird.

– Claudia Hirrle

 

08. Juli 2022

Ich bin 33 Jahre alt und hatte nach einer Tetanusimpfung vor 7 Jahren, einen schweren Impfschaden – für die Mediziner unter uns eine schwere Myositis und eine Rhabptomyoloyse mit einer lebensbedrohlichen Creatin-Kinase von 14.000.

Ich war kurz vor der Dyalyse entkommen, durch meine Zähigkeit, machte trotzdem meine Ausbildung (ich bin MFA) damals zu Ende und wurde gefeiert als Zweitbeste. Trotz langem Krankenhausaufenthalt und langjähriger Kortisoneinnahme.

Ich liebe meinen Beruf als Medizinische Fachangestellte, den ich bei aufrechterhalten der Impfpflicht nie wieder auasüben darf. Die Patienten waren sehr mit mir zufrieden und ich brachte Sie durch mein Interesse an ihrem Leben und an Ihnen selbst mit meinen Witzen und dem Einfühlsvermögen selbst vor Eingriffen zum Lächeln. Und das war so schön zu sehen, wenn man da ist. Nicht weil man es muss, nicht wegen dem Geld, sondern aus Liebe zu den Mitmenschen. Weil man versteht, dass Sie gerade durch schwierige Zeiten gehen … leider kann ich das Lächeln nicht wieder in ihrem Gesicht sehen …

– Sarah

 

07. Juli 2022

Wegen der Impfpflicht gegen Covid-19 werde ich meine ärztliche Tätigkeit in einem mittelgroßen Krankenhaus niederlegen. 

– Anna-Maria Baum

 

06. Juli 2022

Ich (48) arbeite als freiberufliche Hebamme. Bislang war es in Ordnung, zu manchen Themen unterschiedlicher Meinung zu sein. Aber bei der Impfung ist es für die meisten Menschen nicht mehr tolerabel, wenn jemand sich eine eigene Vorgehensweise erlaubt, die vom politisch korrekten Weg abweicht. Meine Lebensfreude ist weitgehend dahin. Ich fühle mich ausgeliefert und kraftlos.

– Anonym

 

05. Juli 2022

Ein klares NEIN zur Impfpflicht, ein klares JA zur Demokratie. Wenn das alles so beschlossen bleibt, werde ich meinen Job als Altenpfleger quittieren. Ich werde mich dann als arbeitssuchend melden. Ich bin dann raus.

– Anonym

 

04. Juli 2022

Ich arbeite als Geschäftsführerin in einem ambulanten Pflegedienst. Zwei Drittel werden aufhören müssen, auch die Pflegedienstleitung, deren Nachfolgerin sich noch in der Weiterbildung befindet. Der Pflegedienst wird damit seine Zulassung verlieren.

– Anonym

 

03. Juli 2022

Ich habe letztes Jahr meine Ausbildung zum Ergotherapeuten begonnen. Durch die Impfpflicht werde ich meine Ausbildung nicht beenden können. Alle Ungeimpften wurden deswegen auch schon einzeln in das Büro des Schulleiters und des Geschäftsführers gerufen, um uns das mitzuteilen und schriftlich bestätigen zu lassen, dass wir diese Information zu Kenntnis genommen haben.

– Anonym

 

02. Juli 2022

Ich verlange eine freie Entscheidung über mich treffen zu können. Ansonsten muss der Staat eben auf meine Arbeitsleistung verzichten. Ich werde in meinem Beruf dann nicht mehr zur Verfügung stehen.

– Anonym

 

01. Juli 2022

Ich bin seit 42 Jahren Hebamme mit Leib und Seele! Ich bin 63 Jahre, verheiratet, habe drei Kinder und drei Enkel. Meinen Körper habe ich seit ca. 60 Jahren NIE wieder mit einer Impfung belastet und werde das auch nicht im Jahr 2022 tun.

– Anja Hüwel

 

30. Juni 2022

Ich bin selber seit 31 Jahren Krankenschwester und möchte mich mit den derzeitig zugelassenen Impfstoffen nicht impfen lassen und bin dadurch bedroht, meinen Job zu verlieren.

– Sabine Karrasch

 

29. Juni 2022

Als Physiotherapeutin im Angestelltenverhältnis, in Ausbildung zur Osteopathin und als alleinerziehende Dreifach-Mutter bewege ich mich wegen der Impfpflicht zwischen existentieller Sorge, Ratlosigkeit und Verzweiflung.

– Anonym

 

28. Juni 2022

Ich bin kassenzugelassener Psychotherapeut in Neukölln und jetzt unmittelbar von der Impfpflicht bedroht bzw. dem offenbar damit zusammenhängenden Berufsverbot.

– Anonym

 

27. Juni 2022

Ich bin Dentalhygienikerin und liebe meinen Beruf. Es war keine leichte Entscheidung, aber ich habe mich arbeitssuchend gemeldet. Ich kann die Impfpflicht nicht nachvollziehen. 

– Nicole Frank

 

26. Juni 2022

Meine Tochter ist in Ausbildung zur Pflegefachkraft im 3. Jahr. Sie hat ihre Berufung gefunden und macht dies mit Leidenschaft. Entweder muss sie die Ausbildung abbrechen oder sich gegen ihre Überzeugung, weil sie kein Vertrauen in die neuartige Impfung hat, fügen. Ein Skandal. 

– Anonym

 

25. Juni 2022

Seit 35 Jahren arbeite ich in einem Pflegeheim. Wir Ungeimpften tun alles, um sicher durch unseren Alltag zu gehen. Was ist so schwierig daran, meine Meinung zur Impfung zu tolerieren? Wenn jemand diese Impfung für sich braucht, so soll er sie auch haben. Ich selbst hinterfrage den Wirkstoff und die Wirkung des Medikamentes. Ich habe Angst um meine Existenz. Die Politik und mein Arbeitgeber nehmen mir mein Gehalt weg, wenn ich nicht geimpft bin. Habe ich keine Rechte mehr?

– Anonym

 

24. Juni 2022

Meine Frau, meine Tochter und ich arbeiten in der Pflege. Wir sind dann alle arbeitslos und können unsere siebenköpfige Familie nicht mehr ernähren.

– Timo Wiggermann

 

23. Juni 2022

Die Impfpflicht bedeutet für unseren Kreis, dass die Hausgeburtsversorgung dramatisch abnimmt. Viele der Hausgeburtshebammen sind nicht geimpft und werden ihre Tätigkeit aufgeben müssen.

– Sarah Göbel

 

22. Juni 2022

Ich bin seit über 30 Jahren Krankenschwester, z. T. als Stationsleitung. Wir werden nicht gehört. Seit Jahren warnen wir vor einem eklatanten Pflegenotstand, aber unsere Regierung schaut zu oder weg. 2020 mussten Kolleginnen von mir trotz Corona-Befund (symptomlos) im Krankenhaus arbeiten, wir waren ja alle systemrelevant. Ich möchte in meinem Beruf weiterarbeiten und kranken Menschen auch weiterhin eine Hilfe und Stütze sein, aber das interessiert keinen Politiker.

– Monika Petrick

 

21. Juni 2022

Ich bin seit über 40 Jahren als Psychologische Psychotherapeutin mit Kassenzulassung tätig und arbeite mit komplex traumatisierten und chronisch belasteten Patienten. Für sie wird es schwierig werden, passende und erfahrene Psychotherapeuten zu finden. Ich werde meine Praxis jedenfalls schließen müssen.

– Anonym

 

20. Juni 2022

Ich arbeite seit fünf Jahren in eigener psychotherapeutischer Praxis, habe viele Jahre und viel Geld in Ausbildungen investiert und hart für den Erfolg meiner Praxis gearbeitet. Jetzt komme ich endlich in den Bereich, wo ich davon leben kann und bin direkt gezwungen meine Praxis zu schließen, da ich mich nicht bereit erkläre, mich dem Druck der Politik zu beugen. 

– Anonym

 

19. Juni 2022

Mit der Impfpflicht bin ich entweder meinen Job los, den ich schon 21 Jahre habe und liebe, oder ich muss mich unter Zwang impfen lassen und weiß nicht, was es mit mir und meinem Körper macht. Dieser Druck, der auf mich ausgeübt wird, ist nicht mehr tragbar. Ich liege nachts wach und kann nicht schlafen, weil ich von Zukunftsängsten geplagt werde.

– Anonym

 

18. Juni 2022

Gegen eine Impfung habe ich mich entschieden nachdem ich mithilfe meiner in fünf Jahren Psychologie-Studium erworbenen, wissenschaftlichen Ausbildung anhand aktueller Evidenzen und Statistiken eine sorgfältige Analyse der Wahrscheinlichkeit für eine Corona-Infektion und einen schweren Verlauf gegen Risiken und Nutzen einer Corona-Impfung abgewogen und ins Verhältnis gesetzt habe. Meine evidenzbasierte Entscheidung gegen eine Corona-Impfung führte nun letztlich dazu, dass kurz vor meiner Prüfung für die Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin ein Berufsverbot gegen mich verhängt wurde und ich nach zehnjähriger Ausbildung in mein Berufsleben als Psychotherapeutin unter Androhung von Strafe bei Ausübung meines Berufs starten werde. Damit wird mir zwar meine Existenzgrundlage entzogen. Nicht aber meine Berufung.

– Anonym

 

17. Juni 2022

Ich bin hochgradige Neurodermitikerin, alleinerziehende Mutter und Kita-Leitung in einer integrativen Kita. Ich möchte mich nicht impfen lassen, weil mir das Risiko einer Verstärkung meiner Neurodermitis zu hoch ist. Für mich würde eine Impfpflicht Arbeitslosigkeit bedeuten bis hin zur Auswanderung aus Deutschland.

– Anonym

 

16. Juni 2022

Ich arbeite seit elf Jahren als Logopädin. Da ich mich gegen eine Impfung entschieden habe, ist meine Existenz bedroht. Ich habe viel Geld für die Ausbildung ausgegeben und seitdem nur in diesem Beruf gearbeitet. Ich habe keine zweite Ausbildung und dadurch keine Möglichkeit, einfach mal eben den Job zu wechseln. Ich kann und möchte mich aus diversen Gründen nicht mit diesem Impfstoff impfen lassen. Ich bin absolut verzweifelt und zerbreche mir tagtäglich den Kopf darüber, wie die Zukunft aussehen wird. 

– Nicola Conrad

 

15. Juni 2022

Ich arbeite seit 20 Jahren mit Herzblut in der ambulanten Altenpflege. Dieses gute Gefühl, anderen Menschen einen schönen Lebensabend zu ermöglichen, hat die Rahmenbedingungen wie Feiertagsarbeiten oder den psychischen Stress und einiges mehr wieder wettgemacht. Mir jetzt eine meiner Meinung nach überflüssige Impfung setzen lassen zu müssen, um diesen nicht wertgeschätzten Knochenjob machen zu dürfen, ist eine Frechheit und geht zu weit. Ich habe seit Wochen schlaflose Nächte und Magenschmerzen, weil ich momentan nicht weiter weiß. Man wird genötigt, sich „freiwillig“ impfen zu lassen, weil man sonst all seine Freiheiten verliert. Es ist unfassbar, was die Politik mit uns macht.

– Anonym

 

14. Juni 2022

Ich habe mich zweimal mit AstraZeneca impfen lassen – mit schweren Nebenwirkungen. Eine dritte Impfung kommt für mich nicht mehr in Frage – muss ich deshalb meine Ausbildung zur Ergotherapeutin abbrechen?

