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Meningokokken: Unterschiedliche Impf-Empfehlungen von STIKO und WHO

Etwa jeder zehnte Mensch ist Träger von Meningokokken und nur selten kommt es zu ernsten Erkrankungen wie Meningitis oder Sepsis. Wie hoch ist die Inzidenz in Deutschland und wie effektiv sind die Impfungen? Inwiefern sind die Impf-Empfehlungen von STIKO und WHO inkongruent? Der neue ÄFI-Fachbeitrag klärt auf.

Zwar ist die Inzidenz an Infektionen mit Meningokokken in Deutschland seit fast 20 Jahren rückläufig. Aber vor allem Meningitis und Sepsis sind gefürchtete Erkrankungen nach einer Ansteckung mit einem der Meningokokken-Erreger: Von 2013-2016 starben hierzulande etwa 8 % der Erkrankten. Die größte Rolle spielt dabei die Serogruppe B.

Antibiotika sind eine entscheidende Säule der Meningokokken-Behandlung. Wie jedoch kommt es zu einer Ansteckung und wie sieht es um die Ansteckungsgefahr für Kontaktpersonen aus? Wie effektiv sind die in Deutschland zugelassenen Impfungen, um sich vor einer Ansteckung zu schützen? Warum empfiehlt die STIKO allen Kleinkindern eine Meningokokken-Impfung gegen Serogruppe C, aber nicht gegen Serogruppe B – während Deutschland laut WHO überhaupt kein allgemeines Impfprogramm brauchte?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen sowie weiterführende Literaturhinweise liefert der neue Fachbeitrag zu Meningokokken. Die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI) setzen damit ihre Reihe der Fachbeiträge zu Impfungen fort.

Weitere Fachbeiträge sind zu folgenden Erkrankungen verfügbar: Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Gürtelrose und Humane Papillomviren (HPV).

Weitere Informationen:

Meningokokken-Fachbeitrag

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