Um die Diagnostik zu erleichtern und Therapien daraus abzuleiten, stellen die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) nun ein Arbeitspapier zur Verfügung. Verfasst wurde es von Dr. med. Erich Freisleben und Dr. med. Anne-Kathrin Brüggemann und versteht sich als evidenzbasierte Informationsquelle für Ärztinnen, Ärzte und weitere medizinisch behandelnde Fachkräfte.
Das Arbeitspapier ist auf folgender Grundlage entstanden:
Da das Thema noch neu ist, können die darin vorgestellten Empfehlungen nicht als vollständig oder endgültig betrachtet werden: Wie alle wissenschaftlichen Ansätze unterliegen auch sie einem ständigen Wandel.
„Die Basis ist zwar noch vergleichsweise klein, aber so unterstützen wir den evidenz-basierten Ansatz in der Behandlung von Long-COVID und den COVID-Impfschäden“, erläutert ÄFI-Vorstandssprecher Dr. med. Alexander Konietzky. „Damit gehen wir einen anderen Weg als Bundesgesundheitsminister Lauterbach, der die Auffassung vertritt, beide Syndrome sollten unter Long COVID gefasst werden. Er offenbart damit einmal mehr sein eingeschränktes Evidenz-Verständnis, wie es auch seine Äußerungen zur angeblich „nebenwirkungsfreien Impfung”, insbesondere auch bei Kindern, gezeigt haben.“
Zugleich weist Dr. Konietzky darauf hin, dass ÄFI mit dem Arbeitspapier ein Stück weit von seinem eigentlichen Kernthema, der freien und individuellen Impfentscheidung, abweicht. „Wir befinden uns in einer außergewöhnlichen Situation und tragen hiermit der Entwicklung bei COVID-19 und der Impfung Rechnung. Das Thema ist sehr akut und viele ärztlichen Kolleginnen und Kollegen fragen Diagnose- und Therapieoptionen an. Ihnen möchten wir eine fundierte Unterstützung für die hausärztliche Praxis bieten, die wir kontinuierlich aktualisieren werden.“
Quellen und weitere Informationen finden sich auf der ÄFI-Webseite.
Link: https://individuelle-impfentscheidung.de/aktuelles/detail/strategien-zur-diagnostik-und-therapie-von-long-covid-und-post-vac-syndrom.html