– Bettina Greb-Kohlstedt

 

13. Juni 2022

Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis und bin direkt von der Impfpflicht betroffen. Ich will mich aus gesundheitlichen Gründen und Angst vor den unbekannten Langzeitnebenwirkungen nicht impfen lassen. Zurzeit weiß ich leider keinen anderen Weg, als dass ich mich freistellen lassen muss. Ich bin eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern und arbeite sowieso schon „nur“ 20 Stunden die Woche, ein Verdienstausfall wäre wirklich schlimm.

– Wiebke Pohlenz

 

12. Juni 2022

Meine Frau ist Kinderkrankenschwester mit Herz und Leidenschaft. Für sie ist das nicht bloß ein Beruf, sondern auch Berufung den frischgebackenen Muttis zu dienen und zu helfen. Durch die Impfpflicht überlegen wir als Ehepaar ernsthaft, ob sie den Beruf aufgibt. Eine Impfung kommt nicht in Frage. Die Impfstoffe schützen weder zuverlässig vor Ansteckung noch vor Weitergabe des Virus.

– Anonym

 

11. Juni 2022

Wenn die Impfpflicht wirklich durchgesetzt wird, stehen wir in der Praxis vor sehr großen Schwierigkeiten, da wir auch Personal haben, dass sich nicht impfen lassen möchte. Sollen wir jahrelange, treue, professionelle, einfühlsame Mitarbeiterinnen entlassen? Welchen Preis sollen die Menschen noch zahlen für Fehler einer jahrelangen maroden, profitorientierten Gesundheitspolitik, die jetzt auf den Schultern von Nichtgeimpften ausgetragen wird? Das spaltet und polarisiert die Gesellschaft. Das dürfen wir nicht zulassen. Menschenrechte dürfen nicht so eklatant verletzt werden.

– Anonym

 

10. Juni 2022

Ich bin 50 Jahre alt und arbeite in einer endodontologischen Praxis in Bamberg. Ich liebe meinen Beruf, bin mit Herz und Elan dabei. Wir sind eine kleine Praxis mit nur vier Angestellten und einer Chefin. In unserer Praxis bin ich – neben der Assistenz – für die gesamte Organisation zuständig. Mein Beruf erfüllt mich und macht mich glücklich. Mit der Impfpflicht werde ich meinen Job verlieren. Als ungeimpfte Person und in meinem Alter werde ich keinen neuen Job finden. Meine Existenz steht somit auf dem Spiel. Ich bin normalerweise lebensfroh, hoffnungsvoll und optimistisch. Aber jetzt weiß ich nicht, wie ich meinen Kindern (13 und 16 Jahre) Mut machen kann, denn auch in den Schulen müssen sie sich rechtfertigen für ihre Entscheidung gegen eine Covid-Impfung. Sie werden als unsozial und egoistisch hingestellt, Freundschaften gehen kaputt, Klassen sind gespalten, ebenso Familien. Wir werden angefeindet, wenn wir erwähnen, dass wir ungeimpft sind. Wo ist unser Recht auf Meinungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit?

– Susanne Strohmeier

 

9. Juni 2022

Für mich bedeutet die Impfpflicht, dass ich meine Praxis schließen und 16 Mitarbeiter entlassen muss. Unsere Patienten würden unversorgt bleiben. Aktuell gibt es in der Physiotherapie Wartezeiten von mehreren Monaten, in unserer Ergotherapie Abteilung sogar bis zu 12 Monate. Wenn auf diese Weise noch mehr Menschen ihre Praxis schließen müssten, wäre das ein herber Rückschlag für die Versorgung.

– Anonym

 

8. Juni 2022

Ich arbeite als Erzieherin in einer Förderstätte und helfe dort körperlich und geistig beeinträchtigten Erwachsenen ihr Leben zu gestalten. Ich liebe meinen Beruf, den ich schon fast als Berufung bezeichnen möchte. Die Impfpflicht bedeutet, dass ich diese Arbeit schweren Herzens niederlegen muss. 

– Maria Poor

 

7. Juni 2022

Ich bin niedergelassener Psychiater und Psychotherapeut in einer eigenen rein psychotherapeutischen Praxis in Hildesheim. Ich habe meine Arbeit getan, die gerade in diesen verrückten Zeiten für immer mehr Menschen außerordentlich wichtig ist. Und jetzt darf ich arbeitslos werden und meine Patienten, die eine tragfähige Beziehung zu mir als Therapeuten aufgebaut haben, einfach wegschicken. Was für ein Irrsinn!

– Ioannis Gryparis

 

6. Juni 2022

Die Impfpflicht wird bei mir dazu führen, dass ich nach 35 Jahren aktiver, auch begeisterter Pflege von Schwerkranken und Sterbenden meinen Beruf verlassen werde.

– Christine Klingl

 

5. Juni 2022

Seit 35 Jahren arbeite ich als freiberufliche Hebamme. Ich versorge jährlich durchschnittlich 200 Frauen. Eine Impfpflicht ist eine außerordentliche Respektlosigkeit, entspricht einer Entmündigung aller betroffenen Menschen in sozialen und medizinischen Berufen. Für mich entspricht es einem Berufsverbot. Noch mehr Frauen werden nun ohne die ihnen zustehende Hebammenhilfe bleiben!

– Elke Schäl

 

4. Juni 2022

Ich bin 51 Jahre alt und arbeite seit 1989 in der Krankenpflege, seit 25 Jahren auf einer Intensivstation. Neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit arbeitete ich auch in der häuslichen Pflege, im Rehabereich und in der Onkologie. Die Arbeitsverhältnisse waren schon immer schlimm, aber in den letzten 10 Jahren oft nicht zu ertragen. Ich werde wohl arbeitslos. Rücklagen haben wir keine. Natürlich haben wir Existenzsorgen, aber erpressen lassen wir uns nicht. 

– Anonym

 

3. Juni 2022

Ich bin seit 40 Jahren in der Pflege tätig. Und nun verliere ich meine Existenz, meinen Wohnort.  Als gesunde arbeitende Pflegefachkraft. Mit Verlust auf finanzielle Ansprüche durch das Arbeitsamt, wo ich immer meine Beiträge bezahle.  

– Anonym

 

2. Juni 2022

Ich werde meine Praxis für Craniosacral- und Traumatherapie in der bisherigen Form schließen müssen, da ich mich nicht impfen lassen möchte. Ich hätte nicht gedacht, dass ich und so viele Kollegen und Kolleginnen auch aus anderen Heil- und Sozialberufen jemals in diese schreckliche Situation geraten. Ich fühle mich mit einer Impfpflicht missachtet in meiner Menschenwürde. 

– Anonym

 

1. Juni 2022

Wenn man mich unter Missachtung meiner Risiko-Nutzen-Abwägung zu einer Injektion zwingt, werde ich nicht mehr als Hebamme arbeiten.

– Andrea Scheib

 

31. Mai 2022

Als analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin werde ich aufgrund der Impfpflicht meine Arbeit weder in meiner Praxis noch als Angestellte in einem Praxiszentrum weiterführen können. Eine Impfung kommt für mich aus medizinischen und ethischen Gründen keinesfalls in Frage! 

– Gisela Geist

 

30. Mai 2022

Seit über 20 Jahren bin ich in der Pflege tätig. Ambulant, Assistenz für Menschen mit Behinderung, aktuell seit drei Jahren im Pflegeheim. Im September 2020 habe ich die Ausbildung zur Pflegefachfrau begonnen. Wird die Impfpflicht durchgesetzt, ist es vorbei. Ich beende die Ausbildung und gehe aus der Pflege. Für immer. Ich bin zutiefst gekränkt, wie mit uns umgegangen wird.

– Anonym

 

29. Mai 2022

Mit der Durchsetzung der Impfpflicht bin ich meiner gesamten Existenzgrundlage beraubt. Seit über 30 Jahren arbeite ich in der Anästhesie und Intensivpflege. Jetzt ist das alles vorbei und ich stehe auf der Straße, meines Traumberufes enthoben. Ich hatte Anfang 2021 selbst Corona und habe diese Erkrankung, wie viele andere mit mir, gut überstanden. Ich habe medizinische Kenntnisse und mich sehr intensiv mit dieser Erkrankung auseinandergesetzt, ich bin von der Impfung nicht überzeugt. Jeder, der Angst hat, darf gerne geimpft werden. Aber ein Zwang für Menschen, die sich dagegen entschieden haben, empfinde ich als Hohn. Noch dazu für Menschen in der Pflege, die sowieso schon alles geben. Über ihre Grenzen hinaus.

– Anonym

 

28. Mai 2022

Ich bin angestellte Hebamme und arbeite gleichzeitig auch freiberuflich. Mitte Februar werde ich meine Arbeit wegen der Impfpflicht verlieren, da ich mich nicht mit den derzeit zugelassenen Impfstoffen impfen lassen möchte.

– Elisabeth Petau

 

27. Mai 2022

Ich bin 53 Jahre alt und arbeite seit 25 Jahren in einem privaten Pflegeheim in Baden-Württemberg als kaufmännische Angestellte in der Verwaltung. Mit der Impfpflicht verliere ich einen wunderbaren Arbeitsplatz, einen wunderbaren Chef und wunderbare Kollegen und Kolleginnen.

– Kirsten Herkert

 

26. Mai 2022

Bevor ich Mutter von vier Kindern wurde, habe ich 17 Jahre sehr gerne als Arzthelferin in einer Landarztpraxis gearbeitet. Meine Kinder sind jetzt so groß, dass ich wieder arbeiten könnte, aber ohne Impfung ist es mir nicht mehr möglich. Das Schlimmste ist aber, dass meine gerade volljährig gewordene Tochter ihre beruflichen Ziele nicht verwirklichen kann. Sie wollte nach dem Abitur ursprünglich beruflich in der Medizin durchstarten ...

– Dagmar Trede

 

25. Mai 2022

Mit der Impfpflicht werden mein Mann und ich unsere Arbeit verlieren (Therapeut in einer psychiatrischen Klinik, Heilpraktikerin) und die Möglichkeit, unsere gelernten Berufe in Deutschland auszuüben. Wir werden alles verlieren.

– Anonym

 

24. Mai 2022

Ich bin Physiotherapeutin, habe Corona durchlebt und werde jetzt, wenn die Impfpflicht nicht zurückgenommen wird, arbeitslos. Ich liebe meinen Beruf und möchte gerne diese Berufung weiterleben. Aber eben nicht um jeden Preis.

– Anonym

 

23. Mai 2022

Ich bin 55 Jahre alt und examinierte Altenpflegerin. Seit 1990 arbeite ich in der Pflege, erst als ungelernte Kraft im Seniorenheim, 1994 hab ich dann meine dreijährige Ausbildung gemacht. Seit 1997 arbeite ich im ambulanten Pflegedienst. Die Arbeit hat mir immer Freude bereitet, trotz körperlichen Einschränkungen bin ich bis jetzt in diesem Beruf geblieben, weil ich mir gar nichts anderes vorstellen kann. Seit einem Jahr bin ich jedoch müde und ausgebrannt. Ich muss viel Leid sehen. Es dreht sich alles nur noch um das Virus. In betreuten Wohnanlagen dürfen ungeimpfte Bewohner (diese gibt es auch) an gar nichts mehr teilnehmen. Keine Gruppengymnastik, kein gemeinsamer Mittagstisch oder sonstige Veranstaltungen. Ungeimpften Mitarbeitern wird das Leben schwer gemacht, obwohl sie genauso täglich ihr Bestes geben und gesund sind. Es wird sicher einige geben, die ihren Beruf an den Nagel hängen.

– Angelika Rössler

 

22. Mai 2022

Ich (Physiotherapeutin) fühle mich behandelt wie ein Verbrecher und das nur, weil ich mich gegen diese Impfung entschieden habe. In meinem Kopf bin ich schon ausgewandert.

