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Ständige Impfkommission (STIKO)

Die Ständige Impfkommission ist ein 1972 etabliertes und 2001 gesetzlich verankertes Gremium zur Entwicklung von Impf-Empfehlungen für Deutschland. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und im Fachgebiet Impfprävention des Robert Koch-Instituts verortet. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission werden beispielsweise auch in den Fachbeiträgen der ÄFI gespiegelt und kritisiert. Hier finden Sie alle Meldungen zum Thema.

Meningokokken-B-Impfempfehlung nun für alle Säuglinge: Ist die neue STIKO-Empfehlung wissenschaftlich haltbar?

Künftig sollen Säuglinge gegen Meningokokken der Serogruppe B geimpft werden. So lautet die neue Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO). Erkrankungen seien zwar sehr selten, Krankheitsverläufe allerdings „sehr schwerwiegend“. Die Zahl der schweren Krankheitsfälle ist jedoch seit Jahren rückläufig.

Schwerere Pneumokokken-Erkrankungen trotz Impfungen nicht rückläufig

Die Zahl der gemeldeten invasiven Pneumokokken-Erkrankungen ist 2022 und 2023 nach der Rücknahme der Corona-Maßnahmen wie auch bei RSV sprunghaft angestiegen. Der Nestschutz schränkt die Wirksamkeit der im Säuglingsalter verabreichten Konjugatimpfstoffe ein. Damit erscheint eine Standardimpfung wenig sinnvoll, zumal schwere Verläufe meist nur aufgrund von Risikofaktoren oder Sekundärinfektionen auftreten. Der neue ÄFI-Fachbeitrag klärt auf.

Keuchhusten: Trotz hoher Impfquote keine Herdenimmunität

Trotz hoher Impfquote bei Kindern nehmen Keuchhusten-Erkrankungen seit einigen Jahren wieder zu. Eine Herdenimmunität ist mit den derzeit zur Verfügung stehenden Impfstoffen nicht möglich. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung asymptomatisch.

Wie gefährlich ist also eine Keuchhusten-Erkrankung? Wer ist besonders gefährdet und wie sinnvoll ist eine Impfung gegen Pertussis? Solche und viele weitere Fragen beantwortet unser neuer Fachbeitrag.

Informationen zu Schutzimpfungen außerhalb der Zulassung

Beim Einsatz von Arzneimitteln und Impfstoffen außerhalb des zugelassenen Gebrauchs (sog. Off-Label-Use bzw. Unlicensed-Use) besteht häufig Unsicherheit. Wann ist eine abweichende Verordnung erlaubt, wann nicht? Wie steht es um Kostenübernahme, Aufklärungspflichten und Haftung? Eine juristische Einordnung der ÄFI.

Unklarheiten bezüglich der Einsatzmöglichkeiten und den sich daraus ergebenden Folgen tauchten zuletzt verstärkt in Zusammenhang mit Impfstoffen der Masernschutzimpfung und der COVID-19-Impfungen auf.

Die nachfolgenden Erläuterungen zum Off-Label-Use bzw. Unlicensed-Use von Arzneimitteln und Impfstoffen richten sich primär an Ärztinnen und Ärzte. Erstellt wurden sie vom Rechtsberater des Vereins Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI), RA Jan Matthias Hesse (Stuttgart).

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Aktuelle Forschungsergebnisse zu COVID-19

Neue Studien zu Long-Covid und zum Post-Vac-Syndrom, neue Virusvarianten und veränderte STIKO-Empfehlungen: Die Forschungslage zu COVID-19 ändert sich weiterhin in rasantem Tempo. Die ÄFI haben dementsprechend ihren Fachbeitrag zu COVID-19 aktualisiert.

Eingang in den Fachbeitrag fanden auch Forschungsarbeiten, die darauf hoffen lassen, dass Ärztinnen und Ärzte künftig anhand bestimmter Blutparameter das Post-Vac-Syndrom frühzeitig erkennen und somit von einer "normalen" Impfreaktion wie auch von Long-Covid unterscheiden können.