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Meningokokken B: Aktuelle Informationen zur neuen Standardimpfung

Im Januar hat die STIKO eine Impfempfehlung für Säuglinge gegen Meningokokken der Serogruppe B ausgesprochen. ÄFI hat nun seinen Fachbeitrag zu Meningokokken um weitere Studiendaten ergänzt. Auch die Rolle der Impfstoffe als mögliche Auslöser für Autoimmunerkrankungen wird diskutiert.

Die Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) sieht die Impfung für Säuglinge ab zwei Monaten gegen Meningokokken B (MenB) vor. Unmittelbar nach Veröffentlichung dieser Empfehlung haben die Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V. (ÄFI) die Wissenschaftlichkeit dieser Entscheidung hinterfragt, schließlich weist die STIKO-Empfehlung zahlreiche Ungereimtheiten auf.

Verpasste Chance: Auch neue STIKO abhängig beschäftigt

Verpasste Chance: Auch neue STIKO abhängig beschäftigt

Dr. med. Alexander Konietzky
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Ärztlicher Geschäftsführer und Sprecher des Vorstands
Dr. med. Alexander Konietzky
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Ärztlicher Geschäftsführer und Sprecher des Vorstands

Newsletter #40 – Die Marketing-Tricks der neuen STIKO

In Rekordtempo entwickelte neuartige modRNA-Impfstoffe, im Tagesrhythmus widersprüchliche Politiker- und „Experten“-Äußerungen, zumeist frei von jeglicher Evidenz, dafür immer neue Meldungen über zahllose ernsthafte Nebenwirkungen – es ist kein Wunder, dass das Vertrauen der Deutschen in Impfungen seit Corona erheblich gelitten hat.

Was folgt daraus? Unabhängige Untersuchungen der neuen Impfstoffe für eine evidenzbasierte Nutzen-Risiko-Abwägung? Vielleicht gar eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen bis zur Klärung drängender Fragen, Stichwort DNA-Verunreinigungen?

Weitere Informationen:

Hier den ganzen Newsletter #40 lesen

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Kommunikative Tricks statt evidenzbasierter Empfehlungen

Im März kommt die neu formierte Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) erstmals zusammen. Insgesamt 19 Mitglieder umfasst das Gremium, das vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) und den obersten Länder-Gesundheitsbehörden berufen wurde. Ein Blick auf die Mitgliederliste zeigt: Von einer Patientenvertretung fehlt weiterhin jede Spur. Dafür rückt das Marketing von Impfempfehlungen in den Fokus.

Quellen:

BMG, 2024
CEPI, 2024
Der Standard, 2020
Deutscher Bundestag, 2011
Deutscher Bundestag, 2023
ÖAW, 2023
Uni Erfurt, 2022
Uni Erfurt, 2024
Wikipedia, 2024

Hausarzt oder Amtsarzt: Wer beim Masernschutz-Attest das letzte Wort hat

Immer wieder erreichen ÄFI die Anfragen besorgter Eltern, ob ein Masernschutz-Attest des Haus- oder Facharztes vom Gesundheitsamt anerkannt werden muss. Entscheidend sind hier die Vorgaben, die das Infektionsschutzgesetz für ärztliche Zeugnisse beim Masernschutz macht, und wie die Rechtsprechung diese auslegt.