– Rebekka Fechner

 

21. Mai 2022

Ich arbeite in einem Klinikum als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ungeimpft werde ich vermutlich entlassen. Damit endet meine wissenschaftliche Karriere. Zudem werde ich meine Praxis als Kinder- und Jugendlichen- sowie als Erwachsenentherapeutin aufgeben müssen. Für mich stellt sich die Frage: Lasse ich mich mit einem Impfstoff impfen, dem ich nicht vertraue und riskiere dadurch u.U. schwere Nebenwirkungen oder den Tod, oder gehe ich den Weg der völligen materiellen Unsicherheit mit offenem Ausgang? Eine zutiefst schreckliche Situation.

– Anonym

 

20. Mai 2022

Durch die Einführung einer Impfpflicht wird der Pflegeberuf nicht an Attraktivität gewinnen. Ich (Altenpfleger) werde meinen Lebensunterhalt wohl anders bestreiten müssen.

– Thomas Haberl

 

19. Mai 2022

Ich bin Physiotherapeutin und muss mich gegen meinen Willen impfen lassen oder meinen Beruf verlieren. Das ist Psychoterror pur!

– Anonym

 

18. Mai 2022

Mein schwer mehrfachbehinderter Sohn (26 Jahre) verliert durch die Impfpflicht vertraute Betreuer. Warum wird durch so ein Gesetz zerstört, was wir mühsam erobert und aufgebaut haben?

– Anonym

 

17. Mai 2022

Ich bin staatlich examinierte Altenpflegerin, seit 21 Jahren in der Pflege, alleinerziehende Mutter von drei Kindern, wohne in einem nicht fertigen Haus. Die Impfpflicht bedeutet für mich das Ende, da ich mich nicht impfen lassen werde, jedoch mit keinem anderen Job mein Haus und meine Familie versorgen kann. Ich bin auf das Einkommen angewiesen, nur in der Dauernachtschicht habe ich genug Zeit für meine Kinder (14, 8, 3) und kann ihnen ihr Zuhause erhalten.

– Anonym

 

16. Mai 2022

Diese Impfpflicht bedeutet einen schrecklichen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht von Menschen ohne die dafür notwendige Evidenz.

– Kathrin Strewinski

 

15. Mai 2022

Wenn ich mich nicht impfen lasse, muss ich meine Praxis schließen. Ich habe keinen anderen Beruf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Berufsverbot durch die Hintertür verfassungsgemäß ist. Ich traue diesen Impfstoffen nicht, denn wir wissen derzeit nicht, was diese in unserem Organismus auf lange Sicht anrichten, erst recht, wenn ich mich mehrfach und immer wieder impfen lassen muss.

– Margit Adele Volk

 

14. Mai 2022

In meinem Bekanntenkreis gab es inzwischen mehrere Vorfälle nach der zweiten Impfung. Zwei Personen bekamen eine schwere Gürtelrose. Eine andere Bekannte brach nach der 2. Impfung zusammen und ist fast gestorben. Ein weiterer Bekannter starb 2 Tage nach der Impfung. Eine Angehörige, 86, die bis zur Impfung gut alleine leben konnte, brach nach der Impfung zusammen und muss seither gepflegt werden. Eine Bekannte bekam nach der Impfung eine schwere Nebenhöhlenentzündung und hat sich nach sechs Monaten immer noch nicht erholt.  Das sind nur die Fälle, die ich kenne. Wieviel höher muss die Dunkelziffer der Nebenwirkungen sein. Keiner dieser Vorfälle wurde als Impfschaden gemeldet. Wie kann man uns zwingen, uns einen Impfstoff zu spritzen, der nur eine vorläufige Zulassung hat? 

– Anonym

 

13. Mai 2022

Ich persönlich habe mich nach zähem Ringen und Grübeln im Sommer 2x mit BioNTech impfen lassen, die Impfung aber sowohl körperlich wie auch psychisch überhaupt nicht gut vertragen. Ich habe heute noch damit zu tun, meine frühere Gesundheit zurückzuerlangen. Ich werde keine weitere Impfung vornehmen lassen und fürchte dann ebenfalls irgendwann um meine Arbeit, sollte die Gültigkeit dann ablaufen und ich bis dahin nicht infiziert und genesen sein.

– Stefanie J.

 

12. Mai 2022

Seit März letzten Jahres arbeite ich in einem Hospiz. Ich bin seit über 30 Jahren in der Pflege als Krankenschwester tätig und werde jetzt meinen Arbeitsplatz verlieren, weil ich nicht gegen Covid-19 geimpft bin. Man bietet mir einen Aufhebungsvertrag an. Das ist für mich ein Schlag ins Gesicht. Es ist ja ein Berufsverbot. Ich bin die ganzen Jahre mit Liebe und Leidenschaft meinem Beruf nachgegangen.

– Manuela von Hören

 

11. Mai 2022

Ich arbeite seit über 25 Jahren in einer Forschungseinrichtung eines Universitätsklinikums im Verwaltungsbereich. Wir haben keinen Patientenkontakt, und es gab in der ganzen Zeit, seit Beginn der Pandemie, keinen Corona-Ausbruch in unserem Institut, weil die gängigen Hygienemaßnahmen (Abstand und Maske) eingehalten wurden. Ich zähle zu den Leuten, die immer zur Arbeit gekommen sind und keine Ausfallzeiten haben. Loyalität und Zuverlässigkeit werden nun abgeschafft, nur noch der Impfstatus zählt. Ich fasse es nicht, was in diesem Land seit etwa zwei Jahren geschieht.

– Anonym

 

10. Mai 2022

Ich werde mich auch mit einer von der Politik per Gesetz aufgezwungenen Impfpflicht nicht impfen lassen und die möglicherweise dann folgenden rechtlichen Konsequenzen in Kauf nehmen. Das bedeutet für mich dann, meinen Beruf, den ich mit viel Herzblut und Freude ausfülle und auch über die Jahre mit viel finanzieller Eigenleistung ausgebaut und mich als Fachtherapeut intensiv weiterqualifiziert habe, komplett an den Nagel zu hängen. Ich besitze einen LKW-Führerschein aus meiner Bundeswehrzeit, meine Option wäre dann, erstmal als Fahrer mein Brot zu verdienen. Wir hätten damit in der Familie eine erhebliche finanzielle wie auch soziale Einbuße zu tragen und viele Veränderung in allen Bereichen unseres Lebens in Kauf zu nehmen. Doch darin sind wir uns einig, wir lassen uns diese Form der Impfung nicht vom Staat aufzwingen.

– Anonym

 

9. Mai 2022

Meine weitere Berufstätigkeit als Physiotherapeutin hängt an einer politischen, willkürlichen Entscheidung und Fremdverfügung über meinen Körper. Ich soll nun also meine körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung (oder meine Berufstätigkeit) einer rein politischen Entscheidung mit äußerst fragwürdiger Rechtsgrundlage und Nutzen opfern. Dies ist für mich ein unerträglicher Gedanke! 

– Anonym

 

8. Mai 2022

Meinen Job als Sozialarbeiterin habe ich immer mit Überzeugung und Leidenschaft ausgeübt. Ich habe 8 Jahre lang im Sozialdienst eines großen Klinikums in Berlin gearbeitet und viele kranke und oft auch hoffnungslose Menschen im Krankenhaus unterstützt und beraten. Die Lebens- und Leidensgeschichten von Patienten aus Ländern der ganzen Welt ließen mich immer beschämt mein eigenes gesichertes Schicksal in Deutschland erkennen. Zwei Jahre durfte ich als Koordinatorin in einer Kinderschutzambulanz arbeiten. Das war Teamwork mit Polizei, Kripo, Gewaltschutzambulanz, allen sozialen und gesundheitlichen Einrichtungen Berlins. Wir haben so vielen Kindern geholfen, Krisen aufgedeckt und Schutz für sie eingefordert. Der Kampf für die Rechte und die Gesundheit von Kindern hat uns vereint. Leider ist davon nicht mehr viel geblieben. Die Kinder werden nun geschädigt, vom Staate selbst. Sie sind psychisch belastet, isoliert und verzweifelt. Das sonst so notwendige soziale Netz zerrissen. Die ganze Pandemie über und auch schon davor waren wir gut genug, um für zwei zu arbeiten. Jetzt werden wir abgewertet und diskriminiert, vom Dienst suspendiert, wir erhalten Berufsverbot. Dabei ist es die tägliche Aufgabe eines Angestellten im Krankenhaus, für seine Hygiene und die der Patienten zu sorgen, ob mit oder ohne Pandemie. Ich bin nicht mehr stolz auf meine Arbeit, ich schäme mich sogar dafür. Ich werde mich nicht impfen lassen und nicht weiterarbeiten. Es steht schlecht um uns alle in diesem Land.

– Theresia Suckow

 

7. Mai 2022

Ich bin Kinderphysiotherapeutin – mit ganzem Herzen und nicht endender Begeisterung arbeite ich seit über 25 Jahren in diesem Beruf. Daran konnten bis jetzt weder die niedrigen Löhne, noch der immer hektische Arbeitsalltag etwas ändern. Aber nun ist ein Punkt erreicht, der mich in meiner inneren Haltung, in meinem ganzen Menschsein tief trifft: Eine völlig unsinnige und ungerechte Impfpflicht einfach hinzunehmen und damit zu bejahen, ist für mich unvorstellbar. Und so denke ich zum ersten Mal über unbezahlte Beurlaubung, Jobwechsel usw. nach …

– Anonym

 

6. Mai 2022

Ich lehne die Impfung ab, auch wenn dies bedeutet, dass ich meinen Beruf (Physiotherapeutin, Osteopathin, Heilpraktikerin) nicht mehr ausüben darf. Impfungen sind eine freiwillige Entscheidung, die jeder selber treffen muss. Sie dürfen nicht mit Zwang durchgeführt werden, insbesondere nicht, wenn man die Langzeitfolgen noch gar nicht absehen kann. 

– Iris Seibert

 

5. Mai 2022

Eine Impfpflicht bedeutet für mich, dass ich meine Praxis für Ergotherapie mit drei angestellten Ergotherapeutinnen schließen muss. Es gehen über 100 dringend benötigte Therapieplätze vom Kleinkind bis Senior verloren. Mein Mann, ebenso selbstständig im Firmencoaching, hat schon seit 2 Jahren dramatische Einbußen erlitten als Auswirkung der Coronapolitik. Seitdem ernähre ich die Familie. Mit der Impfpflicht können wir Grundsicherung beantragen.

– Anonym

 

4. Mai 2022

Ich habe nichts gegen das Impfen. Ich habe aber etwas dagegen, dass ich nicht frei über meinen eigenen Körper bestimmen darf.

– Susanne Valet

 

3. Mai 2022

Es macht mich fassungslos, dass mir als selbstbestimmte Bürgerin meine Urteilsfähigkeit abgesprochen wird! Viel schlimmer noch: Man wird von heute auf morgen einer Gruppe radikaler Menschen zugeordnet und die eigenen Beweggründe gegen eine Impfung werden nicht angehört. Man hat den Mund zu halten und gefälligst seine Arbeit zu machen. Selber denken ist nicht gestattet und schon gar nicht gewünscht!

– Sonja Edsen

 

2. Mai 2022

Ich bin Diplom-Patholinguistin und habe mich spezialisiert im Bereich der sprachtherapeutischen Behandlung von Schlaganfallpatienten. Nachdem ich zunächst einige Jahre als Therapeutin tätig war, habe ich im Fachbereich Psycholinguistik promoviert. Ich war selbst jahrelang Wissenschaftlerin, aber genau deshalb weiß ich auch, dass es nicht immer nur eine Wahrheit gibt und verschiedene Blickwinkel häufig auch unterschiedliche Interpretationen zulassen. Schockierend finde ich, dass es scheinbar keine Rolle mehr spielt, welchen Gesundheitsstatus ein Mensch wirklich hat, bevor er eine Injektion erhält. Ich habe Autoimmunerkrankungen, die mich schon seit meiner Kindheit mehr oder weniger stark im Leben einschränken. Nach jeder früheren Impfung hatte ich starke Schübe, ohne dass die Impfung genutzt hätte – ich gelte als Impfversagerin. Wer haftet für eine Berufsunfähigkeit, wenn die Covid-Impfung die Krankheit verschlimmert? Wer bezahlt die Ausfallkosten?

– Dr. Franziska Machleb

 

1. Mai 2022

Sollte die beschlossene Impfpflicht durchgesetzt werden, werde ich meine Tätigkeit als Hebamme, die ich über 30 Jahre lang mit Freude und Engagement ausgeübt habe, beenden. 

– Antje Fink

 

30. April 2022

Ich arbeite in einem Klinikum als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ungeimpft werde ich vermutlich entlassen. Damit endet meine wissenschaftliche Karriere. Zudem werde ich meine Praxis als Kinder- und Jugendlichen- sowie als Erwachsenentherapeutin aufgeben müssen. Für mich stellt sich die Frage: lasse ich mich mit einem Impfstoff impfen, dem ich nicht vertraue und riskiere dadurch u.U. schwere Nebenwirkungen oder den Tod, oder gehe ich den Weg der völligen materiellen Unsicherheit mit offenem Ausgang? Eine zutiefst schreckliche Situation.

– Anonym

 

29. April 2022

Ich bin leitender MTA der klinischen Chemie des Klinikums der Universität Regensburg. Für mich konkret bedeutet die Impfpflicht, dass ich meinen geliebten Beruf nach 20 Jahren verlassen muss.

– Sebastian Reichl

 

28. April 2022

Ich bin 58 Jahre, MTRA (Medizinisch-technische Radiologieassistentin) und würde im nächsten Jahr mein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Bis vor 3 Jahren habe ich im Krankenhaus in der Radiologie gearbeitet, seitdem in einer Orthopädischen Gemeinschaftspraxis. Jetzt kommt das Berufsverbot für Ungeimpfte. Ich will an diesem großen Menschenversuch einfach nicht teilnehmen und darf deshalb nicht mehr arbeiten? Meine Chefs sind mehr als zufrieden mit meiner Arbeit und müssen dennoch auf mich verzichten, obwohl wir einen riesigen Personalengpass haben?

– Petra D.

 

27. April 2022

Wenn ich mich nicht impfen lasse, muss ich meine Praxis schließen. Ich habe keinen anderen Beruf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Berufsverbot durch die Hintertür verfassungsgemäß ist. Ich traue diesen Impfstoffen nicht, denn wir wissen derzeit nicht, was diese in unserem Organismus auf lange Sicht anrichten, erst recht, wenn ich mich mehrfach und immer wieder impfen lassen muss.

– Margit Adele Volk

 

26. April 2022

Ich bin ungeimpfter Gesundheits- und Krankenpfleger in einem städtischen Klinikum. Dies ist mein dritter Beruf. Ich habe mit 33 Jahren die Ausbildung begonnen und bin im kommenden Jahr seit 10 Jahren dabei. Ich liebe meinen Beruf. Ich arbeite an Wochenenden und Feiertagen und oft an der körperlichen und psychischen Belastungsgrenze. Aber ich habe gleichzeitig so viele wunderbare Momente mit Patienten und Kollegen. Ich bin der Hauptverdiener unserer Familie und ab 16. März 2022 womöglich freigestellt ohne Entgelt. Aber ich weigere mich, meinen Körper zum Staatseigentum zu erklären. Ich bin kein Pfleger 2. Klasse. Jeder Pfleger der das gerade noch mitmacht gehört zu den letzten die noch da sind. Wer will denn mit diesen Aussichten noch pflegen?

– Stefan A.

 

25. April 2022

Ich bin in Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und derzeit in Elternzeit. Ich bin bereit, alles zu tun, um vulnerable Personen zu schützen, aber ich möchte mir mein Recht auf Unversehrtheit meines Körpers nicht nehmen lassen. Für mich bedeutet die Einführung der Impfpflicht das Aus in diesem Arbeitsbereich. Ich wünsche mir, dass die Freiheit und die individuellen Rechte eines Menschen in diesem Land weiterhin das höchste Gut bleiben.

– Katharina H.

 

24. April 2022

Ich habe meine kardiologische Praxistätigkeit nach 24 Jahren aus Protest gegen die zu diesem Zeitpunkt drohende und jetzt endgültige Impfpflicht und die verschärften G-Regeln im Praxisbetrieb am 1.12.21 niedergelegt. Meine Frau hat nach 32 Jahren ihre logopädische Praxis aus demselben Grund zum 1.1.2022 geschlossen. Es ist für uns unfassbar, dass nach der aktuellen Datenlage, der (früheren) Rechtslage und den bekannten Codices für die Heilberufe derartige staatliche Übergriffe und Gesetze möglich sind. Wir haben jeglichen Glauben an die Politik und eine Rechtsstaatlichkeit verloren.

– Dr. Joachim & Birgit Berthold

 

23. April 2022

Ich arbeite als ZMF in einer Zahnarztpraxis. Der Entschluss der Politik zur Impfpflicht entspricht nicht dem Gleichheitsgesetz und ist nicht akzeptabel. Meine momentane Situation wäre einem Berufsverbot gleichzusetzen, was natürlich auch existenzielle Probleme nach sich ziehen wird. 

– Diana S.

 

22. April 2022

Ich bin seit fast 40 Jahren in der Pflege tätig und ich liebe meinen Beruf trotz all dem Stress! Leider darf ich ihn ab Mitte März nicht mehr ausüben. Ich würde die Impfpflicht verstehen, wenn ich dadurch meine Patienten schützen könnte. Da aber sowohl die Geimpften, wie auch die Ungeimpften gleichermaßen ansteckend sind, werde ich mich zu dieser „Impfung“ nicht zwingen lassen.  

– Anonym

 

21. April 2022

Ich bin seit 15 Jahren Pflegefachkraft und nahezu geschockt über den Beschluss, den die Regierung für März 2022 bekannt gegeben hat. Ich liebe meinen Beruf, den ich aber nun aufgeben muss, da ich mich nicht zur Impfung zwingen lasse. Das ist das Ende, nicht nur für mich, sondern auch für viele andere im Pflegebereich. Wie kann es sein, dass in Deutschland so etwas passiert? Warum hebelt man Grund- und Menschenrechte aus? 

– Anonym

 

20. April 2022

Ich arbeite seit 11 Jahren als Krankenschwester in einer psychosomatischen Klinik. Mir macht meine Arbeit einen riesen Spaß und ich bin genau am richtigen Platz. Ich habe einen tollen Arbeitgeber und arbeite in einem über lange Jahre zusammengewachsenen Team. Letztendlich weiß ich mir keinen Rat. Ich befinde mich in einer mittlerweile fast nicht auszuhaltenden Spannung: Ich will mich nicht impfen lassen, aber auch nicht meinen wertvollen Arbeitsplatz verlieren. Ich habe noch keine Ahnung wie das für mich ausgehen wird. Was ich weiß: Mit mir gibt es unzählige Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich, denen es ähnlich geht. Und davon werden eine beträchtliche Menge den Beruf verlassen. Ich hoffe und bete, dass es eine Wende gibt. 

– Anonym

 

19. April 2022

Ich stehe vor der Entscheidung, entweder zwangsweise die Impfung anzunehmen, damit ich den mir lieb gewordenen Pflegeberuf weiter ausüben kann oder aber die Impfung weiterhin zu verweigern und dann ins gesellschaftliche Abseits geschoben zu werden.

– Stefan von Wachter

 

18. April 2022

Wenn ich mich nicht impfen lasse, muss ich meine Praxis schließen. Ich habe keinen anderen Beruf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein solches Berufsverbot durch die Hintertür verfassungsgemäß ist. Ich traue diesen Impfstoffen nicht, denn wir wissen derzeit nicht, was diese in unserem Organismus auf lange Sicht anrichten. Erst recht, wenn ich mich mehrfach und immer wieder impfen lassen muss.

– Margit Adele Volk

 

17. April 2022

Es gibt für mich (Psychotherapeutin in eigener Kassen-Praxis) keinen Grund, mich als junge und stillende Mutter einem Nebenwirkungsrisiko und wiederkehrenden Boostern aussetzen zu müssen. Dies ist für mich besonders belastend, da ich für zwei kleine Kinder da sein möchte und gleichzeitig den Wegfall des Einkommens nicht ausgleichen kann. Es ist Erpressung auf Kosten der Gesundheit einer jungen Mutter.

– Anonym

 

16. April 2022

Ich bin für Impffreiheit für ALLE. Die Impfpflicht hat mich dazu veranlasst, meinen Beruf (examinierte Altenpflegerin) zu verlassen. Mit 58 Jahren muss ich jetzt noch einmal bei Null anfangen.

– Anonym

 

15. April 2022

Seit vielen Jahren arbeite ich mit viel Herz und Engagement (oft an der physischen und psychischen Belastungsgrenze) in einem Wohnheim unter kirchlicher Trägerschaft für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Hier leben auch Menschen, die völlig gesund zur Welt kamen und durch einen Impfschaden nun ein Leben lang auf Betreuung angewiesen sind. Man verdient wenig in diesem Bereich und es fehlt praktisch immer an Mitarbeitern, sodass bei ohnehin großer Belastung ständig Überstunden absolviert werden müssen. Nun muss ich im März mit einer Kündigung rechnen. Also werde ich nun die mir ans Herz gewachsenen Menschen verlassen müssen, die im Übrigen bereits zu Beginn der Pandemie alle positiv auf Corona getestet wurden. Bei durchweg geringen bis gar keinen Symptomen mussten die Behinderten daraufhin zwei Wochen alleine in ihren Zimmern verbringen. Meine Kollegen und ich wurden in häusliche Quarantäne geschickt, die allerdings eine vom Arbeitgeber angeforderte Ausnahmegenehmigung zum Arbeiten beinhaltete, der wir natürlich Folge geleistet haben.

– Anonym

 

14. April 2022

Für mich hieße die Impfpflicht nach über 30 Jahren in der Pflege 100 % Berufsverbot. Was der Pflegenotstand bisher nicht geschafft hat, würde ein bedingt zugelassenes Präparat schaffen, das ich mir sonst verpflichtend verabreichen lassen müsste. Wenn die Politik es so will, wird sie auf mich in der Pflege verzichten müssen und ich denke, ich bleibe da nicht alleine! Gute Nacht, Deutschland.

– Anonym

 

13. April 2022

Die Impfpflicht ruiniert familiäre Existenzen! Man kann nicht mehr in seinem Wunschberuf arbeiten. Wer von den jungen Leuten hat noch diesen inneren Wunsch, in die Pflege zu gehen? Wir haben seit über 10 Jahren fortschreitenden Personalmangel und nur durch Covid wurde dieser an die Öffentlichkeit getragen. Durch die Impfpflicht wird noch mehr Personal zum Verlassen der Kliniken gezwungen. 

– Anonym

 

12. April 2022

Beruflich droht mir ohne Impfung tatsächlich ein Berufsverbot. Ich arbeite als Sprachtherapeutin in eigener Praxis. Unser Team besteht aus geimpften und ungeimpften Therapeutinnen und Therapeuten. Diejenigen, die gesund aber ungeimpft sind, dürfen noch nicht einmal Teletherapien machen. Ich darf noch nicht einmal meine Praxisführung im Homeoffice erledigen. Das ist reine Willkür und Schikane. Ich kann mich entscheiden zwischen Berufsverbot und Impfzwang.

– Rana Kronaus

 

11. April 2022

Ich bin seit 30 Jahren Krankenschwester (Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivmedizin) und nebenberuflich im Ehrenamt tätig. Ich halte mich gesund, bin selten krank, rauche nicht, trinke nicht, gehe sehr verantwortungsbewusst mit Hygiene um. Seit 11 Jahren wohne ich in meiner eigenen Wohnung und zahle meinen Kredit ab. Nebenbei finanziere ich meiner Tochter das Medizinstudium. Wenn ich meinen Job verliere, kann ich nichts davon mehr finanzieren. Ich habe extreme Existenzängste und kann es nicht fassen, wie mein Leben, das ich nur in helfenden Berufen verbracht habe, plötzlich nichts mehr wert ist. Ich liebe meinen Beruf und habe die letzten knapp zwei Jahre meine ganze Kraft für die Pflege der schwerkranken Menschen gegeben.

– Astrid Gapp

 

10. April 2022

Wer hat das Recht zu sagen, dass der Tod von Corona-Patienten schlimmer sei als von anderen todkranken Patienten? So wird es leider häufig in der Presse suggeriert. Wer hat das Recht zu sagen, dass man nur dann eine gute Krankenschwester sei, wenn man geimpft oder geboostert ist? Wen hat es vorher interessiert, wie die Arbeit auf einer Intensivstation aussieht? Wer soll die Patienten noch versorgen, wenn der Pflegenotstand noch schlimmer wird? Man kann doch nicht erwarten, dass Menschen sich nur aus Angst vor Sanktionen oder der Angst, ihren Job zu verlieren, impfen lassen.

– Maria Jüngst

 

9. April 2022

Für mich als Kinderarzt mit über 30-jähriger Praxistätigkeit bedeutet die Impfpflicht ein Berufsverbot. Und das, wo ich tagtäglich kranke Kinder behandele und mich schon 30 Jahre lang weitaus gefährlicheren Krankheitskeimen ausgesetzt habe.

– Dr. Jochen Welte

 

8. April 2022

Ich bin Pflegefachkraft, habe 2008 mein Examen gemacht. Bei uns in der Einrichtung gab es einen Coronaausbruch. Ich musste miterleben, wie böse dieses Virus in der vulnerabelsten Gruppe um sich greift. Ich stand mit an vorderster Front im Kampf gegen dieses Virus. Leider waren weder Land noch Bund damals in der Lage, zeitig genügend FFP2-Masken, Schutzkittel oder auch nur Handschuhe zu besorgen. Wir arbeiteten lange Zeit mit Stoffmasken, später gab es mal einen kleinen Schwung FFP2-Masken. Diejenigen, die nicht zu den an Covid erkrankten Bewohnern ins Zimmer gingen, wurden angewiesen, die Masken zu Hause zu lüften und wiederzuverwenden (wir hatten nicht genug!), wir mussten mit zu großen Handschuhen arbeiten und Kittel mehrmals tragen (das galt selbst für die Mitarbeiter, die Kontakt zu den Coronakranken hatten). Ich und all meine Kollegen haben unsere Gesundheit aufs Spiel gesetzt, wir mussten doch trotzdem die Menschen versorgen. Es gab sogar die Anweisung, positiv getestet zur Arbeit zu kommen, solange man symptomfrei war. Jetzt, ein gutes Jahr später, sollen plötzlich wir diejenigen sein, die Menschenleben gefährden. Zumindest der kleine Teil von uns, der sich gegen eine Impfung mit einem mRNA-Vakzin entschieden hat. Ich bin keine Coronaleugnerin, sondern lehne die Impfung aus einer Überzeugung ab, die auf wissenschaftlichen Säulen basiert. So, wie die Dinge stehen, heißt es für mich erst mal „Tschüss, Pflegeberuf“. Und noch mal werde ich wohl auch nicht zurückkehren. Sollen doch andere weiter als Fußabtreter fungieren.

– Simone O.

 

7. April 2022

Als Mitarbeiterin im Medizincontrolling einer großen Uniklinik, bin ich von der nun eingeführten Impflicht direkt betroffen, auch wenn ich keinerlei Patientenkontakt habe. Zum ersten Mal bereue ich, im Gesundheitswesen zu arbeiten. Ich trage alle Maßnahmen mit, ohne mich darüber zu beschweren. Diskriminiert fühle ich mich trotzdem. Ich respektiere jeden, der sich für die Impfung entscheidet, aus welchen Gründen auch immer. Aber ich erwarte im Gegenzug das Gleiche und das ist derzeit leider nicht mehr gegeben.

– Anonym

 

6. April 2022

Ich bin Diplom-Psychologin und führe eine psychotherapeutische Privatpraxis. Wenn ich ab März 2022 dazu gezwungen werde, meine Tätigkeit aufzugeben, kann ich einer Vielzahl von Menschen, die sich mir mit oft sehr schwierigen Themen und Lebensgeschichten anvertraut haben, nicht mehr helfen und muss diese mit ihren Anliegen sehr abrupt sich selbst überlassen. Zudem wird mir die Existenzgrundlage geraubt.

– Sibylle Eder

 

5. April 2022

Seit 23 Jahren arbeite ich im Krankenhaus, ich bin durch Hoch und Tief gegangen und jetzt zählt das alles nichts mehr. Nur weil eine Regierung solch gesetzlose Entscheidung trifft. Eine Impfung, die nur bedingt zugelassen ist. Nein, ich werde da nicht mitmachen und hänge den Beruf dann an den Nagel.

– Anonym

 

4. April 2022

Ich bin Osteopathin – 6 Jahre Ausbildung, Heilpraktikerin – 3 Jahre Ausbildung plus 1 Jahr Abendkurs Teilbereich Psychiatrie. Ich bin medizinische Fachangestellte und Gesundheitspädagogin – 2 Jahre Fernstudium, Diplompädagogin Univ. mit Bereich Sportpädagogik usw., Erste Hilfe-Ausbilderin, Erste Hilfe-Ausbildungsmentorin, Kriseninterventionsberaterin im Rettungsdienst, ich habe über 7 Jahre Pflegekräfte aus- und weitergebildet als Dozentin … Vor einem halben Jahr habe ich eine eigene Praxis gegründet und arbeite zusätzlich in einer seit 20 Jahren bestehenden osteopathisch-naturheilkundlichen Praxis mit. Die Patienten sind zufrieden und der Terminkalender ist voll. Im Herbst 2021 hatte ich Corona und bin somit genesen. Jetzt darf ich mir mit dem ganzen beruflichen Weg dennoch bis zum März 2022 überlegen: Impfen mit einem Impfstoff, von dem ich nach all meinen Recherchen noch nicht überzeugt bin und den ich mit Antikörperbildung womöglich gar nicht brauche, oder eine gut laufende Praxis und die Mitarbeit in der Praxis an den Nagel hängen. Ist es wirklich sinnvoll mit einer Teilimpfpflicht derartigen Druck auf zu bauen und Praxen vor die Wahl zu stellen? Impfen oder einen anderen Beruf ergreifen?

– Nicole

 

3. April 2022

Ich bin Diplompädagogin und arbeite im Bereich der ambulanten Eingliederungshilfe mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung. Zusammen mit zwei Kolleginnen haben wir vor mittlerweile 21 Jahren eine private Praxis gegründet. Im Lauf der Woche kommen über 200 Klient*innen zur Förderung zu uns, wir haben aktuell 10 Angestellte. Entgegen meinem Menschenbild muss ich als Chefin meine Mitarbeiterinnen kontrollieren, ob sie einen gerade gültigen Impfschutz/Test nachweisen können, bzw. müsste, wenn dies nicht der Fall ist, sie täglich bei einem Schnelltest kontrollieren. Allein diese Maßnahme ist mir zutiefst zuwider und widerspricht absolut meiner Auffassung als Leitung. Jetzt werde ich per Gesetz gezwungen, Personal (einschließlich der Putzkräfte) von der Arbeit freizustellen, wenn diese nicht den aktuell als ausreichend definierten Impfschutz aufweisen. Qualifizierte Fachkräfte, die langjährig bei uns Beschäftigte sind, müsste ich kündigen. Allein dieser Umstand ist menschenunwürdig und würde kaputt machen, was in langjähriger Arbeit auf hohem Niveau aufgebaut wurde. Mein Vertrauen in die Gesetzgebung ist haltlos erschüttert! Ich habe mein Vertrauen in das staatliche Gesamtsystem verloren. 

– Anonym

 

2. April 2022

Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich in unterschiedlichen sozialen Kontexten, z.B. mit schwer Suchtkranken, Ex-Häftlingen oder mit chronisch psychisch kranken Menschen, zuletzt ca. 10 Jahre in eigener Praxis.  Ich bin kein bockiges, unmündiges Kind, sondern eine erwachsene Person, die für ihr Leben eine bewusste Entscheidung getroffen hat. Ich bin tief getroffen, fühle mich nicht respektiert und zum ersten Mal habe ich Gedanken, diesem Land den Rücken zuzukehren. Das hätte ich niemals für möglich gehalten.

– Katja P.

 

1. April 2022

Ich bin Inhaberin einer Physiotherapeutischen Praxis. Ich selbst und acht meiner neun Angestellten sind ungeimpft und auch nicht gewillt, uns impfen zu lassen. Wir arbeiten seit zwei Jahren ohne einen einzigen Coronafall bei Patienten und Personal. Wir haben ein sehr gut funktionierendes Hygienekonzept. Falls die Impfpflicht durchgesetzt werden würde, müsste ich meine Praxis schließen.

– Katrin H.

 

31. März 2022

Seit 25 Jahren bin ich in eigener Praxis als Zahnarzt tätig. Mein Praxisteam ist weitestgehend ungeimpft, und ich bin es bisher auch. Prinzipiell bin ich kein Impfgegner. Doch möchte ich nicht an der experimentellen Phase der neuen Covid-Impfstoffe teilnehmen. Mit dem neuen Gesetz steht meine berufliche Existenz auf dem Spiel. Sollten sich meine Mitarbeiter gegen die Impfung und für einen Jobwechsel entscheiden, kann meine Praxis dicht machen, denn neues Personal ist nicht zu finden.

– Dr. André Löscher

 

30. März 2022

Ich bin seit 1988 examinierte Krankenschwester, im Dezember 2015 erkrankte ich an einem Hirntumor, hatte aber das große Glück, dass ich an einen Spezialisten geraten war, der es schaffte, mich zu operieren und mir damit das Leben rettete. Ich kämpfte mich zurück ins Leben. Über die Musiktherapie kam ich auf die Idee, diese Ausbildung zu machen, falls ich fit genug werden würde. Das schaffte ich tatsächlich und konnte die Musik-Klangtherapie mit Unterstützung meines Chefarztes in unserer Klinik etablieren. Seit 2020 arbeite ich dort nur noch als Musik-Klangtherapeutin. Die Patienten:innen profitieren sehr davon und sind begeistert. Mein Chefarzt auch. Ich möchte mich nicht impfen lassen, weil ich nicht weiß, was das in meinem Kopf anrichtet. Außerdem bin ich an Morbus Crohn erkrankt und habe noch weitere gesundheitliche Probleme. Jetzt erfuhr ich von einer Kollegin, dass der Krisenstab unseres Krankenhauses beschlossen hat, dass die Ungeimpften alle am dem 15.3.2022 vom Dienst freigestellt werden und das Krankenhaus nicht mehr betreten dürfen. Ich weiß nicht mehr weiter. Aber impfen lassen werde ich mich nicht, meine Angst vor einem erneuten Hirntumor ist zu groß, eher bringe ich mich um.

– Daniela Macaluso

 

29. März 2022

Ich bin im Besitz einiger Qualifikationen im medizinischen Bereich - med. Laborantin, seit 2008 Notfallsanitäterin und nebenberuflich Anästhesieschwester. Dieser von mir gewählte Weg soll nun enden, ohne dass ich mich dafür entschied. Das ist die mit Abstand schlimmste Fremdbestimmung, die ich in meinem Leben erdulden musste. 

– Steffi L.

 

28. März 2022

Meine Lebensgefährtin arbeitet als Ärztin in einer Psychosomatischen Klinik. Sie hat sehr für das Studium gekämpft, arbeitet mit viel Herz und ist für ihre Patienten da. Das soll alles ab März vergebens gewesen sein?

– Michael L.

 

27. März 2022

Als in eigener psychotherapeutischer Praxis niedergelassener Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der für sich persönlich die Impfung bzw. genetische Manipulation gegen Covid aus verschiedenen Gründen ablehnt, wäre eine wie auch immer geartete Impfpflicht mit entsprechend drohenden Strafen für mich eine möglicherweise die Existenz der Praxis gefährdende Maßnahme. Sie macht mir demgemäß natürlich erst einmal immense Angst. Aufgrund des unkalkulierbaren Risikos von Neben- oder unerwünschten Langzeitwirkungen habe ich auch vor der Impfung an sich Angst. Die Kollateralschäden an körperlicher und seelischer Gesundheit in der Bevölkerung werden jetzt und in Zukunft noch viele Jahre lang den Nutzen der Maßnahmen der Regierung übersteigen.

– Dr. Andreas Jost

 

26. März 2022

Ich führe eine heilpädagogische Klasse in Freiburg. Meine sechs Schüler, vier von ihnen im Autismusspektrum erkrankt, machen gerade wunderbare Fortschritte, aber es gibt noch so viel zu tun! Während der Lockdowns haben wir nur einen Tag geschlossen, um uns umzuorganisieren und die ganze Zeit mit Notbetreuung für den größten Teil unserer Schülerschaft gesund und vergnügt überstanden. Wir waren kreativ und haben immer eine Lösung gefunden. Die Kündigungsdrohung empfinde ich als großen Undank und Gleichgültigkeit gegenüber den, die angeblich geschützt werden sollen. Wenn alle im Kollegium, die sich nicht impfen lassen wollen, gehen, kann die Schule schließen und die Eltern und ebenso die Kinder sind in großer Not.  

– Dorothea S.

 

25. März 2022

Ab März 2022 werde ich nach über 30 Jahren wohl nicht mehr als Arzt arbeiten dürfen und werde rasch finanziell ruiniert sein. Meine Frau, ebenfalls Ärztin, wird dann auch nicht mehr arbeiten dürfen. Unser Sohn (23) wird dann keine abgeschlossene Ausbildung haben und wird als "Ungeimpfter" bald nicht mehr studieren können und keinen Beruf mehr erlernen dürfen. Meine Frau hat den Kommunismus erlebt und ist daher besonders alarmiert, aber auch voll Angst und eingeschüchtert. Ich selbst bin völlig verzweifelt, denn ich habe in der HIV-Grundlagenforschung promoviert und mich dann noch viele Jahre mit Virologie befasst, hatte eigene Patente und war auch drei Jahre in einer kleinen Pharmafirma für die Arzneimittelzulassung verantwortlich, bevor ich 2004 wieder ans Patientenbett zurückgekehrt bin. Seit Beginn der "Pandemie" habe ich als CDU-Mitglied versucht, die Partei zur Korrektur ihrer Politik zu bewegen – vergeblich. 

– Anonym

 

24. März 2022

Als niedergelassener ungeimpfter Arzt für Allgemeinmedizin bedeutet eine Impfpflicht für mich die Schließung meiner großen Landarztpraxis. Schon jetzt nehmen die umliegenden Praxen keine Patienten mehr auf!! Ferner fallen damit in meiner Praxis neben dem meinigen sechs weitere Arbeitsplätze weg. Mein Sohn studiert Medizin und würde gerne meine Praxis übernehmen. Ein junger Mensch, der als Landarzt tätig werden möchte, angeblich fehlen ja Interessenten für diese Tätigkeit! Aber vielleicht erübrigt sich dieses Vorhaben sowieso, seine Uni will die 2G-Regelung verlangen …

– Axel S.

 

23. März 2022

Heuer sind es 40 Jahre geworden, dass ich in der Krankenpflege arbeite. Die ersten 20 Jahre auf verschiedenen Stationen im operativen Bereich (Chirurgie, Orthopädie, HNO, Augen), dann wechselte ich nach der Fachweiterbildung für die nächsten 20 Jahre in die Anästhesie. Ich würde auch liebend gerne die kommenden 10 Jahre bis zur Rente in diesem wunderschönen, wenngleich kräftezehrenden Beruf bleiben, aber nicht unter der Bedingung einer Impfpflicht. Ich habe vor 16 Jahren auf eine Hepatitis-Impfung sehr heftig und mit vielen Nebenwirkungen reagiert, das möchte ich nicht noch einmal erleben. Wenn ich mit einer Impfunfähigkeitsbescheinigung nicht weiterarbeiten darf, war‘s das für mich im medizinischen Bereich. Gesundheit ist nicht alles, doch ohne Gesundheit ist alles nichts.

– Michaela M.

 

22. März 2022

Ich habe Philosophie, Kunst und Psychologie studiert und arbeite in der Kinder- und Jugendhilfe. Ich gehöre zu einer Risikogruppe, bin 60+, Asthmatikerin und habe eine weitere chronische Erkrankung. Ich bin bis jetzt nicht geimpft. Für mich ist es auch ein Risiko geimpft zu werden. Meine Kinder sind geimpft und auch meine restliche Familie bis auf eine weitere Person, die sich nicht impfen lassen möchte. Seit zwei Jahren bekomme ich mit, wie Kindern die Luft zum Atmen genommen wird. Die Wartelisten auf einen Therapieplatz sind in den Himmel gestiegen, und schon im letzten Sommer sagte mir eine Kinderkrankenschwester in der Kinder-und Jugendpsychiatrie, so etwas hätten sie noch nicht gehabt: „Es werden immer mehr.“ Wenn ich mich impfen lasse, dann weil ich das für mich so entschieden habe; ich bin eine Bürgerin. Demokratie bedeutet immer Diskurs und niemals Zwang, schon gar nicht auf dem Gebiet der körperlichen Unversehrtheit. 

– Simone M.

 

21. März 2022

Ich arbeite seit fast 30 Jahren als Krankenschwester auf der Kinderonkologie. Ich bin keine Covid-Leugnerin, aber ich habe mehr Angst vor Impfnebenwirkungen als vor dem Virus. Was stellt der Impfstoff in meinem Immunsystem an? Triggert er meine Autoimmunerkrankung erneut? Nach meinen beiden letzten Impfungen 2017 und 2019 hatte ich Schübe in Fußgelenken und den Händen. Ich übernehme die Verantwortung für mich und meine Gesundheit. Das einzige, was an mir ansteckend ist, ist meine gute Laune, meine Liebe zum Menschen und meine Herzlichkeit. Damit begegne ich auch all denen, die sich berufen fühlen, mich zum Impfen zu überzeugen. 

– Beate S.

 

20. März 2022

Ich arbeite als Krankenpfleger seit über 30 Jahren in einem der größten Krankenhäuser Deutschlands in Vollzeit. Nach all den Jahrzehnten habe ich im Austausch meiner Kolleginnen und Kollegen ein aktuelles und realistisches Bild der derzeitigen Lage. Wir wissen nicht, wie viele Pflegekräfte aus dem Beruf gehen müssen, wenn sie sich nicht impfen lassen. Wir wissen nicht, wie viele Pflegekräfte sich nicht wieder impfen lassen und somit auch ihren Beruf verlieren. Wir wissen nicht, wie viele Pflegekräfte ihre Arbeitsleistung künftig noch diesem System zu Verfügung stellen werden. Was wir aber wissen, ist, dass wir nicht wiederkommen, wenn wir einmal aus dem Beruf ausgestiegen sind! Die fehlende Wertschätzung wie auch der unprofessionelle Umgang und die katastrophalen Arbeitsbedingungen lassen keinen anderen Schluss zu. Für uns Pflegekräfte ist eine berufsbezogene Impfpflicht ein Schlag ins Gesicht.

– Anonym

 

19. März 2022

In unserem Bereich der Ergotherapie ist es schwer, gute Mitarbeiter zu finden. Durch die aktuelle Situation wären wir gezwungen, auf unsere zuverlässigen Bürokräfte (sie haben keinerlei direkten Kontakt zu Patienten!) und auch eine Ergotherapeutin zu verzichten. Dies würde für die betroffenen Kolleg:innen Arbeitsplatzverlust bzw. Berufsverbot bedeuten. Es ist wahrscheinlich, dass ein Standort unserer zwei Praxen geschlossen werden muss. Die Warteliste ist lang. Die Sorge, durch die Zwangsimpfung Schäden zu erleiden, ist berechtigt. Wir sehen dies täglich in unseren Praxen und im privaten Umfeld. 

– Michaela M.

 

18. März 2022

Ich bin Medizinische Fachangestellte und das mit Leidenschaft und Liebe, obwohl wir null wertgeschätzt werden und ich zum Teil Diskriminierung am eigenen Leib erfahre, weil ich nicht geimpft bin und ich es auch nicht will. Ich habe eine Angststörung mit Panikattacken mit Therapie überwunden und es ging mit gut – bis jetzt!! Die ganzen Umstände und der drohende Verlust meines Jobs, wenn ich nicht geimpft bin, machen mich fertig und traurig. Es geht mir seit Wochen wieder schlecht.

– Catharina S.

 

17. März 2022

Mit 38 Jahren hatte ich mich im Oktober 2019 für eine Umschulung/Weiterbildung zur Arbeitstherapeutin/Arbeitserzieherin entschieden, ohne zu ahnen, dass Corona kommen würde. Ich habe 2 Jahre die Schulbank gedrückt, 2 Jahre an der Existenzgrenze gelebt, meine 11-jährige Ehe ging in die Brüche. Ich zog mit meinem kleinen Hund von einer 100qm-Wohnung in eine 38qm-Einliegerwohnung und hatte währenddessen noch einen Minijob von 8 Stunden in der Woche. Ich habe gekämpft, Abstriche gemacht, Homeschooling ertragen – für diesen tollen Beruf. Seit Oktober 2021 arbeite ich in der Psychiatrie für Forensik und Menschen mit psychischen Erkrankungen, um dort mein Anerkennungsjahr zu machen. Auch jetzt habe ich noch finanzielle Einbußen, da ich eine Art "Lehrlingsgehalt" (die Hälfte des eigentlichen Verdienstes) bekomme. Diese ganzen Hürden habe ich gemeistert, um nun zu erfahren, dass alles vergebens war, wenn ich mich nicht impfen lasse. Jetzt stehe ich im Zwiespalt: Ich will weder meinen tollen Beruf (meine Berufung) noch meine Gesundheit noch meine Selbstbestimmung verlieren.

– Tina R.

 

16. März 2022

Ich bin seit 26 Jahren Physiotherapeutin, habe zwei Kinder alleine groß gezogen, war die ganze Zeit auch während der Pandemie für meine Patienten und Patientinnen jeden Tag da. Eine Impfpflicht bedeutet für mich, den Job zu verlieren und nicht nur wie bisher sozial gesellschaftlich isoliert zu sein und öffentlich diffamiert zu werden, sondern auch, daran gehindert zu werden, meinem Beruf nachzugehen, meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Man nimmt mir die Existenz.

– Jana Kirsch

 

15. März 2022

Wir sind ein Team von 22 Hebammen und begleiten ca. 1800 Geburten im Jahr. Acht unserer Hebammen möchten keine Impfung. Im ärgsten Falle würde das für uns Kündigung bedeuten. Das entzieht uns nicht nur unsere Existenzgrundlage und unseren geliebten Beruf, sondern das bedeutet gleichzeitig, dass die Geburtshilfe am Standort gefährdet ist bzw. teilweise nicht mehr stattfinden kann! Die meisten von uns sind schon seit über zwanzig Jahren mit unserer Klinik verbunden und möchten gar nicht gehen. So aber werden wir vor eine unmögliche Entscheidung gestellt.

– Conny E.

 

14. März 2022

Ich bin gelernte Operationstechnische Assistentin und arbeite seit fast 12 Jahren im Zentral-Op in einer Klinik. Ich liebe meinen Beruf, und es bricht mir das Herz, ihn ab März an den Nagel zu hängen, weil ich ihn ungeimpft nicht mehr ausüben darf. Ich bediene sechs Fachabteilungen in unserem Op und bin als Praxisanleiterin für unsere Azubis zuständig und bilde sie aus. Mit der Impflicht wird weiteres Personal fehlen im Op. Das heißt, weitere Op-Säle müssen geschlossen werden, weitere Operationen, die wichtig sind für die Patienten, werden abgesagt, verschoben und erfolgen zu spät.

– Stefanie H.

 

13. März 2022

Ich arbeite in einer Klinik. Auf meiner Station sind 14 Pflegekräfte mit unterschiedlichem Arbeitsumfang. Wir lieben unseren Beruf, wir möchten uns gerne weiterhin um die Patienten kümmern, ohne ausgegrenzt zu werden.  Gestern habe ich meiner Pflegedienstleitung mitgeteilt, dass ich mich nicht impfen lassen werde. Es fielen unter anderem Sätze wie „Sie werden dann als Gesundheits- und Krankenpflegerin gesperrt und können dann nie wieder in Ihrem Beruf arbeiten“ oder „überlegen Sie sich das gut, wenn dann die allgemeine Impfpflicht kommt, müssen Sie sich impfen lassen und stehen dann zusätzlich ohne Arbeite da“. Ich bin fast nie krank, springe immer ein, wenn es nötig ist und bin in diesem Jahr 20 Jahre bei meinem Arbeitgeber.  

– Anonym

 

12. März 2022

Ich bin Psychologische Psychotherapeutin und arbeite seit 18 Jahren in der Neurologie einer Akutklinik. Ich bin im März mit dem AstraZeneca Impfstoff geimpft worden und habe sei der Impfung gesundheitliche Probleme. Ich möchte keine weitere COVID-Impfung, bin aber von meinem Vorgesetzten mit seinem Bedauern darüber informiert worden, dass ich Mitte März ohne Bezüge suspendiert werde, sollte ich bis dahin nicht weiter geimpft sein oder eine Impfbefreiungsbescheinigung beigebracht haben. Weitere nicht geimpfte Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Bereichen der Klinik haben wegen dieses Drucks Existenzängste und Schlafstörungen. 

– Anonym

 

11. März 2022

Ich bin seit 1986 in "meinem" Krankenhaus als Kinderkrankenschwester tätig. Durch diese 35 Jahre auf der Kinderstation habe ich mein Immunsystem gestählt und lasse das durch eine Impfung nicht zerstören. Ich war in dieser langen Zeit so gut wie nie krank, habe durchweg in drei Schichten gearbeitet, bin immer eingesprungen, habe das gerne für meine Patienten gemacht und meine Familie immer hintenangestellt. Es zerreißt mir gerade das Herz. Ich habe ständig Tränen in den Augen, wenn ich an die Zukunft denke. Eigentlich habe ich erwartet, dass sich inzwischen auch die Klinikleitungen wehren, denn sie laufen ja sehenden Auges in die Katastrophe. Wenn wir es nicht schaffen umzukehren, möchte ich in dieser Gesellschaft nicht mehr leben. 

– Annette R.

 

10. März 2022

Ich bin seit 25 Jahren im Rettungsdienst tätig, habe bisher sehr vielen Menschen geholfen und mache meinen Beruf sehr gerne. Seit Beginn der Impfungen erlebe ich im Rettungsdienst einen Anstieg von Herzerkrankungen, Krampfanfällen und leider auch das vermehrte plötzliche Versterben vorher völlig gesunder Menschen. Ich habe mich ausreichend mit den Informationen zu den verschiedenen Impfstoffen beschäftigt und lehne eine Impfung für mich persönlich entschieden ab. Mit Einführung der Impfpflicht für medizinisches Personal stehe ich allerdings nun vor einer schweren Entscheidung. Verlust der Arbeit, Existenzangst oder doch impfen?

– Stephan Bauer

 

9. März 2022

Ich bin Jahrgang 1974, Hebamme seit 1998, seitdem durchgehend tätig in der klinischen Geburtshilfe. Die Impfpflicht ist für mich, besonders mit meiner Aufgabe im Ausbildungsbereich ethisch kaum auszuhalten. Alles was ich meinen Studentinnen im Umgang mit den werdenden Müttern und Vätern beibringe, gilt nicht für uns selbst. Die Grenzen unseres Körpers werden nicht respektiert. Unsere Fähigkeit, uns über medizinische Maßnahmen zu informieren und eine Entscheidung für uns zu treffen, wird uns abgesprochen. Persönlich haben wir unser Kind aus der Kommunionvorbereitung genommen, da wir die Kirche zu Weihnachten nicht betreten dürfen. Ich darf Weihnachten unter 3G Schichtdienst machen, aber wegen 2G nicht mit meiner Familie feiern und auf Grund des Personalmangels gerne noch an Silvester einspringen.

– Heike Römer

 

8. März 2022

Ich bin psychologische Psychotherapeutin und betreue mit Leidenschaft ungefähr 22 KlientInnen. Darunter sind fünf, die immer wieder mit suizidalen Krisen kämpfen. Wir haben es bisher ohne Verluste durch diese schwierige Phase geschafft. Eine Impfpflicht verstößt gegen meine therapeutischen Prinzipien. Es dauert Jahre, Menschen zu heilen, die gegen ihren Willen Eingriffe – welcher Art auch immer – an ihrem Körper erlebt haben. Ich kann und möchte dieses Gesetz nicht unterstützen. Selbstbestimmung und die Unantastbarkeit des Körpers sind für mich zentrale Werte, die es zu schützen gilt. Insbesondere da die gefährdeten Gruppen durch die vorhandenen Impfstoffe und die Sicherheitsvorkehrungen in der Praxis sehr gut geschützt sind. Wir hatten bisher keinen einzigen Coronafall in unserer Praxis.

– Anonym

 

7. März 2022

Ich sehe mich gezwungen, meine Tätigkeit als Fachkraft für Gesundheits- und Krankenpflege auf der Intensivstation niederzulegen bzw. zu kündigen. Ich übe meinen Beruf seit 35 Jahren aus, 32 Jahre davon auf einer Intensivstation. Ich habe keine Ahnung, wie es finanziell weitergehen soll. Nur eines ist sicher: Erpressen lasse ich mich nicht!!!!

– Doris B.

 

6. März 2022

Ich bin 62 Jahre alt und Physiotherapeutin. Wenn ich mich nicht impfen lasse, bin ich ab 15.3.22 arbeitslos und bekomme für drei Monate kein Arbeitslosengeld, weil ich das Ausscheiden selbst verschuldet habe. Es wird schwierig sein, in meinem Alter eine andere Anstellung zu finden.

– Jutta Haupt

 

5. März 2022

Für mich ist die Impfung nicht die Lösung des Problems. Ich bin im Moment in Elternzeit und baue mir gerade ein passives Einkommen auf, um unabhängig zu sein. Dass ich im Moment mit meinen Kindern weder in die Bücherei, noch ins Schwimmbad darf, macht mich unendlich traurig. Von Urlaub machen, essen gehen oder Skifahren mal ganz zu schweigen. Ich kann jetzt nicht mal mehr in Ruhe in einem Café stillen in dieser kalten Jahreszeit. Kann mit meiner Tochter keine Bücher ausleihen und nicht die ersten Schwimmübungen machen. Und das alles nach monatelangem Lockdown. Ihre Freundin darf das alles, deren Mama ist geimpft.

– Annika

 

4. März 2022

Als Leitung einer Kinderpsychiatrischen Klinik ist es besonders wichtig, Werte vorzuleben und eine Atmosphäre zu prägen, die gekennzeichnet ist durch Respekt, Vertrauen und Gewaltfreiheit. Die Bedürfnisse und Perspektiven für Kinder sind den Schutzmaßnahmen schon viel zu lange zum Opfer gefallen. Es muss endlich eine Binnendifferenzierung geben. Nicht alle Maßnahmen sind für alle Menschen mit demselben Risiko-Nutzen-Verhältnis verbunden. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass keine Impfpflicht kommt. Nicht für Pflegeberufe, nicht für Kinder und vor allem nicht mit so einem risikobehafteten und ineffizienten Impfstoff.

– Anna V.

 

3. März 2022

In der 3. und jetzigen Welle leite ich die Corona- Station und habe somit auch viel Kontakt mit der Krankheit. Bisher habe ich mich nicht infiziert. Ich bin ziemlich sauer auf viele geimpfte und geboosterte Kollegen, die ständig krank sind, für die ich einspringen muss. Täglich bekomme ich Krankmeldungen und als Leitung, die niemanden mehr hat, springe ich selbst ständig ein. Vor ein paar Tagen habe ich mitten im Dienst eine vorbildlich geboosterte, sonst gesunde Kollegin mit reanimiert, die mit Hirnblutung jetzt tracheotomiert ist. Eine weitere Kollegin hat seit der zweiten Impfung neurologische Ausfälle, wegen derer sie heute in die Klinik eingeliefert werden musste.

– Kerstin Hollstein

 

2. März 2022

Ich bin Altenpflegerin und Stationsleitung in einem Pflegeheim, dort bin ich seit Beginn meines Berufslebens 2003 tätig. Immer standen für mich die Bewohner und auch Mitarbeiter an erster Stelle, was jahrelange Kämpfe mit der Einrichtungsleitung und Pflegedienstleitung mit sich brachte. Seit Monaten sehe ich wie Familienmitglieder mit Nebenwirkungen der Impfung kämpfen, meine Krebskranke Mutter will sich seit der zweiten Impfung gar nicht mehr erholen. Privat bin ich Mutter von zwei kleinen Kindern (2 Jahre und 4 Monate) und deswegen momentan in Elternzeit bis Sommer. Ich werde nicht in diesen Beruf zurückkehren, wenn es bei der Impfpflicht mit diesen in meinen Augen sinnlosen Impfstoffen bleibt. Diese ganze Situation hat für mich privat zur Folge, dass ich langsam wieder in Depressionen abrutsche. Und beruflich denke ich, dass diese Impfpflicht die Pflege lahmlegen wird! 

– Anonym

 

1. März 2022

Ich bin seit 40 Jahren Krankenschwester und hätte bis zum offiziellen Renteneintritt noch 10 Jahre zu arbeiten. Ich habe meine Arbeit immer gerne gemacht, allen Widrigkeiten zum Trotz. Doch mit der angekündigten Impfpflicht werde ich voraussichtlich meine Tätigkeit in der Notaufnahme beenden müssen, auch wenn's schwerfällt.

– Ulrike Kerler

 

28. Februar 2022

Für mich bedeutet die Impfpflicht eine extrem schwere Entscheidung zwischen dem Aufgeben meiner wirklich geliebten Tätigkeit als Kinderärztin, der tagtäglichen beglückenden Begegnung Kindern und ihren Eltern und auf der anderen Seite dem Aufgeben meiner eigenen Integrität bezüglich meiner Gesundheit und Einstellung zur Gesundheit. Kann das richtig sein? 

– Dr. Katrin P.

 

27. Februar 2022

Ich arbeite als Psychologin an einer Klinik. Meinem Auftrag zufolge unterstütze ich unsere Klienten dabei, mehr in ihre Autonomie zu kommen, Stress abzubauen, Selbstbestimmtheit und Vertrauen in sich und ihrer Umwelt zu erleben und schließlich sich selbst treu zu bleiben. Wie können Menschen gesunden, wenn sie Verrat an sich selbst ausüben müssen? Wie soll ich mit dem angeordnetem Zwang meine Arbeit machen? 

– Mona K.

 

26. Februar 2022

Ich bin seit 33 Jahren Hebamme, seit 21 Jahren arbeite ich ganz freiberuflich, betreue Schwangere, Wöchnerinnen und ihre Familien in ihrer häuslichen Umgebung. Seit die Impfpflicht im Gespräch ist, überlege ich, eine längere Arbeitspause einzulegen, wenn nicht sogar ganz aus diesem geliebten Beruf auszusteigen. Dieser gravierende Schritt tut mir sehr leid, auch für all die Frauen, denen ich schon Betreuung zugesagt habe. Wir sind ja schon lange viel zu wenige und werden dringend gebraucht. Aber meine eigene Gesundheit steht nicht zur Disposition.

– Christina Z.

 

25. Februar 2022

Für mich bedeutet die Impfpflicht, dass ich ab dem 16.3.2022 arbeitslos, ohne Einkommen und ohne Arbeitslosenhilfe sein werde, da selbstständig (Heilpraktikerin). Ich hatte schon Gedanken an Selbstmord und Auswanderung …

– Deborah M.

 

24. Februar 2022

Ich bin gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie gelernte Physiotherapeutin. Ab 15.3.22 kann ich keinen meiner beiden gelernten Berufe mehr ausüben. Ich liebe meinen Job. Meine Existenz steht auf dem Spiel, ebenso die Zukunft meiner Kinder. Ich habe das Gefühl, nicht mehr als Mensch wahrgenommen zu werden, sondern nur noch als Objekt, dass sein Job macht. Es ist so kalt zwischen den Kollegen geworden. Wir sind 5 Mitarbeiter, die impffrei sind. Davon werden vier sicher durchhalten. Wir haben uns auch schon arbeitssuchend gemeldet. 

– Hanna Schmidt

 

23. Februar 2022

Ich (62) arbeite als Erzieherin im Kindergarten und bin 62 Jahre alt und hatte mich für die Impfung entschieden. Nach der zweiten Impfung mit BionTech hatte ich massive Nebenwirkungen, unter anderem eine Perimyokarditis mit Perikarderguss, die als „Impfbegleitreaktion“ diagnostiziert wurde. Es war eine überschießende Immunreaktion … Ich war sechs Wochen krankgeschrieben und konnte nur stufenweise wieder in meine Arbeit einsteigen. Der Kardiologe diagnostizierte bei einer Kontrolluntersuchung nach vier Wochen eine Herzinsuffizienz 1. Grades. Ich hatte davor nie was am Herzen! In unserem Kindergarten würden mindestens zwei Erzieherinnen aufhören, wenn es eine Impfpflicht geben wird, wir haben jetzt schon Erziehermangel und arbeiten am Limit.

– Rosa R.

 

22. Februar 2022

Ich bin seit 38 Jahren in der Medizin tätig und habe niemals solch eine unverantwortliche Vorgehensweise erlebt. Ich liebe meine Berufung, denn mir liegt die Gesundheit der Menschen am Herzen. Leider darf ich das nicht mehr ausführen ab März 22. Aber erpressen lasse ich mich nicht. Wieder eine Existenz zerstört.

– Sabine Hacker

 

21. Februar 2022

Ich habe vor mehr als 15 Jahren als Ergotherapeutin in einer psychiatrischen Klinik in Norddeutschland meine berufliche Laufbahn begonnen. Im Laufe der Jahre habe ich viele Weiterbildungen gemacht. Ich bin Kunsttherapeutin geworden, habe mich im Bereich Trauma und Essstörungen spezialisiert und arbeite nun schon seit 9 Jahren in der Psychosomatik. Ich helfe anderen Menschen dabei, ihre schwersten Lebenskrisen zu bewältigen, bin für sie da, wenn sie weder ein noch aus wissen, blicke tief mit ihnen in ihre Vergangenheit, gebe ihnen Halt in der Gegenwart und helfe ihnen, ihre Zukunft zu erträumen. Diese Menschen können bei mir ihre verlorengegangenen Fähigkeiten neu entdecken und beim Musizieren oder Malen ganz neue Fähigkeiten entdecken. Bei mir dürfen diese Menschen lernen, dass sie so, wie sie sind vollkommen richtig sind. Mit allen Ecken und Kanten. Doch seit geraumer Zeit gibt es eine Gruppe von Menschen, für die ich plötzlich unsolidarisch bin. Allein aus dem Grund, dass ich Angst davor habe, mir eine Substanz spritzen zu lassen, deren Wirkung ich nur ansatzweise nachvollziehen kann und von deren Risiken ich in den letzten Monaten so viel gehört habe, dass es mich fassungslos macht, dass sich ein großer Teil der Menschen um mich herum wieder und wieder diese Substanz spritzen lässt. Mir wird der Nutzen nicht klar, wo ich doch auch als geimpfter Mensch andere anstecken kann und ich selbst lieber eine Infektion durchmachen würde um natürliche Immunität gegen Corona zu erlangen. Aber ich darf nun wohl nicht mehr über meinen eigenen Körper bestimmen.

– Daniela W.

 

20. Februar 2022

Ich mache gerade die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin und falle daher unter die berufsbezogene Impfpflicht. Ich arbeite Teilzeit und habe pro Woche (keinen körpernahen!) Kontakt zu 6 Patienten, das sind sicher deutlich weniger Kontakte als andere Menschen im Arbeitsleben haben. Den Rest der Zeit betreue ich meinen fast einjährigen Sohn, den ich noch häufig stille. Das Stillen ist einer der Gründe, weshalb ich nicht geimpft bin. Heute habe ich diesbezüglich mit meiner Frauenarztpraxis telefoniert und die Auskunft erhalten, es gebe noch keine einzige Studie dazu, ob eine Impfung der Mutter dem Stillkind schaden könnte. Mir wurde geraten, entweder den Beruf aufzugeben, oder vorsichtshalber abzustillen. Beides ist keine Option für mich, deshalb bin ich einem riesigen Dilemma und fühle mich vollkommen hilflos und machtlos. Es ist eine Sache, wenn man Erwachsene zwingt, sich diesem neuen Impfstoff auszusetzen, aber noch viel schlimmer ist es, wenn dadurch auch noch ein unschuldiges, kleines Wesen potenziell gefährdet wird.

– Anonym

 

19. Februar 2022

Diese Impfpflicht kommt für mich einer Vergewaltigung gleich. Ich habe 14 Jahre lang Missbrauch erlebt. Ich weiß, was es bedeutet, zu etwas gezwungen zu werden. Ich möchte es nie mehr erleben.

– Ines R.

 

18. Februar 2022

Ich werde durch die Impfpflicht meinen Job (Physiotherapeut) und eine wichtige Lebensgrundlage verlieren und möglicherweise in Hartz 4 oder Obdachlosigkeit abrutschen.   

– Matthias-Benedikt Krause 

 

17. Februar 2022

Wer fragt nach dem Jungen, der knapp dem Tode entrann, wer fragt nach dem Frühchen, das morgens dank mir sein Leben begann, wer fragt nach dem Reanimierten, der nun seit langem noch lebt, wer fragt nach dem Toten, dem ich in letzter Stunde die Hand gehalten – und nun bin ich gefährlich????? Nur weil ich auch Angst habe und Zusammenhänge nicht erkennen kann, und weil ich das System besser kenne als viele andere, und weil ich genug habe vom Klatschen vom Balkon und aufmunternden Worten. Immer knapp an der Armut vorbei, in allen Schichten, auch wenn andere die Freizeit genossen, dann war ich dabei und die Kinder allein zu Hause, und nun bin ich nicht mehr solidarisch. Das Maß ist voll. Dann schmeißt mich auf den Müll, ich habe meine Schuldigkeit getan, Herr Scholz, Herr Lauterbach – Ihre Politik ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die dieses Land am Leben halten. 

– Annett Z.

 

16. Februar 2022

Ich habe viel mehr Sorge, dass bei mir die sogenannte Impfung irreversible Veränderungen in meinem Immunsystem und Körper verursacht als Angst vor einer Corona-Erkrankung. Ich empfinde die jetzigen Maßnahmen als unerträgliche Drangsalierung, wie ich sie mir bisher nur in einem totalitären Staat vorstellen konnte.

Ich bin mein Leben lang ein rechtschaffener, verantwortungsbewusster, sozial und ökologisch engagierter Mensch und werde nun plötzlich kriminalisiert. Ich habe in einem SBBZ für geistige Entwicklung (früher hieß das „Sonderschule für geistig Behinderte“) in einer absoluten Krisensituation die Geschäftsführung übernommen. Ob ich damit von der Impfpflicht direkt betroffen bin, kann ich dem Wortlaut des Gesetzes nicht entnehmen. Sollte es aber so sein, müsste ich diese Aufgabe abgeben und die Schule wäre in einer akuten Krise ohne wirtschaftliche und organisatorische Leitung. Mir selbst würde das Herz bluten, sie sich selbst zu überlassen, aber ich werde mich deswegen nicht impfen lassen.

– Klaus Peinelt-Jordan

 

15. Februar 2022

Ich bin Erzieherin in einer Kindertagesstätte in Thüringen, wir sind 20 Kolleginnen, davon 9 ungeimpft, die es auch gern bleiben wollen. Seit Monaten wird uns das Leben schwer gemacht, die Spaltung in der Gesellschaft überträgt sich 1:1 in den Kollegenkreis. Das Klima ist gedrückt, das Thema täglich gegenwärtig. Schätzungsweise werden mindestens 6 Kolleginnen ihren Job nicht weiter ausführen können, d. h. sich auf keinem Fall dem Druck beugen. Zukunftsängste, finanzielle Ängste, teilw. depressive Verstimmungen, Unmotiviertheit, Angst vor Arbeitslosigkeit oder Sorge, sich einen Job suchen zu müssen, der einem nicht liegt – ungelernt, seinen Job im öffentlichen Dienst aufgeben müssen, den man jahrelang gut und gern gemacht hat. Die Kinder zurücklassen, die dir als enge Bezugsperson vertrauen, dich mögen – das bricht einem das Herz. Die Katastrophe ist vorprogrammiert. Und das nur, weil wir die Risiken für unsere Entscheidungen selbst abwägen möchten, weil wir immer noch an einen Rechtsstaat mit gültigem Grundgesetz glauben wollen. Die Impfpflicht wäre für mich eine Maßnahme, die mein Bild von Würde, Gerechtigkeit, Verhältnismäßigkeit, Freiheit und Demokratie komplett zerstören würde. Was ist nur aus diesem Land geworden?

– Daniela S.